Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS I
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS IV
1 EINLEITUNG 1
2 THEORETISCHER HINTERGRUND 2
2.1 DEFINITION LIQUIDITÄT 2
2.2 DIMENSIONEN DER LIQUIDITÄT 3
2.2.1 Tiefe 3
2.2.2 Breite und Zeit 4
2.2.3 Erneuerungskraft 4
2.2.4 Enge 5
2.3 DIE MARKTMIKROSTRUKTUR 7
2.3.1 Definition 7
2.3.2 Auktions- und Dealermärkte 7
3 MESSUNG VON LIQUIDITÄT 10
3.1 MESSKONZEPTE 10
3.2 AUSGEWÄHLTE MESSKONZEPTE ZUR BESTIMMUNG DER LIQUIDITÄT 10
3.2.1 Handelsvolumen 10
3.2.2 Geld-Brief Spanne 11
3.2.3 Liquiditätsraten 13
3.2.4 Hui-Heubel - Liquidität 14
3.2.5 Marktangeglichene Liquidität 15
3.2.6 Markteffizienzkoeffizient 16
4 WÜRDIGUNG DER KONZEPTE 17
4.1 KRITISCHE BETRACHTUNG DES HANDELSVOLUMENS 17
4.2 KRITISCHE BETRACHTUNG DER GELD-BRIEF SPANNE 17
4.3 KRITISCHE BETRACHTUNG DER LIQUIDITÄTSRATEN 18
4.4. KRITISCHE BETRACHTUNG DER HUI-HEUBEL LIQUIDITÄT 19
4.5 KRITISCHE BETRACHTUNG DER MARKTANGEGLICHENEN LIQUIDITÄT 20
4.6 KRITISCHE BETRACHTUNG DES MARKTEFFIZIENZKOEFFIZIENTEN 20
5 FAZIT UND AUSBLICK 21
LITERATURVERZEICHNIS V
EHRENWÖRTLICHE ERKLÄRUNG IX
Abkürzungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
bzgl. bezüglich bzw. beziehungsweise d. h. das heißt et al. und andere hrsg. herausgegeben i.d.R. in der Regel Kap. Kapitel Hui-Heubel-Liquidität L HH CGA Liquiditätsrate nach Cooper/ Groth/ Avera LR iT MR Liquiditätsrate nach Marsh/ Rock LR iT MEC Markteffizienzkoeffizient; aus dem Englischen „Market-Efficiency Coefficient Markt-Angeglichene Liquidität MLQ No. Number Nr. Nummer S. Seite s Geld-Brief -Spanne s. o. siehe oben s. u. siehe unten sog. sogenannte/r TSR- Modell Total Stock Return - Modell u. a. unter anderem vgl. vergleiche Vol. Volume
Abkürzungsverzeichnis
z. B. zum Beispiel
Abbildungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 : Dimensionen innerhalb des Auftragsbuches 6
1 Einleitung
“Liquidity is what markets are all about.“
1 Einleitung
Die individuellen Anforderungen eines jeden Anlegers an einen Wertpapiermarkt und deren Erfüllung bestimmen seine Investitionsentscheidungen. Zu diesen zählt sowohl die Transparenz, die Effizienz, die Transaktionskosten als auch die Liquidität eines Marktes. Da sie Informationen enthält, die Auskunft darüber erteilen, wie schnell und zu welchem Preis ein Wertpapier ge- und verkauft werden kann, gilt Liquidität als „Lebenselixier“ für Finanzmärkte und somit als eines der wichtigsten Kriterien der Marktbeurteilung. Obwohl jeder Anleger an größtmöglicher Liquidität interessiert ist, ist es umso bemerkenswerter, dass es kein exaktes Verfahren zur Ermittlung von Liquidität gibt. Vielmehr weist die gängige Literatur eine Fülle an Messkonzepten auf, die alle für sich in unterschiedlicher Art und Weise versuchen, Liquidität zu messen.
Die vorliegende Arbeit versucht eine umfassende Darstellung der Liquidität von Finanzmärkten und deren Messkonzepte zu liefern, um diesen anschließend einer kritischen Auseinandersetzung zu unterziehen. Dabei soll im folgenden Kapitel zur Einführung Liquidität als das zu untersuchende Kennzeichen definiert und bestimmt werden. Ebenfalls sollen ihre Dimensionen hervorgehoben sowie die möglichen Marktformen und ihre Einflusskraft auf die Liquidität dargestellt werden.
