1 Einleitung.1 Einleitung 3
2 Der Familienbegriff.2 Der Familienbegriff 4
3 Erklärungsansätze zur Homosexualität.3 Erklärungsansätze zur Homosexualität 5
Vorwort 5
Grundorientierung aus christlich anthropologischer Sicht 6
Die psychologisch orientierte Ebene 7
Die naturwissenschaftlich orientierte Ebene 8
4 Die Lebenssituation von Lesben und Schwulen mit Kindern.4 Die Lebenssituation von Lesben und Schwulen mit Kindern 11
Formen homosexueller Elternschaft 11
Die Insemination 12
Das Lebenspartnerschaftsgesetzt 13
Die Adoption 15
Diskriminierungen 17
5 Entwicklung der Kinder von homosexuellen Eltern.5 Entwicklung der Kinder von homosexuellen Eltern Ergebnisse von
wissenschaftlichen Untersuchungen 19
Vorurteile 19
Susan Golombok Ann Spencer und Michael Rutter 20
Die Methode 21
Eigenschaften der Mütter 22
Die Entwicklung der Kinder Ergebnisse 22
Jerry J Brooke Jacobsen 24
Zusammenfassung und Kritik 26
6 Perspektiven für Regenbogenfamilien.6 Perspektiven für Regenbogenfamilien 27
Literaturverzeichnis 29
1 Einleitung Bevor genauer auf Regenbogenfamilien 1 eingegangen wird, sollte an Hand einiger Zahlen deutlich gemacht werden, dass homosexuelle Partnerschaften, sowohl mit als auch ohne Kindern, eine Minderheit innerhalb einer Minderheit sind, denn die Mehrheit der Homosexuellen wohnt nicht mit einem Partner zusammen (vgl. Nave- Herz, 2007). Die Autorin Nave-Herz stützt sich hierbei auf eine relativ aktuelle Mikro- Zensus-Auszählung von Schneider et al. (2000), deren Ergebnis besagt, dass von allen Partnerschaften, gemeint sind homosexuelle sowie heterosexuelle sind weniger als 0,5% gleichgeschlechtliche Partnerschaften, dabei liegt der Anteil von Männern zu Frauen bei 56:44% (vgl. Nave-Herz, 2007). Dennoch leben in der Bundesrepublik Deutschland mindestens eine Million homosexuelle Eltern. Leider gibt es keine genaueren Angaben, da aufgrund des Datenschutzes die sexuelle Orientierung nicht erfasst werden kann (vgl. Lähnemann, 1997). Leider gibt es aber keine genauen Angaben darüber, wie viel homosexuelle Paare in Deutschland mit Kindern leben (vgl. Gosemärker & Körner, 2008). Jedoch gehen Experten davon aus, dass ca. 33% der Lesben und ca. 20% der Schwulen Kinder haben (vgl. Lähnemann, 1997). Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland geht nach Schätzungen davon aus, dass sich jede zweite Lesbe und jeder dritte Schwule Kinder wünschen. Der Wunsch von homosexuellen Paaren nach einem Kind bzw. Kindern verursacht bei einem Großteil der heterosexuell orientierten Unverständnis, Missbilligung und Abwehr.
An diesem Punkt sollte jedoch die Frage gestellt werden, was eine Familie ausmacht, und ob Regenbogenfamilien nicht eine von vielen Formen der sogenannten Patchworkfamilien 2 ist. Denn die klassische Konstellation von einem (heterosexuellen) Ehepaar mit leiblichen Kindern (= Kernfamilie) wird zunehmend durch andere Familienkonstellationen abgelöst, bzw. ergänzt (vgl. Schöttler, 2002). So gibt es neben der Adoption, den Geschiedenen, den Alleinerziehenden, die wechselnden Partnerschaften der Eltern und noch etliche mehr. Fasst man alle theoretisch möglichen Familientypen zusammen, so ergeben sich 16 verschiedene Familientypen (vgl. Nave-Herz, 2007). Worunter die gleichgeschlechtliche
1
Das Symbol des Regenbogens hat einen traditionellen Ursprung. Der Regenbogen steht für politische Kämpfe und für eine Mannigfaltigkeit menschlicher Lebensentwürfe (vgl. Schöttler, 2002). In diesem Fall ist die Regenbogenfahne ein Symbol der lesbisch-schwulen Emanzipationsbewegung (vgl. Ebel, 2002).
