Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Altertumswissenschaften
Fachbereich für Alte Geschichte
Hauptseminar: Rom und Karthago
Die Numider
Kultur, Geschichte, Wandlungen
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Inhaltsverzeichnis
1. Einführung ... 3
2. Die nomadische Lebensweise und die Numider ... 5
3. Geschichte der Numider
3.1. Die punische Zeit ... 8
3.2. Die Zeit der numidischen Könige ... 10
3.3. Die römische Kaiserzeit ... 12
4. Die Einflüsse der mediterranen Welt auf die Kultur der Numider
4.1. Karthago und die punischen Facetten ... 16
4.2. Der Hellenismus ... 18
4.3. Die römische Lebensart ... 20
5. Schlussfolgerungen ... 23
6. Quellenverzeichnis ... 25
7. Literaturverzeichnis ... 25
3
1.
Einführung
Das ,,Reitervolk" der Numider hat in der Antike eine äußerst interessante und wechselhafte
Geschichte. Zu ihnen zählen die Mauretanier im Westen, die Masaesyler in der Mitte und die
Massyler an der Grenze zum Gebiet Karthagos.
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Die Geschehnisse vor dem 3. Jh. v. Chr. sind
nur durch archäologische Zeugnisse nachzuvollziehen. Die ersten Quellen über die Numider
stammen aus Zeit der Auseinandersetzungen zwischen Karthago und den Griechen auf
Sizilien. Hier stehen jedoch nur Einzelpersonen im Interessensfeld der Autoren, nicht jedoch
das ganze Volk mit Sitten und Traditionen oder Lebensweise.
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Bereits an dieser Stelle muss deshalb auf das Quellenproblem hingewiesen werden, das eine
historische Beschäftigung mit der numidischen Geschichte mit sich bringt. Es gibt keine
Literatur, die dieses Volk selbst verfasst hätte und die Informationen über die Lebensweise
der Einheimischen sind häufig auch bei antiken Quellen nur sekundär, da kaum ein Autor
Nordafrika und die Menschen dort selbst kannte. Zudem wiederholen sich die Angaben
deshalb immer wieder
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. Da eine schriftliche Überlieferung Karthagos vollständig fehlt, kann
von dieser den Numidern am nähesten stehenden Größe ebenfalls keine Information
gewonnen werden. ,,Die schriftliche Überlieferung ist mangelhaft und, wenn vorhanden, aus
fremden, nicht numidischen und nicht karthagischen Quellen und kaum zeitgleich. Deswegen
kann man sie nicht kritiklos als wahre Geschichte lesen. Vieles kann aber auch als politische
Propaganda verstanden werden"
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Den Hauptzweig der Forschung um die westlichen Gebiete Nordafrikas bilden vor allem die
französischen Untersuchungen. Da Frankreich ab der 1885 stattgefundenen Berliner Afrika-
Konferenz Herr über Nordafrika war und die dortigen Staaten erst nach dem 2. Weltkrieg
unabhängig wurden, finden sich die Hauptwerke der Nordafrikaforschung in französischer
Sprache und im französischen Interessensfeld. Den Grundstein legte die Arbeit von Gsell,
Geschichte des antiken Nordafrika, die ab 1913 in 5 Bänden erschien. Dieses sehr
umfangreiche Werk beginnt mit Karthago und schließt die gesamte Antike ein. Diesem
Vorbild folgten Burians 1964 erschienener Aufsatz, sowie Juliens Geschichte Nordafrikas,
ebenfalls 1964. Alle drei Werke befassen sich mit der Geschichte Nordafrikas, lassen die
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Plin. nat. hist. 5, 17; Sall. Bel. Iug. 19, 4; Hiesel, Karthago, S. 61;.
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Hiesel, Karthago, S. 64.
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Burian, Einheimische Bevölkerung, S. 422; Gutsfeld, Römische Herrschaft, S. 16. Als Beispiel soll auf Plin.
nat. hist. 5, 6 hingewiesen werden, der in seinen Beschreibungen über die Geographie Nordafrikas auf ältere
Quellen zurückgreift, was aus prodidiere hervorgeht.
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Hiesel, Karthago, S. 60.
