Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis. III
Tabellenverzeichnis IV
1. Einleitung. 1
2. Erläuterung der Begriffe Globalisierung und Entwicklungsland 2
3. Beschreibung der Kapitalflüsse in die LDC. 2
4. Ökonomische Bedeutung der Kapitalakkumulation 5
4.1 Relevanz der Kapitalakkumulation im Rahmen wachstumstheoretischer Ansätze 5
4.2 Beitrag ausländischer Direktinvestitionen zur Kapitalakkumulation. 7
4.3 Beitrag privater Portfolioinvestitionen zur Kapitalakkumulation. 8
5. Ursachen für ausbleibende Kapitalströme in die LDC. 8
5.1 Ursachen für das Ausbleiben ausländischer Direktinvestitionen. 8
5.2 Ursachen für das Ausbleiben privater Portfolioinvestitionen. 10
6. Schlussbemerkung 11
Anhang I: Abbildungen. 12
Anhang II: Tabellen 15
Literaturverzeichnis 17
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Aufbau und Untergliederung der Zahlungsbilanz ............................................ 12
Abbildung 2: Private Nettokapitalflüsse in die LDC und ausgewählte Schwellenländer-
gruppen, in Mio. US-Dollar, 1988-2003 ......................................................... 12
Abbildung 3: Ausländische Direktinvestitionen in die LDC und ausgewählte Schwellen-
ländergruppen, in Mio. US-Dollar, 1988-2003................................................ 13
Abbildung 4: Zusammensetzung der aggregierten Nettokapitalströme in die LDC,
in Mio. US-Dollar, 1988-2003 ........................................................................ 13
Abbildung 5: Entwicklungshilfefluss in die LDC nach Angaben der OECD,
in Mrd.US-Dollar, 1990-2003 ........................................................................ 14
Abbildung 6: Prozentuale Verteilung der ausländischen Direktinvestitionen in den
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Länderliste der LDC ............................................................................................ 15
Tabelle 2: Aggregierte Nettokapitalzuflüsse in die LDC, in Mio. US-Dollar, 1988-2003...... 16
Tabelle 3: Verteilung der ausländischen Direktinvestitionen in den LDC, in Mrd.
1. Einleitung
Im Zuge einer fortschreitenden Kapitalmarktintegration, konnte in den letzten beiden Dekaden ein starker Anstieg der weltweiten Kapitalflüsse beobachtet werden. Durch den rasanten technischen Fortschritt vor allem im Bereich der Informationsverarbeitung und -übertragung, verloren nationale Grenzen für den sehr mobilen Faktor Kapital zunehmend an Bedeutung. Bemerkenswert hierbei ist jedoch die unterschiedliche Verteilung der Kapitalströme. Denn während viele Schwellenländer in den letzten Jahren und insbesondere Mitte der 1990er Jahre große Mengen an Kapitalzuflüssen verzeichnen konnten, scheinen nur sehr wenige Entwicklungsländer an dieser Entwicklung zu partizipieren.
Ziel dieser Arbeit ist es, zum einen die Bedeutung von importiertem Kapital im Entwicklungsprozess der Entwicklungsländer darzustellen, und zum anderen Ursachen für das Ausbleiben der Kapitalflüsse zu identifizieren.
Hierzu werden zunächst in Kapitel 2 die beiden Begriffe Globalisierung und Entwicklungs-land aufgrund der Vielzahl in der Literatur vorzufindenden Auffassungen und Definitionen kurz erläutert. In Kapitel 3 werden die Kapitalzuflüsse der letzten beiden Dekaden in Entwicklungsländer mit denen in ausgewählte Schwellenländergruppen verglichen. Im Anschluss erfolgt eine detaillierte Betrachtung der Kapitalstromentwicklung in die Entwicklungsländer. Kapitel 4 gibt einen Einblick in die entwicklungstheoretische Relevanz der Kapitalakkumulation und erläutert den Beitrag privater Kapitalströme zur Kapitalakkumulation. Einen Überblick über die Ursachen ausbleibender Kapitalströme in Entwicklungsländer gibt Kapitel 5. Die Arbeit endet mit einer Schlussbemerkung.
