INHALTSVERZEICHNIS
1 EINLEITUNG 1
1.1 Inhalt der Arbeit 1
1.2 Aufbau der Arbeit 2
2 GRUNDLAGEN DES SUPPLY CHAIN MANAGEMENTS (SCM) 3
2.1 Begriff, Kernelemente, Ziele 3
2.2 Ursprünge und Entwicklung des SCM 4
2.2.1 Der Begriff der Logistik 4
2.2.2 Die Logistikkette (Supply Chain) 5
2.3 Schlüsselprinzipien des SCM 6
2.4 SCM und verwandte Konzepte 7
3 CUSTOMER RELATIONSHIP MANAGEMENT (CRM) 8
3.1 Definition 8
3.2 Begriffsabgrenzung zum Relationship Marketing 9
3.3 Konzept des CRM 11
3.3.1 Strategische Zielsetzungen 11
3.3.2 Komponenten des CRM 13
3.4 Bedeutung im Rahmen des Supply Chain Managements 14
4 SUPPLIER RELATIONSHIP MANAGEMENT (SRM) 16
4.1 Definition 16
4.2 Konzept und Strategien des SRM 17
4.2.1 Management der Lieferantenbasis 17
4.2.2 Lieferantenentwicklung 19
4 2 3 Lieferantenintegration 19
4.3 Bedeutung im Rahmen des Supply Chain Managements 21
5 VERGLEICH VON CRM MIT SRM 22
5.1 Parallelitäten zwischen CRM und SRM 22
5.2 Unterschiede zwischen CRM und SRM 22
6 BEWERTUNG DES EINSATZES 24
6.1 Bewertung des Einsatzes von CRM 24
6.1.1 Nutzen für das Unternehmen durch den Einsatz von CRM 24
6.1.2 Risiken bei der Einführung und dem Einsatz von CRM 24
6.2 Bewertung des Einsatzes von SRM 25
6.2.1 Nutzen für das Unternehmen durch den Einsatz von SRM 25
6.2.2 Risiken bei der Einführung und dem Einsatz von SRM 25
7 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK 27
7.1 Zusammenfassung 27
7.2 Fazit und Ausblick 27
8 LITERATURVERZEICHNIS A
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1: Aufbau der Arbeit
Abbildung 2: Die wesentlichen Wettbewerbsfaktoren im SCM
Abbildung 3: Allgemeine Prinzipien im Supply Chain Management
Abbildung 4: Phasen des Kundebeziehungslebenszyklus.
Abbildung 5: Abgrenzung des CRM von verwandten Begriffen.
Abbildung 6: Profitabilität einzelner Kundengruppen.
Abbildung 7: Komponenten eines CRM Systems.
Abbildung 8: Strategien zur Lieferantenbeurteilung und -auswahl.
Abbildung 9: Lieferantenpyramide
Abbildung 10: Schlüsselrolle des Lieferanten im Wertschöpfungsprozess
TABELLENVERZEICHNIS
Tabelle 1: SCM und verwandte Konzepte im Überblick.
Tabelle 2: Unterschiede zwischen CRM und SRM
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
Advanced Planning and Scheduling APS
Customer Relationship Management CRM Enterprise Resource Planning ERP Just in Sequence JIS Just in Time JIT Relationship Management RM Supply Chain SC Supply Chain Management SCM
Supplier Relationship Management SRM Vendor Managed Inventory VMI
Einleitung
1 Einleitung
In den letzten Jahren ist ein verschärfter Wettbewerb in vielen Branchen entstanden, der zu einem nicht unerheblichen Anteil in direktem Zusammenhang mit der zunehmenden Globalisierung steht. Durch Ausnutzen der weltweiten Produktionsstandorte sind preisgünstigere Produkte entstanden, die als Folge die Kundenanforderungen weiter steigen lassen. Dies wiederum übt auf den Handel und die Hersteller den permanenten Druck aus, noch bessere Produkte zu noch günstigeren Preisen und mit erweitertem Service anzubieten. Diese Situation stellt die Unternehmen vor die Aufgabe, die drei Erfolgsfaktoren Zeit, Qualität 1 und Kosten ständig zu verbessern, was den Wettbewerb zwischen den Unternehmen 2 zunehmend auf einen Wettbewerb ihrer Wertschöpfungsketten untereinander verlagert hat. Das wiederum zwingt zu einem Denken über die Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinaus, ein Denken in Prozessen, sowie die Bereitschaft hin zur unternehmensübergreifenden Kooperation, deren extremste Form das Unternehmensnetzwerk darstellt. Genau darin aber liegt die Chance, denn das komplexe Management der Supply Chain kann 3 einen der größten Erfolgsfaktoren für ein Unternehmen bedeuten. Dies kann einerseits
geschehen durch den Aufbau intensiverer Beziehungen zu den Kunden, um durch entsprechende Maßnahmen genau die Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können, die der Markt nachfragt. Andererseits können engere Beziehungen der Lieferanten untereinander erst die Voraussetzungen schaffen, die richtigen Produkte schnell, günstig und in der geforderten Qualität anbieten zu können.
