Inhaltsverzeichnis
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 3
1 E I N L E I T U N G 4
Methodik
1.1 4
Wissenschaftliche Begründung der Themenwahl
1.2 5
2. NORDIC WALKING 7
Definition
2.1 7
Geschichtliche Entwicklung
2.2 8
Ausr üstung
2.3 9
Die Stöcke
2.3.1 1
Stockl änge
2.3.1.1 1
Material
2.3.1.2 3
Griffschlaufensystem
2.3.1.3 4
Stockspitze
2.3.1.4 5
Die Schuhe
2.3.2 5
Die Kleidung
2.3.3 6
Technik
2.4 7
Die positiven Effekte des Nordic Walking
2.5 9
physische Effekte
2.5.1 9
psychosoziale Effekte
2.5.2 1
Vergleich mit anderen Sportarten
2.6 2
1
3. ZUSAMMENFASSUNG 24
4 F A Z I T 25
5. LITERATURVERZEICHNIS 26
2
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Datenbankrecherche in Medline 4
Abbildung 2: Nordic Walking Zubehör (vgl. Roschinsky 2004, S. 54) 10
Abbildung 3: Stocklängenzuordnung in Beziehung zur Körpergröße (vgl. Burger 2003, S. 112) 12
Abbildung 4: Einfluss der drei Leitgrößen auf das psychosoziale Wohlbefinden (vgl. Roschinsky 2004, S. 30) 21
Abbildung 5: Vergleich zwischen Walking, Nordic Walking
1. Einleitung
1.1 Methodik
Aus dem großen Themengebiet “Praktiziertes Gesundheitsmanagement“ interessierte mich die Sportart Nordic Walking. Ich habe in den verschiedensten Medien recherchiert, in denen deutlich wurde, dass auf der einen Seite immer mehr Menschen sich für diese Art der Bewegung begeistern, aber auf der anderen Seite noch erhebliche Wissensdefizite in der Bevölkerung vorhanden sind. Ich entschloss mich, dieses Thema aufzugreifen. Für die Anfertigung meiner Hausarbeit nutzte ich Fachliteratur aus verschiedenen Informationsquellen. Zuerst begab ich mich in die Medizinische Fachbibliothek des Dietrich- Bonhoeffer- Klinikums Neubrandenburg, jedoch waren keine geeigneten Materialien zu finden. Anschließend gab ich in der Regionalbibliothek von Neubrandenburg den Suchbegriff “Nordic Walking“ in den Suchkatalog des Computers ein. Dabei war festzustellen, dass dort entsprechende Literatur zu finden war. Außerdem konnte ich anhand dieser Bücher weitere Begriffe zu diesem Thema ermitteln. In der Hochschulbibliothek gab es lediglich zwei Bücher zur o.g. Bezeichnung. Daher suchte ich dort an den Computern in der medizinischen Datenbank Medline (s. Abb.1) Literatur.
Abbildung 1: Datenbankrecherche in Medline (Stand: 02.05.2007)
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Da ich aber schon in den vorhergehenden Bibliotheken ausreichend und informativ brauchbares Material für die Thematik erhalten hatte, erübrigte sich eine zusätzliche und intensivere Suche in dieser Datenbank. Das Internet war eine weitere Informationsmöglichkeit meiner Hausarbeit. Ich ermittelte unter “www.google.de“ mit den zuvor genannten Suchbegriffen. Aufgrund einer hohen Trefferquote war eine konkrete Auswahl von Internetseiten nicht möglich. Hilfe bei der Suche gab mir die in den Bibliotheken ausgeliehene Literatur, in deren Quellennachweis Internetadressen aufgeführt waren.