1
2. Erläuterung der Begriffe Globalisierung und Entwicklungsland
Der Literatur lassen sich mannigfaltige Versuche entnehmen, das empirische Phänomen Globalisierung unter Berücksichtigung seiner ökonomischen, politischen, sozio-kulturellen und ökologischen Zusammenhänge zu definieren. Obwohl sich entsprechende Fachvertreter bislang auf keine gemeinsame Definition festlegen konnten, zeigt sich eine weitverbreitete Einigung auf eine, primär durch wirtschaftliche Faktoren vorangetriebene Entwicklung mit weitreichenden Folgen auch in nichtökonomischen Bereichen.
Als Haupterscheinungsform der Globalisierung auf der Produktionsseite lässt sich die in den letzten Dekaden rasant fortschreitende weltweite Arbeitsteilung feststellen. Die so forcierte Aufsplitterung des mehrstufigen Produktionsprozesses auf unterschiedliche Standorte äußert sich in erster Linie in einem rapide wachsenden internationalen Güterhandel, internationaler Arbeitsmobilität, im Technologietransfer und in der Integration der Kapitalmärkte (vgl. Nunnenkamp et al. 1994, S.3). Auf der Konsumseite beschleunigt die Globalisierung die Anpassung der nationalen und lokalen Nachfrage- und Verbrauchsstrukturen an internationale Vorbilder.
Die Auswirkungen der Kapitalmarktintegration als eine Erscheinungsform der Globalisierung auf Entwicklungsländer bestimmen den Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit. Für den Begriff Entwicklungsland existiert ebenfalls keine international einheitliche Definition. Die Vereinten Nationen, Weltbank, OECD und anderweitige Institutionen verwenden unterschiedliche Indikatoren und Sprachregelungen. Aufgrund der detaillierten Indikatorenbeschreibung und der soliden Datenverfügbarkeit soll in dieser Arbeit den Festlegungen der Vereinten Nationen gefolgt werden, die neben dem einzigen Indikator der Weltbank (Bruttonationaleinkommen pro Kopf) zwei weitere Kriterien in Form des Human Asset Index (HAI) und des Economic Vulnerability Index (EVI) berücksichtigen. 1 Die Vereinten Nationen bezeichnen die Gruppe der 50 Länder, die diesen Kriterienkatalog erfüllen als „Least Developed Countries“ (LDC) (Tabelle 1).
3. Beschreibung der Kapitalflüsse in die LDC
Im weiteren Verlauf wird eine Übersicht über die Kapitalströme in die LDC gegeben. Zunächst soll ein Vergleich der Kapitalflüsse in die LDC mit denen in verschiedene Schwellenländergruppen 2 dargestellt werden. Im Anschluss erfolgt eine detaillierte Betrachtung der Ka-
1 Eineausführliche Beschreibung der Indikatoren findet sich in UNCTAD (2006) S. 1.
2 Die Vereinten Nationen fassen die Länder, die weder den LDC, den Industrienationen noch zweier weiterer kleinerer Ländergruppierungen angehören in eine eigene Gruppe zusammen (vgl. UNCTAD 2006, S. 308). Im
2
Arbeit zitieren:
Bastian Beck, 2006, Einfluss der Globalisierung auf Kapitalströme in Entwicklungsländer, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
Wirtschaftlicher Aufholprozess und Konjunkturzyklen in Mittel- und Ost...
VWL - Fallstudien, Länderstudien
Diplomarbeit, 153 Seiten
Auswirkungen der Globalisierung auf die Finanzmärkte
VWL - Außenhandelstheorie, Außenhandelspolitik
Seminararbeit, 22 Seiten
Bastian Beck's Text Einfluss der Globalisierung auf Kapitalströme in Entwicklungsländer ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
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