Inhalt II
Inhalt
1 Einleitung 1
2 OpenSourceSoftware. 2
2.1 GeschichtederOpenSourceSoftware. 2
2.2 AbgrenzungvonSoftwarevarianten 3
2.2.1 FreieSoftware. 3
2.2.2 OpenSourceSoftware. 3
2.2.3 PublicHDomainSoftware 4
2.2.4 SharedSourceSoftware. 4
2.2.5 Freeware. 4
2.2.6 Shareware. 4
2.2.7 ProprietäreSoftware 5
2.2.8 ÜbersichtderBegriffsabgrenzung 5
2.3 Lizenzmodelle 6
2.3.1 GNUGeneralPublicLicense(GPL) 6
2.3.2 GNULesserGeneralPublicLicense(LGPL) 6
2.3.3 BSDHLizenz. 6
2.3.4 AuflistungweitererLizenzen 7
2.4 VerteilungderLizenzeninOpenSource. 7
3 EinsatzvonOpenSourceSoftwareinUnternehmen 8
3.1 Vorteile 8
3.1.1 Anbieterunabhängigkeit 8
3.1.2 Sicherheit 8
3.1.3 Anpassbarkeit 8
3.1.4 WiederverwendbarkeitvonQuellcodes. 9
3.1.5 Anschaffungskosten. 9
3.1.6 Produktqualität. 9
3.1.7 OffeneStandards. 9
3.2 Nachteile. 9
3.2.1 KeineGewährleistungsansprüche 9
3.2.2 Support 10
3.2.3 Schulungsaufwand. 10
Inhalt III
3.2.4 Weiterentwicklung 10
3.2.5 MangelanApplikationen. 10
3.3 OpenSourceimOfficeHBereich 11
3.3.1 MicrosoftOffice2007Professionalvs.OpenOffice.org2.x. 11
3.3.2 ProdukteinsatzimOfficeHBereich. 12
4 WirtschaftlichkeitvonOpenSource. 14
5 Fazit. 15
Abk ürzungsverzeichnis 17
Abbildungsverzeichnis. 18
Tabellenverzeichnis 19
Literaturverzeichnis 20
1 Einleitung
In den letzten Jahren konnte sich Open Source Software (OSS) zu einer immer größeren AlternativegegenüberproprietärerSoftwareentwickeln.AuchimmermehrUnternehmen interessieren sich für die vermeintlich kostengünstigere Variante. Die Entscheidung über denEinsatzvonOpenSourceinUnternehmensolltewohlbedachtsein.
Es ist hinsichtlich bekannt, dass Open Source salonfähig geworden ist. Nicht zuletzt dadurch, dass bezüglich der Lizenzen Einsparungen bei den Kosten versprochen werden. Diese Aussage wird in der Studie CIO Insight belegt, in der führende ITHVerantwortliche bestätigen, dass 84,2 % der Open Source Lösungen von der Firma Red Hat (weltweit führenderAnbietervonOpenSourceundLinuxProdukten)alsexzellentodergutbewertet wurden.
AuchdiebeidenEntscheidungskriterienErfüllungderErwartungenundSenkungderKosten, sowieEinhaltungdeserwartetenReturnofInvestment,konntedasUnternehmenRedHat fürsichentscheiden 1 .
DiefolgendeAusarbeitungsolleineÜbersichtüberdieeinzelnenSoftwarevariationenund Lizenzengeben,sowieeinenkurzenEinblickverschaffen,mitwelchenVorHundNachteilen einUnternehmenmitderEinführungbzw.demEinsatzvonOpenSourcerechnenmuss.Zu demwirdkurzerläutert,welcheOpenSourceProduktebereitsinderLagesind,proprietäre ProdukteinbestimmtenEinsatzbereichenzuersetzen.
1 Vgl.(CIOInsight,2005)
2 OpenSourceSoftware
OpenSourcekommtausdemEnglischenundstehtfürquelloffen.DervomProgrammierer geschriebeneQuelltext(GesamtheitdereinzelnenBefehlszeilen)einerSoftwaremussvon jedem Menschen gelesen, benutzt, verändert und kopiert werden können, sowie durch bestimmteLizenzenzurfreienNutzunggesichertsein.JederNutzerkanndieSoftwarenach seinen Vorstellungen anpassen und weiterverbreiten. Verbesserungsvorschläge verschiedener Nutzer führen somit zu einer ständigen Optimierung der Open Source Software. Die daraus resultierenden Ergebnisse sind oft schneller als die Reaktionen von Unternehmen 2 .