2 Der Begriff Patchworkfamilie wird hier im soziologischen Kontext verwendet und meint Familien, die immer seltener die klassische Konstellation eines Ehepaares mit leiblichen Kindern darstellen (vgl. Schöttler, 2002).
Partnerschaft und in diesem Fall Elternschaft für besonders großen Wirbel sorgt. Denn es herrscht die vehemente Vorstellung:
„so etwas gibt es nicht“ oder „so etwas darf es nicht geben“ (Lähnemann, 1997, S. 7) Tatsächlich ist es jedoch so, dass viele Lesben und Schwule Eltern sind. Schätzungen zufolge hat jede dritte Lesbe und jeder fünfte Schwule ein oder mehrere Kinder (vgl. Lähnemann, 1997). Somit stellen homosexuelle Eltern zunehmend keine Minderheit der Minderheit dar, sonder sind eine ernst zunehmende „neue“ Familienform. In den meisten Fällen stammte der Nachwuchs aus vorherergehenden heterosexuellen Partnerschaften. Mittlerweile verwirklichen viele Lesben und Schwule ihren Kinderwunsch, nachdem sie ihr Coming-out hatten. In Zuge dessen wird oft nach der Entwicklung von Kindern mit homosexuellen Eltern
Regenbogenfamilien, die aus einer lesbischen Paarbeziehung bestehen. Grund dafür ist der Mangel an empirischen Untersuchungen. Dennoch wird immer wieder am Rande dieser Arbeit auf Regenbogenfamilien eingegangen, die aus einer schwulen Paarbeziehung bestehen, denn auch schwule Paare, wenn auch wenige, wollen Kindern eine Familie bieten. Die Frage nach der psychischen Entwicklung von Kindern, die homosexuelle Eltern haben war Ausgangspunkt für diese Arbeit und soll im Folgenden ausführlich erörtert werden.
2 Der Familienbegriff
Der Begriff Familie ist kein statischer, sondern stets einem Wandel unterworfen, da die Ehe und die Familie in der Vergangenheit stetig instabiler wird, und somit die
Pluralität von Familienformen steigt (vgl. Nave-Herz, 2007). Dadurch lassen sich auch die diversen Definitionen des Begriffs Familie erklären, wie z.B. die des amerikanischen Hauswirtschaftsverbandes:
Zwei oder mehr Personen, die gemeinsam wirtschaften, gemeinsam Entscheidungen treffen, gemeinsame Wert- und Zielvorstellungen haben und einander über einen bestimmten Zeitraum hinweg verpflichtet sind. Die Familie ist die Atmosphäre, in der man heimisch ist; und es ist dieses Geflecht von Teilen und Einander-verpflichtet-sein, das den Familienverband am besten beschreibt, ungeachtet von Blutsbanden, rechtlichen Aspekten oder Adoption oder Heirat.
