Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
I
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Problemstellung, Zielsetzung und Vorgehensweise der Untersuchung 1
2 Begriffliche Grundlagen und Zusammenhänge 3
2.1 Entwicklung und aktueller Hintergrund des Couponing 3
2.2 Grundlagen des Couponing 4
2.2.1 Der Coupon 5
2.2.2 Das Couponing 5
2.2.3 Einordnung des Cuponing in den Marketing-Mix. 6
2.2.4 Der Coupon im Customer Relationship Management 8
2.3 Grundlagen des Discountwesens 9
2.3.1 Die Betriebsform Discount 10
2.3.2 Vorstellung des Discounters LIDL 10
2.3.3 Rechtliche Grundlagen und Rahmenbedingungen. 12
2.4 Zusammenfassung 14
3 Couponing im deutschen Lebensmitteleinzelhandel: Status-quo Analyse. 15
3.1 Coupon-Klassifizierung 15
3.1.1 Gestaltungsdimensionen 16
3.1.2 Zeitliche Bedingungen 18
3.1.3 Distributionswege 19
3.1.4 Der Check-Out-Coupon 26
3.2 Strategische Stoßrichtung des Couponing 28
3.2.1 Der Kundenbeziehungs-Lebenszyklus 28
3.2.2 Ziele des Couponing. 30
3.3 Die Nutzenbetrachtung des Couponing 35
3.3.1 Der Kunde. 35
3.3.2 Der Handel. 36
3.3.3 Der Hersteller. 37
3.4 Kosten des Couponing. 38
4 Handlungsempfehlung und Vorgehensweise zur Implementierung von
intelligentem Couponing beim Discounter LIDL 41
4.1 Planung. 41
4.2 Vorbereitung 43
4.2.1 Distributionsweg 43
4.2.2 Clearing-Art. 45
4.2.3 SWOT-Analyse 46
4.3 Umsetzung. 48
4.3.1 Funktionsweise und Prozessablauf 48
II
4.3.2 Anwendungsvoraussetzungen. 50
4.4 Nachbereitung. 51
4.5 Schlussbetrachtung der Vorgehensweise. 53
5 Fazit und Ausblick 54
Anhangverzeichnis VI
Literaturverzeichnis XL
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Top 6 Discounter in Deutschland.
Abb. 2: Einstellung der Verbraucher
Abb. 3: Einordnung des Couponing in den Marketing-Mix
Abb. 4: AIDA-Modell.
Abb. 5: Intensität der Kundenbindung
Abb. 6: Coupon-Arten und deren Mechaniken
Abb. 7: Wie kommt der Coupon zum Kunden
Abb. 8: Klassifizierung des Check-Out-Coupons
Abb. 9: Ausgaberegeln des Check-Out-Coupons
Abb. 10: Der Kundenbeziehungs-Lebenszyklus als Orientierungsrahmen
Abb. 11: Strategische Ziele beim Einsatz von Coupons
Abb. 12: Beeinflussbarkeit der Verbraucher durch Coupons
Abb. 13: Einfluss des Couponing auf die Wirtschaftlichkeit im Handel
Abb. 14: Kosten Couponing USA
Abb. 15: Phasen einer Couponing-Aktion
Abb. 16: Erörterung des Distributionsweges
Abb. 17: SWOT-Modell in einer Matrix-Darstellung
Abb 18: Prozesskette des Check-Out-Couponing
241 -Two for One
Abb.
AG
Anm. d. Verf. -Anmerkung des Verfassers
BDSG -Bundesdatenschutzgesetz
BOGOF -Buy One - Get One Free
BtB -Business to Business
BtC -Business to Consumer
bzw. -beziehungsweise
ca. -circa
COC -Check-Out-Coupon
CPC -Cost per Coupon
CPR -Cost per Redemption
CRM -Customer Relationship Management
DB -Deckungsbeitrag
d.h. -das heißt
EAN -European Article Number
E-Coupon -Electronic Coupon
EG -Europäische Gemeinschaft
EM -Europameisterschaft
E-Mail -Electronic Mail
f. -folgende
FMCG -Fast Moving Consumer Goods
FSI -Free Standing Inserts
g -Gramm
GfK -Growth from Knowledge
ggf. - gegebenenfalls
GmbH -Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GS1 -Global Standards One
KPMG -Klynveld, Peat, Marwick, Goerdeler
LEZ
LZ -Lebensmittelzeitung
m² -Quadratmeter
Mrd. -Milliarden
PAngV -Preisangabenverordnung
PDA -Personal Digital Assistant
PMA -Promotion Marketing Association
POS -Point of Sale
ROC -Return on Coupon
S. -Seite
SB -Selbstbedienung
SMS -Short Message Service
SWOT -Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats
u.a. -unter anderem
UWG -Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
Vgl. -Vergleiche
WM -Weltmeisterschaft
WKZ -Werbekostenzuschuss
z.B. - zum Beispiel
Gerade hat die Kassiererin die Waren eingebont, da rattert nach der Quittung auch der Coupondrucker los. Die Kundin bekommt für ihr gekauftes Welpenfutter bei ihrem nächsten
Einkauf 50% Rabatt auf Teppichreiniger und für ihren Warenkorb mit Lasagne und Geschirrspülmittel beim nächsten Einkauf 30% Rabatt auf den Spezialreiniger für die Geschirrspülmaschine. Die Kundin weiß zwar nicht, warum sie die Coupons bekommt, freut sich aber und packt die Gutscheine in ihr Portemonnaie, immerhin bedeuten sie bares Geld.
