Inhaltsverzeichnis
Einleitung. 3
Kommunikation als Grundlage. 3
Erstsprache 4
Bedingungen des Spracherwerbs. 4
Theorien zum Erwerb der Erstsprache 5
Behaviorismus 5
Nativismus 5
Kognitivismus. 5
Interaktionismus...................................................................................................... 6
Zweitsprache. 6
Definition Zweitsprachenerwerb 6
Theorien zum Erwerb der Zweitsprache. 7
Die Identitäts-Hypothese. 7
Die Transfer-Hypothese 7
Die Interlanguage-Hypothese 7
Bedingungen des Zweitsprachenerwerbs. 8
Sprachf örderungskonzepte. 8
Vernetzte Sprachförderung 8
Lebensbedeutsame Sprachförderung. 8
Familienorientierte Sprachförderung. 9
Handlungsorientierte Sprachförderung 9
Beispiel : Pilotprojekt „Sprachliche Frühförderung“ 9
Zweisprachige Entwicklung 10
Schlussfolgerung 11
Literaturverzeichnis 12
2
Einleitung
Es gibt viele Versuchsmodelle die sich mit der Integration ausländischer Mitbürger beschäftigen. Eine zentrale Frage beschäftigt sich vor allem damit, wie es möglich ist Kindern die zweisprachig aufwachsen einen geeigneten Rahmen sowohl für die Erstals auch die Zeitsprache zu schaffen. Es gibt viele Theorien über den Erwerb der Erstsprache, die automatisch die Vorrausetzung für den Erwerb der Zweitsprache darstellt. Eine der viele Theorien basiert auf dem Gedanken das die Entwicklung des Gehirns und der Erwerb der Erstsprache einer „kritischen Phase“ unterliegt. Diese Theorie wurde 1967 zum erstenmal von dem deutschstämmigen
Sprachwissenschaftler Eric Lenneberg publiziert 1 Die „Hypothese der kritischen Phase“ behauptet im wesentlichen das die Möglichkeit eine Sprache zu erlernen auf die Pubertät begrenzt ist. Nach dieser Phase ist es dem Gehirn durch neurologische Veränderungen nicht mehr möglich, die Erstsprache zu erwerben. Wenn der Erwerb der Sprache nicht vor der „kritischen Phase“ abgeschlossen ist, so kann diese nie grammatikalisch und vokabularisch korrekt erlernt werden( vgl. ebd.). Diese Hausarbeit wird sich mit dem Erwerb der Erst- und Zweitsprache beschäftigen, die zwingend aufeinander aufbauen und meiner Meinung nach aus diesem Grund zusammen behandelt werden müssen.
Kommunikation als Grundlage
„Kommunizieren bedeutet so viel wie ´sich mitteilen`, es bedeutet aber auch ´miteinander in Verbindung treten und in Kontakt bleiben´. Kommunizieren meint einerseits die Aussendung von Signalen auf verschiedenen Ebenen der menschlichen Verständigung, andererseits aber auch die Fähigkeit, die ankommenden Signale aufzunehmen, sie zu verarbeiten und ihren Sinngehalt zu verstehen. Die Aussendung und Verarbeitung von Signalen erfolgt weitgehend über unsere Sprache, sie geschieht aber auch durch Mimik, Gestik, durch Berührung, aber auch über Empfindungen und Gemütszustand.“2 Beim Gebrauch der Sprache werden alle Sinne in Anspruch genommen. Die Sprache, die eine Person als Erstsprache erwirbt, dient als Träger unserer Gedanken, unserer Phantasien, unserer Emotionen, unserer Werte, Normen und unserer Kultur.
1 Für weitere Information siehe: E. H. Lenneberg, Biological Foundation of Language, New York 1967.
2 Günther B., Günther H., Erstsprache und Zweitsprache, Einführung aus pädagogischer Sicht, Weinheim und
Basel 2004, S. 15
3
Wenn wir von Kommunikation sprechen, unterscheiden wir zwischen verbaler ( Lautsprache, Schriftsprache, Mediensprache), paraverbaler ( Stimmgebung, Modulation, Klangfarbe, Lautstärke, Sprechgeschwindigkeit) und nonverbaler Kommunikation( Blickkontakt, Mimik, Gestik, Körperhaltung). Kommunikation findet immer dann statt, wenn zwei Personen miteinander interagieren und ihr Gegenüber beeinflussen, sei es durch die verbale, paraverbale oder nonverbale Kommunikation.