(Vorwort des Report on Families in Minneapolis, 1992, zitiert nach Lähnemann, 1997, S. 9)
Die Autorin Nave-Herz erachtet es als unerlässlich den Familienbegriff aufgrund der Pluralität von Familienformen und dem familialen Wandel so abstrakt wie möglich zu formulieren. Ein wesentlicher Aspekt definiert Familie wie folgt:
… ein besonderes Kooperations- und Solidaritätsverhältnis; denn über die üblichen Gruppenmerkmale hinaus (wie z.B.
gemeinsames Ziel, begrenzte Zahl, Struktur, Wir-Gefühl) wird in allen Gesellschaften der Familie eine ganz spezifische Rollenstruktur mit nur für sie geltenden Rollendefinitionen und Bezeichnungen (z.B. Vater/Mutter/Tochter/Sohn/Schwester usw.) zugwiesen; (die Anzahl der Rollen und Definitionen der Rollenerwartungen sind kulturabhängig), …. . Damit bilden alleinerziehende Mütter und Väter sowie Nichteheliche Lebensgemeinschaften mit Kindern auch Familiensysteme.
(Nave-Herz, 2007, S.15) Unabhängig davon wie Familie definiert wird, sollte deutlich geworden sein, dass die Familie zweifelsohne der richtige Ort für Kinder ist, um aufzuwachsen. Im Vordergrund sollte immer das Wohl des Kindes stehen. Wer diesen Aspekt im Hinterkopf behält, wird eine Familie nach der Qualität beurteilen und nicht nach der Art der Familie (vgl. Schöttler, 2002). Überall dort, wo sich Bezugspersonen der Kinder bereit erklären sich den Bedürfnissen der Kinder zuzuwenden, ihnen Sicherheit und Beständigkeit zu geben ist Familie: „Familie ist da, wo Kinder sind“ (Schöttler, 2002, S.13).
3 Erklärungsansätze zur Homosexualität
3.1 Vorwort
Homosexualität gibt es wohl schon seit der Frühe der Menschheit. Mittlerweile gilt es als erwiesen, dass Sexualität anthropologisch angelegt ist (vgl. Hofsäss, 1995). Jedoch herrscht keine einheitliche Meinung darüber, ob alle Formen von Sexualität und der daraus resultierenden Verhaltensweise anthropologisch angelegt sind (vgl. Hofsäss, 1995). Sollte dies der Fall sein, sollte auch jede Form von Sexualität als gleichwertig mit der am häufigsten vorkommenden Erscheinungsform von Sexualität sein, der Heterosexualität (vgl. ebd.). Es scheint so, als ob es der Heterosexualität keiner Erklärung bedarf, da sie die normale mehrheitlich vorkommende Erscheinungsform von Sexualität ist. Heterosexualität wird somit als natürlich angesehen. Dies impliziert jedoch, dass alle anderen sexuellen Verhaltensweisen wider der Natur sind. Welche sexuelle Verhaltensweise jedoch nicht dem Natürlichen entspricht, ist von Land zu Land unterschiedlich. Dies hängt von den jeweiligen kulturellen Normen und Werten ab. „Insofern ist eine Aussage darüber,
welches Verhalten als mehr oder weniger natürlich gilt, welches Verhalten angeboren, vererbt oder durch Sozialisation erworben ist, letztlich unwesentlich“ (Hofsäss, 1995, S.30). Somit müsste sich eigentlich die Frage nach der Ursache von Homosexualität erübrigt haben. Dennoch gibt es immer mehr Untersuchungen und Forschung rund um Homosexualität. Gründe dafür sind die ablehnende Haltung der Gesellschaft, die Unwissenheit warum manche Menschen im sexuellen Verhalten von der Norm abweichen und nicht zuletzt die steigende Anzahl der Coming-Outs von Homosexuellen. Letztendlich gibt es viele verschiedene Blickwinkel, aus denen Homosexualität betrachtet und begründet werden kann. Kentler (1985) hat dazu einen treffenden Satz formuliert:„Es gibt so viele Entstehungstheorien der Homosexualität, wie es Forscher gibt, die sich mit diese [sic] Frage beschäftigt
haben“
(Kentler, 1985, zitiert nach Hofsäss, 1995). In der vorliegenden Arbeit wird sich jedoch auf zwei maßgebende Entstehungstheorien beschränkt. Zuerst soll jedoch eine Grundorientierung aus christlich-anthropologischer Sicht gegeben werden, nicht zuletzt weil die Kirche, und somit der christliche Glaube in vielen Schichten v.a. in der bayerischen Bevölkerung und somit auch in Deutschland für viele Menschen die moralische Instanz darstellt und somit zum Großteil die gesellschaftlichen Normen und Werte bestimmt (vgl. Pingel & Trautvetter, 1987).
