Gliederung
Abbildungsverzeichnis 1
1. Einleitung 2
1.1 Gliederung des Buches 2
1.2. Vorbetrachtung 3
1.2.1 Sozialwissenschaftliche Methode des Vergleichs 3
1.2.2 Thesen und Fragestellungen des Autors 4
1.3 Einleitung des Buches 5
2. Das Buch „Deutschland in Europa“ 6
2.1 Jan van Deth: „Politisches Interesse“ 6
2.1.1 Engagement und Demokratie 6
2.1.2 Aspekte politischen Interesses 7
2.1.3 Politisches Interesse in Deutschland 8
2.1.4 Determinanten politischen Interesses 10
2.1.5 Politisches Interesse und Demokratie in Deutschland 11
2.1.6 Fazit 12
2.2 Jan van Deth: „Soziale Partizipation“ 16
2.2.1 Bürger und Gesellschaft 16
2.2.2 Formen sozialer Partizipation 16
2.2.3 Soziale Beteiligung in Deutschland 17
2.2.4 Soziale Partizipation in Europa 19
2.2.5 Konsequenzen sozialer Partizipation 21
2.2.6 Fazit 22
3. Kritische Auseinandersetzung 24
3.1 Formale Kritik und Sachkritik 24
3.2 Inhaltliche Kritik 29
3.2.1 Konzeption 29
3.2.2 Herangehensweise und Methodik der Regressionsanalyse im ESS 31
3.2.3 Kritik der beim ESS angewandten Methode des persönlichen Interviews 32
4. Abschließende Würdigung 33
5. Literatur- und Quellenverzeichnis 35
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Determinanten politischen Interesses 12
Abbildung 2: Politisches Engagement in Europa 13
Abbildung 3: Politisches Interesse 14
Abbildung 4: Mediennutzungstypen 25
Abbildung 5: Lebenszufriedenheit in Europa 26
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1. Einleitung
In der Öffentlichkeit wird häufig von „dem Ossi“ und „dem Wessi“ geredet. In den Köpfen scheint noch immer, fast 20 Jahre nach dem Mauerfall, eine gewisse Verbundenheit mit dem alten Staatsmuster zu existieren. Die europäische Integration hat sicherlich dazu beigetragen, die Unterschiede zwischen den Bürgern zu verringern. Besonders im ökonomischen Bereich hat die Europäische Union geholfen, gleiche Voraussetzungen zu schaffen. Doch gemeinsame Werte und Normvorstellungen lassen sich nicht von außen vorschreiben. Und die formale Zugehörigkeit zu einem Staat bedeutet noch nicht, sich auch mit diesem zu identifizieren und gleich zu fühlen. Existiert doch gerade wegen der enormen wirtschaftlichen Probleme im Osten Deutschlands noch häufig das Gefühl, der minderwertige, unfähige „Ossi“ zu sein. Wie sehr unterscheiden sich noch immer die Einstellungen der Bürger der beiden ehemaligen „Klassenfeinde“? Ein altes afrikanischen Sprichwort unterstreicht: „Wenn du schnell vorwärtskommen willst, dann gehe allein; wenn du weit gehen willst, dann gehe zusammen." Wenn Deutschland auf Dauer eine ökonomische und politische Großmacht darstellen will und die Bevölkerung in wirtschaftlichem Wohlstand und Zufriedenheit leben soll, ist dies nur in Form eines gesellschaftlichen Miteinander und Füreinander möglich. Doch wie weit sind wir hiervon noch entfernt? Auf dem Papier ist Deutschland eins, aber die Bürger sprechen noch immer mit vielen Stimmen.
