Gliederung
I. Österreich-Ungarn und der Erste Weltkrieg. 3
I.I. Die Entfesselung des Krieges 3
I.II. Die Rolle Österreich-Ungarns als Krieg führende Großmacht: Satellit des Deutschen
Reiches und sekundärer Kriegsgegner der Entente. 5
I.III. Friedensbemühungen von und um die Habsburgermonarchie während des Krieges 6
II. Die Pariser Friedenskonferenz und der Vertrag von Saint Germain. 7
II.I. Der mentale und politisch-historische Entstehungskontext 7
II.II. Die inhaltlichen Bestimmungen des Vertrages mit Österreich-Ungarn 9
III. Aspekte der Bewertung 10
III.I. Die Pariser Friedensordnung. 10
III.II. Das Anschlussverbot an das Deutsche Reich 11
III.III. Der Entschluss zur Auflösung der Habsburgermonarchie und das
Selbstbestimmungsrecht der Völker. 12
IV. Literaturverzeichnis. 18
IV.I. Monographien und Aufsätze. 18
IV.II. Internetquellen. 21
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I. Österreich-Ungarn und der Erste Weltkrieg
I.I. Die Entfesselung des Krieges
Während sich trotz einiger Konfliktpotentiale die innergesellschaftliche Situation 1 vor 1914 in der Habsburgermonarchie nahezu als „goldenes Zeitalter“ 2 darstellte, verschärfte sich die außenpolitische Lage seit der Annexion Bosnien-Herzegowinas 1908 3 und den zwei Balkankriegen 1912/13 doch in erheblichem Maße. 4 Auf Seiten der militärischen Führung Österreich-Ungarns kreisten die Gedanken in Negation der Suche nach politischen und diplomatischen Kompromissen bewusst um eine bewaffnete Klärung der Situation auf dem Balkan, 5 jedoch hegte man verbreitet die Vorstellung, den zu führenden Krieg 6 lokal begrenzen zu können. 7 Es zeugte diesbezüglich allerdings von einer wenig realistischen Einschätzung der internationalen politischen Konstellation, in Erwägung zu ziehen, Russland, Großbritannien, Frankreich oder Italien mit einem Dossier über die Schuld Serbiens ruhig zu stellen - entsprechend der „Bündnisautomatik“ 8 weitete sich der Konflikt innerhalb von 16 Tagen zum europäischen Krieg aus. 9
Es entspräche einer in der Sache falschen, weil verkürzten und einen geschichtlichen Automatismus suggerierenden Darstellung, dass es nach der Ermordung des Thronfolgerehepaares 10 durch den jungen bosnischen Nationalisten Gavrilo Princip 11 unweigerlich zum Ausbruch des
1 Zur komplexen wie labilen Struktur Österreich-Ungarns vgl. Hanisch (1994), S. 225 und Parker (1967), S. 33/34.
2 Hanisch (1994), S. 20. Vgl. außerdem Sked (1993), S. 7, 14 und 40.
3 Zu dem dieser Annexion inhärenten Konfliktpotential zwischen der Habsburgermonarchie und Russland vgl. Hösch (1993), S. 182 und zur Unterstützung Österreich-Ungarns durch das Deutsche Reich, Canis (2003), S. 113. Erst ab diesem Zeitpunkt wuchs in Österreich-Ungarn das Interesse und Bewusstsein an einer schlagkräftigen Rüstung, Wirtschaft und Industrie waren überraschender Weise im Stande, die immensen Belastungen zu tragen. Vgl. Reinschedl (2001), S. 17 und 127-133.
4 Vgl. Pelinka (2001), S. 201 und Hanisch (1994), S. 234, der die außenpolitischen Leitlinien dieser Zeit anschaulich darlegt.
5 Vgl. hierzu Kronenbitter (1996) und Rauchensteiner (1994), S. 67-87. Die Befürworter eines Präventivkrieges waren in der Minderheit.
