Inhalt:
Einleitung
1 DAS PROJEKT - EIN ÜBERBLICK 1
1.1 DIE INSTITUTION. 1
1.2 DIE KARL-BARTHOLD-SCHULE 1
1.3 DIE AUSSTATTUNG 1
1.4 DIE ZIELGRUPPE 2
1.5 DER PROJEKTVERLAUF. 2
1.6 DIE UNTERRICHTSSTUNDEN IM KLASSENRAUM. 2
1.7 DIE PROJEKTFAHRT. 3
1.8 PROJEKTDESIGN 4
1.9 DIE ZIELE DES PROJEKTES. 4
1.9.1 Zieldefinitionen des Projektes 5
1.9.2 Die Überprüfung der Ziele. 6
2 ERLEBNISPÄDAGOGISCHE PERSÖNLICHKEITSFÖRDERUNG - EINE
THEORETISCHE BETRACHTUNG 7
2.1 DAS ERLEBNIS UND DIE PÄDAGOGIK. 7
2.2 ERLEBNISPÄDAGOGIK 8
2.3 GRUNDBAUSTEINE UND WURZELN DER ERLEBNISPÄDAGOGIK 9
2.3.1 Grundbausteine der modernen Erlebnispädagogik. 10
2.3.2 Wurzeln der modernen Erlebnispädagogik 11
2.4 HANDLUNGS- UND WIRKUNGSWEISE DER ERLEBNISPÄDAGOGIK IM FOCUS DES
PROJEKTES. 13
2.4.1 Handlungsweisen (Methodik) der erlebnispädagogischen Arbeit im Projekt
14
2.4.2 Wirkungsweisen (Lernmodelle) Erlebnispädagogischer
Pers önlichkeitsförderung 14
3 DIE INHALTE DES PROJEKTES 16
3.1 FÜR DIE KLASSE O1 BEKANNTES - DIE KENNENLERNPHASE (S. ABB. 09) 16
3.2 INHALTE DER UNTERRICHTSSTUNDEN 17
3.3 INHALTE DER PROJEKTFAHRT 21
4 DIE DOKUMENTATION/ BZW. DIE REFLEXION UND EVALUATION DES
PROJEKTES. 25
4.1 DER LSL - LEHREREINSCHÄTZLISTE FÜR SOZIAL- UND LERNVERHALTEN 25
4.1.1 Kurzbeschreibung des LSL. 25
4.1.2 Auswertung des LSL. 26
4.1.3 Kritik am LSL im Bezug zu dem hier vorgestellten Projekt. 27
4.2 DIE AKTIONSREFLEXION, DER „AKTIONSREFLEXIONSBOGEN“ (ARB) 28
4.2.1 Ablauf Aufbau des „Aktionsreflexionsbogens“ (ARB) 28
4.2.2 Die Auswertung des Aktionsreflexionsbogens 29
4.2.3 Die Ergebnisse des Aktionsreflexionsbogens im Bezug auf die
Entwicklung , bzw. den Verlauf der erlebnispädagogischen Aktionen. 30
4.2.4 Kritik am Aktionsreflexionsbogen 31
5 ABSCHLUSSBETRACHTUNG - FAZIT. 32
5.1 „MURPHYS GESETZ“ - DIE PROJEKTPLANUNGSPHASE 32
5.2 DIE DURCHFÜHRUNGSPHASE 32
5.3 DIE AUSWERTUNGSPHASE 33
5.4 KONSEQUENZEN FÜR DIE WEITERE ARBEIT 34
Abschlussbetrachtung / Fazit
Literaturverzeichnis
Anh änge
Einleitung
Im Rahmen meiner Tätigkeit als „Erlebnispädagoge“ und meines Studiums „Erlebnispädagogik in der Sozialen Arbeit“ 1 habe ich viele praktische und theoretische Erfahrungen zur Erlebnispädagogik sammeln können. Diese bezogen sich hauptsächlich auf kurzeit-pädagogische Maßnahmen mit Schulklassen und Gruppen aller Art. Seit zwei Jahren arbeite ich als Erlebnispädagoge mit einer vollen Stelle an der Karl - Barthold - Schule (KBS) in Mönchengladbach. Zu Beginn meiner Tätigkeit an der KBS strukturierte ich meine Arbeit im „ersten Schuljahr“ in Form von Projekttagen (je Klasse ca. 4 x 2 Projekttage), die ich mit allen Klassen ab der Mittelstufe durchführte. In meinem „zweiten Schuljahr“ begleitete ich zwei Klassen über das gesamte Schuljahr. Zum einen gestaltete sich die Arbeit mit Projekttagen im Schulalltag zeitweise schwierig, zum anderen war es das Ergebnis von Gesprächen über die Weiterentwicklung der erlebnispädagogischen Arbeit an der KBS. Aus diesen Ergebnissen entwickelte sich dann auch die Idee, diese klassenbezogene Arbeit als Thema des Praxisprojektes im Rahmen meines Studiums an der FH -Koblenz zu verwenden.
