Inhalts übersicht
Inhaltsverzeichnis 3
Abk ürzungsverzeichnis 6
Abbildungsverzeichnis 9
Einleitung 10
Kapitel 1 Grundlegende Faktoren und Märkte 15
1.1 Ein Kurzüberblick über das internationale Finanzsystem 15
1.2 Die Aufsicht über Kreditinstitute 15
1.3 Die Eigenkapitalunterlegung von Banken 23
1.4 Die wirtschaftliche Entwicklung in den USA 27
1.5 Der US-Immobilien- und Hypothekenmarkt 30
Kapitel 2 Moderne Finanzinstrumente 35
2.1 Special Purpose Vehicle (SPV) 35
2.2 Asset-Backed Security (ABS) 39
2.3 Kreditderivate 37
Kapitel 3 Die Krise 51
3.1 Ursachen 51
3.2 Status Quo 59
Kapitel 4 Einfluss der Akteure auf die Fehlentwicklung 65
4.1 Die Notenbanken FED und EZB 65
4.2 The Large Complex Financial Institutions. 67
4.3 Hedge-Fonds 71
4.4 Private Equity und Staatsfonds 74
4.5 Die Rating-Agenturen 75
Kapitel 5 Ausblick 77
5.1 Mögliche Konsequenzen für die Weltwirtschaft 77
5.2 Anpassungsbedarf für das Finanzsystem. 81
Res ümee 88
Literaturverzeichnis 90
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsübersicht 2
Inhaltsverzeichnis 3
Abk ürzungsverzeichnis 6
Abbildungsverzeichnis 9
Einleitung
Kapitel 1 Grundlegende Faktoren und Märkte 15
1.1 Ein Kurzüberblick über das internationale Finanzsystem 15
1.1.1 Investmentbanking in Deutschland und den USA 15
1.1.2 Finanzmärkte 16
1.2 Die Aufsicht über Kreditinstitute 18
1.2.1 Ziele der Bankenaufsicht 18
1.2.2 Rechtfertigung für eine staatliche Überwachung des Finanzsektors 18
1.2.3 Die Internationalisierung der Bankenaufsicht 19
1.2.4 Die Finanzaufsicht in den USA 20
1.2.5 Die Finanzaufsicht in Deutschland 21
1.3 Die Eigenkapitalunterlegung von Banken 23
1.3.1 Die Residualgröße Eigenkapital 23
1.3.2 Basel I (Basler Akkord von 1988) 24
1.3.3 Basel II (Der neue Basler Akkord) 25
1.4 Die wirtschaftliche Entwicklung in den USA 27
1.4.1 Der amerikanische Außenhandel 27
1.4.2 Der private Binnenkonsum 28
1.5 Der US-Immobilien- und Hypothekenmarkt. 30
1.5.1 Dimension des Immobilienmarktes 30
1.5.2 Struktur des Hypothekenmarktes 31
1.5.2.1 Funktionsweise 31
1.5.2.2 Staatliche Mitwirkung 32
1.5.3 Der Subprime-Markt
Kapitel 2 Moderne Finanzinstrumente 35
2.1 Special Purpose Vehicle (SPV) 35
2.1.1 Ausgangslage 35
2.1.2 Käufer der Kredite 36
2.1.3 Weitere Gründe für die Kreditverkäufe 37
2.1.4 Konsolidierung der Zweckgesellschaft 37
2.2 Asset-Backed Security (ABS) 39
2.2.1 Die Verbriefung (Securitization) 39
2.2.1.1 Der idealtypische Ablauf einer Verbriefung 39
2.2.1.2 Der Markt für Verbriefungen 40
2.2.2 Anforderungen an ABS-Transaktionen 41
2.2.3 Tranchenbildung 42
2.2.3.1 Poolbildung 42
2.2.3.2 Sicherheitenverstärkung 44
2.2.4 Spezielle Arten von ABS 45
2.2.5 Collateralized Debt Obligation (CDO) 45
2.3 Kreditderivate 47
2.3.1 Begriffsbestimmungen 47
2.3.2 Entwicklung des Marktes für Kreditderivate 48
2.3.3 Gestaltungsvarianten 49
Kapitel 3 Die Krise 51
3.1 Ursachen 51
3.1.1 Die Rolle der Finanzmärkte in der Neuzeit 51
3.1.2 Internationalität und Informationsasymmetrien 51
3.1.3 US-amerikanische Banken im Wandel 52
3.1.4 Steigender Kapitalzufluss und Entstehen einer Immobilienblase 53
3.1.4.1 Inländische Kaufneigung 53
3.1.4.2 Ausländisches Kaufinteresse 54
3.1.4.3 Daraus derivierende Folgen 55
3.1.5 Risikoneigung 56
3.1.6 Liquiditätsproblem und Interbankenhandel 57
3.2 Status Quo 59
3.2.1 Einbruch des Subprime-Marktes 59
3.2.2 Folgen für die US-Banken 60
3.2.3 Verluste im europäischen Markt 61
3.2.3.1 Gefährdung des deutschen Finanzsektors. 61
3.2.3.2 Auswirkungen auf weitere Länder Europas. 63
3.2.4 Realwirtschaftliche Schäden 64
Kapitel 4 Einfluss der Akteure auf die Fehlentwicklung 65
4.1 Die Notenbanken FED und EZB 65
4.1.1 Beitrag zum Ausbruch der Subprime-Krise 65