1.1 Gliederung des Buches
Das Buch „Deutschland in Europa“ ist im Dezember 2004 erschienen. Der Herausgeber, Jan van Deth, schrieb zusammen mit neun weiteren Autoren über die verschiedenen sozialen und politischen Einstellungen der deutschen Bevölkerung, in europäischer Perspektive, im Zeitraum Ende 2002 bis Anfang 2003. 1 Das Buch gliedert sich in drei Kapitel. Der erste Teil umfasst die sozialen und politischen Einstellungen, diese werden in fünf Unterkapiteln näher erläutert. Das zweite Kapitel nimmt eine Betrachtung der staatsbürgerlichen Orientierung vor, hier werden vier Unterkapitel zur näheren Analyse verwendet. Der dritte und letzte Abschnitt befasst sich mit dem sozialen und politischen Engagement und gliedert sich in drei Unterkapitel.
1. Teil allgemeine soziale und politische Orientierungen
2. Teil staatsbürgerliche Orientierungen
1 vgl. van Deth. S. 22
- 2 -
o Urteile der Bürger über die verschiedenen Staatsaufgaben 3. Teil soziales und politisches Engagement
Abschließend werden Erläuterungen zum European Social Survey 2002-2003 (ESS) vorgenommen. Das gesamte Buch stützt sich auf diese Studie zum Einstellungs- und Wertewandel in verschiedenen Ländern. Im Mittelpunkt steht eine repräsentative Bevölkerungsbefragung, die alle zwei Jahre wiederholt werden soll. Die Einstellungen, Überzeugungen und Verhaltensmuster der Bevölkerung, der betrachteten europäischen Länder, sollen in ihrer Interaktion mit den sich wandelnden politischen und ökonomischen Institutionen erklärt und beschrieben werden. Die Befragungen wurden mit Hilfe eines Face-to-Face Interviews sowie eines standardisierten Fragebogens durchgeführt. 2
1.2. Vorbetrachtung
In dieser Arbeit wird eine Analyse des Buches „Deutschland in Europa“ von Jan van Deth vorgenommen. Den Anfang bildet die Bestimmung der Vergleichseinheit. Es werden die Thesen und Fragestellungen des Autors herausgearbeitet und vorgestellt und seine Einleitung in das Werk näher betrachtet. Anschließend werden die beiden Unterkapitel „Politisches Interesse“ aus dem zweiten Kapitel des Buches, sowie „Soziale Partizipation“ aus dem dritten Kapitel näher betrachtet. Neben einer kurzen Beschreibung wird eine kritische Analyse des Inhalts vorgenommen. Dabei werden besonders Kritikpunkte des vorliegenden Werkes betrachtet und analysiert, aber auch positive Aspekte herausgearbeitet. Abschließend erfolgt eine umfassende formale sowie sachliche Kritik zum Gesamtwerk, den Intentionen des Autors sowie der Herangehensweise an das Werk.
1.2.1 Sozialwissenschaftliche Methode des Vergleichs
Zur Feststellung der Vergleichseinheit wird das Werk von Immerfall, „Einführung in den europäischen Gesellschaftsvergleich“ zu Rate gezogen. Anhand der darin definierten Einheiten für einen sozialwissenschaftlichen Vergleich wird eine Einordnung des Buches „Deutschland in Europa“ vorgenommen. Es kann festgestellt werden, dass es sich hier um einen intergesellschaftlichen Vergleich handelt. 3 Die Vergleichseinheit soll bei dieser Art des Vergleiches territorial abgrenzbar sein und sozial unterschiedliche Kollektive behandeln. Als territorial abgrenzbare Einheiten sind hier die einzelnen europäischen Länder, besonders Deutschland, zu sehen. Die sozial unterschiedlichen Kollektive sind in diesem Fall die Bürger der einzelnen Länder. Der intergesellschaftliche Vergleich wird als doppelter Vergleich vollzogen, neben den einzelnen Ländern werden diese auch als Aggregate Ost- und Westeuropa miteinander verglichen. Soziale Kollektive sind in diesem Fall der ehemalige Sozialismus gegen den westlichen Kapitalismus. Es wird ein Vergleich von parallel existierenden Systemen vorgenommen. 4 Bei der Erhebung der ESS-Daten wurde als Analyseebene die Mikroebene betrachtet, wobei der Fokus auf der Ebene der Individuen und ihres Verhaltens lag.
