Inhaltsverzeichnis
Einleitung 1
I Theorie 2
1 Selbstgesteuertes Lernen mit Neuen Medien 3
1.1 Ausprägungen des selbstgesteuerten Lernens 3
1.1.1 Definition 3
1.1.2 Unterschiede der Lernarten 4
1.1.3 Aufbau selbstgesteuerten Lernens - Schwerpunkte motivatio-
nale und emotionale Aspekte 5
1.2 Vorgehensweise beim Lernen 6
1.3 Bedingungen des selbstgesteuerten Lernens 7
1.4 Anwendung auf neue Medien 8
1.4.1 Chancen für den Lernenden 8
1.4.2 Probleme und Schwierigkeiten bei selbstgesteuertem Lernen 9
1.4.3 Förderung und Hilfestellungen bei selbstgesteuertem Lernen 10
2 Motivationale und emotionale Aspekte 11
2.1 Motivationale Aspekte 11
2.1.1 Die Auswirkungen motivationaler Aspekte 11
2.1.2 Die Arten der Motivation 12
2.1.3 Komponenten von Motivation 12
2.1.3.1 Strukturelle Komponenten von Motivation 12
2.1.3.2 Prozessuale Komponenten von Motivation 13
2.2 Emotionale Aspekte 15
II Praxis 16
3 Anwendung des selbstgesteuerten Lernens auf Neue Medien 17
3.1 Der Umgang mit Neuen Medien 17
I
Selbstgesteuertes Lernen Inhaltsverzeichnis
3.1.1 Die Medienkompetenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 3.2 Die Gestaltung des Lernens mit Neuen Medien . . . . . . . . . . . . . 17 3.2.1 Die Motivation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 3.2.2 Die Fähigkeit zur Kooperation in Bezug auf das selbstgesteuertkooperative Lernen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
4 Lernumgebungen 20
4.1 Die offene Lernumgebung am konkreten Beispiel . . . . . . . . . . . . 20 4.1.1 Bereich Schule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 4.1.2 Bereich Universität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 4.2 Die geschlossene Lernumgebung am konkreten Beispiel . . . . . . . . 23
III Zusammenfassung 26
5 Fazit 27
5.1 Motivationale Aspekte des selbstgesteuerten Lernens . . . . . . . . . . 27 5.2 Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Literaturverzeichnis 29
Anhang 30
Abbildungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Tabellenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
II
Einleitung
Die vorliegende Arbeit zum Thema „Selbstgesteuertes Lernen - Motivationale und emotionale Aspekte“ besteht aus drei Teilbereichen.
Der erste Teil beschäftigt sich auf theoretischer Basis mit dem Thema Selbstgesteuertes Lernen mit Neuen Medien. Behandelt werden hier im Einzelnen die Ausprägungen und Besonderheiten des selbstgesteuerten Lernens, die Vorgehensweise bei selbigem, die Bedingungen, unter denen dieses Lernen ausgeführt werden kann sowie die Anwendung des selbstgesteuerten Lernens auf Neue Medien. Dabei soll auch auf Probleme und Schwierigkeiten eingegangen werden, welche durch diese Lernart entstehen und bewältigt werden müssen. In allen genannten Bereichen wird versucht, auf das selbstgesteuerte Lernen einer Einzelperson sowie auf das selbstgesteuert-kooperative Lernen in Gruppen einzugehen und diese Ausprägungen auf solche Weise in direkten Vergleich zu setzen. Im Folgenden werden ebenfalls theoretisch die motivationalen und emotionalen Aspekte, die das selbstgesteuerte Lernen maßgeblich beeinflussen, vorgestellt.
Der zweite Teil der vorliegenden Arbeit befasst sich zum Einen mit der praktischen Anwendung des selbstgesteuerten Lernens auf Neue Medien und zum anderen mit Lernumgebungen. Dabei wird das im ersten Teil erarbeitete theoretische Wissen in praktischen Bezug gesetzt und an Beispielen weiter verdeutlicht. Auch hierbei sollen Besonderheiten, Vorgehensweisen und Bedingungen, aber auch Probleme herausgestellt werden. Während dazu im ersten Teilbereich der Umgang mit neuen Medien sowie die Gestaltung des Lernens mit Neuen Medien im Vordergrund stehen, werden im zweiten Teilgebiet an konkreten Praxisbeispielen sowohl offene als auch geschlossene Lernumgebungen vorgestellt.
