Inhaltsverzeichnis II
INHALTSVERZEICHNIS
Abk ürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis IV
A. Einleitung 1
I. Gegenstand und Struktur der Seminararbeit 1
II. Definitionen 2
1. Fusionen und Akquisitionen 2
2. Synergieeffekte 3
B. Bewertung des Übernahmeobjektes 4
I. Bewertungsprobleme 4
II. Bewertungsansätze 4
1. Substanzwertverfahren 5
2. Liquidationswertverfahren 6
3. Ertragswertverfahren 6
4. Discounted Cashflow Verfahren 6
III. Bewertung von Synergien 7
C. Synergieeffekte bei Fusionen und Akquisitionen in der
Containerwirtschaft 9
I. Generelle Informationen zur Seeverkehrswirtschaft 9
1. Geschichte der Containerwirtschaft 9
2. Entwicklungen und Trends 11
II. Allianzen und Konsortien der Seeverkehrswirtschaft 12
III. Fusionen und Akquisitionen der Containerwirtschaft 15
IV. Synergieeffekte der Containerwirtschaft 17
V. Fallbeispiele 19
1. Übernahme von CP Ships durch Hapag-Lloyd 19
a) Vorstellung der Unternehmen 19
b) Akquisitionsprozess 21
c) Synergieeffekte der Akquisition 26
2. Akquisition der P O Nedlloyd durch Maersk Line 28
3. TUI trennt sich von Hapag-Lloyd 30
D. Fazit 34
Literaturverzeichnis V
Internetquellenverzeichnis VII
Abkürzungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung Abzgl. Abzüglich AG Aktiengesellschaft AVP Adjusted Present Value BRIC Brasilien, Russland, Indien, China Bzgl. Bezüglich B.z.w. Beziehungsweise C.A. Circa DCF Discounted Cash-Flow D.h. Das heißt Ebd. Ebenda Ebitda Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization
FTE Flow to Equity I.d.R. In der Regel ISO Internationale Organisation für Normung IT Informationstechnologie Ltd. Limited Company Mio. Millionen Mrd. Milliarden NIC Newly Industrialized Countries S.o. Siehe oben TCF Total Cash Flow TEU Twenty-foot Equivalent Unit U.a. Unter anderem USD United States Dollar Vgl. Vergleich WACC Weighted Average Cost of Capital Z.B. Zum Beispiel
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Überblick der Bewertungsverfahren Abbildung 2: Marktführer der Containerwirtschaft Abbildung 3: Aktuelle Unternehmensdaten der Hapag-Lloyd AG Abbildung 4: Aktienkurs von CP Ships bis 2005 Abbildung 5: Bewertungsansätze und Kaufpreis von CP Ships
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Fusionen und Akquisitionen der Containerschifffahrt Tabelle 2: Vergleich der Akquisitionen von CP Ships und Royal P&O Nedlloyd
Einleitung 1
A. Einleitung
I. Gegenstand und Struktur der Seminararbeit
„Container shipping could lay claim to being the world’s first truly global industry. Likewise it could claim to be the industry which, more than any other, makes it possible for a truly global economy to work. It connects countries, markets, businesses and people (...)” 1
Die Containerwirtschaft wird auch als „Rückgrat des Welthandels“ bezeichnet und ist maßgeblich an der Entwicklung der Globalisierung beteiligt. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Globalisierung zu einer der wichtigsten Herausforderungen, Chancen aber auch Problemen der Weltwirtschaft geworden ist. Dieses Phänomen zieht sich durch alle Lebensbereiche und bietet vor allem international ausgerichteten Unternehmen Vorteile durch u.a. wachsende Weltmärkte, die Kombination von Ressourcen, Größeneffekten und geteiltem, Grenzen überschreitendem Wirtschaftswissen. 2 Um erfolgreich in einem immer globaler werdenden Umfeld agieren zu können, haben multinationale Unternehmen schon früh begonnen, Alternativen zum organischen Wachstum zu finden. Dabei haben sie sich zunehmend der Expansion durch internationale Fusionen und Akquisitionen bedient, eine wirtschaftliche Entwicklung, die zunächst in den USA und dann in Europa aufgetreten ist und sich mittlerweile weltweit in der Praxis durchgesetzt hat. Der Prozess von Unternehmenszusammenschlüssen zeichnet sich durch eine individuelle Komplexität aus und weist trotz der weiten Verbreitung und Anwendung eine hohe Fehlerquote auf. Zur erfolgreichen Gestaltung des Übernahmeprozesses ist die Beachtung und Anwendung akkurater Bewertungsmethoden für das Zielobjekt nötig. Aufgrund der Vielzahl dieser Methoden ist die Entscheidung bei der Auswahl der Art und Weise der Unternehmensbeurteilung immens wichtig. Insbesondere die Beachtung von immateriellen Mehrwerten, Synergien bzw. Verbundeffekten spielt dabei eine entscheidende Rolle. 3
Die vorliegende Seminararbeit setzt sich mit Fusionen, Akquisitionen und den damit verbundenen Synergieeffekten in der Seeverkehrslogistik bzw. in der
1 Vgl. Container Shipping Information Service (18. Juli 2008), http://www.shipsandboxes.com
2 Vgl. Müller, K. (2002), S. 7 ff.
3 Vgl. Copeland, T./Koller, T./Murrin, J. (2002), S. 147 ff.
Einleitung 2
internationalen Containerwirtschaft auseinander. Der erste Teil behandelt eine kurze Einführung in die Formen von Unternehmensübernahmen und die dazugehörigen Bewertungsverfahren, während im Hauptteil konkret auf die Seeverkehrswirtschaft, ihre Akteure und reale Fallbeispiele, sowie auf eine zukünftige Entwicklung der Branche eingegangen wird. Die Arbeit schließt mit einer kurzen Darstellung zukünftiger Aussichten und Entwicklungen der Schifffahrtsbranche.
