Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 4
2 Zentrale Begrifflichkeiten 4
2.1 Die 21 Thesen der Talentförderung 6
3 Die Probleme im Nachwuchsfußball Österreichs. 8
3.1 Die Einflussfaktoren auf die Probleme im Nachwuchsfußball 9
3.1.1 Die externen Einflussfaktoren 9
3.1.2 Die internen Einflussfaktoren 9
4 Die Talentförderung im österreichischen Nachwuchsfußball 10
4.1 Die Selektion der Talente 10
4.2 Landesausbildungszentrum (LAZ) 11
4.3 Bundes - Nachwuchszentrum (BNZ) 13
4.4 Nachwuchsakademie 15
4.5 Amateurmannschaft 16
5 Schlusswort 16
Literaturverzeichnis 17
2
„Unser Fußball von Morgen hängt eng mit der Jugendarbeit von heute zusammen, deshalb muss die Arbeit mit der Jugend und für die Jugend das Zentrum aller Bemühungen von Verbänden und Vereinen sein.“
1 Einleitung
Österreichs Fußball läuft Gefahr, international den Anschluss zu verlieren. Auf der Ebene des Nationalteams hat dies vor allem mit der zu geringen Zahl von Spielern mit internationaler Klasse und österreichischer Staatsbürgerschaft zu tun. Vor allem die technisch-taktischen Fähigkeiten sind für das heute praktizierte Tempo der Spielsituationen unzureichend. Ursache dafür sind Mängel im Ausbildungssystem.
Das Ziel dieser Arbeit ist zum einerseits dem Leser die Talentförderung im österreichischen Nachwuchsfußball näher zu bringen und andererseits möchte ich auf die Probleme und Mängel im österreichischen Nachwuchsfußball aufmerksam machen.
2 Zentrale Begrifflichkeiten
In der Talentdiskussion gibt es eine Vielzahl von Definitionen und Definitionsversuchen. Vielfach beschränken sich die Autoren allerdings darauf, Merkmalsbereiche und Voraussetzungen anzugeben, von denen vermutet wird, dass sie Einfluss auf das sportliche Talent haben. Im Folgenden wird ein derartiger Katalog - wie ihn HAHN zusammengestellt hat - wiedergegeben.
• Anthropometrische Voraussetzungen wie Körpergröße, Körpergewicht, Verhältnis von Muskel- und Fettgewebe, Körperschwerpunkt, Harmonie der Proportionen u.a;
• Physische Merkmale wie aerobe und anaerobe Ausdauer, Reaktions- und Aktionsschnelligkeit, Schnelligkeitsausdauer, statische und dynamische Kraft, Kraftausdauer, Gelenkigkeit und Feinstkoordination von Bewegungen u.a.;
4
• technomotorische Bedingungen wie Gleichgewichtsfähigkeit, Raum-, Distanz-und Tempogefühl, Ball-, Klingengefühl, Musikalität,
Ausdrucksfähigkeit, rhythmische Fähigkeiten, Gleitvermögen u.a.;
• Lernfähigkeit wie Auffassungsgabe, Beobachtungs- und Analysevermögen, Lerntempo;
• Leistungsbereitschaft wie Trainingsfleiß, körperliche
Anstrengungsbereitschaft, Beharrlichkeit, Frustrationstoleranz;
• kognitive Steuerung wie Konzentration, motorische Intelligenz, Kreativität, taktische Vermögen;
• affektive Faktoren wie psychische Stabilität, Stressbewältigung, Wettkampfbereitschaft, u.a.;
• soziale Bedingungen wie Rollenübernahme, Mannschaftseinordnung u.a.
So könnte man Talent als eine Gruppe unterschiedlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten aus unterschiedlichen Bereichen umschreiben, die der Athlet in höherem oder geringerem Maße besitzt (HAHN 1982, 85).
WEINECK dagegen unterscheidet den statischen und den dynamischen Talentbegriff. Statischer Talentbegriff:
Als sportliches Talent kann eine Person bezeichnet werden, die über (vorwiegend genetisch bedingte) Dispositionen zum Erreichen von hohen sportlichen Leistungen verfügt, die Bereitschaft mitbringt, solche Leistungen auch zu vollbringen, die Möglichkeiten dafür in der sozialen Umwelt vorfindet und letztendlich mit den erzielten Leistungsresultaten den Eignungsnachweis dokumentiert. Dynamischer Talentbegriff:
Talententwicklung ein aktiver, pädagogisch begleiteter Veränderungsprozess, der intentional durch Training gesteuert wird und das Fundament für ein später zu erreichendes hohes (sportliches) Leistungsniveau bildet.
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Arbeit zitieren:
Emir Smajic, 2004, Nachwuchsförderung im österreichischen Fußball, München, GRIN Verlag GmbH
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