2 vgl. van Deth. S. 373 ff
3 vgl. Immerfall. S. 25
4 vgl. Pelinka. S. 12
- 3 -
Diese Daten dienen schließlich dazu, auf der Makroebene einzelne Länder mit ihren Strukturen zu vergleichen. 5
Als Zeiteinheit des Vergleichs lässt sich der Erhebungszeitraum 2002-2003 der ersten Erhebung der ESS-Daten ermitteln. Der Status Quo in Deutschland und Europa an sich, sowie im Verhältnis zueinander, wurden ermittelt. Mithilfe dieser Erhebung zu einem festgelegten Zeitpunkt konnte eine Querschnittsanalyse durchgeführt werden. 6
Als Vergleichsfälle dienen den Autoren des Buches die 22 Länder (ohne Frankreich), welche an der ESS-Erhebung 2002 teilgenommen haben. Für Westeuropa sind das Österreich, Belgien, Schweiz, Dänemark, Spanien, Finnland, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Portugal, Schweden, Vereinigtes Königreich. Für Osteuropa wurden die Tschechische Republik, Ungarn, Polen und Slowenien betrachtet. Weiterhin wurde Deutschland, zumeist unterteilt in West- und Ostdeutschland, selten auch als gesamtdeutscher Staat, betrachtet. Langfristig sollen mit Hilfe von Werken wie dem vorliegenden Tendenzen (Trendanalysen 7 ) sowie Wandel (Veränderungen) von politischen und sozialen Einstellungen in Europa betrachtet und nachvollzogen werden. Die ESS-Studie soll alle zwei Jahre durchgeführt werden. Mit Hilfe dieser regelmäßigen Datenerhebung werden langfristige Entwicklungen nachvollziehbar.
Die Fragestellung des Vergleichs sowie der Vergleichsmaßstab befassen sich mit der europäische Perspektive, dabei geht es darum, Westdeutschland als westeuropäische Einordnung vorzunehmen und zu prüfen, ob Ostdeutschland Ähnlichkeiten mit postsozialistischen Gesellschaften besitzt.
1.2.2 Thesen und Fragestellungen des Autors
In einer ersten Unterthese stellt van Deth fest, dass Konzepte wie Deutschland und Europa zu heterogen sind. Er richtet deshalb die Frage auf die Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen West- und Ostdeutschland bzw. West- und Osteuropa. In seiner Hauptthese fragt er, ob „die sozialen und politischen Orientierungen in Deutschland insgesamt als eine eigenständige Kultur in Europa zu betrachten sind, oder ob es in Europa einen Unterschied zwischen West- und Osteuropa (die „alten“ und „neuen“ Demokratien) gibt, wobei die Orientierungen in Westdeutschland auch heutzutage noch eher den Einstellungsverteilungen in den westeuropäischen Ländern entsprechen und die Orientierungen in Ostdeutschland eher den osteuropäischen“ 8 .
In einer zweiten Unterthese fragt der Autor, „Wie außergewöhnlich die Einstellungen der deutschen Bevölkerung im europäischen Vergleich sind“. Es wird die Frage aufgeworfen, ob mehr als zehn Jahre nach der Vereinigung die Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland allmählich verschwunden sind und sich eine mehr oder weniger homogene deutsche Kultur gebildet hat. Weiterhin stellt van Deth die Frage, ob auch heute noch Unterschiede und Differenzen zwischen den alten und den neuen Bundesländern bestehen.