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archäologischen Quellen, sowie über reine Geschichte hinaus gehende Kultureinflüsse jedoch
beinahe vollständig außen vor. Daneben erschienen bereits ab Beginn des 20. Jahrhunderts
hauptsächlich Werke, die sich mit speziellen Problemen der Forschung befassten, so den
Inschriften (Thieling 1911 u.a.), den Einflüssen verschiedener mediterraner Großmächte
(Ferguson 1969, Ward-Perkins 1975 u.a.) sowie den archäologischen Nachweisen und vor
allem der Provinzpolitik Roms in diesem Bereich (Gutsfeld 1989, Raven 1993 u.a.).
Das Ziel meiner Arbeit ist es aus diesen zahlreichen Arbeiten einen, angesichts des Umfanges
der Arbeit, kurzen Überblick über die Geschichte der numidischen Gebiete zu geben und die
Einflüsse der mediterranen Großmächte aufzuzeigen, die hier vor allen anderen wirkten. Am
Schluss möchte ich damit ein Bild vom antiken Nordafrika zeichnen, dass es in der Spätantike
als eine Mischung vieler Kulturen darstellt, doch durch seine Eigenheiten und
,,Mischverhältnisse" auch einzigartig macht und seine Bedeutung für das Römische Reich
hervorhebt.
Nordafrika ist ein inselartiges Gebiet, das sich geographisch durch den Atlas und die Wüste
vom Rest Afrikas abgrenzt. Nur durch wenige Täler ist der Atlas zu durchqueren und das
Küstengebiet vom Inneren des Kontinents aus zu erreichen.
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Das beschriebene Gebiet ist in
seiner Oberflächenstruktur recht gesplittet. Dort finden sich flache Landschaften, vor allem an
den Küsten, Berge, durchzogen von Tälern, und auch hügelige steppenähnliche Gebiete. Die
mediterranen, atlantischen und saharischen Klimaeinflüsse beschränken den Regenfeldbau auf
höchstens 4 Monate im Jahr. ,,Je günstiger dabei die Reliefvoraussetzungen mit Becken,
weiten Tallandschaften und Randebenen sind, umso höher ist der Grad der
Nutzungsmöglichkeiten." Mit einer Bewässerungswirtschaft ist der Anbau von Getreide,
Wein und Gemüse möglich, Olivenbäume wachsen hier von Natur aus, auch in den
trockeneren Gebieten. Eine effektive Wirtschaft in den Gebirgen ist nur für Familien und
lokale Märkte möglich, eine Nutzung für Export und Versorgung größerer Bevölkerungsteile
ist ausgeschlossen. ,,Das Übergangsgebiet zwischen Wüste und Steppe ist altes Kampfgebiet
zwischen sesshafter und nomadisierender Bevölkerung. Im Maghreb manifestiert sich hierin
auch der Verfall oder das Aufblühen mediterraner Kulturlandschaften. In Zeiten des
Vordringens saharischer Nomaden schrumpften häufig die Kulturen der Sesshaften stark
zusammen." ,,Zusammenfassend kann man feststellen, daß der gesamte Maghreb als
westliche Variante des Orients in Nordafrika eine Kontaktzone mediterraner und saharischer
Einflüsse darstellt, die sowohl physisch-geographisch als auch kulturgeographisch beide
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Thieling, Hellenismus in Kleinafrika, S. 1.
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Einflusssphären widerspiegelt."
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Aus der Geographie dieses Gebietes geht seine Nutzung
durch die autochthone Bevölkerung hervor und die heute noch dort ansässigen Stämme geben
zahlreiche Informationen über die Lebensweise der antiken Nomadenstämme. Diese soll in
groben Zügen im nächsten Kapitel dargestellt werden, um sie der historischen Übersicht
voranzustellen.
2.
Die nomadische Lebensweise und die Numider
Die autochthonen Bewohner des Landes führten ursprünglich überwiegend eine nomadische
Lebensweise, d.h. sie zogen mit ihren Herden zu den Weideflächen und kannten kaum feste
Ortschaften, in denen sich das alltägliche Leben abspielte. Im westlichen Nordafrika gab es
jedoch Nomaden und Sesshafte mit allen Zwischenformen.
