Inhaltsverzeichnis
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Abbildungsverzeichnis 4
1. Einleitung 6
2. Alaska - Lage, Geschichte, Wirtschaft, landschaftliche Großräume 7
2.1. Lage 7
2.2. Geschichte 7
2.3. Heutige Wirtschaftsstruktur 8
2.4. Die landschaftlichen Großräume 8
3. Die Lage und naturräumliche Gliederung des Denali Nationalparks 9
3.1. Lage und Allgemeines 9
3.2. Die naturräumliche Gliederung des Nationalparks 10
4. Genese und Geologie Alaskas und der Denali Nationalpark - Region 11
4.1. Geologie Alaskas 11
4.2. Geologie des Denali Nationalparks 13
4.3. Der Zentralbereich der Alaska Range 14
4.4. Das Denali-Verwerfungssystem 15
4.5. Die McKinley-Störung 15
4.6. Erdbeben am Denali-Verwerfungssystem 16
4.7. Seismische Aktivitäten im Denali Nationalpark 17
5. Die Glazialgeschichte des Denali Nationalparks 18
5.1. Die pleistozäne Vereisung Alaskas 18
5.2. Das Wisconsin Glacial in Alaska 19
5.3. Die Bering Land Bridge 20
5.4. Löss 21
5.5. Die vergletscherte Alaska Range 22
5.6. Das unvergletscherte Tiefland des Denali 23
5.7. Mäander nördlich der Schotterflächen 19
6. Klimaverhältnisse im Denali Nationalpark 25
6.1. Charakterisierung des Klimas im Nationalpark 25
6.2. Der Denali-Nationalpark - eine Permafrostregion 27
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7. Auswirkungen des Klimawandels auf den Denali Nationalpark 28
7.1. Auftauen des Dauerfrostbodens 28
7.2. Schrumpfende Gletscher 30
7.3. Exkurs: Surge Gletscher 32
7.4. Veränderung der Phänologie 32
7.5. Veränderungen in der Häufigkeit und Intensität der Waldbrände 33
8. Zusammenfassung/Ausblick 35
9. Quellenverzeichnis 36
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Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Satellitenfoto des Denali Nationalparks mit administrativer Grenze
A b b 2 : A l a s k a
Abb. 3: Denali Nationalpark, Mt. McKinley-Massiv und Tundra
Abb. 4: Lage des Denali Nationalparks in Alaska
Abb. 5: Satellitenfoto des Denali Nationalparks mit seinen hauptsächlichen Ökozonen
Abb. 6: Prinzip der Akkretion
Abb. 7: Cantwell Formation am Cathedral Mountain
Abb. 8: Sedimentgesteinkappen über hellerem Granit in zentraler Alaska Range
Abb. 9: Schema der tektonischen Verhältnisse im Süden Alaskas mit Erdbebenherd
vom 3. November 2002 auf dem Denali-Verwerfungssystem
Abb. 10 a-c: seismische Aktivitäten im Denali Nationalpark - Auftreten, Tiefe der Epizentren,
Lage von Messstationen und Verwerfungen
Abb. 11: Beispiele der Auswirkungen des Erdbebens vom November 2002
Abb. 12: Ausdehnung der pleistozänen und rezenten Vergletscherung in Alaska
Abb. 13: Maximale nördliche Ausdehnung der pleistozänen Gletscher im Nationalparkgebiet
Abb. 14: Beringia-Land und kontinentale Eisdecke Nordamerikas im Pleistozän
Abb. 15: Schema des Lösstransports aus den Flusstälern in die Hochländer Zentralalaskas
Abb. 16: Gletschergeformtes U-Tal, Nähe Savage River
Abb. 17: Vom Gletschereis geformte Berge der Alaska Range, Ruth Glacier
Abb. 18: Findling im Denali Nationalpark
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Abb. 19: Flussfächer
Abb. 20: Flussfächer
Abb. 21: Interior Boreal Lowlands, Bearpaw River im National Park and Preserve
Abb. 22: Die zwei Hauptklimazonen im Denali Nationalpark
Abb. 23: Isohypsen für den durchschn. Niederschlag in Alaska (in cm)
Abb. 24: Verteilung von Permafrost im Denali Nationalpark
Abb. 25: Anstieg der Lufttemperatur im Denali Nationalpark im Zeitraum von 1949-2003
Abb. 26: Solifluktionsero s i o n 2
Abb. 27: Bodenerosion durch Rillenspühlung
Abb. 28: Eiskeil-Polygon
Abb. 29: Thermokarstentwicklung als Ergebnis von Eiskeilauftauen
Abb. 30: Gletscherschrumpfen im Denali Nationalpark - Fotovergleich: Fotos vom
Hidden Creek Glacier von 1916 und 2004
Abb. 31: Gletscherschrumpfen im Denali Nationalpark - Fotovergleich: Fotos vom
Sunset Glacier von 1939 und 2004
Abb. 32: Gletscherschrumpfen am Bsp. der Veränderung der Ausdehnung des Cantwell
G l e t s c h e r s 3
Abb. 33: Der Klimawandel wirkt sich auf die Phänologie aus. Die Baumgrenze verschiebt
sich hangaufwärts
Abb. 34: Waldbrand im Denali Nationalpark
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1. Einleitung
Die Landschaften des Denali National Park and Preserve sind das Ergebnis der regionalen geologischen Prozesse und der Aktivität von Gletschern. Einer der wichtigsten Einflüsse auf die Ökosysteme des Denali Nationalparks ist dabei die Alaska Range, ein massives Gebirge, welches sich von Südwesten nach Nordosten durch das südliche Gebiet es Nationalparks erstreckt. Es bildet eine klimatische Barriere und schafft somit zwei prägende Hauptklimazonen. Zudem verursacht es gewaltige Höhenunterschiede innerhalb des Parks.