Er stellt den Anspruch, einen doppelten Vergleich in allen Beiträgen vorzunehmen: sowohl Deutschland in Europa und West- bzw. Ostdeutschland in West- bzw. Osteuropa. Es soll jedoch kein Vergleich aller europäischen Länder, sondern eine Analyse der sozialen und politischen Orientierungen in Deutschland in europäischer
5 vgl. Abromeit, Stoiber. S.34
6 vgl. Lauth. S.46
7 vgl. Lauth. S.47
8 van Deth. S.20
- 4 -
Perspektive vorgenommen werden. Als empirische Grundlage dient dafür die ESS-Studie.
Somit soll für alle Autoren eine klare, einheitliche Struktur entstehen, nach welcher sie die Ergebnisse der ESS-Daten 2002/2003 auswerten.
1.3 Einleitung des Buches
Der Autor stellt einleitend fest, dass Unterschiede in Ost- und Westdeutschland auf den ersten Blick fast verschwunden sind. Auf den zweiten Blick ergeben sich jedoch Verschiedenheiten, zum Beispiel ist die Arbeitslosenquote im Osten Deutschlands doppelt so hoch wie im Westen, und die Arbeitsproduktivität liegt bei nur 70 Prozent. Auch im Wahlverhalten sind Unterschiede erkennbar, so sind Die Grünen eher im Westen Deutschlands und Die Linke eher im Osten Deutschlands stark. Außerdem ist eine stagnierende Integration der alten und neuen Bundesländer zu verzeichnen. „40 Jahre getrennte Erfahrungen […] haben in Ost- und Westdeutschland offensichtlich zu ganz verschiedenen sozialen und politischen Kulturen geführt“ 9 . Nach dem anfänglichen Optimismus Anfang der 90er Jahre begann der Prozess der deutschen Vereinigung bald zu stagnieren.
Die deutsche Vereinigung schuf einen Staat mit etwa 80 Millionen Deutschen. Der Autor erklärt, dass jedoch keine Synthese stattfand. Die Auflösung der DDR könne auch als Ausdehnung der BRD in östlicher Richtung gesehen werden. Die Eingliederung der DDR in die BRD beschleunige die Transformation des sozialen und politischen Systems. Dem Institutionentransfer folge ein Finanz- und Elitentransfer von West nach Ost. Doch die rasche Transformation führe nach Meinung van Deths nicht zu einer schnellen Integration. Durch das Fernbleiben des wirtschaftlichen Aufschwungs in Ostdeutschland hat sich der Integrationsprozess erheblich erschwert. Enttäuschungen sowie eine retrospektive „Ostalgie“ waren zu verzeichnen. Die Erweiterung hat auch die BRD maßgeblich verändert. Die Vereinigung habe nicht einfach zu einer Vergrößerung geführt. Eine Annäherung fände statt, diese würde aber durch bestimmte Faktoren beeinflusst. Deshalb sei es wichtig, sowohl die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland als auch Gesamtdeutschland zu betrachten, erläutert der Autor. 10
Deutschland in Europa
Im Jahre 2002 lebten etwa 82 Millionen Deutsche in der BRD, davon 40 Millionen Erwerbstätige. Deutschland ist das bevölkerungsstärkste Land in West- und Mitteleuropa. 2002 betrug der Anteil der Bundesrepublik am BIP der EU ein Viertel. Im globalen Waren- und Dienstleistungshandel lag sie direkt hinter den USA. Außerdem stellt Deutschland die größte Zahl der Mitglieder im Europäischen Parlament. Das vereinte Deutschland ist also eines der wichtigsten Länder, nicht nur in der EU, sondern auch weltweit. 11
Dennoch stehen hinter diesen Zahlen große Unterschiede bei der Betrachtung von Ost- und Westdeutschland. So zeigen zum Beispiel auf dem Arbeitsmarkt große Differenzen. In einer anschließenden Tabelle 12 zeigt van Deth sowohl Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern, als auch Unterschiede zwischen Ost- und Westeuropa auf. Der Autor spricht von der geografischen und demografischen Spitzenposition Deutschlands in Europa. Er geht auf die Lebenserwartung in Europa