4.1.2 Verhalten nach dem 09. August 2007 66
4.2 The Large Complex Financial Institutions 67
4.2.1 Abnehmende Risikoaversion 67
4.2.2 Predatory Lending 68
4.2.3 Moral Hazard 70
4.3 Hedge-Fonds 71
4.3.1 Ziele und Instrumente von Hedge-Fonds 71
4.3.2 Der Markt für Hedge-Fonds 72
4.4 Private Equity und Staatsfonds 74
4.4.1 Private Equity 74
4.4.2 Staatsfonds 74
4.5 Die Rating-Agenturen 75
4.5.1 Verantwortung und Kritik an den Agencies 75
4.5.2 Verantwortlichkeit des Marktes. 76
Kapitel 5 Ausblick 77
5.1 Mögliche Konsequenzen für die Weltwirtschaft. 77
5.1.1 Gefahren für die globale Wirtschaftsdynamik 77
5.1.2 Rezession weitere Immobilienmärkte 80
5.2 Anpassungsbedarf für das Finanzsystem 81
5.2.1 Anforderungen an die Aufsichtspraxis 81
5.2.2 Erwartungen an die Rating-Agencies 83
5.2.3 Verbesserungsvorschläge für Banken 85
5.2.3.1 Kreditvermittlung und -gewährung 85
5.2.3.2 Risikomanagement 85
5.2.3.3 Liquiditätsmanagement 87
Res ümee 88
Literaturverzeichnis 90
Abkürzungsverzeichnis
$ Dollar € Euro
§ Paragraph §§ Paragraphen % Prozent
Abb. Abbildung ABCP Asset-Backed Commercial Paper ABS Asset-Backed Security a. F. alte Fassung ARM Adjustable Rate Mortgage
BaFin Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Basel I Eigenkapitalvorschriften für Kreditinstitute des Basler Ausschusses aus dem Jahr 1988 Basel II Eigenkapitalvorschriften für Kreditinstitute des Basler Ausschusses aus dem Jahr 2006 BIP Bruttoinlandsprodukt BIZ BANK FOR INTERNATIONAL SETTLEMENTS BMF Bundesministerium der Finanzen bzw. beziehungsweise
ca. circa CBO Collateralized Bond Obligation CDO Collateralized Debt Obligation CDS Credit Default Swap CESR Committee of European Securities Regulators CLN Credit Linked Note CLO Collateralized Loan Obligation CRT Credit Risk Transfer
DAX Deutscher Aktienindex d. h. das heißt
ECAI External Credit Assessment Institution e. g. englische Entsprechung für: zum Beispiel etc. et cetera evt. eventuell EZB Europäische Zentralbank
Fannie Mae Federal National Mortgage Association
FDIC Federal Deposit Insurance Corporation FDL Finanzdienstleistungen FED Federal Reserve Bank FIRB fortgeschrittener auf internen Ratings basierender Basisansatz FLP First Lose Piece
Freddie Mac Federal Home Loan Mortgage Corporation
ggf. gegebenenfalls
Ginnie Mae Government National Mortgage Association GroMiKV Groß- und Millionenkreditverordnung GSE Government Sponsored Enterprise
HGB Handelsgesetzbuch
IAS International Accounting Standards i. d. R. in der Regel ifo Münchner Institut für Wirtschaftsforschung i. H. v. in Höhe von IKB Deutsche Industriebank IOSCO Organization of Securities Commissions IRBB auf internen Ratings basierender Basisansatz i. V. m. in Verbindung mit IWF Internationaler Währungsfonds
Jhd. Jahrhundert
KfW KfW Bankengruppe (früher: Kreditanstalt für Wiederaufbau) KSA Kreditrisikostandardansatz KWG Gesetz über das Kreditwesen
LB Landesbank LBBW Landesbank Baden Württemberg lfd. laufend
M&A Mergers and Acquisitions MBIA US-amerikanisches Finanzunternehmen MBS Mortgage Backed Security Mio. Millionen Mrd. Milliarden
Nr. Nummer Nikkei Aktienindex an der Tokioter Börse
o. e. oben erwähnt OECD Organisation for Economic Co-operation and Development o. g. oben genannt OTC Over The Counter
p. a. per annum
RBS Royal Bank of Scotland
SEC Securities and Exchange Commission SIC Standing Interpretations Committee SIV Special Investment Vehicles sog. sogenannt SolvV Solvabilitätsverordnung S&P 500 Aktienindex der 500 größten, börsennotierten amerikanischen Unternehmen SPV Special Purpose Vehicle
^
TRS Total Return Swap
u. a. unter anderem UBS United Bank of Switzerland US United States USA United States of America usw. und so weiter
