Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis 3
Abbildungsverzeichnis 3
1 Einführung zum Konsum- und Investitionsgütermarketing 4
2 Wesentliche begriffliche Klärungen. 4
2.1 Konsumgüter 4
2.2 Konsumgütermarketing 5
2.3 Investitionsgüter 6
2.4 Investitionsgütermarketing 7
3 Abgrenzung Käuferverhalten auf B2C- und B2B-Märkten 8
3.1 Käuferverhalten auf B2C-Märkten 8
3.1.1 Einflussfaktoren und B2C-Kaufentscheidungstypen. 8
3.1.2 Konsumentenverhalten als Modell 10
3.2 Käuferverhalten auf B2B-Märkten 10
3.2.1 Merkmale und B2B-Kaufentscheidungstypen 11
3.2.2 Organisationales Beschaffungsverhalten als Modell 12
4 Konsum- und Investitionsgütermarketing im Vergleich 13
4.1 Besonderheiten im Konsumgütermarketing 13
4.2 Besonderheiten im Investitionsgütermarketing. 14
4.3 Wesensmerkmale und Unterschiede im Marketing-Mix 14
4.3.1 Produktpolitik. 15
4.3.2 Preispolitik 16
4.3.3 Kommunikationspolitik. 17
4.3.4 Distributionspolitik 18
5. Praxisbeispiel mit Situationsanalyse im Marketing-Mix. 19
5.1 Konsumgütermarketing 19
5.2 Investitionsgütermarketing 20
6 Schlussbetrachtung und Fazit 22
Quellenverzeichnis. 23
2
Abkürzungsverzeichnis
Abb. ............................................................................. Abbildung bzw. ............................................................................. beziehungsweise B2B ............................................................................. Business to Business B2C ............................................................................. Business to Consumer d. h. ............................................................................. das heißt evtl. ............................................................................. eventuell IAA ............................................................................. Internationale ............................................................................. Automobil Ausstellung inkl. ............................................................................. inklusive o. g. ............................................................................. oben genannt PR ............................................................................. Public Relations u. a. ............................................................................. unter anderem vgl. ............................................................................. vergleiche vs. ............................................................................. versus z. B. ............................................................................. zum Beispiel
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Einteilung der Konsumgüter nach Kaufgewohnheiten ................................................ 5 Abb. 2: Unterteilung der Industriegüter in drei Kategorien ...................................................... 6 Abb. 3: Klassifizierung von Geschäftstypen im Industriegütermarketing ................................ 7 Abb. 4: Einflussfaktoren auf das Kaufverhalten ...................................................................... 9 Abb. 5: S-O-R-Modell des Käuferverhaltens ......................................................................... 10 Abb. 6: Die Grundstruktur des Webster/Wind-Modells.......................................................... 12 Abb. 7: Unterschiede zwischen den Vermarktungsprozessen auf Investitions-und
Konsumgütermärkten ............................................................................................... 13 Abb. 8: Schwerpunktmäßiges Anwendungsfeld der Marketing-Instrumente......................... 15 Abb. 9: Unterschiede der Preispolitik zwischen Konsumgüter- und Investitionsgütermarketing
................................................................................................................................. 17
3
1 Einführung zum Konsum- und Investitionsgütermarketing
Betrachtet man die aktuelle wirtschaftliche Lage - geprägt durch den immer größer werdenden Konkurrenzdruck, kurzlebigere Produktionszyklen und zunehmende Internationalisierung der Märkte - ist die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens auf Dauer nur gewährleistet, wenn es sich durch kundenorientierte, zielgerichtete Maßnahmen und marktorientierte Aktivitäten von Mitbewerbern differenziert. Besonders in der heutigen Situation, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Angebot deutlich höher ist als die Nachfrage und der Absatzmarkt eindeutig zum Engpass geworden ist, muss sich die Unternehmung mehr den je am Kunden und Absatzmarkt ausrichten. Das Schlüsselwort hierfür lautet: Marketing.
Während Marketing früher als Synonym für Verkaufen stand, steht Marketing heute für Bedürfnis- und Marktorientierung. Unter anderem ist hierfür die zunehmende Sättigungserscheinung beim Kunden verantwortlich. Die im fünfjährigen Rhythmus durchgeführte Studie „Einkommens- und Verbrauchs-stichprobe“ des Statistischen Bundesamts belegt, dass im Jahre 2003 bereits 61,4 % aller Privathaushalte einen Computer besaßen, während 1998 nur 38,7 % sein eigen nannten. Eine weitere Steigerung ist für das Ergebnis in 2008 zu erwarten (vgl. Destatis 2008). Eine identische Entwicklung lässt sich in sämtlichen Branchen und Produktsparten beobachten. Die Vielfalt der Güter und die Verschiedenheit der Nachfragegruppen führen dahin, dass sich Marketing in Form des sektoralen Marketings mit den spezifischen Problemen der Vermarktung diverser Güter auseinandersetzt. Anhand dieser Arbeit erfolgt eine Abgrenzung zwischen Konsumgütermarketing und Investitionsgütermarketing, die einen Teilbereich des sektoralen Marketings darstellen. Die Arbeit soll einen generellen Überblick über die spezifischen Merkmale und die wesentlichen Unterschiede geben. Je ein Fallbeispiel aus dem Konsumgüter- sowie Investitionsgütermarketing stützen praktisch die beschriebenen theoretischen Ansätze und verdeutlichen, inwiefern sich der Einsatz der marketingpolitischen Instrumente unterscheidet.