In dieser Arbeit beschreibe ich das von mir durchgeführte Projekt und werde im ersten Teil auf die Eckdaten und den Verlauf des Projektes eingehen. Im zweiten Teil findet die Erlebnispädagogik eine theoretische Betrachtung im Bezug auf die Klärung des Begriffes, der zeitgeschichtlichen Entstehung und eines Definitionsversuches.
Im dritten Teil dieser Arbeit werden die Wirkungs- und Handlungsweisen der Erlebnispädagogik im direkten Bezug zum Projekt und die Ergebnisse der einzelnen Auswertungen dargestellt.
In der abschließenden Betrachtung sollen dann persönliche Eindrücke und die durch das Projekt entstandenen Konsequenzen für meine spätere Arbeit aufgezeigt werden.
1 Aufbaustudiengang an der Fachhochschule Frankfurt
Zur Schreibweise:
Aus Vereinfachungsgründen und dem Ziel der flüssigeren Lesbarkeit des Textes, wird in dieser Arbeit auf die Nennung beider Geschlechter verzichtet und die maskuline Form verwendet. Dies mit der Betonung darauf, dass selbstverständlich in allen Fällen beide Geschlechter angesprochen sind.
1 Das Projekt - Ein Überblick
1.1 Die Institution
Das hier vorgestellte Projekt wurde an der Karl-Barthold-Schule (KBS) in Mönchengladbach durchgeführt. Die Karl-Barthold-Schule ist eine private
Förderschule mit den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung (Abt. ES), sowie geistige Entwicklung (Abt. GE). Der Schulträger ist die Evangelische Stiftung Hephata in Mönchengladbach.
1.2 Die Karl-Barthold-Schule
Das Kollegium der Karl-Barthold-Schule umfasst derzeit 34 Personen: Sonderschullehrer verschiedener Fachrichtungen sowie Fachlehrer mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Darüber hinaus sind Logopäden,
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, ein Musiktherapeut, ein Erlebnispädagoge, Psychologen und ein Sozialpädagoge sowie Zivildienstleistende zum Teil stundenweise in beiden Abteilungen tätig.
1.3 Die Ausstattung
In jeder Klasse der Schule sind PCs mit Internetzugang vorhanden. In der Abteilung GE befinden sich in jedem Klassenraum eingebaute Küchenzeilen, in der Abteilung ES eine moderne Lehrküche. Drei schuleigene Kleinbusse stehen
1
für Klassenfahrten oder Unterrichtsaktivitäten außerhalb der Schule jederzeit zur Verfügung.
1.4 Die Zielgruppe
Das Projekt „Erlebnispädagogische Persönlichkeitsförderung“ wurde, wie oben schon beschrieben mit der Klasse „Oberstufe 1“ durchgeführt. Im Schuljahr 2007/08 besuchten 11 Schüler (7 Jungen und 4 Mädchen) im Alter von 14 bis 17 Jahren diese Klasse. Durchgehend haben 10 Schüler am Projekt teilgenommen. Eine Schülerin war aus gesundheitlichen Gründen überwiegend nicht anwesend, oder hat nicht teilnehmen können.
1.5 Der Projektverlauf
Im Rahmen des Projektes wurde die Klasse O1 im zweiten Schulhalbjahr 2007/08 erlebnispädagogisch begleitet. Hierbei war ich jeden Donnerstag in den ersten 3 Blöcken (von 08:00 - 13:00 Uhr) in der Klasse.