VaR Value at Risk Vgl. Vergleiche
WES World Economic Survey www. World Wide Web
z. B. zum Beispiel Ziff. Ziffer
^
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Das globale Emissionsgeschäft - Volumen und Marktanteile von Anleihen, Aktien und
aktienbezogenen Wertpapieren der großen Investmentbanken
Abbildung 2: Das Drei-Säulen-Konzept von Basel
Abbildung 3 : US-Handelsdefizit gegenüber den wichtigsten Handelspartnern im Jahr
Abbildung 4: Hauseigentümer-Rate:
Abbildung 5: Darstellung der Funktionsweise des Primär- und Sekundärmarktes
Abbildung 6: Aufteilung des US-Hypothekenmarktes für Eigenheime
Abbildung 7: Fremdfinanzierung durch Subprime-Hypotheken (1994 - 2006)
Abbildung 8: Vermögensstruktur der US-amerikanischen Bevölkerung
Abbildung 9: Überblick über die Instrumente des Kreditrisikotransfers
Abbildung 10: Grundmodell der Forderungsverbriefung
Abbildung 11: Aufbau eines tranchierten ABS-Portfolios
Abbildung 12: ABS-Kategorien
Abbildung 13: Die effektive Entwicklung des Federal Fund Rate seit
Abbildung 14: Anteil der riskanten ARMs im einkommensschwachen Subprime-Segment
Einleitung
Montag, der 02.04.2007. Der US-amerikanische Hypothekenanbieter New Century Financial, der zweitgrößte Subprime-Kreditgeber, beantragt Gläubigerschutz bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC). Belastet durch Verbindlichkeiten in Höhe von acht Milliarden Dollar stellt der auf das Subprime-Segment ausgerichtete Finanzintermediär einen Insolvenzantrag. Spätestens zu diesem Zeitpunkt tritt das Resultat einer langjährig generierten Fehlentwicklung erstmals in die Außenwahrnehmung - die sog. Subprime-Krise -, eine nationale Schieflage am US-Hypothekenmarkt, die in einer internationalen Finanzmarktkrise münden sollte.
Dabei liegt der Ursprung der Finanzkrise, die mit einem Nachfrage-Boom nach US-Immobilien im Jahr 2000 begann, bereits einige Jahre zurück. Um die US-Wirtschaft 2001 aus der Rezension zu führen, senkte die US-Notenbank Federal Reserve (FED) unter Alan Greenspan die Zinsen deutlich bis auf 1% und bereitete durch die somit geschaffene Liquidität die Grundlage für einen regelrechten Ansturm auf Kredite. Bedingt durch die Technologiekrise am Aktienmarkt fokussierten Anleger ihren Blick nun immer stärker auf den Immobilienmarkt. Die Kombination eines boomenden Immobilienmarktes und niedrigen Zinsen veranlasste in der Folge auch Kunden mit schwacher Bonität - sog. Subprime-Kunden - zu Immobilienkäufen, da sie diese anfangs problemlos finanzieren konnten. 1 Der dadurch induzierte Kreditzyklus führte zu stetig steigenden Verbindlichkeitsstrukturen bei der Bevölkerung und ließ schließlich die Preise für Eigenheime in den USA immens steigen, was die Banken durch gelockerte Kreditvergabestandards ohnehin förderten.
Der Wandel, der sich die letzten Jahre im Kreditgeschäft der USA vollzog, resultiert aus der Tatsache, dass früher eine Hypothek jahrzehntelang in den Büchern des Kreditinstitutes verblieb und somit ein Eigeninteresse daran bestand, Hypotheken nur an Kunden auszureichen, die auch in der Lage waren, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Es bestanden mithin langjährige Kundenbeziehungen. Dies war nun nicht mehr Regelfall. Die Hypotheken wurden gebündelt, in Anleihen verbrieft und durch sog. Conduits 2 am Finanzmarkt ausgegeben. Zwei Drittel aller Subprime-Hypotheken wurden von Brokern vergeben, welche die Kredite unmittelbar nach Abschluss transferierten und somit zugleich das Kreditausfallrisiko für die Bank
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auslagerten. So wuchs der Markt für Subprime-Hypothekarkredite bis Ende 2006 auf ein Volumen von 665 Mrd. US-Dollar an.
