I
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
1 Einführung in die Arbeit 1
1.1 Problemstellung und -abgrenzung 1
1.2 Zielsetzung der Arbeit 3
1.3 Theoretische Basis der Arbeit 3
1.4 Gang der Untersuchung 4
2 Begriff der Mitarbeiterbindung 6
3 Bedeutung der Mitarbeiterbindung 9
3.1 Folgen innerer Kündigung 9
3.2 Kosten unerwünschter Mitarbeiterfluktuation 12
3.3 Der Wert von Mitarbeiterbindungsmaßnahmen 15
4 Theoretische Determinanten der Mitarbeiterbindung 20
4.1 Zusammenhang zwischen Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterbindung 20
4.2 Zusammenhang zwischen Commitment und Mitarbeiterbindung 22
4.3 Integratives Modell der Mitarbeiterbindung 27
5 Management der Mitarbeiterbindung 29
5.1 Identifikation aktueller und potenzieller Leistungsträger 29
5.2 Erkennen von Personalrisiken 33
5.3 Unternehmenskultur als Grundlage eines Mitarbeiterbindungsprogramms 38
5.4 Erfolgskontrolle der Mitarbeiterbindung 41
6 Schlussbetrachtung 44
6.1 Zusammenfassung zentraler Ergebnisse 44
6.2 Weiterführende Aspekte 45
II
Anhang 46 Literaturverzeichnis 56
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Mitarbeiterbindung als Funktion des Personalmanagements
Abbildung 2: Zentrale Ergebnisse der Kienbaum-Studie 2001
Abbildung 3: Aufbau der Studienarbeit
Abbildung 4: Fluktuationsprozess und dessen mögliche Unterbrechung
Abbildung 5: Aspekte der Mitarbeiterbindung im weiteren Sinne
Abbildung 6: Zentrale Ergebnisse der Gallup-Studie 2005
Abbildung 7: Leistungsentwicklung ausscheidender und neuer Mitarbeiter
Abbildung 8: Bedeutung der Mitarbeiterbindung
Abbildung 9: Beispielhafte Wertentwicklung eines langjährigen Mitarbeiters
Abbildung 10: Konstrukt der Arbeitszufriedenheit
Abbildung 11: Determinanten des affektiven Commitments
Abbildung 12: Commitment-Komponenten und deren Einfluss
Abbildung 13: Mitarbeiter-Wert-Portfolio
Abbildung 14: Exemplarischer Aufbau und Inhalt einer Stellenbeschreibung
Abbildung 15: Zentrale Kennzahlen zur Messung der Mitarbeiterbindung
Abbildung 16: Portfolio der Mitarbeiterbindungsmaßnahmen
Abbildung 17: Determinanten der Vertrauensbildung
Abbildung 18: Zentrale Anreizformen
Abbildung 19: Zentrale Bindungsfaktoren gemäß einer Studie der PbS AG
Abbildung 20: Prozess des Mitarbeiterbindungsmanagements
IV
Tabellenverzeichnis
Seite
Tabelle 1: Überblick über klassische Transaktionskosten der Mitarbeiterfluktuation 12 Tabelle 2: Beispielrechnung zu dem Nutzen von Mitarbeiterbindungsmaßnahmen 17
Tabelle 3: Exemplarische Kosten eines Arbeitsplatzwechsels aus Mitarbeitersicht 24
Tabelle 4: Beispielhafte Ansatzpunkte für Maßnahmen der Mitarbeiterbindung 27
Tabelle 5: Umfang und Nutzen elektronischer Personalinformationssysteme 32
Tabelle 6: Beispielhafte Inhalte einer Mitarbeiterbefragung zur Mitarbeiterbindung 36 Tabelle 7: Arbeitsbedürfnisse gemäß der Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg 41
1
1 Einführung in die Arbeit
1.1 Problemstellung und -abgrenzung
