Inhaltsangabe
Gliederung S 1
Einleitung S 2
Der psychische Apparat S 2 3
Das Es S 4
Das Ich S 4 6
Das Über Ich S 6 7
Der Ödipuskomplex S 7 8
Das Wirken des Über Ichs S 8
Funktionsmodi des psychischen Apparats S 8
Primärprozess S 9
Sekundärprozess S 9
Handlungstheorie (modifizierte Version) S 9-10
Internalisierung sozialer Normen S 10 11
Motivations und Wertorientierung S 11 14
Schluss S 14
Literaturangabe S 15
Gliederung
(1.) Einleitung
(2.) Der psychische Apparat
(2. 1) Das Es
(2. 2) Das Ich
(2. 3) Das Über – Ich
(2. 4) Der Ödipuskomplex
(2. 5) Das Wirken des Über – Ichs
(3.) Funktionsmodi des psychischen Apparats
(3. 1) Primärprozess
(3. 2) Sekundärprozess
(4.) Handlungstheorie (modifizierte Version)
(4. 1) Internalisierung sozialer Normen
(4. 2) Motivations- und Wertorientierung
(5.) Schluss
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1. Einleitung
Die Arbeit will durch die Wiedergabe des Buchinhaltes „Die Psychoanalyse“ von Charles Brenner und die Darstellung von Talcott Parsons erstes Werk „The Strukture of Sozial Action“ eine Verbindung von Soziologie und Psychoanalyse beschreiben. Im Folgendem wird sich zeigen, dass Parsons seine fundamentalen Kenntnisse zur Beantwortung seiner soziologischen Fragestellung der Psychoanalyse Freuds verdankt. Die empirisch – analytische Theoriebildung will die soziale Realität dem human rationalen Verständnis nahe bringen und vor allen Dingen erklären. Dies soll im Idealfall wie in der Theoriebildung der Naturwissenschaften auf Grund einwandfrei nachvollziehbaren und jeder Zeit kontrollierbaren empirischen Methoden geschehen. Doch in der sozialen Wirklichkeit sind solche operationalen und empirischen Voraussetzungen nicht vorhanden. Deswegen sind methodologische Vereinfachungen notwendig.
Theoriebildung gilt nach Parsons als ein außerordentlich hoch entwickeltes Instrument zur Ordnung und Erfassung von Tatsachen, die die Realität adäquat darstellen.
2. Der psychische Apparat (Freud)
Die psychoanalytische Theorie ist ein Teilgebiet der allgemeinen Psychologie. Sie versucht die Funktionsweise und Entwicklung der menschlichen Psyche zu erklären. Die Theorie befasst sich nicht nur mit den normalen, sondern auch mit den pathologischen Ablauf der Psyche.
Brenner bezieht sich auf den Psychoanalytiker Sigmund Freud. Dieser versucht eine Art Topographie des Psychischen zu entwerfen. Er unterscheidet genau drei psychische Systeme: das Ubw („unbewusst“), das Vbw („vorbewusst“) und das Bw („bewusst“). Es gibt zwei Kategorien von Inhalten und Prozessen, die nicht bewusst sind, und die sich durch mobile, funktionale Eigenschaften voneinander unterscheiden lassen. Die Elemente der ersten Gruppe können durch eine leichte Bemühung der Aufmerksamkeit präsent gemacht werden. Doch sobald die Aufmerksamkeit von ihnen abgezogen wird, hört es sofort auf, bewusst zu sein. Die zweite Gruppe zeichnet sich dadurch aus, dass die einzelnen Prozesse und Inhalte nicht durch die bloße Konzentration der Aufmerksamkeit ins Bewusstsein gerufen
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werden kann. Die Pforte zum Bewusstsein wird durch eine psychische Kraft geschlossen gehalten.
Auf dieser funktionalen Basis werden diese beiden Systeme voneinander unterschieden. Das System Ubw charakterisiert sich durch jene psychischen Prozesse und Inhalte, die aktiv vom Bewusstsein ferngehalten werden. Das Bw System kennzeichnet das, was im Psychischen bewusst ist.
Aufgrund des festen funktionalen Zusammenhangs werden das Bw System und das Vbw System zu dem Bw – Vbw – System vereinigt. Diese Beziehung ist schnell nach zu vollziehen, da ein Gedanke, der im ersten Moment zum Bw System gehört, im dem Augenblick ins Vbw System eingeht, wenn die Aufmerksamkeit von ihm abgezogen wird.
C. Brenner zieht Freuds Strukturhypothese zur weiteren Erläuterung heran. Diese besagt, dass psychische Prozesse und Inhalte, die einen funktionalen Bezug zulassen, zusammenfassbar und deshalb in diverse Gruppen auf Grund funktionaler Differenzen einteilbar sind. Die drei funktionalen Strukturen bilden das Es, das Ich und das Über – Ich.
Figur: Ich, Es und Über - Ich 1
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Dipl. Sozialwissenschaftlerin Janine Luzak, 2003, Die Rolle der Psychoanalyse in der Soziologie, Munich, GRIN Publishing GmbH
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