Diese Beziehungen, vom Kunden zum Hersteller und vom Hersteller zum Lieferanten, im Kontext des Supply Chain Managements, sind Gegenstand dieser Arbeit. Durch die Notwendigkeit intensiver Kundenorientierung hat sich im Laufe der letzten Jahre das Customer Relationship Management (CRM) in der Praxis fest etabliert, die Kundenorientierung erhielt 4 erst mit dem CRM - Konzept eine anerkannte Plattform. Ebenso hat sich das Verhältnis
zwischen Lieferant und Abnehmer seit einigen Jahren stark intensiviert, der Lieferant wird 5 zunehmend als Wertschöpfungspartner akzeptiert. Dies führt unter anderem zu einer
kontinuierlichen Zunahme von Kooperationen zwischen Lieferanten untereinander und findet ihren Niederschlag in einer zunehmenden Verbreitung des Supplier Relationship Management (SRM).
1.1 Inhalt der Arbeit
Vor diesem Hintergrund soll die vorliegende Arbeit nun helfen, Einblicke in die Konzepte des CRM und des SRM im Gesamtzusammenhang des Supply Chain Managements zu gewähren. Zusätzlich soll die Herausarbeitung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Einordnung der beiden Konzepte unterstützen. Anschließend erfolgt eine Bewertung des Einsatzes im Hinblick auf Nutzen und Risiken für das Unternehmen, um Hilfestellung bei einer möglichen Einführung von CRM oder SRM zu geben.
1 Vgl. Corsten / Gabriel, 2002, S. 3. 2 Vgl. Corsten / Gabriel, 2002, S. 4. 3 Vgl. Wannenwetsch, 2005, S. 4. 4 Vgl. Hippner / Wilde, 2006, S. 17. 5 Vgl. Werner, 2008, S. 97.
1
Einleitung
1.2 Aufbau der Arbeit
Unter der Berücksichtigung der Vorgaben und des Ziels ergibt sich damit folgender Aufbau der Arbeit:
Quelle: Eigene Darstellung. Abbildung 1: Aufbau der Arbeit
Die Themen aus Abbildung 1 werden nun in den folgenden Kapiteln in der angegebenen Reihenfolge behandelt.
2
Grundlagen des Supply Chain Managements (SCM)
2 Grundlagen des Supply Chain Managements (SCM)
Um eine Grundlage für das bessere Verständnis der vorliegenden Arbeit zu schaffen, möchte ich in diesem Kapitel zuerst den Begriff des Supply Chain Managements klären sowie seinen Ursprung und die Entwicklung skizzieren. Anschließend gehe ich im weiteren Verlauf des Kapitels auf die grundlegenden Prinzipien des SCM ein, bevor ich verwandte Konzepte aufzeige.
2.1 Begriff, Kernelemente, Ziele
Bei Arndt ist folgende Definition zum SCM zu finden: „Supply Chain Management ist die unternehmensübergreifende Koordination und Optimierung der Material,- Informations- und Werteflüsse über den gesamten Wertschöpfungsprozess von der Rohstoffgewinnung über die einzelnen Veredelungsstufen bis hin zum Endkunden mit dem Ziel, den Gesamtprozess 6 sowohl zeit- als auch kostenoptimal zu gestalten“.
Wannenwetsch versteht unter „vernetztem Supply Chain Management … die erfolgreiche 7 Zusammenarbeit der Wertschöpfungskette über den gesamten Produktlebenszyklus“. Für ihn
beginnt die Wertschöpfungskette bei der Erzeugung des Rohstoffes, reicht bis zum Endkunden und bezieht alle dazwischen liegenden Stufen mit ein. Die Supply Chain (SC) stellt für ihn ein unternehmensübergreifendes und mittlerweile weltumspannendes Netzwerk dar, in dem 8 aufeinander abgestimmte IT-Systeme eine zentrale Rolle spielen. Der zweite Ansatz von Wannenwetsch ist weitaus umfassender formuliert, bezieht er doch weitere wesentliche Merkmale mit ein: die Wertschöpfungskette, den Produktlebenszyklus sowie die IT, die im SCM eine zentrale und zunehmend wichtigere Rolle spielt. Die Frage nach den Kernelementen des SCM ist nicht ganz einfach zu beantworten, da es in der Literatur eine Vielfalt an begrifflichen Ausgestaltungen des Supply Chain Managements gibt. Trotzdem lassen sich diese Kernelemente herausstellen, also Elemente, die in vielen 9 Definitionen immer wieder auftreten:
- Der Bedarf des Endkunden ist der Ausgangspunkt der Steuerung.