2.1 GeschichtederOpenSourceSoftware
Die Geschichte der Software begann als kostenlose Beigabe zu leistungsfähigen und frei programmierbaren Rechenmaschinen im Jahr 1941. Die Weiterentwicklungen und VerbesserungenderRechnersystemeundderenSoftwarewarenenorm,sodasssichspäter ein neues Geschäftsfeldheraus kristallisierte. IBM und andere Hersteller vertrieben die Software der Großrechner eigenständig. Mitte der 60er wurde die Software durch den Urheberschutz, auch als Copyright bekannt, geschützt. Die Quelltexte wurden kompiliert und waren somit nicht mehr lesbar. Mit Hilfe von Lizenzverträgen und dem damit verbundenen eingeschränkten Nutzungsrecht, wurde dem Kunden die Weitergabe der Softwareeingeschränktodergänzlichverboten.
Dies führte zu einer Unzufriedenheit vereinzelter Unternehmen und unabhängiger Programmierer. Änderungswünsche und Programmfehler mussten bei den Herstellern gemeldetundteilweiseteuerbezahltwerden 3 .
1984riefRichardStallmanndieFreeSoftwareFoundationmitdemProjektGNU(GNU`snot Unix)insLeben.DasProjektsetzesicheinfreiesunixHkompatiblesBetriebssystemzumZiel. RichardStallmannentwickeltemitEbenMoglendieGeneralPublicLicense(GPL),dieheute alsGrundlagejederOpenSourceSoftwaregilt.
DasGNUHProjekterlebteseinenHöhepunktmitdemErscheinendesfreienBetriebssystems Linux.1991stelltederfinnischeInformatikstudentLinusTorwaldsdasSystemunterdieGPL der GNU. Jeder Interessent konnte das Betriebssystem weiterentwickeln. Es entwickelte sicheineDynamik,dieLinuxzueinergroßenNachfrageverhalf.
Die Wirtschaftlichkeit und Effizienz dieses Systems blieb nicht lange unerkannt. Mehrere UnternehmenvertriebennundiefreieSoftwareaufDatenträgernmitHandbüchern.
2Vgl.(Kharitoniouk&Stewin,2003)Seite2ff.
3Vgl.(Brügge,2004)Seite7ff.
Jedoch darf bis heute der Kerngedanke von Open Source nicht verletzt werden: Freie Nutzung,VeränderungderQuellcodesundfreieVervielfältigung 4 .
2.2 AbgrenzungvonSoftwarevarianten
Für die Nutzung und Weitergabe von Software gibt es fest definierte Regeln, die sich je nach Produkt und Vertrieb unterschiedlich auswirken. Hier bewegt man sich in einem Gebiet, einerseits basierend auf Software, deren Gebrauch und Weitergabe ohne KonsequenzenaufrechtlicherEbenebleibt,sowiekommerzielleSoftware,dievonFirmen zur Gewinnmaximierung vertrieben und deren Einsatz durch feste Regeln bestimmt wird. Sowohl der Vertreiber der Software, als auch der Softwarenutzer, müssen diese Folgen einkalkulieren 5 .
ImFolgendenwerdendieMerkmalederbestehendenSoftwareartenerläutert.
2.2.1 FreieSoftware
FreieSoftware,dieinden80erJahrenvonRichardStallmaninsLebengerufenwurde,dient lt.derFreeSoftwareFoundationderFreiheitzulernen,zustudieren,desWettbewerbsund der Meinungsäußerung. Jeder Benutzer kann sie kopieren, verändern, weiterentwickeln undvertreiben.DieVoraussetzungfürFreieSoftwareistderoffeneZugangzumQuellcode. EineweitereDefinitionderFreeSoftwareFoundationlautet: »FreieSoftwarehatetwasmitFreiheitzutun,nichtmitdemPreis.UmdasKonzeptzu
2.2.2 OpenSourceSoftware
OpenSourceSoftwaresindProdukte,dieunterdenanerkanntenLizenzenderOpenSource Initiative stehen. Analog zur freien Software muss der Quelltext für den Menschen in verständlicher Form lesbar, sowie kopierH und veränderbar sein. Weitere selbige GrundvoraussetzungensinddieWeiterentwicklungundWeitergabederSoftware. Aufgrund missverständlicher Interpretationen von Freier Software, beispielsweise GratisH Software, wollte man mit der Einführung des Begriffs Open Source die MehrdeutigH keitsproblemelösen,umvorallemhöhereAkzeptanzvonUnternehmenzuerlangen. AuspolitischerSichtistderBegriffOpenSourcewertneutral,wogegenFreieSoftwareden politischen Begriff Freiheit interpretiert. Allein aus diesem Grunde lässt sich Open Source leichtervermarkten 7 .
4 Vgl.(Bork,2004)Seite230f.
5 Vgl.(Gläßer,2004)Seite15
6 Vgl.(FreeSoftwareFoundation,2008)
7 Vgl.(Gerwinski,2008)
Arbeit zitieren:
Stefan Zalewski, 2008, Open Source – Der Weg in das Unternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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