Auf Basis der in Kapitel 2 gewonnenen Erkenntnisse, werden im dritten Kapitel ausgewählte Konzepte, ihre Annahmen und, teilweise auch, ihre Vorgehensweise der Berechnung zur Bestimmung der Dimension(en) und somit der Messung von Liquidität vorgestellt. Diese erheben aber keineswegs einen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr sollen hier die in der Literatur und Praxis gängigsten Konzepte dargestellt werden.
Abschließend wird im vierten Kapitel eine kritische Würdigung der vorgestellten Methoden die Arbeit abrunden, mit dem Ziel einer potenziellen Bestimmung des bestmöglichen Messkonzepts von Liquidität zu identifizieren.
1 Vgl. 1988, S. 369.
2 Theoretischer Hintergrund
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Definition Liquidität
Prinzipiell lässt sich festhalten, dass Liquidität nicht einfach zu definieren ist und eine einheitliche Definition von „Liquidität“ (noch) nicht existiert 2 . Die in der Literatur angeführten Definitionen für Liquidität sind daher vielfältig und wurden über die Jahre erweitert. Demnach gibt es nach John Maynard Keynes keinen absoluten Standardwert bzgl. „Liquidität“. Sie ist lediglich eine Größenordnung, welche sich in einer variierenden Prämie niederschlägt, um die komparativen Anreize des Besitzes verschiedener Formen von Wohlstand zu berechnen. 3 Später beschreibt er „Liquidität“, ähnlich wie Lippman und McCall, als die Möglichkeit des unverzüglichen Verkaufs von Wertpapieren zu angemessenen Preisen. 4 Nach Boulding ist „Liquidität“ eine Qualität von Vermögenswerten, welches ein nicht eindeutiges oder einfach messbares Konzept ist. 5
Jüngere Literatur, vorangetrieben durch die Transaktionskostentheorie, definiert Liquidität z.B. als Fähigkeit, zu angemessenen Preisen schnell zu handeln angesichts vorherrschender Nachfrage- und Angebotsbedingungen oder bezieht sich auf die Fähigkeit der unmittelbaren Ausübung bzgl. einer Marktorder. 6 Generell lässt sich festhalten, dass diese Definitionen nur ungenügend die Vielseitigkeit der Liquidität darstellen, weswegen die Arbeit den vorgeschlagenen Definitionen nach Theissen und Aitken/Comerton-Forde folgt, in denen Märkte als perfekt liquide gelten, wenn jegliche große und kleine Mengen an Wertpapieren zu jeder Zeit und zu geringen, oder im Optimalfall, zu gar keinen Kosten gekauft oder verkauft werden können. 7 Daraus lassen sich drei entscheidende Definitionselemente der Liquidität ableiten:
- Umfang des Auftrages („jegliche große und kleine Mengen“)
