INHALTSVERZEICHNIS SEITE
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis. IV
Einleitung 1
1. Rechtsform und Unternehmensführung - Überblick 1
1.1.Rechtsform der Unternehmen. 1
1.2.Rechte und Pflichten der Unternehmenseigentümer 2
2. Der Konzern 2
2.1.Betriebswirtschaftliche Grundlagen des Konzerns. 2
2.2.Rechtliche Grundlagen des Konzerns 6
2.2.1. Konzernbegriff und Konzernrecht 6
2.3.Verbundene Unternehmen. 8
2.4.Konstitution eines Konzerns 9
2.5. Merkmale 9
2.6. Abgrenzung des Konzerns von anderen Unternehmens-
verbindungen 10
2.7. Gründe der Konzernbildung. 12
2.8. Konzernarten 13
2.8.1. Systematisierung von Konzernen 13
2.9. Konzernorganisationsformen 15
2.9.1. Grundelemente der Konzernorganisation 15
2.9.2. Arbeitsteilung. 16
2.9.3. Weitere Konzernorganisationsformen 17
2.9.3.1. Der Stammhauskonzern 17
2.9.3.2. Der Holdingkonzern 18
2.10. Die Konzernführung 17
2.10.1. Führung von Unternehmen und Konzernen. 19
2.10.2. Der Führungsprozess. 19
2.10.3. Die Aufgabenbereiche der Konzernleitung. 19
2.10.4. Instrumente der Konzernführung 20
2.10.5. Aufgaben der Konzernführung und rechtliche Restriktionen 21
WS 2008/2009 Brigita Panic I
3. Corporate Governance 22
Schlussbetrachtung. 23
Literaturverzeichnis VI
II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Seite
Abb. 1: Verbundene Unternehmen
Abb. 2: Zur Systematik von Konzernen
Abb. 3: Bausteine der Konzernorganisation
Abb. 4: Führung von Unternehmen
III
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
Abb. Abbildung
AG Aktiengesellschaft
AktG Aktiengesetz
Aufl. Auflage
Bsp. Beispiel
bspw. beispielsweise
bzw. beziehungsweise
d.h. das heißt
Diss. Dissertation
ff. fortfolgend
GbR Gesellschaft bürgerlichen Rechts
GenG Genossenschaftsgesetz
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GmbHG Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung
H. Heft
HGB Handelsgesetzbuch
hrsg. herausgegeben
i.d.R. in der Regel
i.S.d. im Sinne des
IV
Jg. Jahrgang
KG Kommanditgesellschaft
KGaA Kommanditgesellschaft auf Aktien
o.g. oben genannt
oHG offene Handelsgesellschaft
S. Seite
sog. sogenannt
Sp. Spalte
u. und
u.a. unter anderem
v. von
vgl. vergleiche
WiSt Wirtschaftliches Studium (Zeitung)
z.B. zum Beispiel
zfo Zeitschrift für Organisation
V
EINLEITUNG
Konzernmanagement
Es ist ein Bereich der Betriebswirtschaftslehre. und umfasst die Themen: Corporate Finance, Corporate Governance, Vergütungssysteme, Portfoliotheorie, Finanzwesen sowie Konzernrechnungswesen und Gesellschaftsrecht. Dabei beschäftigt sich diese spezielle Betriebswirtschaftslehre mit: N Unternehmensfinanzierung N Unternehmensbewertung
N Unternehmenszusammenschlüssen und Unternehmensübernahmen N Investierung und Devestierung N dem Umgang mit Geldern der Kapitalgeber N der Vergütung von Managern N dem Risikomanagement N der Unternehmensstrategie
Heutzutage ist in der Regel beinahe jedes größere bzw. auch mittelständische Unternehmen in einem Konzern eingebunden, z. B. als konzernleitendes Unternehmen oder als abhängiges Unternehmen.
Problematisch für die Konzernleitung ist insbesondere, dass der Konzern, speziell in Bezug auf die Kapitalgeber, als eine wirtschaftliche Einheit betrachtet wird und dementsprechend geführt werden soll. Auf der anderen Seite steht die rechtliche Selbstständigkeit der Konzernunternehmen und damit die unterschiedlichen Interessen der Konzernunternehmen. Die Funktionen und spezifischen Aufgaben des Konzernmanagements, seine Organisation und Struktur sowie seine Führungsinstrumente werden ausgehend von den betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen hier behandelt.
1. Rechtsform und Unternehmensführung - Überblick 1.1. Rechtsform der Unternehmen
Die Rechtsform der Unternehmen ist bestimmend für die Kapitalaufbringung, Geschäftsführung und Haftung. Im HGB finden sich gesetzliche Richtlinien in Bezug auf den Einzelkaufmann wie auch auf die Personenhandelsgesellschaft (oHG, KG). Im AktG und GmbHG sind
1
die Kapitalgesellschaften geregelt (AG, KGaA, GmbH). Weitere Rechtsformen einer Unternehmung wären Mischformen in Form von bspw. einer Kapitalgesellschaft & Co., Genossenschaften (GenG) oder einer Stiftung und GbR. 1.2. Rechte und Pflichten der Unternehmenseigentümer
In Abhängigkeit von der Rechtsform und vom Gesellschaftsvertrag (Satzung) sind die Geschäftsführung, Vertretung und Haftung eines Unternehmens. Für die Unternehmenseigentümer gibt es auch Informations- und sonstige Mitgliedschaftsrechte, welche sich z.B. im § 131 AktG Auskunftsrecht des Aktionärs finden. Geschäftsführungsorgane sind in folgenden Rechtsformen gleichzeitig Gesellschafter (sog. Selbstorganschaft): N Gesellschaft bürgerlichen Rechts (BGB-Gesellschaft oder GbR) N Offene Handelsgesellschaft (OHG) N Kommanditgesellschaft (KG) N Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA).
2. Der Konzern
2.1. Betriebswirtschaftliche Grundlagen des Konzerns
Im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich gibt es eine sehr große Anzahl von Definitionen bezüglich des Konzernbegriffs. So definiert schon Hummel 1925 im Handwörterbuch des Kaufmanns: „Ganz allgemein kann man Konzern gleichsetzen mit: wirtschaftliche Verknüpfungen mehrerer Unternehmungen.“ 1
Konkreter wird der Konzernbegriff durch Stark definiert als „eine Gruppe rechtlich selbstständiger Unternehmen, von denen eines die legale Macht besitzt, die anderen Unternehmen der Gruppe in ihrer Geschäftsführung in umfassender und dauerhafter Weise seinem Willen un-terzuordnen.“ 2
„Theisen arbeitet die Hauptmerkmale des Konzerns aus betriebswirtschaftlicher Sicht heraus, der sich durch folgende Kennzeichen charakterisieren lässt:
1 Hummel, O.: Handwörterbuch des Kaufmanns - Lexikon für Handel und Industrie, hrsg. von K. Bott, 5 Bände, Hamburg 1925 - 1927,
S. 458 (zitiert nach Theisen, M.R.: Der Konzern, S.2.
2 Stark, W.v.: Betriebswirtschaftliche und gesellschaftsrechtliche Probleme der einheitlichen Leitung im Konzern, Diss., München 1970,
S.10.
2
Arbeit zitieren:
Brigita Panic, 2008, Rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen des Konzernmanagements, München, GRIN Verlag GmbH
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