I
Inhaltsverzeichnis
Seite
Abk ürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
1.1 Begriffsabgrenzung 1
1.1.1 Vision 2
1.1.2 Mission 2
1.1.3 (Unternehmens-)Leitbild 3
1.1.4 Qualitätsmanagement 3
2. Die Vision 5
2.1 Die Elemente/ Komponenten einer Vision 5
2.2 Funktion einer Vision 7
2.3 Wirkung/ Potentiale einer Vision im Qualitätsmanagement 7
3. Die Mission 9
3.1 Funktion einer Mission 9
3.2 Wirkung/ Potentiale einer Mission im Qualitätsmanagement 10
4. Das (Unternehmens-)leitbild 10
4.1 Die Elemente und Funktion eines Leitbildes 10
4.2 Wirkung/ Potentiale eines Leitbildes im Qualitätsmanagement 11
5. Fazit 13
Literaturverzeichnis IV
Bzw.: Beziehungsweise
EFQM: European Foundation for Quality Management f: folgende ff: fort folgende ISO: International Organization for Standardization Jg.: Jahrgang QPD: Qua lity Policy Deployment S.: Seite St.: Sankt TQM: Total Quality Management Vgl.: Vergleiche
Bild 1: Integriertes Qualitätsmanagement im St. Gallener Managementkonzept Quelle: Selbsterstellte Grafik auf Basis von Bleicher, Knut (2004): Das Konzept des integrierten Management, Visionen - Missionen - Programme. 7. Auflage, Campus Verlag, S. 491
Bild 2: Die fünf Komponenten einer Vision (in Erweiterung von Hinterhuber, Unternehmens-führung I)
Quelle: Selbsterstellte Grafik auf Basis von Bleicher, Knut (2004): Das Konzept des integrierten Management, Visionen - Missionen - Programme. 7. Auflage, Campus Verlag, S. 106
Bild 3: Zusammenhang von normativen, strategischen und operativen Management Quelle: Selbsterstellte Grafik auf Basis von Bleicher, Knut (2004): Das Konzept des integrierten Management, Visionen - Missionen - Programme. 7. Auflage, Campus Verlag, S. 88
1
1. Einleitung
In einer sich mit atemberaubender Geschwindigkeit wandelnden Welt zwingen gesättigte Märkte, gnadenloser Wettbewerb, anspruchsvolle Kunden und wachsende Unternehmens-sensibilität die Unternehmen zum Umdenken.
Bereits in den 90er Jahren gab es eine rege Diskussion um die Bedeutung von Visionen, Missionen und Leitbildern für die Unternehmensführung. In den Zeiten des Wiedervereinigungsbooms und des Internet-Hypes standen daher die Veröffentlichungen zum Integrierten Management und Normativen Management aus der St. Gallener Schule hoch im Kurs. Ein flexibles, schlankes und effizientes Unternehmen benötigt eine visionäre Basis und eine unternehmensdurchdringende Qualitätsstrategie mit veränderten Denk- und Verhaltensweisen der Führung.
Im Zuge der aktuell in der Praxis drängenden Probleme der Kostensenkung und Restrukturierung sind auf langfristige Ziele ausgerichtete Management- instrumente, die aber auch eine langfristige Gültigkeit haben schwer zu formulieren bzw. umzusetzen, zumal in der Literatur die Begriffe der Vision, Mission und des Leitbilds nicht immer trennscharf gehandhabt werden.
Diese Arbeit soll diese langfristigen Managementinstrumente beleuchten, von einander abgrenzen und ihre Bedeutung für das Qualitätsmanagement aufzeigen.
1.1 Begriffsabgrenzung
Während die Mission bzw. das Mission Statement kurz und prägnant formuliert das unveränderliche Standbein des Unternehmens darstellt, wird bei der Vision möglichst präzise ausformuliert, wo das Unternehmen in Zukunft stehen will. Der Begriff Leitbild steht in der Mitte zwischen Mission und Vision. Es fußt auf dem Mission Statement des Unternehmens und beinhaltet wesentliche Führungsprinzipien.
Die meist synonyme Verwendung der Begriffe Mission und Leitbild in der Praxis schafft mehr Verwirrung als Klarheit. Doch gibt es nun auch verschiedene Klärungsversuche in der deutschen Literatur (Richter 2004, S.19)
2
1.1.1 Vision
Eine Vision ist ein konkretes Zukunftsbild, nahe genug, dass die Realisierbarkeit noch zu sehen ist, aber schon fern genug um die Begeisterung der Organisation für eine neue Wirklichkeit zu wecken (Boston Consulting Group 1988, S.7). Visionen sind Resultate kreativer Denkprozesse und die entstandenen inneren Bilder einer hypothetisch realisierbaren Zukunft (Magyar 1989, S.4). Um einem Unternehmen eine Richtung geben zu können, brauchen sowo hl Geschäftsführer, Manager, wie auch Mitarbeiter eine Vorstellung von möglichen und zukünftigen Entwicklungen des Unternehmens. Diese Vorstellung kommt einer Vision gleich, ähnlich einem Polarstern, der die wegsuchende Karawane leitet. Er ist nicht das Ziel der Reise, gibt aber eine sichere Orientierung, (Goerke 1981, S.159) um alle gewünschten Zielorte zu erreichen. Sobald Umwelteinflüsse das Unternehmen vom Kurs abbringen, haben alle Beteiligten einen geeigneten Bezugspunkt, um wieder auf den richtigen Weg zurück zu finden (McNeil 1989, S.60).
1.1.2 Mission
Im Wandel der Zeit sollte jedes Unternehmers den Unternehmenszweck (die Mission) klären. Jedem Unternehmenswandel oder einer unternehmerischen Neugründung geht die Frage nach der Mission - nach dem Kern - des Unternehmens voraus. Dabei wird diese Mission oft in einem Mission Statement des Unternehmens konzentriert. Dieses Statement umfasst in der Regel einen oder wenige prägnante Sätze, die leicht verständlich sind.
Die Mission weist auf den zusammengefassten Unternehmenszweck hin. Bei Unternehmen wird der Unternehmenszweck durch folgende Fragen relativ leicht erschlossen: Wieso ist dieses Unternehmen mit diesen Produkten, mit diesen Mitarbeitern, an diesem Ort, zu dieser Zeit existent? (ABZ-Artikel 2004, Ein Leitbild schafft unternehmerische Kraft).
Arbeit zitieren:
2007, Die unternehmerische Grundausrichtung (Vision, Mission und Leitbild) und deren Bedeutung im Qualitätsmanagement, München, GRIN Verlag GmbH
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