Die ausgegebenen Subprime-Kredite ermöglichten es der amerikanischen Bevölkerung die alten Hypotheken durch Umschuldung zu refinanzieren. Des Weiteren trugen diese dazu bei, den Eigenheimbesitzern zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen, die vornehmlich zur Ankurbelung der gesamtwirtschaftlichen Konsumnachfrage genutzt wurden. 3 Dass die private Sparquote allerdings gleichzeitig sank, teilweise gar negativ ausfiel, ist Ausdruck der - selbst für amerikanische Verhältnisse außerordentlich - überhand nehmenden Verschuldung privater Haushalte.
Dass Subprime-Kunden sich nicht nur durch eine unzureichende Einkommens- und Liquiditäts-Situation kennzeichnen, sondern auch oftmals mit der inhaltlichen Ausgestaltung dieser speziellen Immobilienfinanzierung überfordert sind, lässt sich anhand der kreativen Produktgestaltung der Hypothekenanbieter bezüglich der Rückzahlungsmodalitäten veranschaulichen. Gewöhnlich wird dem Kreditnehmer für zwei Jahre eine niedrige, fixe Verzinsung eingeräumt, die als „Teaser“ 4 charakterisiert wird und zuweilen überhaupt keine Zahlungen des Kreditnehmers erfordert. Daraufhin folgt eine achtundzwanzig bis achtundvierzigjährige Laufzeit mit variabler Verzinsung und zumeist sofort drastisch höheren Zahlungsverpflichtungen, die den Subprime-Kunden erst zu diesem Zeitpunkt erkennen lassen, welch riskante Verbindlichkeit er eingegangen ist.
Hier stellt sich die Frage, welche Faktoren die Subprime-Krise auslösten. Im Zeitalter von Financial Engineering 5 und wissenschaftlich ausgereiften Finanzprodukten scheint es nahezu ausgeschlossen, dass unerwartete Szenarien eintreten. Beinahe jedes denkbare Risiko wird in die Produktgestaltung durch die Finanzmanager und Analysten einbezogen. Jedoch finden individuelle Verhaltensmuster, wie etwa das Streben nach Macht und Gewinn und dem daraus resultierenden, opportunistischen Handeln nur unzureichend Berücksichtigung. Die Verifizierung dieser These ist Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit.
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Die Volkswirtschaft assoziiert diese auf dem US-Immobilienmarkt fortgeschrittene Entwicklung als eine spekulative Preisblase 6 , die ihr abruptes Ende im zweiten Halbjahr 2006 nahm. Angesichts der symbiotischen Verknüpfung von jahrelang steigenden Immobilienpreisen und einem dauerhaft niedrigem Zinsniveau wurde es den Kreditnehmern, die ihre Raten nicht mehr zahlen konnten, ermöglicht, weitere Hypotheken aufzunehmen, um in Erwartung regelmäßig steigender Häuserpreise die alten Hypothekenverbindlichkeiten abzulösen und die originären Zahlungsverpflichtungen in die Zukunft hinauszuschieben. So wurde für den Erwerb einer Immobilie im Jahr 2005 eine höhere Kreditlinie eingeräumt als dies fünf Jahre zuvor der Fall war, obgleich der reale Mehrwert der Immobilie nicht gestiegen ist. 7
Jedoch erreichte der US- Immobilien-Boom seinen Höhepunkt im Jahr 2006. Nun bekam jeder Kunde, der sich zunehmend durch neue Hypothekenaufnahmen etwas Zeit erkauft hatte, sukzessive das Problem, welches seit Beginn dieses Marktsegmentes bestanden hat. Ein erheblicher Teil der Subprime-Kunden hätte nie eine Eigenheimfinanzierung erhalten dürfen, da die meisten dieser besonderen Konsumentenschicht der Geringverdiener wirtschaftlich nie in der Lage waren, ihre Hypotheken zurückzuzahlen. Eine engagementbezogene Risikobeurteilung der Kreditgeber erfolgte aus betriebswirtschaftlich irrationalen Gründen nicht mehr.