Was sich so einfach anhört, ist der Endpunkt eines langen Prozesses mit Zielformulierungen, Hypothesen und Probeläufen sowie Berechnungen von Preiselastizitäten. „Ein Irrtum, der sich hartnäckig hält, ist die Annahme, dass Coupons nur ein weiteres teures Werbemittel sind. Sie würden als Rabatte, Zugaben oder Gutscheine doch nur den Handel oder den Hersteller belasten. Doch intelligent eingesetzt birgt dieses Thema ungeahnte Möglichkeiten, da viele Marketing-Elemente durch den Coupon abgedeckt werden können.“ 1 Die steigende Wettbewerbsintensität, eine Erhöhung des Preisdruckes sowie die Differenzierung der Konsumentenbedürfnisse erhöhen die Anforderungen an zielkonforme Marketinginstrumente auf der Handelsebene.
Der vorliegende oligopolistische Discountmarkt ist gekennzeichnet durch einen Preiskampfbedingten Verdrängungswettbewerb. Jährliche Umsatzsteigerungen sowie Outlet-Expansionen deuten zwar auf höhere Kundenzuwächse hin, gilt es jedoch die gewonnenen Kunden zu binden und weiterhin neue Kunden zu akquirieren.
1
Dierks, Sebastian: Kundenbindung durch Couponing (o.J.), S. 1.
2 GfK: http://www.lz-net.de/rankings/handeldeutschland/pages/show.prl?id=204 Letzter Zugriff
26.05.2008.
Die Discountbranche profitierte von der schwachen deutschen Konjunktur. Bedingt durch die konjunkturell schwache Lage und die gestiegenen Preise aufgrund des teuren Rohöls ist die Kaufkraft in Deutschland geringer mit der Folge, dass das Preisbewusstsein steigt. Des Weiteren profitieren die Discounter von dem Trend der Endverbraucher zum „Smart
Shopping“. Beim „Smart Shopper“ steht der Preis im Vordergrund. Der Werbespruch der Firma Saturn „Geiz ist Geil“ 3 bringt die Einstellung der „Smart Shopper“ auf den Punkt. Aufgrund dessen bietet das Marketinginstrument des Couponing eine Innovation, um sich im Wettbewerb der Kundengunst durchzusetzen. „Insbesondere bei Veränderungen, die mit Kosten verbunden sind, wird seitens des Handels konsequent versucht, die entstehenden Aufwendungen auf die Hersteller abzuwälzen.“ 4 Dies, das wird sich im Verlauf dieser Arbeit herausstellen, ist nicht die einzige Stärke des Couponing.
Die zentrale Problemstellung der Diplomarbeit befasst sich mit der Einführung eines zusätzlichen Marketinginstrumentes - dem Couponing - am Praxisbeispiel des Discounters LIDL. Im Rahmen der Arbeit ist außerdem zu klären, ob diese Implementierung zur langfristigen Sicherung des Wettbewerbsvorteils der Kundenbindung und -akquisition auf der Handels- und Herstellerebene beiträgt. Des Weiteren ist zu klären, ob der Nutzen von Imagegewinn, Kunden- sowie Umsatzzuwächse in einem angemessenen Verhältnis zu den anfallenden Kosten und den entstehenden Risiken steht.
Begleitende Fragestellungen zu dieser Diplomarbeit sind die Anwendungsvoraussetzungen auf Handels- und Herstellerebene sowie Probleme, die bei der praktischen Implementierung des Couponing auftauchen, und deren Lösungsansätze.