6 Die Idee, dass ein Krieg unvermeidlich sei, war in ganz Europa zu finden, wenngleich unterschiedlich stark ausgeprägt. In der Habsburgermonarchie verband sich damit sehr deutlich die Intention, innere Konflikte nach außen abzuleiten, vgl. Strachan (2004), S. 252, Rauchensteiner (1994), S. 59, Kronenbitter (1996), S. 170/171 und 185, Hanisch (1991), S. 79, Jeřábek (1994), S. 960, Sked (1993), S. 40/41, Görlich (1988), S. 265, Dülffer (2003), S. 233 sowie Niedhart (2002), S. 190 und Pelinka (2001), S. 202.
7 Vgl. Rauchensteiner (1994), S. 58 und Kronenbitter (1996), S. 160-163, der auf den diesbezüglichen Gleichklang deutscher und österreichischer Interessen genauso hinweist wie die divergierenden Prioritätensetzungen der jeweiligen Generalstäbe. Vgl. Rauchensteiner (1994), S. 76 und Kronenbitter (1996), S. 169/170.
8 Zur Rolle der Allianzen in Europa am Ende des 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts vgl. Strachan (2004), S. 246.
9 Vgl. Hösch (1993), S. 187 und Strachan (2004), S. 247. „Wechselseitiger Argwohn hatte wechselseitige Paranoia geschürt.“ (ebd., S. 255)
10 Vgl. Sked (1993), S. 296/297, Hanisch (1994), S. 234/235 und Zöllner (1990), S. 479/480.
11 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Gavrilo_Princip sowie Hösch (1993), S. 186/187.
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Ersten Weltkrieges kam. 12 Vielmehr stellte dieses Attentat seitens der Habsburgermonarchie ein nachträgliches Konstrukt zur Legitimation der Aggression gegenüber Serbien dar, de facto wirkte Österreich-Ungarn in einer ideologisierten und „explosiven Mischung aus Nationalprestige, imperialistischen Zielen und Träumen, Frustration und letzter Entschlossenheit“ direkt an der Entfesselung der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit. 13 Im Vorfeld der umstrittenen Reise von Franz Ferdinand 14 wurde von vielen Seiten, auch seitens der serbischen Regierung, Bedenken geäußert, welche jedoch in Wien - freilich vor dem Hintergrund der latent permanenten Gefahr eines solchen Anschlages - nicht sonderlich ernst genommen wurden, fielen sie doch nicht nachhaltiger aus als bei anderen Auslandsbesuchen auch. 15 Nach der Ermordung zeigte man europaweit Verständnis für die Haltung Österreichs, Serbien für die Tat zur Verantwortung ziehen zu wollen. Allerdings stieß die Note, welche am Morgen des 23. Juli an Belgrad übergeben wurde, ob ihrer - auch auf deutschen Nachdruck hin - harten bzw. als unannehmbar intendierten Bedingungen zum Teil auf Unverständnis. 16 Überraschend akzeptierte Belgrad bei der Rückgabe am 25. Juli die meisten Bestimmungen des Ultimatums, lediglich jene Punkte, welche die nationale Souveränität verletzten, stießen auf Ablehnung. 17 Da die Note also nicht wie von gefordert uneingeschränkt angenommen wurde, war der Weg in den von der Habsburgermonarchie gewünschten Krieg frei 18 - ein von Österreich-Ungarn konstruierter bewaffneter Zwischenfall an der serbischen Grenze bildete
12 Während in der älteren österreichischen Forschung die Rolle Österreich-Ungarns am Kriegsausbruch noch für gering gehalten wurde - vgl. beispielhaft Wandruszka / Urbanitsch (1989), S. 365-367 -, wird mittlerweile doch eine Hauptschuld der Habsburgermonarchie konstatiert, allerdings im Zusammenspiel mit einer „initiierenden Verantwortung“ (Niedhart (2002), S. 193) des Deutschen Reiches. Vgl. Görlich (1988), S. 267, Zöllner (1990), S. 480/481, Jeřábek (1994), S. 960/961, Sked (1993), S. 314, Strachan (2004), S. 242/243 und 253 sowie Hanisch (1994), S. 235/236.