II. Definitionen
1. Fusionen und Akquisitionen
Fusion:
Allgemein handelt es sich bei einer Fusion um einen Unternehmenszusammenschluss, d.h. um eine freiwillige Vereinigung von Unternehmungen auf dem Vertragswege durch Verschmelzung (Vollfusion) oder Konzernierung. Die Fusion erfolgt durch den Erwerb des Vermögens des Unternehmens in Gesamtheit oder Teilen und führt zur unmittelbaren oder mittelbaren Kontrolle über das erworbene Unternehmen. 4
Akquisition:
Im Sinne des strategischen Managements handelt es sich dabei um den Kauf eines Unternehmens bzw. dessen Teilerwerb, um so über das Kontrollrecht zu verfügen sowie den Ressourceneinsatz bestimmen zu können. Sie beschreibt darüber hinaus den Prozess der Besitzübergabe der Leistungselemente an das erwerbende Unternehmen. 5
4 Vgl. Gabler Wirtschafts Lexikon (2000), S. 3178
5 Vgl. ebd. S. 70
Einleitung 3
2. Synergieeffekte
Synergie:
Synergie beschreibt das Zusammenwirken verschiedener Kräfte zu einer Gesamtleistung, wobei i.d.R. erwartet wird, dass diese höher liegt als die Summe der Einzelleistungen. Im wirtschaftlichen Sinn werden Synergieeffekte etwa bei einer Fusion von mehreren Einzelunternehmen zu einem Großunternehmen oder bei einer vertraglich vereinbarten Zusammenarbeit freigesetzt. 6
6 Vgl. Gabler Wirtschafts Lexikon (2000), S. 2994
Bewertung des Übernahmeobjektes 4
B. Bewertung des Übernahmeobjektes
I. Bewertungsprobleme
Die Bewertung von Unternehmen ist keine exakte Wissenschaft. So kommt es oft vor, dass beispielsweise bei der Veräußerung einer Geschäftseinheit Kauf-Interessenten voneinander abweichende Angebote machen. Ein Grund hierfür liegt in der Tatsache, dass die Bewertungsanalyse zu unterschiedlichen Ergebnissen führen kann, da die vielseitigen Faktoren des Entscheidungsprozesses nicht gleich gewichtet wurden, oder aber, was noch wahrscheinlicher ist, sich die jeweiligen Analysten verschiedener Bewertungsmethoden bedient haben.
In der Praxis gibt es eine Vielzahl von Methoden der Unternehmensbewertung, die i.d.R. auf mathematischen Formeln und/oder subjektiven Einflüssen wie Meinungen, Einstellungen und Präferenzen beruhen und auch zukünftige Erwartungen der Leistung des Übernahmeobjektes berücksichtigen. Oftmals setzen Unternehmen mehrere Bewertungsansätze parallel ein, was wiederum zu unterschiedlichen Ergebnissen führen kann. 7 Bei der Bewertung von Übernahmeobjekten im Fusions- oder Akquisitionsprozess ist es allerdings sehr wichtig, dass sich beide Parteien, also das kaufende Unternehmen und das Kaufobjekt, bei den Übernahmeverhandlungen einig werden. Beeinflusst von gegensätzlichen Zielen und Motiven, kann der Übernahmeprozess allein daran scheitern, dass keine Einigung über einen Kaufpreis getroffen werden kann, da beide Seiten einen für sie vorteilhaften Preis erzielen wollen. Der Käufer möchte unter dem Maximalpreis kaufen, während der Verkäufer einen Mindestpreis veranschlagt. 8
II. Bewertungsansätze
Die folgenden Ausführungen geben einen kurzen Überblick der in der betriebswirtschaftlichen Literatur am häufigsten verwendeten Methoden der
7 Vgl. Drukarczyk, J./Schüler, A. (2007), S. 7
8 Vgl. ebd. S. 93
Bewertung des Übernahmeobjektes 5
Unternehmensbewertung. Dabei handelt es sich um die in der Abb. 1 dargestellten Einzelbewertungs-, Gesamtbewertungs- und Mischverfahren. 9
Abb. 1: Überblick der Bewertungsverfahren
Quelle: Eigene Darstellung, in Anlehnung an Drukarczyk, J./Schüler, A. (2007), S. 103
1. Substanzwertverfahren
Bei der Bewertung der Substanz einer Unternehmung handelt es sich um einen Wertansatz, der sich in erster Linie aus der Untersuchung der Bilanz ergibt und die theoretische Preisobergrenze ermittelt. Dabei wird die Aktiv-Seite der Bilanz anhand von Markt-, Wiederbeschaffungs- oder Liquidationswerten bewertet und die Rückstellungen und Verbindlichkeiten subtrahiert, um so auf einen Übernahmepreis schließen zu können. Mit anderen Worten: Sämtliche materiellen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Wiederbeschaffungswert berücksichtigt, während immaterielle Gegenstände außer Acht gelassen werden. Es handelt sich also lediglich um einen Teilreproduktionswert, der ermittelt wird.
Das Substanzwertverfahren ist die älteste und einfachste Bewertungsmethode, aber auch die der heutigen Zeit am wenigsten angepasste Methode, da der originäre Firmenwert, also selbstgeschaffene Kriterien wie Kompetenz, Knowhow, Marktstellung, Qualifikation der Mitarbeiter und Kundenstamm, nicht in der
9 Vgl. Drukarczyk, J./Schüler, A. (2007), S. 103
Arbeit zitieren:
Christoph Stockmann, 2008, Fusionen und Synergien in der internationalen Seeverkehrswirtschaft - mit Fallbeispielen, München, GRIN Verlag GmbH
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