3.2 Grundorientierung aus christlich-anthropologischer Sicht
Aus schöpfungstheologisch-anthropologischer Sicht gehören nach dem Bild Gottes zu einem kompletten Menschen zwei Geschlechter, nämlich das weibliche und das männliche. Der Mensch wird erst durch die Gemeinschaft des männlichen und des weiblichen ein „ganzer“ Mensch (vgl. Vonholdt, 2006). Mann und Frau sind einzigartig aufeinander angewiesen.
Es ist wie bei den beiden Seiten einer Münze: Zwar ist auch der einzelne Mann und die einzelne Frau Träger der Ebenbildlichkeit Gottes, doch gleichzeitig ist der ganze Mensch nach dem Bild Gottes erst die einmalige dialogische Gemeinschaft von Mann und Frau. Wenn diese Einzigartigkeit der Zusammengehörigkeit und Aufeinanderverwiesenheit von männlich und weiblich in unserer Welt nicht mehr sichtbar wird, z.B. indem wir homosexuelle Lebensweisen der Ehe gleich oder ähnlich stellen, verletzen wir das geschöpfliche Bild des Menschen und verdunkeln das Bild Gottes auf unserer Erde. (Vonholdt, 2006, S.1f)
Laut biblischem Verständnis sind also Mann und Frau darauf ausgelegt in jederlei Hinsicht sich gegenseitig zu ergänzen. Homosexualität wird somit v.a. im Judentum und Christentum abgelehnt.
3.3 Die psychologisch orientierte Ebene
Die psychologische Forschungsrichtung ist in der Vergangenheit eine zentrale Wissenschaft gewesen, um die Gründe für Homosexualität festzulegen. Um 1900 rückte die Psychoanalyse erstmals ausführlich die Sexualität ins Zentrum der Betrachtung der menschlichen Psyche. Sigmund Freud, als einer der bedeutendsten Vertreter der Psychotherapie, war neben C.G. Jung und Alfred Adler der Meinung, dass Homosexualität eine Neurose ist (vgl. Vonholdt, 2006). Freud publizierte 1905 die berühmten „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“, worin ein Unterkapitel den Titel „Die sexuellen Abirrungen“ trägt (vgl. Dannecker, 1993). Freud spicht in dieser Publikation nicht von Homosexualität, sondern von Inversion. Wobei er zwischen drei verschiedenen Invertierten unterscheidet: dem absolut Invertierten, der sich grundsätzlich nicht für das gegensätzliche Geschlecht interessiert; dem amphigen Invertierten, der sich sowohl dem gleichen Geschlecht als auch dem anderen Geschlecht zuwendet; und die dritte Ausformung des Invertierten bezeichnet er als okkasionell Invertierten, der nur aufgrund bestimmter Bedingungen das gleiche Geschlecht als Sexualobjekt versteht (vgl. Dannecker, 1993). Dies verdeutlicht, dass Freud schon damals eine Abstufung der Homosexualität angenommen hat und nicht von einer einseitigen Vorstellung überzeugt war (vgl. ebd.). Für Freud gab es mehrere Aspekte, wodurch die Homosexualität begründet werden kann. Zentral war für ihn der erworbene Charakter (vgl. ebd.). Damit ist gemeint, dass der Mensch anlagebedingte Faktoren besitzt. Jedoch sind es nicht die zufälligen lebensgeschichtlichen Einflüsse, vielmehr ging er davon aus, dass Homosexualität wesentlich von der ursprünglichen Bisexualität des Menschen mitbestimmt wird (vgl. ebd.). Aber auch Freud musste sich schon damals eingestehen den Ursprung der Inversion und somit der Homosexualität nicht ergründet zu haben, dennoch betonte er immer wieder, dass die Psychoanalyse eine Bereicherung für die Aufklärung des Ursprungs der Homosexualität ist. Ungeachtet dessen, dass die etablierte Wissenschaft, insbesondere die Medizin die Psychoanalyse nicht als Wissenschaft anerkannte, weder in der Theorie noch in der Praxis (vgl. ebd.).
