2
Inhaltsverzeichnis
Einf ührung in das Thema Virtuelle Unternehmen 1
Inhaltsverzeichnis 2
Abbildungsverzeichnis 4
Tabellenverzeichnis 4
Abk ürzungsverzeichnis 5
1 Zum Konzept Virtueller Unternehmen 6
1.1 Wissenschaftliche Einordnung des Untersuchungsfeldes 6
1.2 Beschreibung des Untersuchungsgegenstandes 6
1.3 Ziele. 8
1.3.1 Vorteile 11
1.3.2 Problemfelder und Risiken. 12
1.4 Merkmale eines Virtuellen Unternehmens 12
1.4.1 Netzwerkartige Struktur 12
1.4.2 Ausnutzung von Wettbewerbsvorteilen. 14
1.4.3 Eine gemeinsame Mission. 16
1.4.4 Substitution umfangreicher Vertragswerke durch Vertrauen 16
1.4.5 Geschlossenes Auftreten nach außen. 17
1.4.6 Verknüpfung durch Informations- und Kommunikationstechnik. 18
1.4.7 Zeitliche Befristung der Mission 18
1.5 Definition eines Virtuellen Unternehmens. 19
1.6 Typisierung von Virtuellen Unternehmen. 19
2 Virtuelle Unternehmen im Umfeld von Kleinst- und Kleinunternehmen
der IT Branche. 21
2.1 Kleinst- und Kleinunternehmen in der IT Branche 21
2.1.1 Definition. 21
2.1.2 Struktur der Unternehmensgrößenklassen 21
2.2 Situation und Trends in der IT-Branche 22
2.3 Das Hervorrufen einer Win-Situation durch Bildung von Virtuellen
Unternehmen 23
3
3 Fallstudie - Das ALLGÄUERSYSTEMHAUS- 24
3.1 Darstellung des Unternehmens 24
3.2 Umsetzung der Merkmale. 25
3.3 Typisierung 29
4 Schlussbetrachtung. 30
4.1 Zusammenfassung 30
4.2 Fazit. 30
4.3 Ausblick 31
Literaturverzeichnis 32
Sonstige Beiträge. 33
Zeitschriftenartikel 33
Internetquellen 33
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Systemhierarchie (Quelle: Bestmann et al. 2001: 79) ................... 7 Abbildung 2: Möglichkeiten der Flexibilitätsverbesserung (Quelle: Strunz o. JG:
9)........................................................................................................................ 8 Abbildung 3: Befragungsergebnis: Wie wichtig sind genannte Ziele? (Quelle:
Bickhoff et al. 2002: 37; Tjaden 2002: 187)...................................................... 10 Abbildung 4: Befragungsergebnis: Werden die Ziele erreicht? (Quelle: Bickhoff
et al. 2002: 38; Tjaden 2002: 187) ................................................................... 10 Abbildung 5: Vorteile Virtueller Unternehmen (Quelle: Strunz o. JG: 9)........... 11 Abbildung 6: Das merkmalspezifische Konzept der Virtuellen Unternehmung
(Quelle: Ringle 2004 : 34) ................................................................................ 13 Abbildung 7: Ausprägungsformen der Leitung Virtueller Unternehmen (Quelle:
Bickhoff et al. 2002: 16) ................................................................................... 14 Abbildung 8: Wettbewerbsvorteile einer Virtuellen Organisation (Quelle: Specht,
Kahmann. 2000 : 10)........................................................................................ 15 Abbildung 9: Eine gemeinsame Mission Virtueller Unternehmen (Quelle:
Specht, Kahmann 2000 : 15) ........................................................................... 16 Abbildung 10: Virtuelle Unternehmung als „black box“ (Quelle: Specht,
Kahmann 2000 : 11)......................................................................................... 17
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Typen virtueller Unternehmen (Quelle: Ringle 2004: 43)................. 20 Tabelle 2: IKT-Betriebe in Deutschland 2002 (Schnorr-Bäcker 2004: 740)...... 22
Abkürzungsverzeichnis
bzgl. bezüglich bzw. beziehungsweise d.h. das heißt et al. et altera etc. et cetera f. folgende ggf. gegebenenfalls Hrsg. Herausgeber i.d.R. in der Regel IKT Informations- und Kommunikations-Techniken IuK Information und Kommunikation IT Informationstechnologie KMU Kleine und mittlere Unternehmen o.g. oben genannte(n) o.JG ohne Jahrgang S. Seite(n) s. siehe s.o. siehe oben sog. sogenannte(n) u. a. unter anderem u.U. unter Umständen usw. und so weiter vgl. vergleiche z.B. zum Beispiel
1 Zum Konzept Virtueller Unternehmen
1.1 Wissenschaftliche Einordnung des Untersuchungsfeldes
Betrachtet man die Veröffentlichungen in der Literatur zum Thema Virtuelle Unternehmen, so kann man in den letzten zwei Jahrzehnten einen starken Anstieg feststellen. Von anfänglich noch 22 Werken im Jahre 1992, wuchsen diese bis Ende der neunziger auf jährlich ca. 300 Publikationen an (vgl. Wirtz 2000: 97 - 115). Diese Tatsache belegt eine stark gewachsene Bedeutung des Untersuchungsgegenstandes Virtueller Unternehmen als Teilbereich der Unternehmensorganisation und somit eine berechtigte Ei-nordnung innerhalb der Organisationslehre.