In nahezu allen Branchen sehen sich die Unternehmen einem erhöhten Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Die Markt-, Wissens- und Technologiedynamik hat zur Folge, dass ein errungener Wettbewerbsvorteil nur von kurzer Dauer ist, wenn sich diese nicht dem stetigen Wandel der Zeit stellen. Vor dem Hintergrund homogener Produktmerkmale und hoher Markttransparenz kommt dem Mitarbeiter mit seinen Ideen, seinem Knowhow und seiner Persönlichkeit ein hohes Wettbewerbsabgrenzungspotenzial zu. 1 Obwohl die Bedeutung des Mitarbeiters als Produktionsfaktor und die drohenden Folgen der Mitarbeiterfluktuation bekannt sein sollten, wurde Mitarbeiterbindung als „[…] ein zentrales Thema der Personalwirtschaft […] bislang kaum bearbeitet […]“ 2 (Abbildung 1). Dessen Relevanz steigt jedoch aufgrund zwei zentraler Trends zusehends an: ¡ Demographische Entwicklung: Der Fach- und Führungskräftemangel und der prognostizierte Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials in Deutschland erschweren eine adäquate Personalbeschaffung. 3
¡ Gesellschaftlicher Wertewandel: Die allgemeine Fluktuationsneigung der Mitarbeiter nimmt zu. Dieser Trend ist auch in Zeiten mit hohen Arbeitslosenzahlen zu beobachten. 4
Abbildung 1: Mitarbeiterbindung als Funktion des Personalmanagements
1 Vgl. Meifert, M. T., 2005, S. 1.
2 Bröckermann, R./ Pepels, W., 2004, S. 5.
3 Vgl. Fuchs, J./Söhnlein, D., 2007, S. 6.
4 Vgl. Meifert, M. T., 2005, S. 86.
2
In einer von Kienbaum im Jahr 2001 durchgeführten Studie mit den 67 umsatzstärksten deutschen Unternehmen zeigte sich, dass zum Untersuchungszeitpunkt zwar 91 % der Befragten der Mitarbeiterbindung grundsätzlich eine hohe Bedeutung zusprachen, jedoch 79 % über kein separates Budget und 34 % über kein spezielles Programm zur Bindung von Mitarbeitern verfügten (Abbildung 2). 5 Dieser Zwiespalt lässt darauf schließen, dass die befragten Unternehmen zum Zeitpunkt der Untersuchung nur einen geringen Handlungsbedarf sahen und anderen Problemfeldern eine höhere aktuelle Relevanz zuordneten.
Eine Studie der PbS AG belegt, dass die vom Unternehmen wahrgenommene Mitarbeiterbindung durchaus von der tatsächlich vorherrschenden abweichen kann. Von 120 befragten Unternehmen der Informations- und Telekommunikationsbranche gaben 60 % an, auf dem Gebiet der Mitarbeiterbindung sehr erfolgreich zu sein. Ein Abgleich mit der Realität brachte dagegen zum Vorschein, dass 46 % der befragten Unternehmen tatsächlich eine höchstens geringe Mitarbeiterbindung aufwiesen. 6 „Viele Arbeitgeber nehmen […] das nahende Problem der Notwendigkeit, verdiente Mitarbeiter an ein Unternehmen zu binden, noch nicht ernst genug.“ 7
5 Vgl. o.V., 2002, S. 11.
6 Vgl. Schiedt, A., 2000, S. 54.
7 Jaeger, S., 2006, S. 16.
3
1.2 Zielsetzung der Arbeit
„Nicht der möglichst elegante Abbau von „Human-Kapazitäten“, sondern deren Bindung an das Unternehmen wird zunehmend zur Herausforderung.“ 8 Wissenschaftliche Studien erwiesen, dass Unternehmen vor allem von ihren leistungsstarken Mitarbeitern mit einer hohen Arbeitsmarktmobilität freiwillig verlassen werden. Mitarbeiter, die geringere Arbeitsmarktchancen haben, bleiben dagegen oft aufgrund mangelnder Alternativen im Unternehmen, obwohl sie wechselwillig sind. 9 Fraglich ist, ob bei diesen Arbeitnehmern von Mitarbeiterbindung die Rede sein kann und welche Folgen innere Kündigungen mit sich bringen. Zudem sollte ergründet werden, wie der Verlust von Leistungsträgern vermieden werden kann, um deren Know-how im Unternehmen zu erhalten.