9 van Deth. S. 10
10 vgl. van Deth. S. 9ff
11 vgl. van Deth. S.14
12 vgl. van Deth. S. 18f
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ein und stellt fest, dass Westdeutschland keine niedrigere Lebenserwartung als die meisten europäischen Länder hat. Die Lebenserwartung in Ostdeutschland ist etwas geringer als in Westdeutschland, aber höher als in allen ausgewählten osteuropäischen Ländern. Auch stellt er fest, dass die deutsche Bevölkerung relativ alt ist. Van Deth spricht im Zusammenhang mit Deutschland auch vom „gelähmten Gulliver“ 13 . Er führt hierfür das pro Kopf BIP an. In Westdeutschland liegt dieses unter dem von vielen anderen westeuropäischen Ländern. Ostdeutschland hat hier jedoch immer noch einen großen Vorsprung vor Osteuropa. Das wirtschaftliche Wachstum ist eher gering und die Arbeitslosenquote eher hoch im Vergleich mit anderen Ländern. Die Wahlbeteiligung in Deutschland lässt sich mit der von anderen Spitzenländern in Europa vergleichen. Jedoch gibt es hier wieder Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland.
In dem einleitenden Kapitel gibt der Autor einen ersten Hinweis darauf, dass es schwerfallen könnte, die These, dass Westdeutschland eher Westeuropa und Ostdeutschland eher Osteuropa zuzuordnen sei, mit ausreichend repräsentativen Fakten zu stützen. Bereits bei dieser ersten Betrachtung der Tabelle zur Position Deutschlands in Europa fällt es schwer, eindeutige Zuordnungen vorzunehmen. Obwohl lediglich vier osteuropäische Länder für den Vergleich betrachtet wurden, liegt Ostdeutschland zumeist über den Werten dieser Länder. Für die westeuropäische Einordnung standen wesentlich mehr Länder zur Verfügung. Hier ergibt sich jedoch, bei einer Betrachtung der einzelnen Länder, das Problem, dass teilweise sehr starke Unterschiede zwischen den einzelnen westeuropäischen Ländern bestehen. Es dürfte somit schwer fallen, anhand solcher Ergebnisse eine eindeutige westeuropäische Einordnung der BRD vorzunehmen. Es stellt sich auch die Frage nach der Vergleichbarkeit der Ergebnisse. Vier Länder für Osteuropa gegenüber 15 Ländern für Westeuropa bringen eine sehr ungleiche Gewichtung mit sich.
2. Das Buch „Deutschland in Europa“
In diesem Teil der Arbeit werden zwei Kapitel herausgegriffen und anhand je eines Beitrages exemplarisch vorgestellt. Die Kritik beschäftigt sich mit dem gesamten Werk „Deutschland in Europa“.
2.1 Jan van Deth: „Politisches Interesse“
Dieser Beitrag schließt das zweite Kapitel „staatsbürgerliche Orientierung“ ab. Er gliedert sich in fünf Unterkapitel. Autor des Beitrages „Politisches Interesse“ ist Jan van Deth.
2.1.1 Engagement und Demokratie
Das Interesse des Bürgers an der Politik wird als Voraussetzung dafür gesehen, dass Demokratien funktionsfähig arbeiten. Dass Bürger ihre Präferenzen zeigen, ist unabdingbar für demokratische Entscheidungen. Doch Präferenzen können nur durch ein Mindestmaß an politischen Informationen entstehen. Somit, so der Autor, werden Bürger, die sich politisch engagieren und etwas von Politik verstehen, ihre Forderungen dem politischen System gegenüber nicht übersteigern. 14
13 van Deth. S. 17
14 vgl. van Deth. S.275
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Arbeit zitieren:
Ba int. Jessica Mohr, Katrin Kiesel, 2008, Jan W. van Deth: Deutschland in Europa, München, GRIN Verlag GmbH
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