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Die Nomaden kannten keinen
Ackerbau, ,,Fleisch und Getreide waren ihr Grundnahrungsmittel". ,,Die sich aus den
Zwängen der Weidewirtschaft ergebende Mobilität der Nomaden gehört zu deren
markantesten Eigenschaften."
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Trotz dieser unstetig erscheinenden Lebensweise gab es innerhalb der Stämme
gesellschaftlich differenzierte Verhältnissen, die sich anhand von Reichtum manifestierten.
Dieser wurde an Vieh, Weideland oder Getreuen gemessen.
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Dabei stellte die Familie die
kleinste gesellschaftliche Einheit, die Sippe die nächst größere und der Stamm die größte dar.
Sie alle waren notwendig, um dem Einzelnen Schutz und Zusammenhalt zu bieten, aber
Verantwortung und Besitz wuchsen vom kleinsten zum größten Teil. Die Selbstständigkeit
der kleineren Gruppen war in Friedenszeiten alltäglich, die Zusammenarbeit der größeren in
Kriegszeiten notwendig. ,,In friedlichen Zeiten wuchs die Bedeutung der Ältesten der
Nomadengruppen, die die wirtschaftlichen und sozialen Belange innerhalb der Gemeinden
selbstständig regelten, während die Bedeutung der übrigen Macht- und Verwaltungsorgane in
den Hintergrund trat." Eine Familie ist dabei auch als Zusammenschluss von fernen
Verwandten über einen gemeinsamen Vorfahr zu verstehen. ,,Die Struktureinheiten, die in der
Literatur als Gentes, Sippen, Abteilungen, Unterstämme, Stämme usw. bezeichnet werden,
stellten in der Regel komplizierte Gebilde mit einem vertikal mehrschichtigen und horizontal
6
Mensching - Wirth, Nordafrika, S. 67 - 74.
7
Fushöller, Tunesien und Ostalgerien, S. 11.
8
Arist. Pol. 1256; Gutsfeld, Römische Herrschaft, S. 15 16, 19.
9
König, Nomaden, S. 26.
6
vielgliedrigen Stammbaum dar."
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Das Vieh war Familien-, die Weideflächen hingegen
Stammeseigentum.
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Dies war notwendig um die Versorgung aller zu gewährleisten, ohne
über Einzelnes in Streit zu geraten. Da die Familien das ganze Jahr zusammenlebten, wurde
das Vieh unter ihnen aufgeteilt, um allen Nahrung und Kleidung zu bieten. Alle Familien
hingegen zogen Jahr für Jahr zu den Weideflächen, die je nach Jahreszeit am besten genutzt
werden konnten, und so waren diese Gebiete als Stammeseigentum besser zu nutzen.
Die Stämme selbst wurden von Königen angeführt, neben ihnen gab es jedoch auch einen Rat
der Stammesältesten. Der Nachfolger des Königs war jedoch nicht der älteste Sohn, sondern
der älteste Bruder des Königs. Dies wurde erst durch Massinissa im 3. Jh. v. Chr. geändert.
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,,Die klimatischen Veränderungen bringen immer wieder Hirtenstämme der Sahara auf den
Weg nach Norden in eine bessere Zukunft. Sie sprechen die gleiche Sprache, nutzen die
gleichen Wege und haben das gleiche Ziel: die fruchtbaren Ebenen an der Mittelmeerküste
sowie das milde Klima der Vorberge und Hochebenen, in dem Getreide, Gemüse und Früchte
ohne Bewässerung gedeihen." Diese Wanderungen stellen bereits den ersten Schritt zum
sesshaften Leben mit festem Acker- und Weideland dar, da die Nomaden die positiven Seiten,
die Bequemlichkeit und den Luxus dieser Möglichkeit nicht mehr ihrem harten und
entbehrungsreichen Leben unterordnen wollten. Dabei blieben die Stammesstruktur und die
alten Traditionen, wie feste Bestattungsplätze, erhalten.