Dass die Zahlungsausfälle 8 der Subprime-Kunden auch einen tiefen Schatten auf den mondialen Finanzsektor werfen, liegt in der beschleunigten Globalisierung der Finanzmärkte begründet. Jene Globalisierung bringt einerseits Chancen mit sich, da sich neue Investitionsmöglichkeiten mit höheren Renditen als im Heimatmarkt bieten und lokale Bankensysteme effizienter gestaltet werden müssen, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. 9 Andererseits entstehen aufgrund mangelnder Detailkenntnisse in unübersichtlichen Märkten sowie durch den „Herdentrieb-Effekt“, der nicht mehr gerechtfertigte Preissteigerungen zur Folge hat, Risiken, die sich weder erfassen noch messen lassen. Da die Subprime-Kredite über lang
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laufende Asset-Backed-Security 10 -Strukturen auf dem Kapitalmarkt ausgegeben wurden, waren davon nicht nur die Hypothekenbanken, sondern auch Investoren in aller Welt tangiert, die entsprechenden Papiere entweder direkt in ihren Büchern führten oder über ihre Zweckgesellschaften das ökonomische Risiko trugen. 11
Der hier beschriebenen Wagnisse war sich hingegen kaum jemand wirklich bewusst. Selbst die BANK FOR INTERNATIONAL SETTLEMENTS 12 (BIZ) mit Sitz in Basel erwähnte erst am 24.07.2007 in ihrem 77. Jahresbericht, dass Grund zur Besorgnis am US-Hypothekenmarkt besteht. Ob und in welcher Form die Probleme am US-Subprime-Bereich auch auf andere Märkte übergreifen könnten, vermochte sie jedoch auch nicht zu klären.
Diese Lücke soll mit der vorliegenden Expertise geschlossen werden. Ziel ist es, die Entstehung und Entwicklung der Bankenkrise zu beschreiben und daraus Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. In Kapital 1 wird der thematische Rahmen geschaffen, um ein Verständnis für die grundlegenden Faktoren der Finanzkrise zu erhalten. Insbesondere werden die Märkte dargestellt, die zur Banken-Malaise beigetragen haben.
Kapitel 2 stellt die innovativen Finanzierungsinstrumente dar, die sich in der modernen Finanzökonomie als vermeintlich bewährt erwiesen haben und schafft somit eine Grundlage, um in den darauf folgenden Kapiteln deren Beitrag zur gegenwärtigen Finanzmisere untersuchen zu können. Im Besonderen soll darauf eingegangen werden, ob sich zum Einen ein Quantum an der Verantwortung für die Subprime-Krise bemessen lässt, zum Anderen inwieweit diese Marktinstrumentarien aufgrund der hier gewonnen Erkenntnisse noch zukunftstauglich erscheinen.
Die aktuelle Situation auf den internationalen Finanzmärkten macht es notwendig, in Kapitel 3 die Hintergründe der Hypothekenkrise und dabei den Kreditzyklus zu problematisieren. Dabei wird die Entwicklung des Marktes für Subprime-Hypotheken nachgezeichnet. Darüber hinaus erfolgt eine Thematisierung der veränderten Kreditvergabepraktiken, um überdies festzustellen, dass die Ursachen für die zunehmende endogene Marktinstabilität in der Herausbildung eines sekundären Hypothekenmarktes sowie der immer größer werdenden Akzeptanz von Fremdfinanzierungsrisiken und den hier wirkenden Risikodiversifikationsmechanismen
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zu sehen sind. Vervollständigt werden diese Ausführungen anhand einer Beschreibung des Status quo der Krise.
Kapitel 4 widmet sich den Verhaltensweisen der Marktteilnehmer während des Aufkommens und Fortschreitens der Finanzmarktkrise. Wichtige Aspekte der Untersuchung werden dabei sein, ob einzelne Akteure zur Beschleunigung der Misere beigetragen oder sie sogar ausgelöst haben bzw. ob durch ein rechtzeitiges Eingreifen eine vernünftige Regulierung möglich gewesen wäre. Als nicht unerheblich könnte sich hierbei herausstellen, welchen Anteil das Renditestreben der professionellen Anleger (Großbanken, Hedge-Fonds, Private Equity-Gesellschaften) hatte.
Kapitel 5 gibt einen Ausblick über mögliche finanzwirtschaftliche Reaktionen auf die Fehlentwicklungen sowohl am US-Immobilienmarkt als auch am Verbriefungsmarkt 13 . Zum Einen wird auf volkswirtschaftliche Konsequenzen hingewiesen, insbesondere, inwieweit die USA den Gefahren von Inflation und Rezession ausgesetzt sind und ob sich möglicherweise auch Nachteile für das wirtschaftliche Vorankommen in anderen Ländern ergeben könnten. Zum Anderen wird erörtert, an welchen Punkten die Finanzsystematik aus Autorensicht einer Änderung bedarf. Denkbare Ansätze in diesem Exkurs sind neben der Bankenregulierung, vor allem hinsichtlich des Einflusses von Basel II, auch Markttransparenz-Diskussionen, um den Investoren eigene detaillierte Risikobewertungen zu ermöglichen, sowie Lösungsvarianten, die den Kreditmarkt positiv beeinflussen um sich im Ergebnis den eingefahrenen Marktmechanismen widersetzen zu können.
