Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 5
2 Geschichte und Entwicklung der Telearbeit 6
2.1 USA 6
2.2 Europa 6
2.3 Deutschland. 7
2.4 Welche Arbeiten eignen sich? 8
3 Formen der Telearbeit und ihre Charakteristika. 9
3.1 Teleheimarbeit 9
3.2 Alternierende Telearbeit. 10
3.3 Mobile Telearbeit 11
3.4 Satellitenbüros 11
3.5 Nachbarschaftsbüros 12
3.6 Telehäuser. 12
3.7 Virtuelle Unternehmen 13
4 Chancen und Risiken der Telearbeit 14
4.1 Chancen 14
4.1.1 Chancen für den Arbeitnehmer 14
4.1.2 Chancen für den Arbeitgeber 14
4.1.3 Chancen für die Gesellschaft 15
4.2 Risiken 16
4.2.1 Risiken für den Arbeitnehmer. 16
4.2.2 Risiken für den Arbeitgeber. 16
4.3.3 Risiken für die Gesellschaft. 17
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5 Auswirkungen auf die Unternehmensorganisation. 17
5.1 Rechtliche Problematik 17
5.1.1 Arbeitsrechtlicher Status des Telearbeiters. 18
5.1.1.1 Arbeitnehmer 18
5.1.1.2 Heimarbeiter 18
5.1.1.3 Selbständiger. 19
5.1.1.4 Kontrollrechte. 19
5.1.2 Datenschutz 19
5.2 Führungsstil 20
5.3 Arbeitsorganisation 21
5.4 Unternehmenskommunikation 22
6 Fazit und Ausblick. 22
7 Anmerkungen / Literaturverzeichnis 25
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1 Einleitung
Durch den Übergang von der Produktions- zur Dienstleistungsgesell-schaft entstehen immer neue Arbeitsformen, die der Begriff „Arbeit“ heute beinhaltet. Durch die modernen Informations- und Kommunika-tionstechniken (IuK) sowie die weltweite Verknüpfung von Datennetzen entsteht ein völlig neues Verhältnis der Arbeit zu Zeit und Raum. War es früher so, dass man seine feste Arbeitszeit und seinen festen Arbeitsplatz im Unternehmen hatte, so bieten sich heute eine Reihe flexibler Arbeitsmodelle, so z.B. auch die Modelle der Telearbeit mit ihren verschiedenen Ausprägungen (siehe Abschnitt 3).
Dies erfordert ein Umdenken hinsichtlich der Arbeitsorganisation und des Führungsstils. Den Telearbeitern muss zudem enormes Vertrauen entgegengebracht werden. Diese Thematik wird ausführlich in Kapitel 5 erläutert.
Der Begriff Telearbeit ist in der Literatur nicht eindeutig definiert. Oftmals werden auch andere Begriffe wie Telecommuting, Teleworking oder Heimarbeit genannt. Der Einfachheit halber wird in dieser Arbeit die Bezeichnung Telearbeit als Synonym für alle anderen Begriffe verwendet.
Mittlerweile existiert eine Vielzahl uneinheitlicher Definitionen. Am treffendsten erscheint mir die des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung (BMA) in Bonn 1 :
Die am häufigsten genannten Vorteile der Telearbeit liegen in der besseren Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben und dem damit verbundenen individuellen Zeitmanagement. Weiterhin wird Telearbeit als Lösung drohender Verkehrsinfarkte und als Beitrag zum zunehmenden Energiebewusstsein gesehen. Als Nachteil wird eine mögliche soziale Isolation der Telearbeiter angesehen.
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Zu den einzelnen Vor- und Nachteilen der verschiedenen Telearbeitsformen wird noch detailliert in Kapitel 4 eingegangen.
In dieser Arbeit wird nur die maskuline Deklination verwendet. Dies geschieht ausschließlich zur besseren Lesbarkeit und soll keine Vernachlässigung oder Bevorzugung eines Geschlechts darstellen.
2 Geschichte und Entwicklung der Telearbeit
2.1 USA
Die Ursprünge der Telearbeit gehen auf die frühen 70-er Jahre zurück. Auslöser der damaligen Diskussion waren die USA, die aufgrund der anhaltenden Ölkrise Überlegungen anstellten, wie statt der Mensch zur Arbeit, die Arbeit zum Menschen gebracht werden kann. Ziel war es, somit Energien einzusparen und den Verkehr in den Großstädten zu entlasten.
Ein weiterer Aspekt war die zunehmende Anzahl berufstätiger Frauen, was Arbeitsformen notwendig machte, die die häuslichen und familiären Verpflichtungen der Frauen mit dem Beruf in Einklang bringen konnten.
2.2 Europa
Diesen reinen (Heim-) Telearbeitsformen stehen die in den skandina-vischen Ländern seit Anfang der 80-er Jahre bekannten Telehäuser oder Telezentren gegenüber. Hier war das Bestreben, den Erwerbs-tätigen den bedingt durch die dünne Besiedelung in Nordeuropa oftmals weiten Weg zur Arbeitsstätte zu ersparen. Demzufolge wurden solche Zentren an günstig gelegenen Orten errichtet, an denen es den Beschäftigten möglich war, ihre Arbeit zu verrichten. Obendrein brachte man somit auch die Technik in die ländlich strukturierten Gebiete.
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2.3 Deutschland
In Deutschland wurde ebenfalls erstmals Anfang der 80-er Jahre über Telearbeit diskutiert. Durchgesetzt hat sie sich jedoch nicht, da viele bei dem Wort „Telearbeit“ an das Klischee von der Hausfrau und Mutter dachten, die sich gleichzeitig um die Kinder kümmert, den Haushalt macht und nebenbei noch am PC arbeitet. Einige Gewerkschaften forderten aus diesem Grunde gar das Verbot der Telearbeit. 2 Ferner wurden organisatorische Probleme für das damalige Scheitern der Telearbeit verantwortlich gemacht. Unternehmen und Mitarbeitern waren zwar die Vorteile der Telearbeit bewusst, jedoch mangelte es oft an Managementideen für die Einführung. Dazu kamen noch die relativ bescheidenen technischen Möglichkeiten der damaligen Zeit.
So wurde erst 1991 die Diskussion in Deutschland wieder aufgegriffen, als IBM der Innovationspreis der deutschen Industrie für ihr Telearbeit-Pilotprojekt verliehen wurde.
Durch mehrere Förderinitiativen kam die Telearbeit dann Mitte der 90-er Jahre richtig in Mode und Deutschland ist mittlerweile das Land mit dem stärksten Wachstum von Telearbeit in Europa. Liegt der europäische Schnitt bei 17%, so kann die Bundesrepublik auf ein Wachstum von 34% pro Jahr verweisen. 3 Betrachtet man die Zahl der Telearbeiter unter allen Erwerbstätigen eines Landes, belegt die Bundesrepublik nach einer Untersuchung des Forschungs- und Beratungsunternehmens empirica vom Oktober 1999 dennoch nur den sechsten Platz hinter den traditionellen Telearbeitsländern Skandinaviens, den Niederlanden und Großbritannien (siehe Tabelle).
Land Absolutzahlen Prozent Erwerbstätiger
Finnland
Schweden Niederlande Dänemark Großbritannien Deutschland Irland Italien 7
Arbeit zitieren:
Michael Arnold, 2001, Formen der Telearbeit und ihre Auswirkungen auf die Unternehmensorganisation, München, GRIN Verlag GmbH
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