Inhaltsangabe
1. Einleitung
2. Was müssen Lehrer bei einer Fibelwahl beachten?
3. Vergleich der Fibeln:
- „Alle lernen Lesen“
- „Lesestart“
4. Eigener Textvorschlag
5. Literaturangabe
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1. Einleitung
In der vorliegenden Hausarbeit möchte ich zwei Fibeln miteinander vergleichen und ihre Auswahlkriterien herausstellen. Anschließend möchte ich einen besser geeigneten Text für den Anfangsunterricht vorstellen und diesen untersuchen. Drei wichtige Kriterien für die Wahl einer Fibel sind: Inhalt, Wortwahl, Bilddarstellungen und weitere formale Aspekte. Es ist entscheidend, ob diese realitätsbezogen sind, ob sie die Phantasie der Kinder wecken, oder wie Mädchen und Jungen, Mütter und Väter dargestellt werden u.s.w. Schrift, Zeichensetzung und Illustrationen spielen eine bedeutende Rolle für eine Fibel und für das Leselernen, deswegen ist es wichtig auch diese Punkte zu untersuchen.
Auf die Methode soll ein besonderes Augenmerk gerichtet werden, da sie für den Erfolg des Leselernprozesses von vorrangiger Bedeutung ist.
2. Was müssen Lehrer bei einer Fibelwahl beachten?
Es ist nicht einfach für Lehrer sich für die „richtige“ Fibel zu entscheiden. Die Kinder müssen von Beginn des ersten Schuljahres in der Schule lernen. Die Erstklässler haben hohe Erwartungen und möchten schnelle Resultate sehen. Es ist wichtig, dass die Lehrer diese Erwartungen ernst nehmen und den Unterricht danach ausrichten. Aus diesem Grund müssen Lehrer genau überlegen, wie sie den Unterricht gestalten und welche Literatur und Medien sie hierzu verwenden. Das Arbeitsmaterial muß vielfältige Angebote und Anregungen bieten und individuelle Lernwege unterstützen, da Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen den Leselernprozeß bewältigen müssen. Dazu ist auch auf methodische Vielfalt zu achten.
Ein fächerübergreifender und handlungsorientierter Ansatz ist sinnvoll, weil die Kinder erleben, daß Lesen nicht nur ein isolierter Vorgang ist, der nur von der Schule eingefordert wird, sondern einen lebensbedeutsamen Aspekt hat.
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Den Kindern sollten Texte angeboten werden, die sich sehr stark auf ihre Lebenswelt bezieht.
Ich entschied mich für zwei Fibeln von dem selben Verlag - „Ferdinand Kamp GmbH & Co“ in Bochum. Die erste Fibel trägt den Titel „Lesestart“ von Ruth Thiele und Ursula Ricke, die zweite „Alle lernen lesen“, von dem Autor Rüdiger Urbanek.
Beide Fibeln gehen analytisch und synthetisierend vor, sind realitätsbezogen und beide bieten reichlich Übungsmaterial an. Außerdem gehört zu jeder Fibel ein Schreiblehrgang. Damit entsprechen sie den wichtigsten
Grundanforderungen, die W. Menzel zu Integration der Methoden stellt. „(1) ... Integration der Lehrgänge des Schreibens und Lesens von Anbeginn an; (2) Integration der Methoden des Schreibenlernens... (3) Integration der Aktivitäten: Eine systematische Durchdringung- und sprechmotorische sowie kognitive Lernvorgänge“ 1
3. Vergleich der Fibeln: a) „Alle lernen Lesen“
Beim ersten Durchblättern der Fibel „Alle lernen lesen“ fällt es auf, daß diese in Druckschrift ausgegeben wurde. Am Anfang ist sie wie ein “Frage-Antwort-Spiel“ aufgebaut, das heißt in den meisten Texten werden Fragen gestellt und sofort beantwortet. Eine solche Textart ist für das Vorlesen und Nachspielen gut geeignet.
In einigen Texten sind manche Sätze farbig unterlegt, diese Markierung ist hilfreich für Kinder bei wechselseitigem Vorlesen, da jedes Kind an den Farben erkennen kann, wann es vorzulesen hat.
Diese Fibel verwendet eine Doppelseite für einen neueingeführten Buchstaben, (der direkt in Klein- und Großschrift gezeigt wird). Auf der linken Seite befindet
1 W. Menzel, S. 22
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Arbeit zitieren:
Tatiana Hoyer, 2003, Lesetexte im Anfangsunterricht, München, GRIN Verlag GmbH
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