Im Rahmen dieser Studienarbeit soll aufgezeigt werden: ¡ was unter einem praxisorientierten Verständnis der Mitarbeiterbindung zu verstehen ist und welche Ziele diesem zugrunde liegen, ¡ welche Relevanz der Mitarbeiterbindung zukommt und
¡ worauf ein Konzept für eine erfolgreiche Mitarbeiterbindung aufbauen sollte. Das zuletzt genannte Ziel wird nicht mit einer ausführlichen Beschreibung von Einzelmaßnahmen zur Bindung von Mitarbeitern verfolgt. Die Betrachtung beschränkt sich auf die grundlegenden theoretischen Zusammenhänge, um aus diesen konzeptionelle Grundstrukturen eines Managementprozesses zur Erreichung einer zielgerichteten und erfolgreichen Mitarbeiterbindung abzuleiten. Das hierbei entwickelte Grundkonzept soll als Orientierungsrahmen für die Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle individueller Mitarbeiterbindungsmaßnahmen dienen.
1.3 Theoretische Basis der Arbeit
Zur Bearbeitung der beschriebenen Problemstellung ist eine interdisziplinäre Sichtweise notwendig. Diese äußert sich darin, dass im Folgenden sowohl Erkenntnisse der Betriebswirtschaftslehre als auch der Verhaltenswissenschaften Berücksichtigung finden.
8 China, R., 2006, S. 30.
9 Vgl. Meifert, M. T., 2005, S. 86.
4
In der betriebswirtschaftlichen Literatur wird das Phänomen der Mitarbeiterfluktuation aus gesamtunternehmerischer Sicht vor allem vor dem Hintergrund seiner ökonomischen Folgen betrachtet. Aus verhaltenswissenschaftlicher Perspektive stehen dagegen die Faktoren im Mittelpunkt, die den Verbleib eines Individuums in einer Organisation beeinflussen. 10
Im Rahmen dieser Studienarbeit wird die Bedeutung der Mitarbeiterbindung vorwiegend aus betriebswirtschaftlicher Sicht argumentiert. Um aufzeigen zu können, wie diese letztendlich erreicht werden kann, bedarf es jedoch vor allem der verhaltenswissenschaftlich orientierten Erklärungsmuster aus der Arbeitszufriedenheits- und der Com-mitmentforschung. Da die Bindung von Individuen an ein Unternehmen auch im Fokus der Kundenbindungsforschung steht, werden deren Erkenntnisse ebenso herangezogen. Wenngleich sich ein Arbeitsverhältnis und eine Geschäftsbeziehung vor allem aufgrund deren Komplexität und der Bedeutung für den Menschen voneinander unterscheiden, wurde die Anwendbarkeit ausgewählter Modelle der Kundenbindungsforschung zur Erklärung der Mitarbeiterbindung in mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen grundsätzlich bestätigt. 11
Obwohl sich auch die Volkswirtschaftslehre mit der Mitarbeiterfluktuation beschäftigt, bleiben deren Handlungsempfehlungen unberücksichtigt, da sich diese speziell auf arbeitsmarktpolitische Maßnahmen beziehen und für die vorliegende Fragestellung nicht relevant sind 12 .
1.4 Gang der Untersuchung
Die Struktur der vorliegenden Studienarbeit orientiert sich an der im Kapitel 1.2 aufgezeigten Zielsetzung (Abbildung 3).