13 Rauchensteiner (1997), S. 66. Sked (1993), S. 297/298, formuliert es wie folgt: „[Letztlich führte die] Verbindung von [militärischem, N. H.] Prestigebedürfnis und Zukunftsangst [..] dazu, daß sich in Wien letzten Endes eine irrationale Einschätzung der eigenen Interessen durchsetzen konnte.“ Zu den Motivlagen vgl. außerdem Hanisch (1991), S. 79, Jeřábek (1994), S. 960 und Görlich (1988), S. 265.
14 Der Thronfolger verstand es, stets seine rationalen strategischen Überlegungen mit pazifistischen Elementen zu verbinden, nach außen dominierte nicht zu unrecht sein Bild des beständigen Friedensbefürworters, vgl. Rauchensteiner (1994), S. 59, Jeřábek (1994), S. 961 und Kronenbitter (1996), S. 166. In seiner liberalen Haltung stand Franz Ferdinand begrenzten Autonomiebestrebungen durchaus positiv gegenüber. Der Aspekt, dass insofern auch die Rolle der konservativen Kreise der Habsburgermonarchie bei diesem Attentat näher zu hinterfragen wäre, resultierte aus der ergiebigen Seminardiskussion mit Prof. Dr. Pommerin am 19.06.2007. Vgl. hierzu auch Strachan (2004), S. 242.
15 Dem Attentäter selbst war die Dimension seiner Tat kaum bewusst, ging es ihm doch lediglich um eine nachdrücklichere Politik der serbischen Regierung gegenüber Österreich-Ungarn. Vgl. Rauchensteiner (1994), S. 64, 65 und 77.
16 In Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit seit dem Attentat hatte man eine solche Note nicht mehr unbedingt erwartet, vgl. Rauchensteiner (1994), S. 78/79 und 82/83.
17 Vgl. Strachan (2004), S. 242.
18 Der in Planung befindliche Weltfriedenskongress in Wien war somit obsolet. Vgl. Rauchensteiner (1994), S. 60/61 und 85 sowie Rauchensteiner (2003), S. 65/69 und Kronenbitter (1996), S. 175/176 und 185-187. Unter dem Strich war die Entscheidung zum Krieg gegen Serbien rational nicht erklärbar Zur Rolle Serbiens vgl. Newman (1965), S. 207 und Strachan (2004), S. 242, der den raschen Meinungsumschwung in Europa zugunsten Serbiens thematisiert.
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schließlich den unmittelbaren Anlass des Krieges, welcher die serbischen Ambitionen auf einen unabhängigen südslawischen Staat im Keim ersticken sollte. 19
I.II. Die Rolle Österreich-Ungarns als Krieg führende Großmacht: Satellit des Deutschen Reiches und sekundärer Kriegsgegner der Entente
Wie die anderen europäischen Großmächte auch war die Habsburgermonarchie weder militärisch noch wirtschaftlich für einen derart langen Krieg gerüstet, in Bezug auf das Rüstungsvolumen bildete Österreich-Ungarn deutlich das Schlusslicht in Europa. 20 Auf Grund dessen sowie wegen gravierender taktischer Fehler gleich zu Beginn des Krieges 21 wäre die Habsburgermonarchie bereits im März 1915 allein nicht mehr kriegfähig gewesen, was aus der Perspektive ex post den nachlässigen und irrationalen Umgang mit den Risiken der Kriegseskalation noch einmal unterstreicht. Zu einer engen - und schließlich schicksalhaften 22 - Allianz mit dem Deutschen Reich 23 blieb, um den Großmachtstatus in irgendeiner Art und Weise wahren zu können, unter diesen Umständen keine wirkliche Alternative. 24 Spätestens seit 1916 beanspruchte das Deutsche Reich auf wirtschaftlichem wie militärischem Gebiet die Führungskraft unter den Mittelmächten 25 und fungierte folglich auch als Hauptgegner der Entente - Österreich-Ungarn, obwohl es den Ersten Weltkrieg entfesselt hatte, wurde im Grunde lediglich als sekundärer Kriegsgegner bzw. Verbündeter des Deutschen Reiches behandelt. 26 Neben den Friedensbemühungen seitens Kaiser Karl I. 27 lag dies ganz wesentlich an der geostrategisch wichtigen Position der Habsburgermonarchie in Europa bzw.