Vorgehensweise
Um die erwähnte Problemstellung zu diskutieren, werden zunächst alle relevanten Begriffe erklärt und der theoretische Rahmen des Couponing festgelegt. Im anschließenden Teil findet eine aktuelle Bestandsaufnahme des Couponing mit Hinblick auf den deutschen Lebensmitteleinzelhandel, nachfolgend LEH genannt, statt. Begleitend wird in diesem Teil die Frage der Zielsetzung, Nutzen und Kosten, der Stärken und Schwächen sowie die Anforderungen an Händler und Hersteller im Rahmen von Couponing erklärt. Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen wird im vierten Kapitel der Diplomarbeit eine Analyse über eine sinnvolle Umsetzung und Durchführung des Couponing am Beispiel des Discounters LIDL durchgeführt. Im abschließenden Fazit werden mögliche Handlungsempfehlungen zur Implementierung des Couponing im Discountbereich gegeben sowie ein zukünftiger Ausblick über dieses Marketinginstrument aufgezeigt.
3 Werbespot der Firma Saturn: veröffentlicht 2003.
4 Knümann, Michaela: Couponing im Lebensmitteleinzelhandel (2005), S. 15f.
Wichtig für die Eingruppierung des Couponing in den Discounthandel, ist die Einordnung in den Marketing-Mix sowie in das Customer Relationship Management (CRM). Hierzu wird
zunächst im Punkt 2.1 die Geschichte des Couponing erläutert, um den Begriff anschließend zu definieren. Im weiteren Verlauf werden wichtige Bestandteile der Arbeit geklärt und der theoretische Rahmen festgelegt.
2.1 Entwicklung und aktueller Hintergrund des Couponing
Der Couponing-Hype gehört längst vergangenen Tagen an. Platt, marktschreierisch, billigdas sind die Attribute, die Marketingleiter mit den Coupons und Rabattheftchen häufig verbinden.
Deutsche Handelsstrategen versprechen sich vom Couponing vor allem einen Umsatzschub und blicken dabei auf den Erfolg in Amerikas Handelslandschaft. Dort zählen Coupons schon längst zu einem bewährten Marketinginstrument. Fast jeder amerikanische Lebensmittelfilialist und Drugstore veröffentlicht in den wöchentlichen Handzetteln oder in Tageszeitungen Coupons. Das Konzept der Coupons fand seit Ende des 19. Jahrhunderts in den USA schnelle Verbreitung. 1896 tauchten in den USA die ersten Coupons auf: Gegen Abgabe erhielt der Kunde bei Händlern und Wirten eine kostenlose Probe eines damals weitgehend unbekannten Getränkes namens Coca-Cola. Heute, über 100 Jahre danach, ist die braune Brause eine Weltmarke, und in den USA kursierten im Jahr 2000 nach Angaben der Promotion Marketing Association (PMA) 340 Milliarden Coupons 5 - die meisten durch Anzeigen gestreut.
Mit der zunehmenden Verbreitung des Internets in den 90er Jahren etablierte sich neben dem traditionellen papierbasierten Coupon der elektronische Coupon, der auf Web-Seiten zum Download platziert oder direkt per Electronic-Mail (E-Mail) versendet werden kann. 6 Coupon-Sparen wird nicht zuletzt durch das Internet immer beliebter, sodass 1997 bereits 83% aller Amerikaner Coupons nutzten. 7 Aber auch in Frankreich, Spanien und Großbritannien ist die „Schnipseljagd“ schon beliebter Hausfrauensport. In Deutschland war dies bis zum Herbst 2001 tabu - kraft Rabattgesetz und Zugabeverordnung. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die zentralen, dem Couponing zugrunde liegenden Instrumentarien, auch in Deutschland keineswegs Neuland darstellen. Schon immer gab es Rabattmarken, mehr oder weniger kreativ gestaltete „Anlock-Mechanismen“ und Zugaben, die mehr im Verborgenen blühten. 8
5 Vgl. PMA: Report of data for the year 2004, S. 24.
6 Vgl. Barowski: Das professionelle 1x1, S. 94.
7 Vgl. NCH NuWorld: Consumer Behaviour Study, S. 3.
Als erstes Handelsunternehmen auf die neuen Rabattfreiheiten reagierte Schlecker, Ehingen. Wenige Wochen nachdem die neuen Rabattfreiheiten beschlossen waren, streute der Drogeriemarktbetreiber Coupons über seine Kundenzeitschrift (Auflage: 1,5 Millionen Exemplare). 9
Dabei rückte das Couponing rasch in ein gutes Licht der Endverbraucher:
Abb. 2: Einstellung der Verbraucher
Wie schätzen die Verbraucher Coupons ein?
Angaben in Prozent - Mehrfachnennungen möglich.
Quelle: Institut für Markenorientierte Unternehmensführung der Universität Mannheim im Mai 2002. 10
Dadurch zeigte sich schon früh die Offenheit und Aufgeschlossenheit der Kunden gegenüber dem Couponing und eröffnete dem Handel neue Möglichkeiten Aufmerksamkeit zu erreichen. Heute steht der Gutschein eher am Rande der Kommunikation. Dass es auch um Absatzsteuerung, Preiselastizitäten und Marketingstrategie gehen kann, zeigt die Form des intelligenten Couponing.