Trotz dieser erfolgreichen Zuordnung zur Organisationslehre fällt auf, dass in der Literatur der Begriff „Virtuelles Unternehmen“ unterschiedlich beschrieben wird (vgl. exemplarisch Bickhoff et al. 2002: 2-6 , 12-15 ; Lange 2001: 40 ; Ringle 2004: 18) und ein unterschiedliches Begriffsverständnis innerhalb des Untersuchungsfeldes existiert.
Dies resultiert daraus, dass das Wissen über diese Art der Unternehmensorganisation relativ neu ist. So liegt die erste konkrete Nennung gerade einmal 16 Jahre zurück (Davidow/Malone 1992), und auch die empirische Forschung zu diesem Thema steckt noch in ihren Anfängen (vgl. Bickhoff et al. 2002: 1).
Im Rahmen dieser Arbeit wird am Beispiel der IT Dienstleistungsbranche ein Verständnis für die Gestaltung eines virtuellen Dienstleistungsunternehmens vermittelt. Hierzu werden die dafür notwendigen Begriffe herausgearbeitet und abgegrenzt.
1.2 Beschreibung des Untersuchungsgegenstandes
Der Terminus „Virtuelles Unternehmen“ selbst impliziert schon das Vorhandensein von etwas Scheinbarem und gleichzeitig Realem. Wie kann aber diese reale Institution, die in unsere Umwelt eingebettet ist, virtuell sein?
Virtualität
„Virtualität“ und sein Adjektiv „virtuell“ stammen von dem lateinischen Wort virtus ab, welches für Kraft oder Tüchtigkeit steht, fachsprachlich für: nicht wirklich, scheinbar, der Anlage nach als Möglichkeit vorhanden (vgl. Brockhaus 2001: 345). Heute be- zeichnet der Begriff Virtualität die Eigenschaft eines Objektes, trotz des Fehlens
eines physischen Seins, dennoch über dessen Attribute der Möglichkeit nach existent zu erscheinen (vgl. Schuh et al. 1998: 25).
Im Kontext dieser Arbeit kann darunter ein innewohnendes Potential einer Kooperation verstanden werden, welches erst dann nach außen sichtbar wird, wenn diese Kooperation für eine bestimmte Aufgabe (Projekt) zum Leben erweckt wird.
Unternehmen
In der traditionellen betriebswirtschaftlichen Literatur werden die Begriffe Betrieb und Unternehmen häufig sinnverwandt eingesetzt. Ein wesentliches Merkmal ist das Streben nach maximalem Gewinn auf der Grundlage marktwirtschaftlicher Freiräume.
Die heutige Auffassung (neuere Systemtheorie) weicht davon insbesondere durch ein andersartiges Verständnis der für Systeme überlebensnotwendigen Anpassung an veränderte Umweltbedingungen ab. Sie definiert ein Unternehmen als „Sozio- technisches-System“.
Danach ist eine Unternehmung:
- eine gesellschaftliche Institution,
- ein soziales System, dessen prägendes Element Menschen sind,
- ein technisches System, das durch Maschinen bestimmt wird. Das Unternehmen ist somit ein „quasi- öffentliches System“, ein Bestandteil der Umwelt. Gleichzeitig untergliedert es sich selbst in eine Vielzahl von Teilsystemen (vgl. Bestmann et al. 2001: 78-79 ; Krysteck et al. 1997: 33).
Abbildung 1: Systemhierarchie (Quelle: Bestmann et al. 2001: 79)
Wie lässt sich nun der durch zahlreiche Analogien geprägte Begriff virtuell auf dieses hierarchisch geprägte System (s. Abb.1) übertragen? Wie kann man von einer Institution sprechen, wenn diese physisch nicht vorhanden ist? Welche Stellung hat der Mensch? Wem gehören die Betriebsmittel?
Um diese Fragen beantworten zu können, soll nachfolgend auf die Ziele und anschließend auf die relevanten Merkmale Virtueller Unternehmen eingegangen werden. Dies soll dann zur Begriffsbildung „Virtuelles Unternehmen“ führen.
1.3 Ziele
Ziele Virtueller Organisationen
Ziel eines jeden Unternehmers ist es, sich mit seinen Wettbewerbsvorteilen gegenüber der Konkurrenz behaupten zu können und Kunden an sich zu binden. Doch gerade Wettbewerbsvorteile, wie beispielsweise Spezialisierung, Verzicht auf kostspielige Lagerhaltung oder ein auf das Notwendigste reduzierter Personalstamm können dann zum Nachteil gereichen, wenn auf eine unerwartete Marktnachfrage reagiert werden muss. Für diese meist außerhalb des Kerngeschäftes auftretenden Aufgaben bietet sich das Konzept des Virtuellen Unternehmens an. Virtuelle Unternehmen entstehen projektbezogen. Passend zu dieser Aufgabe beteiligen sich die Partnerunternehmen vorrangig mit ihren Kernkompetenzen. Nach Beendigung des Auftrages löst sich das Virtuelle Unternehmen wieder auf.
Somit verfolgt der Zusammenschluss von Unternehmen zur Virtuellen Organisation primär das Ziel der Flexibilität (vgl. Strunz o. JG: 8). Abbildung 2 zeigt, in welchen Bereichen eine Flexibilitätsverbesserung hauptsächlich vollzogen wird.
Abbildung 2: Möglichkeiten der Flexibilitätsverbesserung (Quelle: Strunz o. JG: 9)
Arbeit zitieren:
Joachim Bothur, 2008, Virtuelle Unternehmen am Beispiel eines Kleinunternehmens der IT Branche, München, GRIN Verlag GmbH
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