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Gliederung
I Abbildungsverzeichnis 3
II Ausarbeitung
1 Einleitung 4
1.1 Definition Einkaufscontrolling 4
1.2 Zielsetzung 5
2 Implementierung des Einkaufcontrollings 6
2.1 Instanzen 6
2.2 Bereichszugehörigkeit 7
3 Aufgaben des Einkaufcontrollings 7
3.1 Planungsaufgaben 8
3.2 Informations- und Dienstleistungsaufgaben 9
3.3 Steuerungsaufgaben 10
3.4 Koordinationsaufgaben 10
4 Instrumente des Einkaufcontrollings 11
4.1 Kennzahlen 11
4.2 Balanced Scorecard 13
5 Lieferantenanalyse 15
5.1 ABC-, XYZ-, LMN - Analyse 16
5.2 Stärken- und Schwächenprofil 18
5.3 Target-Costing 20
6 Fazit 2 0
III Literaturverzeichnis 22
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I Abbildungsverzeichnis
Abbildung 3-1: Die Leitlinien des Einkaufscontrollings.
Abbildung 4-1: Kennzahlen für Produktion und Einkauf.
Abbildung 4-2: Modells zur Implementierung der Balanced Scorecard.
Abbildung 4-3: Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard
Abbildung 5-1: Eine Anwendungsmöglichkeit der ABC-Methode
Abbildung 5-2: Kombinationsmatrix der ABC/XYZ-Analyse
Abbildung 5-3:
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II Ausarbeitung
1 Einleitung
Durch die immer weiter fortschreitende Globalisierung, ergeben sich für Unternehmen durch größer werdende Märkte, kontinuierlich neue Chancen und Risiken. Um den sich ändernden Anforderungen des Einkaufs in dieser Entwicklung gerecht zu werden, muss sich der Einkauf an die neue Situation anpassen.
Da das Ziel eines jeden kapitalmarktorientierten Unternehmens die Steigerung des Gewinns ist, müssen auch die im Wertschöpfungsprozess entstehenden Kosten genau betrachtet werden. Klar wird dieses Unterfangen wenn man bedenkt, dass das Beschaffungsvolumen eines Unternehmens durchschnittlich 50% des Umsatzes ausmacht. 1 Somit hängt die wirtschaftliche Entwicklung eines Unternehmens in hohem Maße von qualifizierten und richtigen Entscheidungen im Einkauf ab.
Im Einkauf können starke Einsparungspotenziale für ein Unternehmen ausgemacht werden. Ein wichtiger Hebel bildet hierfür das Einkaufscontrolling. 2 Doch stellt sich, spätestens in Krisenzeiten, die Frage nach der Wirksamkeit des Einkaufcontrollings.
Diese Arbeit nimmt Bezug auf das Einkaufcontrolling, erläutert dessen Funktionsweise und Instrumente. Des Weiteren wird verstärkt auf die Kennzahlensysteme und Verbesserungsmaßnahmen durch das Controlling eingegangen.
Definition Einkaufscontrolling 1.1
Der Begriff des Controllings wird in 2 verschiedene Richtungen ausgelegt. Die etymologischen Wurzeln des Wortes Controlling liegen in dessen lateinischen Ursprung „contra“, was soviel wie „das Führen einer Gegenrolle“, bedeutet. 3 Controlling wird oftmals auch vom englischen Verb „to control“ abgeleitet, was zum Begriff der Kontrolle führt. 4
Man kann die Rolle, welche das Controlling in einem Unternehmen spielt, nicht nur auf die Kontrolle beschränken. Vielmehr bedient das Controlling noch weitere
1 Vgl.: BME Benchmark Studie: Effizienz und Best-Practice im Einkauf, 10.05.2005
2 Vgl.: BA Beschaffung aktuell: Einkaufscontrolling für die Praxis, Heft 10, 2008, S. 52
3 Vgl.: Baum, H.-G.; Coenenberg, A. G.; Günther, T. (2004): Strategisches Controlling,
Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart.