2.2 Grundlagen des Couponing
Die Grundlagen des Couponing beinhalten neben den notwendigen Definitionen auch die erforderlichen Einordnungen in die Marketingtheorie und setzen somit den Rahmen der vorliegenden Arbeit.
8 Vgl. Albers: Status des Couponing in Deutschland, S. 127.
9 Vgl. Albers: Status des Couponing in Deutschland, S. 131.
10 Kreutzer, Ralf T./ Kuhfuß, Holger/ Hartmann, Wolfgang: Couponing - auch in Deutschland im
Kommen (o.J.) http://www.handbuch-couponing.de/couponing-daten/akquisa_26_29_ac08.pdf Letzter
Zugriff 23.07.2008.
2.2.1 Der Coupon
Coupon, auch Kupon, ist laut Duden ein abtrennbarer Zettel oder Zinsschein - ein Sammelbegriff für Gutscheine, die zu einer Sonderleistung wie zum Beispiel Rabatt berechtigen. 11
Es wird als ein Verkaufsinstrument verstanden, bei welchem der Konsument einen Gutschein erhält, der ihn zu einem preisreduzierten oder kostenlosen Erwerb eines Produkts ggf. unter Beachtung bestimmter Einlösebedingungen berechtigt. 12 Solche Bedingungen können sich beispielsweise auf die von dem Herausgeber ausgelobten Akzeptanzstellen und oder einen definierten Zeitraum beziehen.
PLOSS und BERGER definieren den Coupon als einen „Bezugsschein“ - eine Berechtigung einen Preisnachlass, ein Produkt, eine Serviceleistung oder irgendetwas anderes zu erhalten. 13 Jeder Bezugsschein stellt dabei eine besondere, temporäre Form eines Zahlungsmittels dar und bezieht sich dabei auf eine einzelne Transaktion. 14 Coupons werden also dazu genutzt, Konsumenten anzuregen, ein neues oder bereits etabliertes Produkt zu kaufen, die Abverkaufszahlen in einem Zeitraum signifikant zu erhöhen oder neu eingeführte Packungsformate zu erwerben. 15
Ein Coupon gibt jedoch nicht nur Anreize Kunden zu binden sondern soll die Konsumenten anregen auch andere Produkte zu kaufen. Dabei werden Coupons eingesetzt, die andere Produkte bewerben, um Cross-Promotions zwischen verschiedenen Produkten zu generieren. 16
2.2.2 Das Couponing
„Couponing bezeichnet demgegenüber die von Handel oder Industrie durchgeführte Coupon-Aktion.“ 17
In den USA bezeichnet der Begriff des Couponing die Nutzung von Coupons von Verbrauchern. 18 In dieser Arbeit soll allerdings nachfolgend das deutsche Begriffsverständnis gelten: „Couponing bezeichnet den geplanten und gezielten Einsatz von Bezugsscheinen im Rahmen von Promotion-Aktivitäten eines Unternehmens zur Absatzsteuerung.“ 19 Dabei „handelt es sich um eine Maßnahme, bei der ein Herausgeber einer ausgewählten Personengruppe durch ein Medium einen Berechtigungsnachweis […] zur Verfügung stellt,
11 Vgl. Duden - Deutsches Universalwörterbuch.
12 Vgl. Becker/ Vering/ Winkelmann: Couponing & Coupon-Clearing in Deutschland, S.8.
13 Vgl. Ploss/ Berger: Intelligentes Couponing, S. 45.
14 Vgl. Mund: Couponing in Deutschland, S. 15.
15 Vgl. Zacharias: Kundenbindung durch Couponing, S. 4.
16 Vgl. Becker/ Vering/ Winkelmann: Couponing & Coupon-Clearing in Deutschland, S.8.
17 Becker, J./ Vering, O./ Winkelmann, A.: Couponing & Coupon-Clearing in Deutschland. Grundlagen
und Konzepte (2003), S. 8.
18 Vgl. Ploss/ Berger: Intelligentes Couponing, S. 45.
19 Ploss, Dirk/ Berger, Andreas: Intelligentes Couponing (2003), S. 45.
bei dessen Einsatz bei einer ausgelobten Akzeptanzstelle für einen definierten Zeitraum ein spezifischer Vorteil versprochen wird, wenn die Zielperson ein bestimmtes Verhalten zeigt.“ 20 Couponing drückt also eine zeitlich begrenzte Marketing-Aktion aus, die den Kundennutzen durch die Gewährung einer Sonderleistung erhöht und den Kunden zum Kauf des
beworbenen Produkts anregt.