Den beiden genannten Teilen, der Theorie und der Praxis, schließt sich letztlich nochmals eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten in der vorliegenden Arbeit genannten Aspekte an. Hierbei wird ebenfalls ein Ausblick auf den heutigen Forschungsstand in Bezug auf das selbstgesteuerte Lernen gegeben.
1
1 Selbstgesteuertes Lernen mit
Neuen Medien
1.1 Ausprägungen des selbstgesteuerten Lernens
Im Folgenden soll zunächst eine Definition des selbstgesteuerten Lernens gegeben werden, um anschließend auf die Unterschiede der Lernarten bei singulärem und kooperativen Lernen einzugehen.
1.1.1 Definition
Der Begriff „selbstgesteuertes Lernen“ umfasst eine ganze Reihe von verschiedenen einzelnen, jedoch oftmals aufeinander einwirkenden Aspekten. 1 Zunächst einmal können diese in die beiden großen Gruppen der motivationalen einerseits und der kognitiven Komponenten andererseits eingeteilt werden. Im Laufe der vorliegenden Arbeit bildet motivationale
und kognitive
die erstgenannte Gruppe den zu behandelnden Schwerpunkt, weswegen auf den kogni- Komponenten
tiven Teil nicht näher eingegangen werden wird.
Die motivationalen Komponenten lassen sich wiederum in die strukturellen und die strukturelle
und
prozessualen Aspekte untergliedern. Die jeweiligen Einzelaspekte wie Bedürfnisse, In- prozessuale
Aspekte
teressen und Emotionen sollen jedoch an späterer Stelle detailliert erklärt werden. 2
Selbstgesteuertes Lernen verlangt zudem einige Basisvoraussetzungen, die in dieser Intensität bei anderen Lernformen nicht gefordert sind. Zunächst einmal bedingt das selbstgesteuerte Lernen einen hohen Grad an Autonomie des Lernenden. Ob diese wirk- Autonomie lich real besteht oder der Lernende 3 zu Teilen dennoch von einem Lehrenden gesteuert wird, spielt zunächst eine untergeordnete Rolle - wesentlich wichtiger ist die subjektive Wahrnehmung der Autonomie. 4 Einen weiteren wichtigen Punkt des selbstgesteuerten Lernens, welcher zugleich Chancen wie auch Gefahren in sich birgt, stellt der hohe Einfluss dar, den der Lernende auf sein Lerntempo hat. 5 Zusätzlich wird vom Lernenden Lerntempo
1 Vgl. hierzu Abbildung 1.
2 Vgl. Kapitel 2.
3 Im Verlauf der gesamten vorliegenden Arbeit ist bei Begriffen wie Lernender, Schüler oder Student
3
Selbstgesteuertes Lernen 1 Selbstgesteuertes Lernen mit Neuen Medien
gefordert, seinen Lernprozess eigenständig zu überwachen und gegebenenfalls regulie- Regulierung rend auf diesen einzuwirken. 6
Die eben genannten Bedingungen sind jedoch nicht ganz unproblematisch. Schließlich Probleme sind die dafür erforderlichen Kenntnisse weder bei Kindern und Jugendlichen, noch bei Erwachsenen als gegeben voraus zu setzen, sondern müssen im Regelfall zunächst vermittelt werden. 7
1.1.2 Unterschiede der Lernarten
Beim selbstgesteuerten Lernen unterscheidet die Forschung zwei Lernarten. Hierbei handelt es sich zum Einen um das selbstgesteuerte Lernen und zum Anderen um das selbstgesteuertes Lernen und
selbstgesteuert-kooperative Lernen. selbstgesteuert-kooperatives
Lernen
Selbstgesteuertes Lernen wird als das Lernen einer Einzelperson verstanden, was durch folgendes Zitat verdeutlicht werden kann:
„Selbst gesteuertes Lernen wird dabei als das Ausmaß definiert, ‹in dem eine Person fähig ist, ihr eigenes Lernen - ohne Hilfe anderer Instanzen - zu steuern und zu kontrollieren›“ 8
Bei dieser Art des Lernen ist viel Eigenverantwortung gefordert. Dies wird auch in dem aufgeführten Zitat deutlich und im späteren Verlauf der vorliegenden Arbeit nochmals näher betrachtet.