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Die Numider, die zu den nomadischen Völkern Nordafrikas zählen, kannten auch eine eigene
Schrift, die jedoch selten Verwendung fand und auch nur in wenigen Beispielen überliefert
ist. Dies deutet auf eine repräsentative Wertstellung hin, der Schrift scheint eine gewisse
Wirkung nach außen zugeschrieben worden zu sein. Selbst die meisten Grabinschriften mit
numidischen Eigennamen sind häufig in punischer oder lateinischer Schrift verfasst. Die
numidische Schrift ist vor allem aus Bilinguen mit karthagischem oder lateinischem
Gegenstück bekannt. ,,Man könnte daraus auf eine politisch kurzzeitige Verwendung
schließen, die das Eigene, Selbstständige nach außen zeigen wollte, während sonst eher die
Anpassung an die Kultur der Nachbarn vorherrschend war." Es ist eine Konsonantenschrift
mit vokalischen Anlauten entgegen der punischen mit vokalischen Auslauten. Sie besteht aus
geometrischen Buchstaben ähnlich denen südsemitischer Sprachen.
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Den semitischen
Völkern wird die Einführung des Alphabets zugeschrieben. In Nordafrika konnte
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König, Nomaden, S. 28 - 29; Fushöller, Tunesien und Ostalgerien, S. 11; Alföldi, Numidisches Königreich, S.
45.
11
König, Nomaden, S. 27.
12
Liv. 29, 29; Burian, Einheimische Bevölkerung, S. 431, 434; Alföldi, Numidisches Königreich, S. 45.
13
Hiesel, Karthago, S. 64.
14
Hiesel, Karthago, S. 61 62; Burian, Einheimische Bevölkerung, S. 432; Rössler, Numider, S. 90 - 95.
7
nachgewiesen werden, dass die Stämme im 3. Jahrtausend v. Chr. einwanderten und die
semitische Sprache mitbrachten. Ihr Zustrom aus dem Osten erklärt auch die Verwandtschaft
zum Altägyptischen.
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Als Beispiel des numidischen Städtewesens möchte ich an dieser Stelle ein paar Sätze über
Thougga einfügen, da die Stadt eine der besterforschten Siedlungen in Nordafrika darstellt,
abgesehen von bekannten größeren Städten wie Karthago, Utica oder Leptis Magna. Thougga
liegt in der Hochebene südlich des Medjerda-Tales, ca. 100 km von Karthago entfernt. Es war
ein bedeutender Ort des numidischen Reiches, auch wegen der Grenznähe zu Karthago. Im
oberen Stadtteil konnte die numidische Siedlung nachgewiesen werden, im unteren fanden
sich hingegen römische Tempel, Theater, Thermen und Villen. ,,Die Römer bauten unterhalb
des primitiven Dorfes Kapitol und Forum gewissermaßen zur Kontrolle der einheimischen
Bevölkerung." An dem selbem Platz wie das römische Kapitol hatte sich zuvor das
numidische mit Versammlungsplatz und Tempeln befunden. Die kleinteilige numidische
Siedlung zeigt ihre ältesten Spuren in Gräbern aus dem 16. Jh. v. Chr. Es fanden sich zwei
numidische Nekropolen auf dem Hügelkamm oberhalb der Stadt und am Fuß des Stadtberges.
Numidische Nekropolen gibt es auch im karthagischen Umland einzeln ohne Siedlungen an
prädestinierten Plätzen. Dies passt zu der nomadischen Lebensweise als Kennzeichnung des
Zentrum eines Stammes an einem heiligen Platz, an diesem verbrannte der Stamm seine
Toten und bestattete sie in der näheren Umgebung.
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Thouggas älteste Epochen sind jedoch
nur bei Grabbauten und dem Forum fassbar.
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Es lässt sich sagen, dass die Numider trotz ihrer unsteten Lebensweise bereits vor dem
Eintreffen der Karthager in Nordafrika permanente und befestigte Handelszentren im Inneren
Nordafrikas angelegt hatten, welche auch dem Schutz der Bevölkerung des Umlandes im
Kriegsfall dienten.
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,,That so little was known by the ancient Greeks and Romans about the interior of north-west
Africa suggests that the inhabitants kept themselves to themselves, practising a subsistence
economy which provided them with everything they needed a mixed economy, with the
emphasis on crops where crops might be easily grown, and on animals where they could
not."
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Brett Fentress, Berbers, S. 14 - 15.
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Hiesel, Karthago, S. 62 - 63.
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Khanoussi Strocka, Thugga, S. 120 - 125.
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Strabo 3, 1, 824.
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Raven, Rome in Africa, S. 12.
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