Auch wenn die Grundidee des Couponing sowohl im Business to Business (BtB)- wie auch im Business to Consumer (BtC)-Markt einsetzbar ist, sind die weitaus meisten Einsatzfelder des Couponing heute im Consumer-Markt gegeben, weil sich gerade im Massenmarkt die zentrale Lenkungsfunktion von Coupons besonders bewährt hat. Aufgrund dessen fokussiert sich die vorliegende Arbeit auf Coupons für Produkte im Bereich der Konsumgüter.
2.2.3 Einordnung des Cuponing in den Marketing-Mix
Klassischerweise wird Couponig im Marketing-Mix den Below-The-Line-Maßnahmen zugeordnet. 21 Es ist eine Form der Verkaufsförderung und wird als ein Instrument der Kommunikationspolitik angesehen. 22 Zieht man das Feld etwas weiter auf, so sieht man, dass Coupons in allen vier Feldern des Marketing-Mix (Produkt, Preis, Platzierung und Promotion 23 ) zum Einsatz kommen können, wobei ohne Frage der Schwerpunkt auf „Promotions“ liegt. Es ist daher sinnvoller von einer übergeordneten Systematik zu sprechen. 24
20 Kreutzer, Ralf T.: Konzeption und Positionierung des Couponing im Marketing (2003), S. 6.
21 Vgl. Gaiser/ Linxweiler/ Brucker: Praxisorientierte Markenführung, S. 414.
22 Vgl. Bauer/ Görtz/ Dünnhaupt: Der Einzug von Coupons in Deutschland, S. 1.
23 Anm. d. Verf.: In der Literatur wird statt Verkaufsförderung der Kommunikation häufig auch der
englische Begriff (Sales) Promotion verwendet. In der vorliegenden Arbeit werden die drei Begriffe
synonym verwendet.
24 Vgl. Köhler/ Tomczak/ Rumler/ et al.: Kundenbeziehungsmanagement und der Einsatz von
Coupons im stationären Einzelhandel, S. 64f.
„Als konsumentengerichtete Promotion ist es eine zeitlich begrenzte Sonderaktivität, die primär den potentiellen Käufer aktiviert, indem sie ihm einen besonderen Anreiz liefert, das Produkt zu kaufen.“ 26
Im Bereich Promotion kann das Couponing all seine Vorteile ausspielen, sei es über Kundengewinnung durch Cash-Coupons, die Akquisition von Erstverwendern durch Warengutscheine (Produktproben-Coupons) oder die Bindung von Verbrauchern an ein spezifisches Produkt oder eine Marke durch Treuecoupons.
Seine besondere Stärke kann das Couponing allerdings nur dann zur Geltung bringen, wenn die Distribution auf einem direkten Wege erfolgt und von Regelmäßigkeit gekennzeichnet ist. Die Erhältlichkeit eines Produktes (Distribution) lässt sich am besten über Warengutscheine im Sinne von Testcoupons und Warenproben beeinflussen. Durch die Ausgabe solcher Gutscheine kann der Hersteller den Bedarf bei der Zielgruppe gezielt auf gewisse Handelskanäle lenken. 27
Warengutscheine sind in der Lage, das konkrete Produktangebot eines Unternehmens zu verändern - sei es durch Zugaben, Bündel oder Zusatzleistungen. Weiterhin lassen sich
25 Vgl. Gaiser/ Linxweiler/ Brucker: Praxisorientierte Markenführung, S. 414.
26 Mund, Ariane: Couponing in Deutschland - Grundlagen, Erfolgsfaktoren, Perspektiven (2005), S.
16.
27 Vgl. Gaiser: Bedeutung des Couponing für die Markenführung, S. 16.
Produkteigenschaften durch couponbasierte Produkterweiterungen beeinflussen,
beispielsweise durch Garantien oder Services. 28
Rabatt-Coupons und Warengutscheine können auch den
Preis
eines Produktes beeinflussen. Der feste Preis respektive das feste Preis-/ Leistungsverhältnis kann
zielgruppenspezifisch gesteuert werden.
Dabei darf das Grundprinzip der klassischen Werbung jedoch nicht außer Acht gelassen werden:
Aufmerksamkeit ist ein knappes Gut.
Die erste Aufgabe des Couponing besteht darin, die Aufmerksamkeit des Umworbenen zu erlangen, um im weiteren Verlauf das Interesse und schließlich den Wunsch nach dem beworbenen Produkt zu wecken, bis hin zur Auslösung einer Handlung.