Speziell erwähnenswert erscheint am Schluss dieses Segmentes, dass die in dieser Untersuchung angegebenen Zahlenwerte auf Grund eines partiell intransparenten Finanzmarktes auf Statistiken sowie auf Schätzungen der jeweiligen Autoren basieren, die zwischen einzelnen Quellen erheblich divergieren, so dass sie vordergründig mit dem Ziel angeführt werden, ein Gefühl für die Dimension des Ausmaßes zu bekommen.
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Kapitel 1 Grundlegende Faktoren und Märkte
1.1 Ein Kurzüberblick über das internationale Finanzsystem
1.1.1 Investmentbanking in Deutschland und den USA
Das deutsche Kreditwesen beruhte auf dem sogenannten „Dreisäulensystem“ 14 . Dadurch erfolgte eine unterschiedliche Geschäftsausrichtung. Während sich die Privatbanken ganz eindeutig der vermögenden Privatkundschaft widmeten und die öffentlichen Sparkassen der breiten Bevölkerungsschicht eine risikoarme Sparanlage anboten, organisierte sich der Genossen-schaftssektor eher als eine Anlaufstelle zur Selbsthilfe für Gewerbetreibende. 15 Diese klare Strukturierung der betriebenen Bankgeschäfte gehört der Vergangenheit an. Heute bestimmen vielmehr Universalbanken, deren Angebot die gesamte Bandbreite von Finanzdienstleistungen (FDL) umfasst, die Bankenlandschaft. Ein wichtiger Spezialbereich ist dabei das Investmentbanking 16 , welchem in der progressiven Finanzwelt eine besondere Bedeutung zukommt und bedingt durch die wirtschaftliche Entwicklung der 90-er Jahre, der Hausse an den Aktienmärkten, der rapiden Zunahme von Börsengängen sowie dem explosionsartigen Wachstum an M&A-Aktivitäten 17 heute zu einer der profitabelsten Sparten überhaupt zählt.
Investmentbanken lassen sich in drei Typen einteilen: Bulge Bracket, Major Bracket und Submajor Bracket. Bulge Bracket-Banken sind sehr große, weltweit operierende Häuser, die nahezu in allen Geschäftsfeldern aktiv sind. Zu dieser Gruppe zählen Goldman Sachs, Merrill Lynch, Morgan Stanley und die Deutsche Bank. Die Major Brackets sind etwas kleiner und decken nicht das volle Spektrum der Geschäftstätigkeiten ab. Zu ihnen gehören JP Morgan, Lehmann Brothers, Credit Suisse und UBS. Submajor Bracket-Firmen sind auf ausgewählten Geschäftsfeldern aktiv, treten oft nur lokal auf und sind zumeist nur für bestimmte Kundengruppen zuständig. 18
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Insbesondere durch den Boom von Finanzderivaten wurden die äußerst zyklisch veranlagten Investmentbanken in ihrer Entwicklung vorangetrieben und sollten noch einen entscheidenden Anteil an der Subprime-Krise haben.
Investmentbanken als Finanzintermediäre
Die Grundfunktionen Transformation, Transaktion und Information werden in einem Finanzsystem von Finanzintermediären 19 wahrgenommen. Dabei meint Transformation das Schaffen eines Ausgleiches zwischen Angebot und Nachfrage, Transaktion die technische Zusammenführung von Anbietern und Nachfragern und Information die detaillierte Analyse von Märkten und Branchen. 20 Alternativ dazu definiert Siemer Finanzintermediäre wie folgt: „Financial institutions (e. g. commercial and saving banks, credit unions, insurance companies, mutual funds) perform the essential function of channeling funds from those with surplus funds (suppliers of funds) to those with shortages of funds.” 21 Ausgehend davon ist eine Investmentbank als Intermediär im weiteren Sinne zu charakterisieren, da sie eine Vermittlerfunktion zwischen dem Kapitalmarkt und den Handelspartnern übernimmt, jedoch kein Kontrahent der Transaktion wird. Inwieweit Investmentbanken vermittelnd zwischen US-amerikanischen Hypothekarschuldnern und internationalen Investoren in den Finanzmarkt agierten, gilt es im Verlauf dieser Arbeit herauszufinden.