Kommunikation wird in vier Kommunikationsstufen definiert. Der ältesten Form von Kommunikation, der Körpersprache, auch Ursprache oder Kinesik genannt. Der Lautsprache, auch gesprochene Sprache. Der Schrift- und der Rechnersprache(vgl. ebd. S. 16-23). Erstsprache
„ Das Kind durchläuft die wichtigsten Phasen seiner Sprachentwicklung in den ersten sechs Lebensjahren, also bis zur Einschulung. Hier sind als wichtige Phasen festzuhalten: das Lallen in den ersten Lebensmonaten, die ersten Wörter um das erste Lebensjahr herum, die untergeordneten Mehrwortsätze im zweiten und dritten Lebensjahr, das einsetzende Fragen im dritten und vierten Lebensjahr sowie die allmähliche Annäherung an unsere Standardsprache. Um den fünften Geburtstag herum sollten die Kinder alle Laute bzw. Lautverbindungen der deutschen Sprache korrekt aussprechen sowie eine kleine Geschichte in grammatikalisch korrekten Sätzen nacherzählen können.“ (vgl. ebd. S. 61)
Bedingungen des Spracherwerbs
„Die Entwicklung der menschlichen Sprache hängt von zentralen
Bedingungsbereichen ab, die einerseits im neugeborenen Kind selbst und andererseits in der Umwelt des Kindes liegen.“ (vgl. ebd. S. 50)
Unabdingbare Voraussetzungen für den Spracherwerb sind das Hörvermögen, die Sprechwerkzeuge ( z.B.: Gaumen, Unterkiefer, Lippen und Zunge), Hirnreifung, motivationale Faktoren, wie auch die familiären Lebensbedingungen(vgl. ebd. S. 50-56).
4
Arbeit zitieren:
Raphaela Bihler, 2007, Integration von Kindern mit Migrationshintergrund, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Das Frauenbild des jungen Goethe am Beispiel von 'Die Leiden des j...
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Hausarbeit, 19 Seiten
South Africa - Problems of identification and the role of the English ...
Hausarbeit, 26 Seiten
Die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund im Bildungssyste...
Ein Vergleich zwischen Deutsch...
Soziologie - Kinder und Jugend
Hausarbeit, 34 Seiten
Popkulturelle Phänomene im Zeitalter der Globalisierung - dargestellt ...
Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe
Hausarbeit (Hauptseminar), 20 Seiten
Bilinguale Bildung im Kindergarten
Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
Hausarbeit, 15 Seiten
Wesen und Rechte der Menschen im Naturzustand nach John Locke
Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie
Seminararbeit, 9 Seiten
Chancengleichheit im Bildungssystem
Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung
Seminararbeit, 15 Seiten
Sprach- und Literacyförderung in der Familienbildung
Die Konzeption Family Literacy
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Hausarbeit, 35 Seiten
Sprachförderung bei Vorschulkindern mit Migrationshintergrund
Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
Hausarbeit, 14 Seiten
Die Schöne und das Biest - Betrachtungen zum Märchentyp AaT 425 c im V...
Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft
Hausarbeit (Hauptseminar), 22 Seiten
Das Modellprojekt FÖRMIG und die Förderung von Zweisprachigkeit
Hausarbeit (Hauptseminar), 29 Seiten
Eine Analyse zu Erich Kästners Buch 'Pünktchen und Anton'
Seminararbeit, 33 Seiten
Erziehungsziel Mehrsprachigkeit - Probleme und Förderansätze für Kin...
Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache
Hausarbeit (Hauptseminar), 24 Seiten
Systemische Beratung / Selbstkonzept nach Schulz von Thun
Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie
Referat (Ausarbeitung), 16 Seiten
Die Europäische Menschenrechtskonvention
Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht
Hausarbeit, 12 Seiten
Raphaela Bihler's Text Integration von Kindern mit Migrationshintergrund ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Raphaela Bihler hat den Text Integration von Kindern mit Migrationshintergrund veröffentlicht
Raphaela Bihler hat einen neuen Text hochgeladen
Kinder-u.Familienzentren als neue Orte frühkindlicher Bildung
Mit einem Film von Franz Gerla...
Gabriele Mankau, Harald Seehausen, Wiebke Wüstenberg
Birlikte Ögreniyoruz - Wir lernen zusammen
Die Muttersprache gemeinsam fö...
Roger Loos, Leyla Güleryüz, Julia Overmann
Das große Kita-Bildungsbuch Naturwissenschaft, Mathematik und Technik
Alles für fragende und forsche...
Irmgard Maria Burtscher
Die Bildungsbenachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund
Welche Folgen hat der schulisc...
Fatma Ceri
Kleinstkindbetreuung in Kindertagesstätten
Expertise für innovative Konze...
Eveline Nay, Bettina Grubenmann, Sabina Larcher Klee
Kita-Praxis: Bildung. Mathematik: zählen, ordnen, messen
3 bis 6 Jahre
Rebecca Taylor, Wilfried Berghoff, Ian Hunt, Thomas Binder, Regina Erich
Bildungschancen von Kindern mit Migrationshintergrund
Eine Fallstudie über drei Kind...
Nergiz Çevik
0 Kommentare