Inhaltsverzeichnis I
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Inhaltsverzeichnis. I
1 Einführung und Abgrenzung des Themas. 1
2 Kurzerläuterungen zu den Konzepten. 2
3 Stärken- und Schwächen-Analyse der Konzepte 3
4 Schlußfolgerung und kritischer Ausblick. 12
Literaturverzeichnis II
Einführung und Abgrenzung des Themas
1 Einführung und Abgrenzung des Themas
Auf Grund der veränderten Bedingungen am Absatzmarkt sehen sich viele Unternehmen gezwungen ihre produktionswirtschaftlichen Rahmenbedingungen den Absatzbedingungen anzupassen. Geänderte Kundenwünsche implizieren eine Verkürzung der Produktlebenszyklen, die wiederum von den Unternehmen durch einen häufigeren Produktwechsel sowie eine reduzierte Produktentwicklungszeit (time-to-market) kompensiert werden müssen. Der immer stärker zunehmende Trend zur Individualisierung von Produkten und Gütern ist eng mit der Veränderung der Kundenansprüche, wie ein erhöhtes Qualitätsniveau und eine schnelle Lieferung verknüpft. Auf der produktionswirtschaftlichen Seite stehen demgegenüber ein zu erfüllender höherer Qualitätsanspruch, ein verringerter Lager- und Warenbestand und häufigere Maschinenrüstvorgänge. Damit einhergehend ist ein höherer Steuerungs- und Planungsaufwand und ein höherer Entwicklungsaufwand in immer kürzeren Periodenabschnitten verbunden. Ein zunehmender globaler Wettbewerb erzwingt auf der produktionswirtschaftlichen Seite weitere Maßnahmen. Um dem internationalen Preisdruck entgegen zu wirken, müssen die Produktionskosten gesenkt werden und die Möglichkeiten des technischen Fortschritts realisiert werden.
Aus diesen Forderungen ergeben sich die neuen Ziele für die Fertigungsindustrie: hohe Termintreue, hohe Auslastung, niedrige Bestände und kurze Durchlaufzeiten. 1 Um diesen geänderten Marktbedingungen gerecht zu werden bieten sich Konzepte wie Supply Chain Management und Just in Time an. Ziel dieses Assessments soll eine Analyse der Stärken und Schwächen der Konzepte im Vergleich zu dem traditionellen Konzept des Logistikmanagements sein. Dabei stehen die strategischen und taktischen Ausprägungen, also die Philosophien der Konzepte im Vordergrund. Eine Analyse auf der operativen Ebene erfolgt bei diesen Konzepten nur am Rande, soweit dies zur Erklärung oder Erläuterung der strategische oder taktischen Auswirkungen notwendig ist. Eine Beschränkung der Analyse alleine auf die operative Ebene der Konzepte gibt dabei nicht das volle Spektrum der Synergien wieder, die diese Konzepte bieten. Ziel des Supply Chain Managements ist es, eine
1 Vgl.: Kupfer, Karl-Heinz: Just-in-Time, Düsseldorf 1994, S. 9.
Kurzerläuterungen zu den Konzepten
Optimierung der Beschaffungslogistik und der Wertschöpfung über die Unternehmensgrenzen hinweg zu erreichen. Das Supply Chain Management bieten ebenso die Möglichkeiten Engpässe zu identifizieren und zu beheben. Beim Just in Time Konzept wird diese Optimierung auf die unternehmensinternen Bereiche beschränkt. Lediglich auf operativer Ebene wird mit dem allseits bekannten Instrumentarium der Just in Time Beschaffung diese Grenze auch auf Bereiche außerhalb des eigenen Unternehmens ausgedehnt. Die Beschaffung ist dabei nicht alleine auf die Warenlieferung beschränkt, sondern schließt auch Maßnahmen der Qualitätssicherung ein.
2 Kurzerläuterungen zu den Konzepten
Als Logistikmanagement kann der traditionelle Ansatz der
unternehmensübergreifenden Materialbeschaffung bezeichnet werden. Er bedingt eine Beschaffung der Materialien in der geforderten Qualität, in der gewünschten Schnelligkeit, sowie eine Flexibilität des Lieferanten. Der weitere Focus wird auf die Zuverlässigkeit des Lieferenten und auf den Einkaufspreis der Materialien gerichtet.
Supply Chain Management ist ein ganzheitliches Managementkonzept, das initiiert von der Nachfrage des Endkunden, ein geschäftsprozess-und unternehmensübergreifendes Management des Materialflusses und des
Informationsstromes innerhalb des Wertschöpfungsnetzwerkes erlaubt. Beim Supply Chain Management wird die Zusammenarbeit auf alle in der Versorgungskette integrierten Unternehmen ausgedehnt. Ziel ist es dabei dem Endverbraucher das bestmögliche Ergebnis der überbetrieblichen Leistungserstellung anzubieten. Jedes in die Versorgungskette integrierte Unternehmen sollte, unabhängig von seiner Position in der Versorgungskette, seine Handlungen im Hinblick auf die Leistungsziele Qualität, Schnelligkeit, Flexibilität, Zuverlässigkeit und Kosten auf die Anforderungen der Endkunden ausrichten. Das Optimum der
Leistungserstellung wird also nicht mehr nur durch die Optimierung der unternehmensinternen Wertschöpfung erreicht, sondern durch eine ganzheitliche Sicht auf das Wertschöpfungsnetzwerk. Supply Chain Management zielt also auf die
Arbeit zitieren:
Alexander Popp, 2003, Stärken- und Schwächen-Analyse des Supply Chain Management-Konzeptes zu den Konzepten Logistikmanagement und Just in Time in der unternehmensübergreifenden Wertschöpfungskette, München, GRIN Verlag GmbH
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