In jüngster Zeit werden die Ökosysteme und das Landschaftsbild vor allem durch die Erwärmung des Klimas beeinflusst und verändert.
Die genannten Punkte sollen in der Belegarbeit angesprochen aufgezeigt und erläutert werden.
Abb. 1: Satellitenfoto des Denali Nationalparks mit administrativen Grenze;
Quelle: HOOGE / ADEMA / MEIER / ROLAND / BREASE / SOUSANES / TYRRELL, S. 8
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2. Alaska - Lage, Geschichte, Wirtschaft, landschaftliche Großräume
2.1. Lage
Alaska bedeutet in der Sprache der Ureinwohner soviel wie „das große Land“. Es befindet sich im äußersten Nordwesten des nordamerikanischen Kontinents. Im Osten grenzt es an Kanada, das restliche Alaska wird von Meer umschlossen; im Norden befindet sich der Arktische Ozean, im Westen die Beringstraße, im Süden der Nordpazifik (LEHRLING 2006, S. 5).
Abb. 2: Alaska; Quelle: http://encarta.msn.com/map_701534514/Wonder_Lake.html
2.2. Geschichte
Vitus Bering erreichte im Jahr 1741 als erster Europäer die Südküste Alaskas. Seitdem verwaltete es bis 1867 der russische Staat. Reger Pelzhandel setzte ein. Russland verkaufte Alaska 1867 für 7,2 Millionen US-Dollar an die USA. Ende des 19. Jahrhunderts kam es infolge des Goldrausches zu einer Masseneinwanderung, die Bevölkerungszahl verdoppelte sich annähernd. 1957 entdeckte man alaskanische Erdölvorkommen. Daraufhin begann man1968 mit dem Bau der 1.300 Kilometer langen Trans-Alaska-Pipeline von Prudhoe Bay bis zum eisfreien Hafen von Valdez im Süden
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Alaskas (http://www.amerika-live.de/USA/Alaska/alaska.htm). Seit dem 3. Januar 1959 ist
das 1.518.807 km 2 große Alaska der 49. Bundesstaat der USA (LEHRLING 2006, S. 5).
2.3. heutige Wirtschaftsstruktur
Die Ölförderung stellt, mit einem Anteil von etwa 85 Prozent am Bruttoinlandprodukt, Alaskas wichtigsten Wirtschaftszweig dar. Fast die gesamte Menge (97%) des gewonnenen Rohöls wird im Territorium des North Slope, im äußersten Norden Alaskas, gefördert. Alaska ist reich an weiteren Bodenschätzen. Aufgrund der gegebenen Klimabedingungen gestaltet sich der Abtransport aber eher schwierig, weswegen der Abbau kaum bzw. nicht rentabel wäre. Daher bleiben andere Bodenschätze bis auf weiteres so gut wie ungenutzt. Große Bedeutung für Alaska hat hingegen die Fischerei-Industrie. Dieser Wirtschaftszweig ist mit mehr als 70.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber des Staates. Die Gewässer um Alaska zählen zu den fischreichsten der Welt.
Die Landwirtschaft hat hingegen kaum Bedeutung, ebenso wenig die Forstwirtschaft, trotz eines hohen Waldanteils in Alaska.
Die Tourismusbranche repräsentiert den zweitwichtigsten Wirtschaftszweig. Seit den 1970er Jahren erfolgt eine stetige Zunahme der Besucherzahlen. Die Hauptreisezeit ist der Sommer. Die Motive für eine Alaskareise sind für die Besucher größtenteils die unberührte Landschaft. In abgelegenen Gebieten praktiziert die indigene Bevölkerung noch Subsistenzwirtschaft. Sie leben von der Fischerei und Jagd, sowie der Karibuzucht (LEHRLING 2006, S. 5ff).
2.4. Die landschaftlichen Großräume
Alaska lässt sich in vier Großräume aufgliedern. Im Norden befindet sich der North Slope. Dieser wird im Süden von dem Gebirgszug der Brooks Range begrenzt, dem nördlichsten Teil des Rocky Mountain Systems. Weiter im Süden schließt sich das Gebiet des Central Plateau (Interior) an. Das Pacific Mountain System im Süden kann als vierter Großraum angesehen werden (LEHRLING 2006, S. 9).
Der Denali Nationalpark umfasst Anteile Interior Alaskas und der Alaska Range (SOUSANES a , S. 59). Das Gebirge und bildet den nördlichsten Teil des Pacific Mountain System. Der Alaskakette sind die Chugach Mountains und Kenai Mountains vorgelagert (MUHS, THORSON et. al 1987, 519). Als charakteristisches Merkmal für Interior Alaska lassen sich unter anderem die weiten Tiefebenen nennen, welche von breiten Flusstälern durchschnitten werden. Kleinere
Gebirgszüge, wie beispielsweise die Kuskokwim Mountains in der nordwestlichen Parkregion Denalis, ergänzen das Landschaftsbild (HOOGE / ADEMA / MEIER / ROLAND / BREASE / SOUSANES / TYRRELL, S. 7).
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Arbeit zitieren:
Nils Grund, 2008, Physische Geographie des Denali Nationalparks in Alaska, München, GRIN Verlag GmbH
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