2.2.4 Der Coupon im Customer Relationship Management
Customer Relationship Management „ist der aktive Aufbau und Erhalt langfristiger profitabler Kundenbeziehungen durch Interaktion mit dem Kunden.“ 30 Nach BRUHN umfasst das Relationship Management „[…] sämtliche Maßnahmen der Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle, die der Initiierung, Stabilisierung, Intensivierung und Wiederaufnahme von Geschäftsbeziehungen zu den Anspruchsgruppen - insbesondere zu den Kunden - des Unternehmens mit dem Ziel des gegenseitigen Nutzens zu dienen.“ 31
28 Vgl. Zacharias: Kundenbindung durch Couponing, S. 5.
29 O.V.: Aida-Marketing (vom 13.05.2006) http://www.finalex.de/lexikon/aida.html Letzter Zugriff
23.07.2008.
30 Wessling, Harry: Aktive Kundenbeziehungen mit CRM; Strategien, Praxismodule und Szenarien
(2001), S. 11.
31 Bruhn, M: Relationship-Marketing: Das Management von Kundenbeziehungen (2001), S. 9.
„Die Zielsetzung des CRM überschneidet sich folglich mit der des Couponing. Voraussetzung für beides ist die genaue Kenntnis über den Kunden und sein Verhalten.“ 32 Dabei gelten der Aufbau, die Entwicklung und die Sicherung von Kundenbeziehungen über einen möglichst langen Zeitraum als elementar. 33
Im Zusammenhang mit CRM-Konzepten stellt das Couponing ein ideales Instrument zur Gewinnung von Kundendaten dar, welche als Basis für ein funktionierendes CRM auftreten. 34 Ziel muss es sein, durch Prozessdifferenzierung innerhalb der Kundenbeziehung einen Mehrwert für den Kunden zu schaffen. Durch die Verteilung von kundenindividuellen oder kundengruppenindividuellen Coupons können so bestehende Kundenbeziehungen stabilisiert bzw. neue Geschäftspotenziale identifiziert und attraktive Neukunden generiert werden. 35
2.3 Grundlagen des Discountwesens
Die Verkaufsfläche und die Anzahl der Verkaufsstellen der Discounter wachsen nach wie vor schneller als die der Vollsortimenter. Mittlerweile steht rein rechnerisch für je 5.429 Bundesbürger ein Discountmarkt zur Verfügung. 36
Dies zeugt zwar von einer hohen Erreichbarkeit, jedoch ist die Intensität der Kundenbindung eine andere:
32 Mund, Ariane: Couponing in Deutschland - Grundlagen, Erfolgsfaktoren, Perspektiven (2005), S.
66.
33 Vgl. Franz: Karstadt Warenhaus AG: Couponing - Ein neues Instrument für das Marketing, S. 549.
34 Vgl. Amesberger/ Baner: Integration von Couponing in CRM-Systeme in Österreich, S. 329.
35 Vgl. Schusser: Couponing als Baustein eines systematischen CRM, S. 305.
36 Diese Zahl ergibt sich aus dem Quotienten der Gesamtbevölkerung in Deutschland von 82,26
Millionen Bürgern und einer Gesamtanzahl an Discount-Filialen von 15.153 im Oktober 2007. Siehe
hierzu Anhang I.
Lediglich acht Prozent fühlen sich im Durchschnitt einem Discounter zumindest verbunden. Das hat zur Folge, dass gerade im Discountwesen die Wechselbereitschaft der Kunden extrem hoch ist und es umso schwieriger scheint, sie langfristig emotional, über das niedrige Preisniveau hinaus, zu binden.
2.3.1 Die Betriebsform Discount
Ein Discounter ist ein Einzelhandelsbetrieb, „der seine Ware dauerhaft unter dem empfohlenen […] oder üblichen Preisen verkauft.“ 38 Diese dauerhaft niedrigen Preise, die gegensätzlich zur Sonderangebotspolitik stehen, bei der niedrige Preise befristet gelten, werden meist durch eine einfache Ladeneinrichtung, durch einfache Warenpräsenz und durch den Verzicht an Service ermöglicht. 39 Im Gegensatz zu Betriebsformen mit einem Vollsortiment, beschränkt sich ein Discounter auf ein kleines Sortiment, das sich durch eine hohe Umschlagsgeschwindigkeit auszeichnet. Man spricht hier von „schnelldrehenden Produkten“.
