2
Inhaltsverzeichnis
1. Abbildungsverzeichnis. 3
1. Einleitung. 4
1.1 Einführung in die Thematik. 4
1.2 Aufbau der Arbeit. 4
2. Grundlagen. 6
2.1 Der Begriff „öffentliche Leistungen“ 6
2.1.1 Beschreibung öffentlicher Dienstleistungen. 7
2.1.2 Anwendungsbereiche elektronischer Dienstleistungen. 9
2.1.3 Dienstleistungskataloge. 10
2.2 Der Begriff „eGovernment“ 11
3. Grundlagen der Beschaffung von Online - Dienstleistung. 12
3.1 Rahmenbedingungen im eGovernment. 12
3.2 Die Beschaffung von Online-Dienstleistungen und -Produkten. 13
4. Die Herstellung von Online - Dienstleistungen. 15
4.1 Die Phasen des Herstellungsprozesses. 15
4.2 Einsatz von Internet-Technologien im Herstellungsprozesses. 16
5. Der Vertrieb von Online - Dienstleistungen. 20
5.1 Besonderheiten des elektronischen Vertriebs. 20
5.2 Anforderungen an öffentlichen Dienstleistungen für den
elektronischen Vertrieb. 20
5.3 Schutz der Dienstleistungen beim Vertrieb. 22
6. Schlussbetrachtungen und Ausblick. 24
7. Literaturverzeichnis. 25
8. Separate Literaturliste 26
3
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Überblick öffentlicher Dienstleistungen
Abbildung 2: Anwendungsbereiche elektronischer Dienstleistungen
Abbildung 3: Einsatz von Internet-Technologien während des Her-
stellungsprozesses
Einleitung 4 1.Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
Ob virtuelles Rathaus oder Online-Steuererklärung, eGovernment ist zur Zeit in aller Munde. Erst kürzlich gab Innenminister Behrens den Startschuss für 92 neue Projekte im Rahmen des “Masterplan eGovernment“, von der elektronischen Steuerkarte bis hin zu Lehrereinstellungen online. 1 Überlegungen, das Internet in öffentlichen Verwaltungen einzusetzen, sind die Folge mehrerer Entwicklungen.
Aufgrund knapper Finanzmittel der Länder und Kommunen sind die öffentlichen Verwaltungen gezwungen, Kosten einzusparen. Das Online-Verwaltungshandeln birgt ein solches Einsparungspotential.
Darüber hinaus fordern die steigenden Ansprüche der Bürger und Unternehmen ein flexibleres und transparenteres Arbeiten seitens der öffentlichen Verwaltungen.
Der fortschreitende technologische Wandel macht es inzwischen möglich, dass die Verwaltungen durch eine Digitalisierung von Informationen ihre Wertschöpfungsketten raum- und zeitübergreifend integrieren können. 2
Die vorliegende Arbeit beschreibt den Prozess der Online-Dienstleistungen von ihrer Beschaffung über die Herstellung bis hin zum Vertrieb.
1.2 Aufbau der Arbeit
Im folgenden zweiten Kapitel soll zunächst eine allgemeine Klärung der Begriffe „Öffentliche Leistung“, „Dienstleistungen“ und „eGovernment“ vorgenommen werden, die die Grundlage für das Verständnis des folgenden Hauptteils schaffen soll.
Das dritte Kapitel widmet sich den Grundlagen der Beschaffung von Online-Dienstleistungen und - Produkten. Es wird zunächst geklärt, welche Rahmenbedingungen im eGovernment gelten, bevor dann auf die eigentliche Beschaffung eingegangen wird.
1 vgl. NRZ 2003, Sp.1f.
2 vgl. Herwig 2001, S. 1f.
Einleitung 5
Das vierte Kapitel legt den Prozess der Herstellung von Online-Dienstleistungen dar. Hier wird auf die einzelnen Phasen des Herstellungsprozesses eingegangen. Darüber hinaus werden die von den öffentlichen Verwaltungen benutzten wesentlichen Technologien zur Herstellung von Online-Dienstleistungen vorgestellt.
Im fünften Kapitel wird der Vertrieb der Online-Dienstleistungen näher betrachtet. Dieser Teil beschäftigt sich hauptsächlich mit den Besonderheiten des elektronischen Vertriebs, ihren Anforderungen sowie den Verfahren zum Schutz der Dienstleistungen.
Das Ende der Arbeit bilden die „Schlussbetrachtungen“, in denen der jetzige Stand des eGovernment kritisch reflektiert und seine zukünftiges Potential her- ausgestellt wird.
Grundlagen 6
2. Grundlagen
2.1 Der Begriff „öffentliche Leistungen“
Öffentliche Leistungen werden von öffentlichen Verwaltungen und Betrieben als den sogenannten öffentlichen Institutionen erbracht.
Unter öffentlicher Verwaltung versteht man dabei die Gesamtheit der Verwaltungsträger, -organe und sonstigen Verwaltungseinrichtungen. Öffentliche Betriebe s ind selbstständige Produktionsbetriebe zur entgeltlichen Fremdbedarfsdeckung, wobei ihr Eigenkapital in öffentlicher Hand liegt. 3
Die öffentlichen Leistungen ergeben sich als ordnungs- und leistungspolitische Maßnahmen aus öffentlichen Aufgaben. Zu diesen Maßnahmen zählen z. B. Genehmigungen, Strafen und Bescheide einerseits sowie die Einrichtung und der Erhalt von öffentlichen Kindergärten und staatlichen Schulen andererseits. 4 Aufgrund der Vielschichtigkeit und der zeitlichen Veränderung öffentlicher Leistungen ist es nicht möglich, alle öffentliche Leistungen systematisch und vollständig zu erfassen.
Eine Möglichkeit, öffentliche Leistungen zu beschreiben, ist die Klassifizierung der Leistungen anhand geeigneter Eigenschaften. Diese folgen meist direkt aus den öffentlichen Aufgaben und lassen sich durch die Differenzierung nach den folgenden Kriterien aufzeigen.
Grundsätzlich besteht eine Verpflichtung zur Inanspruchnahme und Leistungserstellung öffentlicher Leistungen.
Auf Seiten der öffentlichen I nstitutionen resultiert eine solche Leistungsverpflichtung z. B. aus gesetzlichen Regelungen wie der Ausstellung von Ausweispapieren. Der Bürger hingegen ist etwa bei regionalen Leistungsmonopolen wie der Abfallentsorgung verpflichtet, diese Leistung abzunehmen.
Die Leistungsverpflichtung steht grundsätzlich allen Bürgern zur Verfügung, kann jedoch räumlich oder sozial-politisch eingegrenzt sein.
Bezüglich des Leistungsentgelts lässt sich feststellen, dass für gemein gebräuchliche Sachen wie Straßen oder Plätze keine Vergütung erhoben wird. Anders ver-
3 Vgl.Battis 1997, S. 1 u. Chmielewicz 1989, S. 1093-1106
4 Vgl. Herwig 2001, S. 16
Arbeit zitieren:
Marc Zander, 2003, Der Prozess von Beschaffung, Herstellung und Vertrieb von Online-Dienstleistungen im eGovernment, München, GRIN Verlag GmbH
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