Nachdem in diesem ersten Kapitel die Grundlagen der Untersuchung dargestellt wurden, wird im zweiten Kapitel der Begriff der Mitarbeiterbindung grundlegend erläutert. Hierzu werden die in der Literatur existierenden Definitionen betrachtet und gegenein-ander abgegrenzt, um darauf aufbauend ein fundamentales Begriffsverständnis abzuleiten. Dieses soll zunächst als Grundlage der anschließenden Darstellung dienen und deren Reichweite bestimmen, im Rahmen der nachstehenden Kapitel jedoch stetig zu einer praxisorientierten Definition weiterentwickelt werden.
10 Vgl. Meifert, M. T., 2005, S. 3-4.
11 Vgl. Bauer, H. H./Jensen, S., 2001, S. 23.
12 Vgl. Meifert, M. T., 2005, S. 3.
5
Die Notwendigkeit der Mitarbeiterbindung wird unter Einbeziehung aktueller Studien im dritten Kapitel beschrieben. Im Rahmen einer Negativabgrenzung werden die Folgen mangelnder Mitarbeiterbindung untersucht, um aus diesen schlussfolgernd deren Bedeutung abzuleiten.
Bevor im fünften Kapitel ein praxisorientierter Handlungsrahmen für eine erfolgreiche Bindung von Mitarbeitern erarbeitet wird, stehen im vierten Kapitel die grundsätzlichen Einflussfaktoren der Mitarbeiterbindung im Fokus der Untersuchung. Um diese abzuleiten, werden das Konstrukt der Mitarbeiterzufriedenheit und das Commitment-Modell zunächst getrennt voneinander vorgestellt. Im Anschluss wird der Versuch unternommen, beide Modelle zu einem Erklärungsmuster der Mitarbeiterbindung zu vereinen. Die erarbeiteten Ergebnisse werden im sechsten Kapitel zusammengefasst und hinterfragt, um darauf aufbauend mögliche Alternativen und weiteren Forschungsbedarf aufzuzeigen.
6
2 Begriff der Mitarbeiterbindung
In der wissenschaftlichen Literatur hat sich keine einheitliche Definition der Mitarbeiterbindung herausgebildet. Dennoch lassen sich zwei übergeordnete Herangehensweisen unterscheiden. Zum einen wird Mitarbeiterbindung aus der Sicht des Arbeitgebers und zum anderen aus der Perspektive des Arbeitnehmers erklärt. 13 Gemäß dem zuerst genannten „[…] Verständnis ist Mitarbeiterbindung das Resultat von Fluktuationsbeeinflussung […]“ 14 durch gezielte Maßnahmen des Arbeitgebers. Deren Ziele gehen jedoch „[…] über die Verhinderung unerwünschter Fluktuation weit hinaus. Nicht die Bindung der Mitarbeiter als Person ist das eigentliche Ziel, sondern die Erhaltung ihrer Kompetenzen und Motivationen.“ 15 Schlussfolgernd umfasst Mitarbeiterbindung aus der Sicht des Arbeitgebers sowohl den Erhalt der Mitarbeiter an sich, als auch deren Leistungsfähigkeit und -bereitschaft zum Nutzen des Unternehmens. 16 Die Notwendigkeit dieses weiten Begriffsverständnisses wird bei der Betrachtung eines idealtypisch verlaufenden Fluktuationsprozesses deutlich. Dieser beschreibt die freiwillige Abwanderung eines Mitarbeiters und lässt sich in zwei Teilprozesse gliedern: 1. Innere Kündigung: Der Mitarbeiter widerruft seine in der Vergangenheit getroffene Entscheidung über den Beitritt in das Unternehmen. 2. Tatsächliche Fluktuation: Aufgrund der Entscheidung gegen das Unternehmen kündigt der Mitarbeiter das Arbeitsverhältnis und verlässt das Unternehmen. 17 Folgt auf einer inneren Kündigung stets eine zeitnahe tatsächliche Fluktuation, ist die Gleichsetzung von Mitarbeiterbindung mit dem Verbleib der Mitarbeiter im Unternehmen vertretbar. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass der Fluktuationsprozess nicht immer in der beschriebenen Form abläuft. Mitarbeiter müssen aufgrund von Wechselbarrieren, die im Kapitel 4 beschrieben werden, oftmals im Unternehmen verbleiben, obwohl sie dieses verlassen möchten. 18 In diesem Fall wird der Fluktuationsprozess unterbrochen (Abbildung 4). Obwohl ein Mitarbeiter im Unternehmen verbleibt, kann auf-grund der inneren Kündigung, deren Folgen im Kapitel 3.1 beschrieben werden, nicht von positiver Mitarbeiterbindung im dargestellten Verständnis die Rede sein.