1.1.2 Finanzmärkte
In den drei Teilsegmenten (Geld-/ Kapital-/ Devisenmarkt) des Finanzmarktes werden Geld, Kredite, Wertpapiere, Finanzderivate und Devisen gehandelt. Eine elementare Aufgabe besteht in der Bereitstellung und Mobilisierung von Finanzprodukten, welche vornehmlich den Banken zu Teil werden. An allen Märkten nehmen die Banken eine dominierende Position ein. Die wirtschaftliche Bedeutung der Finanzmärkte liegt in ihrer Funktion der Investitionsfinanzierung und Liquiditätssicherung. Bei der Strukturierung von Finanzmärkten nach zeitlichen Kriterien wird oft eine Unterscheidung zwischen kurzfristigen Transaktionen auf dem Geldmarkt und den längerfristigen Transaktionen auf dem Kapitalmarkt vorgenommen. Während sich der Kapitalmarkt auf die Finanzierung der privaten Haushalte und öffentlichen Institutionen bezieht, an welchem die Bank als Kreditgeber in Erscheinung tritt, liegt die wesentliche Aufgabe des Geldmarktes in der kurzfristigen Liquiditätssicherung und spielt vor allem
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nzinstitutionen eine wichtige Rolle. 22 Am Devis für Banken und andere Finanzi visenmarkt obliegt es wiederum den Banken, die erfo erforderliche Fremdwährung in entsprechender er Höhe zur richtigen Zeit und zu möglichst günstig tigen Kursen zu beschaffen und bereitzustellen len, um die Finanzierung des internationalen Hand ndels und grenzüberschreitende Investitionen n realisieren zu können. 23 Welchen Einfluss Banke , erklärt das BMF 24 : nken damit auf die Makroökonomie ausüben, er
„Die Finanzmärkte haben für für die Volkswirtschaft eine dienende Funkt ktion und sind kein Selbstzweck. (…) ohne effizie ziente und stabile Finanzmärkte kann eine Wi Wirtschaft Wachstum wältigen.“ 25 und Strukturwandel nicht bewä
Abbildung 1 stellt dar, in welc elchen Dimensionen die Großbanken auf dem m internationalen Finanzmarkt agieren.
Abb. 1: Das globale Emissionsgesc eschäft - Volumen und Marktanteile von Anleihen, n, Aktien und aktienbe-
zogenen Wertpapieren der großen en Investmentbanken
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1.2 Die Aufsicht über Kreditinstitute
1.2.1 Ziele der Bankenaufsicht
Im letzten Abschnitt ist deutlich geworden, in welcher Größenordnung Banken ihr Handelstätigkeit wahrnehmen. Um die damit verbundenen Risiken möglichst gut kontrollieren zu können, ist es unabdingbar, diese Institutionen einer staatlichen Aufsicht zu unterstellen. Eine gut funktionierende Bankenaufsicht gehört zu den Eckpfeilern der Infrastruktur jedes Finanzsystems. Nur ein stabiles Finanzsystem kann seine gesamtwirtschaftliche Funktion der effizienten sowie kostengünstigen Transformation und Bereitstellung finanzieller Mittel optimal erfüllen. Das Hauptziel der staatlichen Regulierung und Aufsicht besteht demnach darin, diese Stabilität zu gewährleisten. 26
Zur Durchführung einer effektiven, auf Preisstabilität ausgerichteten Geldpolitik ist ein stabiles Finanzsystem erforderlich. Umgekehrt ist die Geldwertstabilität eine notwendige Voraussetzung für die Beständigkeit des Finanzsektors. Dabei wird den Verantwortungsträgern der Aufsichtsinstitutionen eine bedeutende Rolle beigemessen. Sie greifen als grundsätzlich langfristig angelegte Ordnungsinstitute in die Geschäftstätigkeit der Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute ein und bestimmen in vielfältiger Weise die Zulässigkeit, den Umfang und die Folgen des betrieblichen Handelns der Banken. 27
1.2.2 Rechtfertigung für eine staatliche Überwachung des Finanzsektors
Zahlreiche empirische Untersuchungen weisen darauf hin, dass gesetzliche und andere orga-nisatorische Rahmenbedingungen einzelner Volkswirtschaften geeignet sein können, unterschiedliche Strukturen und Entwicklungsstufen von Finanzmärkten zu erklären. 28 Im Besonderen kann davon ausgegangen werden, dass die Entfaltung innovativer Strukturen in stark regulierten Ländern einer höheren Hemmung unterliegt als in vergleichbaren Staaten, wenngleich die Risikopotenzierung solider ausfällt. Mithin lassen sich regulatorische Eingriffe des Staates in die Gewerbefreiheit der Banken nur rechtfertigen, wenn sie aus Gründen des Gemeinwohls geboten sind, was insbesondere dann der Fall ist, wenn öffentliche Interessen bestehen, die im Rang dem individuellen Recht der Banken auf freie unternehmerische Entfaltung vorgehen und in einer nicht vernachlässigbaren Weise durch die geschäftliche Betäti-
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gung der Kreditinstitute gefährdet sind. 29 In aller Regel werden hierzu zwei Apologien herangezogen. Eine öffentliche Regulierung von Finanzintermediären zielt zumeist auf die Steigerung des Anlegerschutzes und dient der Sicherung der Marktintegrität. 30 Da zu den Gläubigern eines Kreditinstitutes nahezu jede, sowohl natürliche als auch juristische Personen zählen, die einen Großteil ihres Vermögens 31 bei einer Bank angelegt haben, würde der Verlust für den Einzelnen eine existenzbedrohende, ökonomische Krise zur Folge haben. Anderweitiger Schutz, als der einer intensiven Überwachung, besteht für einen Anleger nicht, da die Option, das eigene Vermögen selbst zu verwalten, heute nicht mehr zeitgemäß ist. Darüber hinaus hätte eine systemische Bankeninsolvenz einen verheerenden Einfluss auf praktisch jedes Wirtschaftssubjekt, da sich die Folgen einer kompletten Marktilliquidität auf die Funktionsfähigkeit einer gesamten Volkswirtschaft auswirken würden.
