Das Ziel dieser Arbeit ist es, eine moderne Technologie zur Unterstützung der Teamarbeit vorzustellen. Es soll ein allgemeiner Überblick über das Themengebiet Groupware gegeben werden, um dieses in der betrieblichen Praxis einordnen und verstehen zu können. Groupware findet im privaten wie auch im betrieblichen Umfeld Anwendung, wobei hier nur letzteres untersucht wird.
Zunächst wird auf die Groupware im engeren Sinne eingegangen – die Definition des Begriffs, die Anforderungen an Groupware, die einzelnen Komponenten, technische Grundlagen sowie die Vor- und Nachteile und den betrieblichen Nutzen. Weiter folgen die Probleme im Zusammenhang mit Groupware. Der dritte Abschnitt behandelt die betriebliche Einführung von Groupwaresystemen, und Abschnitt vier soll die Trends und Entwicklungsperspektiven dieser modernen Technologie aufzeigen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Einführung
1.2 Intention der Arbeit
2 Groupware
2.1 Definition und Kontext von Groupware
2.2 Anforderungen an Groupware
2.3 Groupwarefunktionen
2.3.1 Klassifikation nach den Einsatzbedingungen
2.3.2 Klassifikation nach dem Einsatzzweck
2.4 Marktgängige Groupwareprodukte
2.5 Technische Grundlagen von Groupware
2.6 Vorteile von Groupware und deren Nutzen
2.7 Probleme in Zusammenhang mit Groupware
2.7.1 Kommunikationsprobleme
2.7.2 Akzeptanzprobleme
2.7.3 Soziale Probleme
2.7.4 Technische Probleme
3 Einführung und Einsatz von Groupware
4 Trends und Entwicklungsperspektiven
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, einen Überblick über Groupware als moderne Technologie zur Unterstützung von Teamarbeit zu geben. Dabei wird untersucht, wie diese Systeme betriebliche Abläufe durch die Überwindung von räumlichen und zeitlichen Distanzen effizienter gestalten können.
- Definition und theoretischer Kontext von Groupware-Technologien.
- Anforderungen an moderne Systeme zur Unterstützung der Gruppenarbeit.
- Technische Grundlagen und Klassifikation von Groupware-Funktionen.
- Nutzenpotenziale sowie Herausforderungen und Probleme bei der Implementierung.
- Betriebliche Einführungsstrategien und zukünftige Entwicklungstrends durch Intranet-Lösungen.
Auszug aus dem Buch
2.5 Technische Grundlagen von Groupware
Aus technischer Sicht ist Groupware keine „Neuerfindung des Rades“, sondern eher eine geschickte Verknüpfung bereits vorhandener technischer Ressourcen im Hard- und Softwarebereich. Es soll hier nicht detailliert auf die gesamten technischen Zusammenhänge von Groupware eingegangen werden, vielmehr soll ein grober Überblick darüber gegeben werden, was für den Einsatz von Groupware allgemeine Voraussetzung ist.
Die elementare technische Grundlage für Groupwaresysteme bildet der Zusammenschluss der beteiligten Rechner zu einem Netzwerk. Dabei kann die Verbindung innerhalb eines lokalen Netzes, auch Local Area Network (LAN) genannt, bis hin zu einem stadt-, kontinent- oder gar weltumspannenden Weitverkehrsnetz, auch Wide Area Network (WAN) genannt, bestehen. Auch kommen drahtlose Mobilnetze zur Anbindung von Außendienstmitarbeitern zum Einsatz. Die am häufigsten angewandten Netzwerktopologien innerhalb eines LAN sind zum einen das Bus-Netz mit Ethernet-Technologie, bei dem jeweils nur einer der beteiligten Rechner sende- beziehungsweise empfangsberechtigt ist. Es kann zu Datenkollisionen kommen.
Die meisten Groupwaresysteme basieren auf einer Client/Server-Architektur, bei der es sich im eigentlichen Sinne um eine reine Software-Architektur handelt. Im Volksmund wird damit jedoch häufig eine Hardware-Struktur bezeichnet, bei der die Zentralrechner die Server und die verteilten Arbeitsplatzrechner die Clients darstellen. Diese Client/Server-Architektur bietet sich besonders dann an, wenn mehreren Benutzern ein gemeinsamer Zugriff auf große Datenbanken ermöglicht werden soll. Alle gemeinsam genutzten Applikationen und Daten werden als Dienstleistung von einem zentralen Rechner (hier: Server) bereit gestellt, von dem sie durch die einzelnen Arbeitsplatzrechner (hier: Clients) abgerufen werden können.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die technologische Entwicklung der letzten Jahrzehnte und definiert den Zweck der Arbeit, einen Überblick über Groupware in der betrieblichen Praxis zu geben.
2 Groupware: Hier werden Definitionen, Anforderungen, funktionale Klassifizierungen sowie technische Grundlagen und die Vor- und Nachteile von Groupware detailliert dargestellt.
3 Einführung und Einsatz von Groupware: Dieses Kapitel behandelt die strategischen Vorüberlegungen und Entscheidungskriterien, die für eine erfolgreiche Implementierung von Groupwaresystemen in Unternehmen notwendig sind.
4 Trends und Entwicklungsperspektiven: Der abschließende Teil analysiert zukünftige Entwicklungen, insbesondere die Rolle von Intranet-Lösungen im Kontext der computerunterstützten Gruppenarbeit.
Schlüsselwörter
Groupware, CSCW, Informationstechnologie, Gruppenarbeit, Workflow-Management, Client-Server-Architektur, Netzwerktechnologie, Intranet, Unternehmenskommunikation, Wissensmanagement, Kooperation, Koordination.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit Groupware als eine Technologie, die betriebliche Gruppenarbeit durch den Einsatz moderner IT unterstützt und verbessert.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Zentrum stehen die Definition von Groupware, die funktionalen Anforderungen, technische Infrastrukturen sowie die Auswirkungen auf betriebliche Abläufe und die Herausforderungen bei der Einführung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, einen fundierten Überblick über das Themengebiet Groupware zu geben, um deren Rolle in der betrieblichen Praxis einordnen und besser verstehen zu können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle wissenschaftliche Konzepte, Definitionen und technologische Standpunkte zusammengeführt und erläutert werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Groupware-Konzepte, die technischen Voraussetzungen wie Netzwerktopologien und Client/Server-Modelle sowie die betriebswirtschaftliche Betrachtung der Nutzenpotenziale und Einführungsfaktoren.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Groupware, CSCW, Workflow-Management, Kooperation und technologische Infrastruktur.
Warum spielt die Akzeptanz der Mitarbeiter eine so wichtige Rolle?
Die Arbeit betont, dass technologische Innovationen nur dann erfolgreich sind, wenn die betroffenen Mitarbeiter den Mehrwert erkennen und nicht durch die erhöhte Transparenz der Arbeitsabläufe in ihrer Motivation beeinträchtigt werden.
Welchen Einfluss hat das Intranet auf die zukünftige Entwicklung?
Die Arbeit prognostiziert, dass das Intranet zunehmend als Basis für Groupware-Anwendungen genutzt wird, wobei spezialisierte Produkte wie Workflow-Management-Systeme weiterhin eine wichtige eigenständige Rolle spielen werden.
- Quote paper
- Manuel Gedack (Author), 2001, Groupware. Einführung in eine Technologie zur Unterstützung von Gruppenarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12007