Die Discounter in der deutschen Lebensmittelbranche zeichneten sich in den vergangenen Jahren durch ein ständiges Wachstum ihres Marktanteils aus. 40 Dieses wurde von der schwachen deutschen Konjunktur (die Deutschen verfügen über weniger Kaufkraft das Preisbewusstsein steigt) sowie durch den Trend der Endverbraucher zum „Smart Shopping“ begünstigt. Der deutsche Lebensmitteleinzelhandel (LEH) zeigt eine Konzentration seines Marktvolumens auf wenige große Anbieter. Der Marktanteil der fünf größten Lebensmittelhändler Deutschlands hat sich seit 1980 mehr als zweieinhalbfacht und erreicht aktuell fast 70 Prozent. 41
Die Discountbranche ist aktuell mit 41,1 % des FMCG 42 -Umsatzes die Betriebsform mit dem höchsten Marktanteil. 43
2.3.2 Vorstellung des Discounters LIDL
Das Unternehmen LIDL ist zugehörig zur Schwarz-Gruppe, zu der, neben dem Discounter LIDL, die SB-Warenhäuser Kaufland und KaufMarkt sowie die Verbrauchermärkte Concord
37 KPMG (Klynveld, Peat, Marwick, Goerdeler): Der deutsche Lebensmitteleinzelhandel aus
Verbrauchersicht (2005), S. 8.
38 Schneck, O.: Lexikon der Betriebswirtschaft (2003), S. 245.
39 Vgl. Wöhe: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, S. 602.
40 Vgl. Meffert: Marketing, S. 1181.
41 Vgl. Metro Group: Metro Handelslexikon 2007/2008, S. 21.
42 Fast Moving Consumer Goods (Verbrauchsgüter des täglichen Bedarfs, z.B. Lebensmittel).
43 Vgl. Metro Group: Metro Handelslexikon 2007/2008, S. 26.
und Handelshof gehören. Derzeit zählt die Schwarz-Gruppe neben fast 3000 LIDL Discountmärkten, 500 Kaufland SB-Warenhäuser auch 17 Handelshöfe. 44 Die Schwarz-Gruppe ist in 23 europäischen Ländern vertreten und beschäftigt ca. 170 000 Mitarbeiter, davon allein mehr als 48 000 bei LIDL in Deutschland. 45
Umsatzzahlen der LIDL & Schwarz-Gruppe wurden in der Vergangenheit nie konkret veröffentlicht. Erst für das Geschäftsjahr 2006 wurde ein Umsatz der Schwarz-Gruppe von 44 Milliarden Euro bekanntgegeben. 46 Wie groß der Anteil von Lidl daran ist, ist nicht bekannt. Mit einem geschätzten Gesamtumsatz für 2006 von 21,41 Milliarden Euro in Deutschland, platziert sich die Schwarz-Gruppe auf den vierten Platz der größten Lebensmittelhändler in Deutschland. 47 Die LIDL & Schwarz-Gruppe konnte sich mit diesen Ergebnissen nicht nur im deutschen sondern auch im europäischen Vergleich gegen den stärksten Mitbewerber, den Discounter ALDI, durchsetzen. 48
Die LIDL-Märkte präsentieren auf einer Fläche von bis zu 1330 m 2 Verkaufsfläche neben Qualitäts-Eigenmarken auch Hersteller-(Marken-)Produkte. Mit über 2000 Artikeln in deutschen Filialen ist LIDL in diesem Bereich untypisch breit aufgestellt. Konkurrent ALDI führt demgegenüber nur 700 Lebensmittel-Artikel. Das LIDL-Sortiment umfasst Artikel des täglichen Bedarfs und somit ein breites Sortiment an Molkereiprodukten, Tiefkühlkost, Wurstwaren, Frischfleisch, Frischgeflügel, Obst und Gemüse, Brot sowie Non-Food Artikel aus verschiedenen Themengebieten, die zweimal pro Woche angeboten werden. Bezeichnend für LIDL, wie auch für die Discountbranche, ist eine geringe Servicequote (Verkaufspersonal), geringer Aufwand der Warenpräsentation sowie die geographische Lage (LIDL-Filialen sind meist außerhalb der Stadtzentren angesiedelt).
Zentraler Unternehmensleitsatz ist: „Beste Qualität zum günstigen Preis“. 49 Dieser Leitsatz und die bedingungslose Orientierung an den Bedürfnissen des Kunden sind entscheidend für den Unternehmenserfolg. Die Orientierung am Kunden ist somit fest in den Unternehmensgrundsätzen verankert. 50
LIDL zeichnete sich in den letzten Jahren durch einen stark wachsenden Marktanteil sowie durch eine starke nationale und europäische Expansion aus. Zu den größten Konkurrenten
44 Vgl. O.V.: Schwarz-Gruppe wächst zweistellig http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-
dienstleister/schwarz-gruppe-waechst-zweistellig;1233298 (vom 03.03.2007) Letzter Zugriff
25.07.2008.
45 Vgl. Scheib: Lidl-Chef Schwarz - Erfolgreich und verschwiegen
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Unternehmen-Lidl;art129,2501747 (vom 27.03.2008) Letzter
Zugriff 25.07.2008.
46 Vgl. O.V.: Schwarz-Gruppe wächst zweistellig http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-
dienstleister/schwarz-gruppe-waechst-zweistellig;1233298 (vom 03.03.2007) Letzter Zugriff
25.07.2008.