Die zweite hier angesprochene Lernart ist die des selbstgesteuert-kooperativen Lernens. Dieses wird in Gruppen durchgeführt, unterscheidet sich aber in Bezug auf die Aufgaben und deren Durchführung nur unwesentlich vom selbstgesteuerten Lernen, weshalb es in der vorliegenden Arbeit auch an einigen Stellen, die sich hierzu anbieten, in direkten Vergleich zu Letzterem gesetzt und so näher erläutert werden kann. Folgendes Zitat verdeutlicht die Arbeits- und Vorgehensweise beim selbstgesteuerten-kooperative Lernen:
stets auch immer die feminine Form mit eingeschlossen.
4 Vgl. KRAPP, Andreas und WEIDENMANN, Bernd (Hrsg.): Pädagogische Psychologie. Ein Lehrbuch. Weinheim, Basel, 2006, S. 645.
5 Vgl. FRIEDRICH, Helmut F. und MANDL, Heinz: Analyse und Förderung selbstgesteuerten Lernens. In: WEINERT, Franz E., BIRBAUMER, Niels und GRAUMANN, Carl F. (Hrsg.): Enzyklopädie der Psychologie. Band 4, Pädagogische Psychologie. Göttingen, 1997, S.262.
6 Vgl. FRIEDRICH und MANDL (1997), S.262.
7 Vgl. KRAPP und WEIDENMANN (2006), S. 644.
8 Simons (1992), S. 251, zit. nach KOPP, Brigitta und MANDL, Heinz: Selbst gesteuert kooperativ lernen mit neuen Medien (Praxisbericht 33). München: Ludwig-Maximilians-Universität, Department Psychologie, Institut für Pädagogische Psychologie. 2006, S. 4.
4
Selbstgesteuertes Lernen 1 Selbstgesteuertes Lernen mit Neuen Medien
„Selbst gesteuert und kooperativ lernen bedeutet, dass die Gruppe autonom arbei-
tet und Aufgaben eigenständig löst.“ 9
Um nun diese beiden Lernarten nach der kurzen Einführung in unmittelbaren Vergleich zu setzen, sei an dieser Stelle nochmals auf die verschiedenen Ansprüche, die diese Lernarten an die Lernenden stellen verwiesen.
Benötigen die Lernenden beim selbstgesteuerten Lernen ein hohes Maß an Eigenverant-wortung um die Aufgabe zu bewältigen, so ist dies beim selbstgesteuert-kooperativen Eigenverant-
wortung
Lernen gleichfalls nötig. Allerdings kommt beim Letztgenannten noch die Integrationsbereitschaft in die Gruppe hinzu. Des Weiteren ist hier eine Absprache in Bezug auf Integrationsbereitschaft
die vom Einzelnen zu übernehmenden Aufgabenbereiche und die hierfür verwendeten Hilfsmittel nötig. 10 Nur auf diese Weise kann die Aufgabe in dem zur Verfügung stehenden Zeitraum bewältigt werden und es kommt nicht zu einer Doppelbearbeitung von Aufgabengebieten.
1.1.3 Aufbau selbstgesteuerten Lernens - Schwerpunkte
motivationale und emotionale Aspekte
Abbildung 1: Motivationale und kognitive Komponenten selbstgesteuerten Lernens
9 KOPP und MANDL (2006), S. 4.
10 Vgl. KOPP und MANDL (2006), S. 5.
5
Selbstgesteuertes Lernen 1 Selbstgesteuertes Lernen mit Neuen Medien
1.2 Vorgehensweise beim Lernen
Im Folgenden findet sich ein direkter Vergleich der bereits angesprochenen Lernformen in tabellarischer und somit übersichtlicher Form.
Bei der Vorgehensweise innerhalb eines Lernprozesses sind an dieser Stelle vier Schritte zu nennen, 11 die sich in Bezug auf das selbstgesteuerte Lernen und das selbstgesteuertkooperative Lernen wie folgt unterscheiden: 12
11 Vgl. hierzu: KOPP und MANDL (2006), S. 4 f.
12 Die Tabelle ist eine Zusammenfassung der Ausführungen in: KOPP und MANDL (2006), S. 4 f.
6
Arbeit zitieren:
Lutz Spitzner, 2008, Selbstgesteuertes Lernen - Motivationale und emotionale Aspekte, München, GRIN Verlag GmbH
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