19 Wenngleich Serbien aus den beiden Balkan-Kriegen gestärkt hervorging, war die von Wien perzipierte Gefährdung der Großmachtstellung in dem Ausmaß nicht realistisch, vgl. Sked (1993), S. 297, Rauchensteiner (1994), S. 52 und Strachan (2004), S. 249 und 252/253.
20 Vgl. Reinschedl (2001), S. 19, 38-77 und 193/194, Zöllner (1990), S. 481/482, Kronenbitter (1996), S. 173/174 und Hanisch (1994), S. 200-202.
21 Vgl. Reinschedl (2001), S. 19 und 25, Hanisch (1994), S. 218-221 und 238/239, Rauchensteiner (2003), S. 66/67, Sked (1993), S. 304-308, Zöllner (1990), S. 482, Etschmann (1999), S. 97-105 sowie Jeřábek (1994), S. 966 Anm. 31. Problematisch war neben dem rein militärischen Aspekt vor allem die Versorgung mit Lebensmitteln, vgl. Wandruszka / Urbanitsch (1989), S. 340 und Görlich (1988), S. 269.
22 Vgl. Sked (1993), S. 313.
23 Zum Zweibund von 1879 als Beginn deutsch-österreichischer Kooperation, vgl. Rauchensteiner (1994), S. 48-58 und Düffler (2003), S. 239. Die rasche Schwächung der k. u k. Truppen im Krieg und der damit wachsende Einfluss des Deutschen Reiches evozierten durchaus Spannungen auf der politischen wie militärischen Ebene, denn Österreich-Ungarn wollte keinesfalls den Krieg als Vasall der Deutschen zu Ende führen. Vgl. Rauchensteiner (1997), S. 73/74 und Hanisch (1994), S. 239/240.
24 „Je länger der Krieg dauerte, je mehr die österreichischen Ressourcen sich erschöpften, je unbarmherziger der Hunger wütete, desto mehr geriet Österreich-Ungarn in eine Satellitenposition zum Deutschen Reich.“ (Hanisch (1994), S. 240) Dass allerdings dadurch der Großmachtstatus gesichert sein würde, war selbst im Falle eines Sieges der Mittelmächte nicht klar, vgl. Wandruszka / Urbanitsch (1989), S. 339/340 und 371.
25 Vgl. Thoß (1999), S. 28/29.
26 Da die Habsburgermonarchie der Entente in keiner wichtigen Frage wirklich entgegenstand, waren die wesentlichen Kriegsziele Großbritanniens, Frankreichs, Russlands und später auch der USA in Bezug auf das Deutsche Reich definiert, vgl. Pelinka (2001), S. 203.
27 Der gegenüber dem Deutschen Reich nur begrenzte Sympathien hegende neue Kaiser versprach seinem Volk in seiner ersten Proklamation, den Krieg so bald wie möglich zu beenden, vgl. Rauchensteiner (1994), S. 397/398 und 418, Görlich (1988), S. 269-272 sowie Abschnitt I.III.