47 Vgl. Metro Group: Metro Handelslexikon 2007/2008, S. 23.
48 Vgl. Metro Group: Metro Handelslexikon 2007/2008, S. 23; Deloitte & Touche
Wirtschaftsprüfgesellschaft: 2008 Global Powers of Retailing, S. 8.
49 Vgl. Lidl Stiftung & Co. KG: Unternehmensgrundsätze.
50 Siehe hierzu Anhang II: Unternehmensgrundsätze des Discounters LIDL.
zählen, neben dem Branchenprimus Aldi, die Discounter Penny (Rewe-Gruppe), Plus (Tengelmann) 51 und Netto (Edeka-Gruppe).
Das zukünftige Ziel des Discounters LIDL ist daher den steigenden Marktanteil weiterhin auszubauen, die überregionale sowie nationale Expansion zu fördern und die
Kundenbindung zu forcieren.
2.3.3 Rechtliche Grundlagen und Rahmenbedingungen
In Deutschland verhinderten zunächst das Rabattgesetz und die Zugabeverordnung die Einführung von Coupons. „Durch das Rabattgesetz von 1933 wurden Preisnachlässe von mehr als drei Prozent verboten, während die Zugabeverordnung von 1932 unentgeltliche Zugaben im Geschäftsverkehr verhinderte.“ 52 Der ursprüngliche Zweck dieser Gesetze war es, Spontan-Käufer vor einer Irreführung über Preis und Qualität der Waren zu schützen, welche durch Rabatte auf fiktive Ausgangspreise und produktfremde Zugaben befürchtet wurde. 53
Erst im Juli 2001 hat der Bundesrat der Ende 2000 beantragten Streichung dieser veralteten Reglementierung zugestimmt und dadurch die Liberalisierung des Handels in Deutschland vorangetrieben und nun auch das Couponing in Deutschland ermöglicht. „Anlass für diesen überfälligen Schritt war die EG-Richtlinie (Richtlinie der Europäischen Gemeinschaft) über den elektronischen Geschäftsverkehr, die festlegte, dass ausländische Anbieter, die über das Internet Waren oder Dienstleistungen auf dem deutschen Markt anbieten, nicht mehr an das deutsche Rabattrecht gebunden waren, während es für deutsche Anbieter weiterhin gegolten hätte.“ 54
Dennoch gibt es rechtliche Einschränkungen, die bei der Implementierung von Couponing-Instrumenten beachtet werden müssen: 55
51 Anm. d. Verf.: Am 01.07.2008 stimmte das Kartellamt der Übernahme der Tengelmann-Tochter
Plus von der Edeka-Gruppe zu. Dabei hält Edeka 70% Mehrheit am Gemeinschaftsunternehmen. Es
bleibt abzuwarten, ob ein neuer Branchenprimus oder eine starke Nummer drei entsteht; Vgl. EDEKA
Zentrale & Co.KG: EDEKA-Gruppe wächst mit Plus in Deutschland
http://www.edeka.de/EDEKA/Content/DE/AboutUs/Presse/Downloadservice/Allgemein/Download/PI_
Netto-Plus_010708.pdf (vom 01.07.2008) Letzter Zugriff 25.07.2008.
52 Barowski, Mike: Das professionelle 1x1: Verkaufsförderung, Händler- und Verbraucherpromotion,
Außendienstförderung, Durchführung von Aktionen (2004), S. 94.
53 Vgl. Barowski: Das professionelle 1x1, S. 95.
54 Gaiser, Brigitte: Bedeutung des Couponing für die Markenführung (2003), S. 6.
55 Die nachfolgenden fünf rechtlichen Einschränkungen wurden aus folgenden Quellen sinngemäß
zitiert: Vgl. Mund: Couponing in Deutschland, S. 28f.; Ploss/ Dierks: Couponing in der Praxis, S. 23f.;
Knümann: Couponing im Lebensmitteleinzelhandel, S. 25-30; Zacharias: Kundenbindung durch
Couponing, S. 48-50; Kettl-Römer: Couponing - Mehr Umsatz mit Gutscheinen, S. 7f.; Ploss/ Berger:
Intelligentes Couponing, S. 123-129.
Arbeit zitieren:
Burkhard Friedrichsen, 2008, Intelligentes Couponing am Point of Sale, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Kundenclubs und Kundenkarten als Kundenbindungsinstrumente
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
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Burkhard Friedrichsen's Text Intelligentes Couponing am Point of Sale ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Burkhard Friedrichsen hat den Text Intelligentes Couponing am Point of Sale veröffentlicht
Burkhard Friedrichsen hat einen neuen Text hochgeladen
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