1.2.3 Die Internationalisierung der Bankenaufsicht
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Geschäftstätigkeit der Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute zunehmend internationalisiert. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Sie liegen vor allem im raschen Fortschreiten der weltweiten Arbeitsteilung und der damit verbundenen Internationalisierung des Waren- und Dienstleistungsverkehrs sowie in der rasanten Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie. Begleitet wird dieser Prozess von einer wachsenden Verflechtung der bedeutenden nationalen Märkte zu einem internationalen Finanzkonglomerat. 32
Da das Anlageverhalten der Finanzakteure sich diesem Mechanismus anpasst und demnach in einer weltweiten Transaktionskette mündet, ruft dies den Aufsichtssektor auf den Plan. Dieser ist gefordert, den grenzüberschreitenden Risiken wirksam zu begegnen und losgelöst von einer isolierten, einzelstaatlichen Betrachtung den Erfordernissen einer verbundenen, globalisierten Finanzmarktregulierung entgegen zu treten. Dabei kann aber kein alleiniges Vorgehen erfolgsversprechend sein. Vielmehr soll ein kooperatives, auf Annährung der unterschiedlichen Rechtsvorschriften ausgerichtetes Aufsichtsprozedere zur erhofften Harmonisierung der internationalen Finanzmärkte beitragen.
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Vor diesem Hintergrund gründeten die Präsidenten der Zentralbanken der G-10 33 im Jahr 1975 den Basler Ausschuss für Bankenaufsicht. Bei den regelmäßigen Treffen in Basel überarbeitet und diskutiert das Gremium die Mindeststandards, die für eine gute Praxis der Bankenaufsicht notwendig sind, um einen Beitrag zur Stärkung der Finanzsysteme auf der ganzen Welt zu gewährleisten. 34 In den vergangenen Jahren stand die Konzeption der Internationalen Konvergenzkriterien für Kapitalmessung und Eigenkapitalanforderungen 35 im Fokus, auf welche in Kapitel 1 unter Punkt 1.3 noch näher eingegangen wird.
1.2.4 Die Finanzaufsicht in den USA
Am 23.12.1913 wurde per Gesetz das Federal Reserve System (FED) 36 in den Vereinigten Staaten eingeführt. Die USA sind in zwölf Bankbezirke mit je einer Federal Reserve Bank unterteilt. An der Spitze des Bankensystems steht der Board of Governors of the Federal Reserve System (Bundesbankrat) in Washington, der die Geld- und Währungspolitik der USA bestimmt sowie die Ausgabe der Noten und die gesamte Bankpolitik überwacht. Der Board of Governors besteht aus sieben Mitgliedern, die vom Präsidenten der USA mit Zustimmung des Senats auf 14 Jahre ernannt werden. Diese wiederum berufen je drei Direktoren für die zwölf Bundesreservebanken, deren größte die Federal Reserve Bank of New York ist. Sie schließt als einzige Bank Geschäfte mit ausländischen Kunden ab. Die Bundesreservebanken sind gemeinwirtschaftlich organisiert, ihr Kapital wird von den Mitgliedsbanken aufgebracht. Ihre Geschäfte entsprechen den üblichen Aufgaben einer Zentralbank; u. a. der Ausgabe von Banknoten (Federal Reserve Notes) oder der Durchführung geld- und kreditpolitischer Maßnahmen. 37 Darüber hinaus wurde 1934 die SEC als externe Aufsichtsbehörde gegründet.
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Bachelor of Laws Danny Trautwein, 2008, Kritische Analyse der internationalen Finanzmarktkrise 2007 / 2008, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Die Finanzmarktkrise 2007 in den USA und in Europa
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Soziologie - Wirtschaft und Industrie
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Die wichtigsten Rechtsformen und Erfolgsfaktoren ausländischer Investi...
Studienarbeit, 12 Seiten
Der Prozess des Outsourcing und seine Entscheidungs- und Anwendungsmög...
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Ausarbeitung, 18 Seiten
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