4 Vgl.: Horváth, P. (2003): Controlling, Vahlen Verlag, München.
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Funktionen in einem Unternehmen und sollte vielmehr als Lenken, Steuern und Regeln von Prozessen verstanden werden. Somit kann der Terminus Controlling sinngemäß wohl am besten mit Unternehmenssteuerung übersetzt werden. Die in Deutschland unter der Funktion „Controlling“ subsummierten Tätigkeiten, werden im Englischen, mit dem Ausdruck „Controllership“ zusammengefasst. 5 Für die Begriffe Beschaffung und Einkauf werden in der Literatur unterschiedlichste Definitionen genannt und diese wiederum in verschiedenster Art und Weise miteinander in Beziehung gesetzt. Im Gegensatz zur Praxis, in welcher der Einkaufsbegriff synonym verwendet wird, hat sich in der Wissenschaft die Beschaffung als Oberbegriff für die Subsysteme Einkauf und Beschaffungslogistik durchgesetzt. 6 Beschaffung bezeichnet damit die Versorgungsfunktion von Organisationen. Der Einkaufsbegriff hingegen, beschreibt alle operativen Tätigkeiten eines Wirtschaftssubjektes, die mit der Bestellung im Rahmen der Versorgung mit Werkstoffen, Waren und Betriebsmitteln verbunden sind. Dies sind im Wesentlichen die Abwicklung des Bestellvorganges, die Festlegung der Einkaufspolitik und die
Beschaffungsmarktforschung mit der Zielsetzung der Optimierung des Preis-Leistungsverhältnisses. 7
Das Einkaufscontrolling ist also ein System um den Prozess der Beschaffung lenken, steuern und regeln zu können. Zielsetzung 1.2
Diese Arbeit behandelt das Thema „Einkaufcontrolling“. Zunächst soll ein Überblick geboten werden, was Einkaufscontrolling ist, wie es funktioniert und welche Aufgaben Einkaufscontrolling erfüllt. Aufgrund dieser Erläuterung wird der Fokus dieser Ausarbeitung auf die Instrumente des Einkaufscontrollings gelegt. Hierbei wird auf die verschiedenen Kennzahlen und Analysen eingegangen und geklärt welche Verbesserungspotenziale durch ein Einkaufscontrolling für ein Unternehmen vorhanden sind. Die vorliegende Arbeit dient außerdem als Leitfaden, um ein Einkaufscontrollingsystem zu erstellen.
5 Vgl.: Horváth, P. (2003): Controlling, Vahlen Verlag, München.
6 Vgl. Gabler Wirtschaftslexikon, Definition Beschaffung; Stand 2008
7 Vgl. Gabler Wirtschaftslexikon, Definition Einkauf; Stand 2008
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2 Implementierung des Einkaufscontrollings
Um die Vielseitigkeit und den Umfang des Controllings in einem Unternehmen zu erkennen, muss zunächst klar sein, in welchen Unternehmensbereichen das Controlling noch agiert. Denn der Einkauf ist nur ein kleiner Teilbereich eines Unternehmens, in dem ein Controlling sinnvoll ist. Aufgrund dessen wird das Einkaufscontrolling für die folgenden Fragen der Instanzen und Bereichszugehörigkeit, allgemein in einen Controlling-Bereich gegliedert. Instanzen 2.1
Grundsätzlich gilt, dass das Controlling eines Unternehmens nicht zwangsläufig als institutionelle Einrichtung angesehen werden muss, denn es ist durch Funktion und Organisation zu trennen. 8
Jedoch ist eine Institutionalisierung des Controlling-Bereichs, vor allem ab einer gewissen Unternehmensgröße sinnvoll, um die gewünschte Effizienz zu erreichen.
Bezogen auf die organisatorische Ausgestaltung, gibt es demnach keine „Patentlösung“, stattdessen ist die Controlling-Organisation von der spezifischen Umwelt- und Unternehmenssituation abhängig. 9
Bei der Organisation des Controllings wird meist auf die gängigen Formen zurückgegriffen. Somit sind die meisten Controlling-Bereiche in Stab-, Linien-, oder Querschnittsfunktionen implementiert. 10
Bei der Ausgestaltung als Stabstelle kommen dem Controller Unterstützungs-und Beratungsrechte zu. Jedoch beschränkt sich seine Rolle auf diese Tätigkeiten und wird somit beim Entscheidungsprozess isoliert. Dies kann zu einer Erschwerung seiner Controllingaufgaben führen.
Beim Modell der Linienfunktion wird das Controlling häufig in anderen Bereichen, wie das Marketing oder den Einkauf eingegliedert. Dies kann wiederum Nachteile bewirken. Der Controller könnte aufgrund seiner Kontrollaufgaben auf Akzeptanzprobleme stoßen, oder aufgrund der starken Integration in die Geschäftsbereiche nicht mehr in der Lage sein, eine kritische Überprüfung der Prozesse vorzunehmen. 11
8 Vgl.: Küpper, H. U. (2005): Controlling - Konzeption, Aufgaben, Instrumente, Schäffer-
Poeschel Verlag, Stuttgart.
9 Möhlen, M.; Zerres, M. (2006), S.5: Einführung in das Marketing-Controlling, in: C.
Zerres und M. P. Zerres (HRSG.): Handbuch Marketing-Controlling, Heidelberg.
10 Vgl.: Welge, M. K. (1989): Organisation des Controlling, Controlling, 1.
11 Vgl.: Liebl, W. F. (1989): Marketing-Controlling, Theorie - Praxis - Möglichkeiten,
Gabler Verlag, Wiesbaden.
Arbeit zitieren:
Daniel Schaumann, 2008, Einkaufscontrolling - Aufgaben und Instrumente des Einkaufscontrollings, München, GRIN Verlag GmbH
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