13 Vgl. Bauer, H. H./Jensen, S., 2001, S. 8.
14 Meifert, T. M., 2005, S. 35.
15 Gmür, M./Thommen, J.-P., 2006, S. 207.
16 Vgl. Bertrand, W. H. 2004, S. 266.
17 Vgl. Meifert, M. T., 2005, S. 35-36.
18 Vgl. Bröckermann, R., 2004, S. 19.
7
Abbildung 4: Fluktuationsprozess und dessen mögliche Unterbrechung
Der bloße Verbleib eines Mitarbeiters im Unternehmen lässt keine finale Aussage über dessen zukünftige Absichten und das tatsächliche Ausmaß der Mitarbeiterbindung zu. An dieser Stelle setzt die Definition aus der Perspektive des Arbeitnehmers an. Es wird hinterfragt, warum ein Mitarbeiter im Unternehmen verbleibt. Generell ist „[…] zwischen der juristischen Bindung mittels des Arbeitsvertrages und einer vom Mitarbeiter empfundenen Bindung zu unterscheiden.“ 19 Während die erste Form aufgrund des individuellen und kollektiven Arbeitsrechts genaue Bestimmungen erfährt, handelt es sich bei der empfundenen Bindung um einen komplexen psychologischen Zustand. Dieser wird in die Formen Verbundenheit und Gebundenheit unterteilt. 20 Die psychologische Verbundenheit basiert auf rein intrinsischer Motivation. Es handelt sich um eine emotionale Bindung. Die psychologische Gebundenheit wird dagegen zum einen durch die wahrgenommenen Nachteile eines Arbeitsplatzwechsels (kalkulative Bindung) und zum anderen durch eine empfundene Verpflichtung dem Arbeitgeber gegenüber erklärt (Loyalität). 21
19 Meifert, T. M., 2005, S. 35.
20 Vgl. Bauer, H. H./Jensen, S., 2001, S. 8.
21 Vgl. Habermann, W./Lohaus, D., 2006, S. 48.
8
Die Schnittstelle der Definitionsansätze aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmersicht liegt darin, dass der Arbeitgeber die Verbundenheit und Gebundenheit der Mitarbeiter zum Teil aktiv beeinflussen kann. Wird dies berücksichtigt, lässt sich eine sehr globale Definition der Mitarbeiterbindung in Anlehnung an vom Hofe (2005) wie folgt formulieren: Mitarbeiterbindung umfasst die Verbundenheit und Gebundenheit eines Mitarbeiters, die durch Maßnahmen des Arbeitgebers bewusst angestrebt werden, um unerwünschte Mitarbeiterfluktuation zu vermeiden und die Leistungsfähigkeit und die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter zum Nutzen des Unternehmens zu erhalten (Abbildung 5). 22
Im Rahmen der folgenden Ausführungen wird das vorgestellte Begriffsverständnis stetig weiterentwickelt und konkretisiert. Da die juristische Bindung ihre konkrete Erklärung im Arbeitsrecht findet, wird auf diese im Speziellen nicht weiter eingegangen. Die Vor- und Nachteile der psychologischen Bindungsformen sowie deren Be-stimmungsfaktoren werden im vierten Kapitel dargestellt.
22 Vgl. Hofe, A. v., 2005, S. 8.
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Diplom-Betriebswirt (BA) Frank Rademacher, 2008, Herausforderung Mitarbeiterbindung, München, GRIN Verlag GmbH
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