1.6 Die Unterrichtsstunden im Klassenraum
Im Verlauf des Projektes im zweiten Schulhalbjahr konnten auf Grund von Feiertagen, Ferien und anderen schulinternen Terminen (z.B. zwei weitere Projektfahrten, die von mir begleitet worden sind) 8 Unterrichtseinheiten zu dem Thema Erlebnispädagogik/ Soziales Lernen stattfinden.
2
Ablauf einer Unterrichtseinheit:
1.7 Die Projektfahrt
Vom 07. April bis zum 11. April 2008 begleitete ich die Klasse Oberstufe 1 auf ihrer Projektfahrt nach Acht in der Eifel. Dort verbrachten wir die Tage gemeinsam in dem Selbstversorgerhaus „Haus Acht“ (http://www.hausacht.de).
Der Wochenplan EP
Der Tagesablauf:
1.8 Projektdesign
Für die Klasse O1 war die Teilnahme/ Mitarbeit am hier vorgestellten Projekt nicht der erste Kontakt mit der Erlebnispädagogik, da bereits im ersten Schulhalbjahr erlebnispädagogisch mit der Klasse gearbeitet wurde. Aus diesem Grund wird im Rahmen des Projektes auch auf die Erklärung und Beschreibung der Orientierungs- und Identitätsphase 2 verzichtet. Das Projekt richtet sich vielmehr auf die Produktivitäts- & Trainingsphase.
1.9 Die Ziele des Projektes
Die in der Vorbereitungsphase des Projektes festgelegten Ziele 4 sind aus „bestimmten“ Blickwinkeln entstanden. Auch wenn sie durchaus auf eine andere
2 Vgl., Senninger, Tom, „Abenteuer leiten - in Abenteuern lernen“, 2000, S. 49
3 Reiners, A., 1995, S. 31
4
Zielgruppe anwendbar wären, z.B. auf „nicht Geistigbehinderte“ Schüler, entstanden die Ziele mit dem Blick auf die Zielgruppe unter folgenden Gesichtspunkten:
• Organisationsstruktur und Rahmenbedingungen (Träger, Ort, Umgebung,
Ressourcen, Fachkompetenz der Mitarbeiter)
Siehe „Das Projekt - Ein Überblick“
• Individuelle und soziokulturelle Voraussetzungen der Teilnehmer (Alter,
Geschlecht, Fähigkeiten/ Behinderungen, Entwicklungsstand, Wohn- und Familiäre Situation)
Schüler im Alter von 14-17 Jahren der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mit zum Teil stark divergierenden kognitiven Fähigkeiten.
1.9.1 Zieldefinitionen des Projektes 5
4 vgl., Projektskizze_Roehll_2008-03-09.doc, erstellt im Rahmen des Moduls Praxisprojekt
5 vgl., Röhll, O., „Projektskizze_Roehll_2008-03-09“, 2008
5
1.9.2 Die Überprüfung der Ziele
Um die im Voraus aufgestellten Ziele des Projektes überprüfbar zu machen, wurde zu Beginn des Projektes (März 2008) eine „Bestandsaufnahme der sozialen Fähigkeiten“ durchgeführt. Hierfür wurde in der Zusammenarbeit mit den Klassenlehrern das Sozial- und Lernverhalten der Schüler auf Grundlage der
Lehrereinschätzliste für Sozial- und Lernverhalten (LSL) 6 erfasst.
Diese Bestandsaufnahme wurde dann im Anschluss an das Projekt (Juni 2008) für jeden Schüler wiederholt, um die Ziele des Projektes überprüfbar und Veränderungen bei den Schülern sichtbar machen zu können. Des Weiteren bearbeiteten die Schüler nach jeder Unterrichtsstunde, bzw. am Ende eines Projekttages den „Aktionsreflexionsbogen 7 “ (kurz ARB) der zum einen, den Überblick über die Selbst- und Fremdeinschätzung des einzelnen Schülers, zum anderen aber auch Informationen über die Einschätzungen/ Leistungen der Klasse liefern soll.
6 Petermann, Ulrike; Petermann, Franz2006
7 Der Aktionsreflexionsbogen wurde im Rahmen meiner Arbeit mit geistig Behinderten Schülern an der KBS
entwickelt.
6
Arbeit zitieren:
Oliver Röhll, 2008, Erlebnispädagogische Persönlichkeitsförderung mit Schülern der Klasse O1 (Oberstufe) der Förderschule für geistige Entwicklung, München, GRIN Verlag GmbH
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