1.2 Wissenschaftliche Begründung der Themenwahl
Gesund, vital und fit älter werden und ein langes Leben ist die Wunschformel seit Menschengedenken. (vgl. Scheumann 2003, S. 7) Gesundheit ist ein grundlegender Bestandteil des alltäglichen Daseins und Ausdruck eines optimalen Lebensniveaus. Ziel ist nicht nur die Bewahrung und Förderung von Gesundheit, sondern auch die Verbesserung und Steigerung von Gesundheitspotentialen. (vgl. Laaser/Hurrelmann/Wolters 1993, S. 176-177) Laaser und Hurrelmann definieren den Begriff Gesundheitsförderung folgendermaßen: „Gesundheitsförderung bezeichnet alle vorbeugenden Aktivitäten und Maßnahmen, die die gesundheitsrelevanten Lebensbedingungen und Lebensweisen von Menschen zu beeinflussen suchen. [...] Die Adressaten der Gesundheitsförderung sind [...] alle Gruppen der Bevölkerung, vor allem auch die Gesunden.“ (Laaser/Hurrelmann 1998, S. 395) Entscheidend ist, wie und mit welchen Instrumenten das vorhandene Gesundheitspotential von Menschen gefördert werden kann. (vgl. Hurrelmann 2003, S. 592) Eine dieser möglichen Optionen wären die körperlichen Aktivitäten, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die WHO erläutert die körperliche Aktivität als „[...] alle Bewegungen im täglichen Leben. Darin eingeschlossen sind Arbeit, Erholung, körperliche Übungen und sportliche Aktivitäten.“ (KKH 2004, S. 92)
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Dabei stehen die für den Menschen ursprünglichen Fortbewegungsarten “zu Fuß“ im Mittelpunkt, da sie natürlich und einfach anzueignen sind und bis ins hohe Lebensalter durchgeführt werden können. (vgl. Scheumann 2003, S. 11) Die Frage lautet, ob Nordic Walking eine Sportart ist, die diese angestrebten Ziele erreichen und dazu beitragen kann, dass zum einen Gesundheitsverluste vermieden und zum anderen Gesundheitsgewinne erzielt werden können. Ich habe das Thema meiner Hausarbeit “Nordic Walking - Ein Weg der Gesundheitsförderung“ gewählt, weil es mir wichtig ist, über diese Sportdisziplin zu sprechen, da sie relativ neu und von zunehmendem Interesse ist. Diese Abhandlung soll eine Einführung in das Thema Nordic Walking geben bzw. einen Beitrag zur Aufklärung leisten und aufzeigen, welche physischen, psychischen und sozialen Auswirkungen sowie Gesundheitspotentiale nach der Ausführung des Sports vorhanden sind.
In der Einführung definiere ich den Begriff Nordic Walking und gebe eine Übersicht über den historischen Werdegang dieser Sportart. Anschließend werde ich im Hauptteil das für diese Disziplin benötigte Equipment darlegen und des Weiteren die Technik erläutern. Dann stelle ich die positiven Wirkungen des Nordic Walking heraus und vergleiche diesen Sport mit anderen Disziplinen. Letztendlich reflektiere ich meine Ausführung in einer Zusammenfassung und einem Fazit.
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2. Nordic Walking
2.1 Definition
Der Terminus Nordic Walking setzt sich aus zwei Wörtern zusammen, Nordic und Walking. Nach Roschinsky nimmt das Wort Nordic Bezug auf das europäische Land Finnland. Der Begriff Walking entstammt aus dem englischen Sprachraum und er übersetzt ihn als „zügiges, dynamisches Gehen unter Einbezug der Arme als Schwungmasse“. Er bezeichnet Nordic Walking als eine „innovative Stockvariante des Walkings“. (Roschinsky 2004, S. 10) Vergleichbar erläutert Scheumann das Wort Walking als „beschleunigtes Gehen/Wandern mit aktivem Armeinsatz“. (Scheumann 2003, S. 157) Stengel und Bartosch betrachten Nordic Walking gleichermaßen als eine Modifikation und Sonderform des Walking, das ebenfalls wie beim Langlaufen mit spezifischen Stöcken durchgeführt wird. (vgl. Stengel/Bartosch 2003, S. 9-11) Reichel definiert Nordic Walking als „Walking mit speziellen Stöcken, die nicht gegriffen werden, sondern bei jeder Armbewegung neben dem Körper schwingen“. (Reichel 2007) Eine ähnliche Begriffsbestimmung gibt Wikipedia: „Nordic Walking ist eine Ausdauersportart, bei der Gehen durch den Einsatz von zwei Stöcken im Rhythmus der Schritte unterstützt wird.“ (Wikipedia 2007) Die Bezeichnungen Pole Walking, Stick Walking (Pole, Stick (engl.) = Stock) und Vital Walking (“Vital“ aufgrund einer österreichischen Hotelkette „Tirol Vital“) werden in der Fachliteratur als Synonyme des Begriffs Nordic Walking gebraucht. (vgl. Burger 2005, S. 10; Schmidt/Winski/Helmkamp 2005, S. 9) Der Fachausdruck Nordic Fitness ist der Oberbegriff des Nordic Walking. Nach Glanzmann umfasst der Begriff Nordic Fitness „all jene Sportarten, die ihren Ursprung in Skandinavien haben und deren Bewegungskonzept die Gesundheitsförderung mit Stöcken in der freien Natur ist“. (Glanzmann 2007) Beispiele für Nordic Fitness sind Nordic Walking, - Blading, - Snowshoeing, - Skiing und - Cruising. (vgl. Roschinsky 2003, S. 129; Hederer 2006, S. 5-9)
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Arbeit zitieren:
Christian Kunow, 2007, Nordic Walking - Ein Weg der Gesundheitsförderung, München, GRIN Verlag GmbH
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