2 Wesentliche begriffliche Klärungen
2.1 Konsumgüter
„Konsumgüter dienen dem Menschen zur Befriedigung spezifischer Bedürfnisse“ (Nieschlag et al. 2002: 82).
Es handelt sich dabei um Güter, die Endverbraucher für ihren persönlichen Gebrauch oder Verbrauch kaufen. Anhand der Kaufgewohnheiten der Konsumenten lassen sie sich in folgende Gruppen (s. Abb. 1) unterteilen (vgl. Kotler et al. 2007a: 627 ff.).
4
Abb. 1: Einteilung der Konsumgüter nach Kaufgewohnheiten. - Quelle: Kotler et al. 2007a: 627.
Güter des täglichen Bedarfs (convenience goods):
Hierzu zählen Güter, die Verbraucher regelmäßig und mit einem Minimum an Aufwand erwerben. Beispielweise handelt es sich um Zigaretten, Zeitungen, Papiertaschentücher etc. Suchgüter (shopping goods):
Suchgüter, sind Konsumgüter, die weniger häufig gekauft werden. Meist betreiben die Käufer einen erheblichen Aufwand, um Informationen über Preis, Qualität und Design zu sammeln z. B. für Möbel, Bekleidung, Fernseher etc. Sonderprodukte und Spezialitäten (speciality goods):
Bei diesen Produkten handelt es sich um Güter mit einzigartigem Charakter, für die der Konsument bereit ist, beachtliche Einkaufsanstrengungen wie z. B. große Entfernungen zum Fachhändler auf sich zu nehmen. Hochwertige Luxusgüter wie Autos, Designerartikel und Spezialausrüstungen zählen zu dieser Gruppe. Unbekannte oder unerwünschte Güter (unsought goods): Diese Kategorie besteht aus Konsumgütern, die Konsumenten nicht kennen oder keinen unmittelbaren Kaufwunsch auslösen. Beispielsweise Lebensversicherungen, Alarmanlagen im Haus, Blutspende etc.
2.2 Konsumgütermarketing
Das Konsumgütermarketing ist auf die Endstufe des Wirtschaftsprozesses gerichtet, d. h. primär werden private Konsumenten bzw. Verwender angesprochen, die auf Konsumgütermärkten o. g. Produkte nachfragen. Die Internationalisierung, der steigende Konkurrenzdruck und die im zunehmenden Maße homogeneren Erzeugnisse sorgen für immer schwierigere Rahmen-bedingungen auf den Konsumgütermärkten, was besondere Marketing-anstrengungen auf diesem Sektor erforderlich macht (vgl. Koch 1999: 472).
5
In der Literatur wird mit Konsumgütermarketing mehrfach der Ausdruck B2C-(Business to Consumer) Marketing bzw. B2C-(Business to Consumer) Markt in Verbindung gebracht. Diese Begrifflichkeiten werden im Folgenden synonym verwendet.
2.3 Investitionsgüter
Investitionsgüter sind Leistungen, die nicht von Haushalten bzw. privaten Personen sondern von Organisationen beschafft werden, um mit ihrem Einsatz Güter für die Fremdbedarfsdeckung zu erstellen oder um sie an andere Organisationen weiter zu veräußern (vgl. Engelhardt, Günther 1981: 24). Der zentrale Unterschied gegenüber den Konsumgütern liegt darin, dass als Nachfrager keine Letztkonsumenten sondern Industrieunternehmen, öffentliche Verwaltungen oder Außenhandelsorganisationen auftreten. Desweiteren ist die Komplexität der Leistungen sowie der Transaktionswert im Allgemeinen höher als bei Konsumgütern (vgl. Meffert et al. 2008: 25). Investitionsgüter werden in der Literatur oftmals unter verschiedenartigen Bezeichnungen diskutiert, so kommt aufgrund der Ähnlichkeit der behandelten Aspekte den Investitionsgütern der Ausdruck Industriegüter gleich. Investitions- bzw. Industriegüter können in folgende drei Hauptkategorien (s. Abb. 2) eingeteilt werden (vgl. Kotler et al. 2007a: 630).
Abb. 2: Unterteilung der Industriegüter in drei Kategorien. - Quelle: Kotler et al. 2007a: 630.
Rohmaterial und Zulieferteile:
Hierbei handelt es sich um Erzeugnisse, die vollständig in das Produkt oder als Bestandteil eingehen, wie z. B. landwirtschaftliche Produkte, Metalle, Stoffe etc. Anlagegüter:
Diese Güter werden zur Durchführung und Unterstützung des Produktionsprozesses eingesetzt, wie z. B. Maschinen, Grundstücke usw. Betriebs- und Hilfsstoffe, Dienstleistungen:
Industriegüter, die nicht in das Endprodukt eingehen, jedoch alle weiteren Tätigkeiten in der Unternehmung unterstützen, werden der Kategorie Betriebs- und Hilfsstoffe (Schmierstoffe,
6
Arbeit zitieren:
Tanja Oexler, 2008, Konsumgütermarketing vs. Investitionsgütermarketing – Wesentliche Merkmale und Unterschiede, München, GRIN Verlag GmbH
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