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Literaturverzeichnis 2
B ücher. 2
Sammelb ände / Aufsätze / Zeitschriftenartikel: 4
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1. Einführung in das Thema 7
2. Die Bedeutung von Wissen 9
3. Wissenstheoretische Grundlagen. 12
3.1. Lernen. 12
3.2 Wissen 13
3.2.1. Wissen hat einen zweckorientierten Handlungsbezug 14
3.2.2. Wissen ist dynamisch 15
3.3 Immaterielles Vermögen und Wissen 17
4. Wissensmanagement 19
4.1 Wissensmanagement als Prozess der kontinuierlichen Erzeugung von Wissen 19
4.2. Wissensmanagement als Prozess auf der Steuerungs- und der Gestaltungsebene
20
4.3. Wissensmanagement als Organisation von Kernkompetenzen 22
4.4 Geschäftsprozessorientiertes Wissensmanagement. 23
5. Wissensmanagement als Mittel zur Förderung der Unternehmensziele 24
5.1. Erwerb von Wissen für das Unternehmen. 24
5.2. Verteilung von Wissen im Unternehmen 24
5.3. Umsetzung von Wissen im Unternehmen 25
5.4. Bewahren des Wissens für das Unternehmen. 26
6. Zusammenfassung 27
Abk ürzungsverzeichnis 29
6
1. Einführung in das Thema
Wissen ist Macht. Wir alle kennen diese Redewendung und haben sie in irgendeinem willkürlichen Zusammenhang schon einmal gehört oder gar angewendet. Doch was steckt hinter dieser Redensart oder anders gefragt: Stimmt diese Aussage überhaupt?
Die Anzahl der Artikel in einschlägigen Fachzeitschriften zum Thema Wissen und seiner Verwendung in Unternehmen häufen sich. So befasst sich auch ein kürzlich erschienener Beitrag in der Zeitschrift Impulse mit diesem Themenkreis. Der Artikel stellt Unternehmen vor, die den Faktor Wissen als Erfolgsinstrument eingesetzt hatten und gewährt Einblicke in deren Praktiken. 1 Es ist auffällig, dass in den letzten Jahren in der Wirtschaft immer häufiger der Begriff Wissen im Zusammenhang mit Produktivität, Leistungssteigerung und Kostenersparnis gebraucht wird.
Doch wie passen Wissen und Umsatzsteigerung bzw. Kostenersparnis zusammen? Fest steht, dass seit jeher die Gewinnmaximierung das oberste Ziel in einem Unternehmen ist. Unternehmen heute haben diese traditionelle Ausrichtung beibehalten, doch wird ein anderer Faktor zum Erreichen dieses Erfolges eingesetzt: Dieser Erfolgsfaktor ist Wissen; denn Wissen ist ausgesprochen kostengünstig und zudem äußerst effizient einsetzbar. 2 Die Unternehmen, die in dem Artikel beschrieben wurden, erhielten eine Auszeichnung, weil es Ihnen gelungen war, durch diesen neuen „Produktionsfaktor“ Wissen den Umsatz um 75 % zu steigern und die Kosten um 1/3 zu senken. 3 Viele erfolgreiche Unternehmen haben die Bedeutung von Wissen längst erkannt und entsprechend gehandelt. So auch die Haniel GmbH, ein altes Duisburger Traditionsunternehmen, das sich mit dieser Erkenntnis vom Schrittmacher der Industrialisierung zeitgemäß zum Handels- und Dienstleistungsriesen entwickelt hat. 4 Fragt man dort die Unternehmensführung nach den Zielen für die Zukunft, bekommt man zur Antwort, was heute
1 Neumann, P., Die Besser-Wisser, in: Impulse, 02/2007, S.49.
2 North, K., Größere Wettbewerbsfähigkeit zum Nulltarif, Interview auf: www.impulse.de v. 31.01.07
3 Vgl. Neumann, ebenda, S.50.
4 Stehr, C., Bleibt alles in der Familie, in: Handelsblatt/ Karriere, 07/ 2005,S. 31(32).
7
entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens ist: Fördern und Halten der richtigen Mitarbeiter. 5
Es wird deutlich, dass der Mitarbeiter immer mehr zur entscheidenden Schnittstelle zwischen Markt und Unternehmen wird. Man kann daraus schlussfolgern, dass sich Investitionen in die Qualifikation der Mitarbeiter für das Unternehmen auszahlen. 6 Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen sind daher bemüht, das Wissen erfolgreich zu managen. 7 Längst macht der Begriff des Wissensmanagements die Runde: Wissen wird im Unternehmen neu geschaffen und das geschaffene Wissen wird für das Unternehmen konserviert. 8 So bedient sich das durch die Jury für Wissensmanagement prämierte Franchaise Unternehmen diverser
Qualifizierungsmaßnahmen, um seinen Partnern Wissen zu vermitteln und sich so durch herausragende Leistung von der Konkurrenz abzusetzen. Diese reichen von Weiterbildungen in Schulungszentren, regelmäßigen Treffen zum Wissensaustausch und Online-Vorlesungen mit entsprechender Möglichkeit zur Fragestellung. 9 Die Konservierung dieses Wissens ist für die Unternehmen ebenso wichtig wie die Erlangung neuen Wissens. Scheidet ein Mitarbeiter aus dem Unternehmen aus, nimmt er sein im Unternehmen erlangtes Wissen mit. 10 Da die Einarbeitung neuer Mitarbeiter zeit- und damit auch kostenaufwendig ist, hat z.B. Volkswagen Coaching ein Verfahren entwickelt, um das Wissen ausscheidender oder auf einen anderen Arbeitsplatz wechselnder Führungskräfte möglichst umfassend an den Nachfolger weiterzureichen. Dadurch sinkt die Einarbeitungszeit um einen Monat und gleichzeitig sinken die Kosten um mehrere Millionen Euro. 11 Das entscheidende Schlagwort für die Unternehmen heißt heute: Wissensmanagement, und damit die Qualifizierung von Mitarbeitern zur Steigerung der Umsätze und Senkung der Kosten. 12 Die Tatsache, dass sich bereits eine Jury mit der Bewertung solcher Wissensvermittlungs- und konservierungsmaßnahmen in den Unternehmen
5 Vgl. Stehr, ebenda,S. 31(32).
6 Schwuchow, K., Weiterbildung im Wettbewerb der Standorte, S.49ff.
7 Vgl. North, ebenda, v.31.01.07
8 Vgl. Neumann, ebenda, S.48(51)
9 Vgl. Neumann, ebenda, S. 48(49).
10 Vgl. Neumann, ebenda, S.51.
11 Vgl.Neumann, ebenda, S.48(51).
12 Vgl. North, ebenda, v. 31.01.2007
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Susanne Alznauer, 2007, Mitarbeiterwissen als Wettbewerbsvorteil für Unternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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