Aber über Jahrzehnte hinweg blieben Therapeuten und Psychiater der Ansicht, dass Homosexualität psychologisch gesehen einen ungelösten Geschlechts-
Identitätskonflikt darstellt. Die Diagnose bei Homosexualität lautete somit bis 1973 emotionale Störung (vgl. Vonholdt, 2006).
3.4 Die naturwissenschaftlich orientierte Ebene
Vor allem die Medizin ist an dem Ursprung der Homosexualität interessiert. Alle Merkmale, die uns ausmachen liegen in unserem DNA-Strang zugrunde. Seit jeher wird v.a. von Biologen versucht den menschlichen Bauplan zu entschlüsseln. Die DNA gibt den Wissenschaftlern viele Rätsel auf. Welche Gene sind für welches Merkmal verantwortlich und werden sie z.B. durch Hormone beeinflusst? Es wird versucht alle Merkmale biologisch aufzuschlüsseln: die Augenfarbe, Haarfarbe, Intelligenz, Krebs, Diabetes, Farbenblindheit, Kahlheit, Linkshändigkeit, die sexuelle Orientierung u.v.m. (vgl. Burr, 1997). Im Jahr 1991 entdeckte der Neurowissenschaftler Le Vay, dass es einen physischen Unterschied zwischen heterosexuellen und homosexuellen Männern im Gehirn gibt. Bei Männern, die nicht homosexuell waren, war ein Nukleus im Hypothalamus größer als bei Schwulen (vgl. Burr, 1997). Le Vay, der selbst schwul war, hatte ein besonders großes Interesse daran seine Homosexualität biologisch zu erklären. Aber nicht nur Le Vay war daran interessiert Homosexualität mit Hilfe der Biologie zu begründen. Auch der kalifornische Forscher Barraclough und sein Kollege Gorski machten eine interessante Entdeckung hinsichtlich des neurobiologischen Aspekts (vgl. im Folgenden Burr, 1997). Zusammenfassend ließ sich bei Versuchen mit Ratten feststellen, dass eine männliche Ratte, die auch ein XY-Chromosomenpaar besitzt und somit auch vom genetischen Bauplan her männlich ist, unbedingt Testosteron 3 braucht, um ein Männchen zu werden. Wurde den Männchen das Testosteron entzogen, war das Y-Chromosom wertlos. Der Grund dafür ist, dass das Testosteron wirklich eine physische Veränderung des Gehirns bewirkt. Im Gegensatz dazu braucht das Weibchen kein Östrogen 4 um weiblich zu werden. Damit war belegt, dass jede Ratte mit einem „weiblichen Gehirn“ geboren wird. Damit aber eine männliche Ratte ein männliches Gehirn entwickeln kann, muss die Ratte innerhalb von fünf Tagen nach der Geburt Testosteron erhalten. Somit sprach man auch von einem geschlechtsspezifischen Gehirn. Auch bei menschlichen Embryonen ist das Gehirn in den ersten drei Lebensmonaten weiblich. Auf diesem Konzept beruhte in der Neurobiologie die Homosexualität.
3
Testosteron ist ein männliches Hormon
4
Östrogen ist ein weibliches Hormon
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Sabine Sacher, 2008, Regenbogenfamilien - Die psychische Entwicklung von Kindern homosexueller Eltern, Munich, GRIN Publishing GmbH
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