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ihrer - wenngleich zunehmend schwächer werdenden - Integrations- und Ordnungsfunktion für den ostmittel- und südosteuropäischen Raum. 28 Lange Zeit war man seitens der Alliierten bereit, Österreich-Ungarn zu akzeptablen Konzessionen territorialer Art einen Separatfrieden anzubieten, der zudem auch die Geschlossenheit der Mittelmächte untergraben hätte. 29 Derartige Bemühungen wurden erst eingestellt, als sich die Überzeugung durchsetzte, dass das Ausmaß der Abhängigkeit vom Deutschen Reich die Behandlung der k. u. k. Monarchie als eigenständigen und souveränen Staat nicht mehr zuließ. 30
I.III. Friedensbemühungen von und um die Habsburgermonarchie während des Krieges Die sowohl von der Habsburgermonarchie als auch der Entente initiierten Friedensgespräche blieben unter dem Strich ohne zählbares Ergebnis für Österreich-Ungarn. 31 Exemplarisch dafür steht die Friedensnote der Mittelmächte vom 12. Dezember 1916, 32 welche am 30. Dezember gleichen Jahres von der Entente abgelehnt wurde. Das Deutsche Reich und seine Verbündeten sprachen in dieser Note von einem „ihnen auferlegten Kampf“, für dessen eventuelle Fortsetzung sie „feierlichst jede Verantwortung vor der Menschheit und der Geschichte [ablehnen].“ In ihrer Antwort warf die Entente Österreich-Ungarn und dem Deutschen Reich vor, den Krieg „gewollt, hervorgerufen und erklärt zu haben.“ 33 Hegte man zuvor noch Überlegungen zu einem möglichen Sonderfrieden mit Russland, Serbien und Italien und sinnierte gar über eine Neugestaltung Mitteleuropas, 34 sorgte die ablehnende Reaktion der Alliierten in der Habsburgermonarchie, wenngleich sie in der Hauptsache an das Deutsche Reich gerichtet war, für große Ernüchterung.
Auch in der zweiten Kriegshälfte erwiesen sich die Umstände für eine pragmatisch-zielorientierte Verständigung auf internationaler Ebene für Österreich-Ungarn denkbar ungünstig, wie die sog. „Sixtus-Affäre“ als eigenständiger Versuch der Friedensvermittlung zwischen Österreich-Ungarn und Frankreich, paradigmatisch offenbarte. 35 Dieser gescheiterte
28 Zum Status Österreich-Ungarns als „europäischer Notwendigkeit“ vgl. Krüger (2001), S. 57, Sked (1993), S. 313 und Hanisch (1994), S. 233. Einen Problemaufriss des ostmittel- und südosteuropäischen Staatensystems nach 1919 bietet Krüger (2001), hier S. 55.
29 Vgl. Baumgart (1987), S. 83/84.
30 Vgl. Görlich (1988), S. 272.
31 Vgl. hierzu Dülffer (2001), S. 22 und Rauchensteiner (1994), S. 518.
32 Diese Initiative erfolgte nach dem Sieg über Rumänien und der Einnahme von Bukarest aus einer Position der Stärke heraus. Rauchensteiner (2003), S. 78-81, verweist auf das bereits hier von möglichst großer Rücksicht auf die Kriegsgegner geprägte Verhalten der Habsburgermonarchie bei den Verhandlungen. Vgl. auch Rauchensteiner (1994), S. 417/418.
33 Rauchensteiner (1994), S. 419/420.
34 Diese Kriegszieldiskussion basierte ganz überwiegend auf einer irrealen Grundlage, vgl. Jeřábek (1994), S. 960.
35 In den geheimen und letztlich gescheiterten Friedensverhandlungen mit Frankreich, geführt über den Schwager Kaiser Karls I., wollte man ohne Rücksprache mit dem Deutschen Reich zugunsten Frankreichs auf Elsaß-Lothringen, welches an sich gar kein deutsches Gebiet war, verzichten. Doch letztlich nutzte die französische
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Norbert Hanisch, 2007, Österreich-Ungarn und der Vertrag von Saint Germain en Laye , München, GRIN Verlag GmbH
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