- Unverzüglichkeit der Ausführung („zu jeder Zeit“) und
2 Vgl. Hasbrouck/Schwartz (1988), S. 10; von Wyss (2004), S. 5.
3 Vgl. Keynes (1936), S. 240.
4 Vgl. Brunner (1996), S. 4; Lippman/McCall (1986), S. 43.
5 Vgl. Boulding (1955), S. 310.
6 Vgl. Baker (1996), S. 3.
7 Vgl. Aitken/Comerton (2003), S. 46; Theissen (1998), S. 1.
2 Theoretischer Hintergrund
- Preiskontinuität („geringen, oder im Optimalfall, zu gar keinen Kosten“). 8
Da die drei genannten Definitionselemente zum einen nicht zur Herleitung von Messkonzepte für Marktliquidität ausreichen und zum anderen die Wichtigkeit mancher Marktliquiditätselemente über den Zeitablauf sich ändern können, wird „Liquidität“ zur Operationalisierung in Dimensionen 9 unterteilt. Um die Dimensionen erfassen zu können, müssen Maßzahlen abgeleitet werden, welche eine quantitative Abbildung der Markliquidität ausdrücken. 10
2.2 Dimensionen der Liquidität
2.2.1 Tiefe
Ein Markt wird als „tief“ bezeichnet, wenn sowohl eine hinreichend große Anzahl von noch nicht ausgeführten Kauf- und Verkaufsaufträge vorliegt. Diese Aufträge können zu einem gewissen Preislevel, das sowohl über als auch unter dem bzw. des bestehenden Marktpreises liegt, ausgeführt werden ohne dabei die aktuellen Kurse oder die Menge an Aufträgen in den Auftragsbüchern der Market Maker zu einer bestimmten Zeit zu beeinflussen. Findet in einem tiefen Markt Handel statt, kann ein auftretendes Ungleichgewicht zwischen Kauf- und Verkaufsträgern mit Hilfe der im Markt vorhandenen Aufträge ausgeglichen werden, ohne dass es zu erheblichen Kurssprüngen kommt. Generell lässt sich sagen, dass je größer das relative Ungleichgewicht von Kauf- oder Verkaufsaufträgen ist, desto weiter muss der Kurs von dem Standard-Geld- oder Briefkurs abweichen, um das Ungleichgewicht auszugleichen. Dementsprechend bezieht sich die Dimension Tiefe auf das Definitionselement Preiskontinuität. Je tiefer ein Markt ist, desto konstanter sind die Wertpapierkurse und desto geringer ist sowohl die Geld-Brief-Spanne als auch unbeträchtlicher sind Preisrundungen. 11
8 Vgl. Brunner (1996), S. 4 ff.; Oesterhelweg/Schiereck (1993), S. 390.
9 Die Terminologie der Dimensionen wird in der Literatur nicht einheitlich verwendet. Folglich können die Dimensionen sowohl in der Anzahl (3-5) als auch in der Betrachtungsweise variieren. Vgl. u. a. Sarr/Lybek (2002), S. 5 und von Wyss (2004), S. 6.
10 Vgl. Oesterhelweg/Schiereck (1993), S. 390; Sarr/Lybek (2002), S. 4 f.
11 Vgl. u. a. Baker (1996), S. 6; Bank of International Settle (1999), S. 13; Engle/Lang (1997), S.
2; Hasbrouck/Schwartz (1988), S. 10 und Oesterhelweg/Schiereck (1993), S. 391.
Arbeit zitieren:
Martin Klinckwort, 2008, Messung von Liquidität, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Strategien zum Schutz gegen Produktpiraterie
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 21 Seiten
Fair value in der IFRS-Rechnungslegung
Anwendungsnutzen des Fair valu...
BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Hausarbeit, 17 Seiten
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Persönliche Haftung der Gesellschafter und Geschäftsführer für Schulde...
Seminararbeit, 31 Seiten
Planung und Entwicklung von Produkten nach Logistikkriterien
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Hausarbeit, 10 Seiten
Systematisches Risiko im Interbanken-Zahlungsverkehr: Theoretische Ana...
VWL - Geldtheorie, Geldpolitik
Seminararbeit, 22 Seiten
Strategische Grundlagen des Beschaffungsmanagements
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Hausarbeit, 16 Seiten
Probleme der Bilanzierung in Zeiten der Subprime-Krise
BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Diplomarbeit, 66 Seiten
Electronic Commerce - Einsatzmöglichkeiten, Nutzen und Trends
Hausarbeit, 40 Seiten
Die Reform der Unternehmensbesteuerung durch die duale Einkommenssteue...
Notwendigkeiten, Anforderungen...
Seminararbeit, 26 Seiten
Traditionelle und moderne finanzwirtschaftliche Ziele: Gewinn, Rentabi...
BWL - Investition und Finanzierung
Hauptseminararbeit, 29 Seiten
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Referat (Ausarbeitung), 20 Seiten
Martin Klinckwort's Text Messung von Liquidität ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Martin Klinckwort hat den Text Messung von Liquidität veröffentlicht
Martin Klinckwort hat einen neuen Text hochgeladen
The Market Maker's Edge: A Wall Street Insider Reveals How To: Time En...
Josh Lukeman, Lukeman Josh
Spezielle Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen. Baden-Württembe...
Kaufleute für Bürokommunikatio...
Makers and Markets Makers and Markets: The Wright Collection of Twenti...
Patricia Capone, Penelope Ballard Drooker, Hillel S. Burger
From Central State to Free Global Market Economy
Proceedings of the NATO Advanc...
C. Corsi, C. Cardone, S. Kudrya
Market Research and Modeling: Progress and Prospects
A Tribute to Paul E. Green
Yoram Wind, Paul E. Green
Project Financing and the International Financial Markets
Esteban C. Buljevich, Yoon S. Park
0 Kommentare