- SCM ist geschäftsprozessorientiert und zielt auf die unternehmensübergreifende, optimale Gestaltung der Gesamtprozesse.
- Die Zusammenarbeit der Teilnehmer in der SC ist kooperativ.
Ziel jeder Optimierung der Supply Chain ist damit die Maximierung des Kundennutzens, denn der Kunde erwartet heute nicht nur funktionierende Produkte, sondern eine Ausrichtung der Prozesse auf den Kundennutzen. Diese Betrachtung wird der Tatsache gerecht, dass die Aktivitäten der gesamten Wertschöpfungskette von der Kundennachfrage getrieben werden sollten, nicht von der Lieferfähigkeit oder den Kapazitäten der Lieferanten. Die in der SC verbundenen Unternehmen sollen die Kundenbedürfnisse erkennen und möglichst effizient 10 erfüllen können.
6 Arndt, 2006, S. 46. 7 Wannenwetsch, 2005, S. 1. 8 Vgl. Wannenwetsch, 2005, S. 13. 9 Vgl. Corsten / Gössinger, 2008, S. 109. 10 Vgl. Corsten / Gabriel, 2002, S. 8.
3
Arbeit zitieren:
MSc Jürgen von Derschau, 2008, Relationship Management im Rahmen des SCM, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Charakterisieren und Beurteile...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 19 Seiten
Möglichkeiten der Personalbeschaffung und deren Bedeutung in der Unter...
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 33 Seiten
Product Placement - Ausgewählte Studien über die Wirkung auf den Rezip...
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing
Bachelorarbeit, 54 Seiten
Supplier Relationship Management - Gegenstand und Abgrenzung von ähnli...
Seminararbeit, 20 Seiten
Krisenmanagement - Eine Analyse der aktuellen Finanzkrise
Masterarbeit, 87 Seiten
Auswirkungen des demografischen Wandels auf Unternehmen und Handlungsf...
Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
Diplomarbeit, 317 Seiten
Forderungen an eine alternsgerechte Personalpolitik
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 31 Seiten
Supplier Relationship Management (SRM)
Grundkonzepte, Strategien, Pot...
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Seminararbeit, 12 Seiten
Erfolg mit Innovationen auf dem deutschen Lebensmittelmarkt am Beispie...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Diplomarbeit, 108 Seiten
Marketingforschung und Erfolgskontrolle von Kunden-werben-Kunden-Kampa...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 23 Seiten
Strategische Beschaffungsplanung - Sourcing-Konzepte und E-Procurement...
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Hausarbeit (Hauptseminar), 44 Seiten
Die Bedeutung der nonverbalen Signale beim Referieren
Rhetorik / Phonetik / Sprechwissenschaft
Hausarbeit, 16 Seiten
Product Placement - Möglichkeiten und Grenzen eines innovativen Kommun...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 22 Seiten
Podcast als Kommunikationsinstrument
Möglichkeiten und Grenzen aus ...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 29 Seiten
Jürgen von Derschau's Text Relationship Management im Rahmen des SCM ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Jürgen von Derschau hat den Text Relationship Management im Rahmen des SCM veröffentlicht
Jürgen von Derschau hat einen neuen Text hochgeladen
Managing Global Supply Chain Relationships: Operations, Strategies and...
Barbara Flynn, Michiya Morita, Jose Machuca
Delivering the Goods: The Art of Managing Your Supply Chain
Damon Schechter, Gordon F. Sander
The Purchasing Machine: How the Top Ten Companies Use Best Practices t...
Dave Nelson, R. David Nelson, Patricia E. Moody
Integrated Operations Management: A Supply Chain Perspective
Mark D. Hanna, W. Rocky Newman
Supply Chain Management und Supply Chain Controlling in Handelsunterne...
Tobias Lenz, Jost W. Kramer
Complexity Management in Supply Chains
Concepts, Tools and Methods
Thorsten Blecker, Wolfgang Kersten
0 Kommentare