Ist das Fingerlängenverhältnis (2:D4D) der Frau ein morphometrisches Korrelat für Arachnophobie?
Inhaltsverzeichnis
Abstract 3
1. Einleitung. 6
2. Wissenschaftlicher Hintergrund 9
2.1 Geschlechtsdimorphismen 9
2.1.1 Allgemeine Geschlechtsdimorphismen. 9
2.1.2 Hirnstrukturelle Geschlechtsdimorphismen 10
2.2 Geschlechtsentwicklung des Menschen 13
2.2.1 Männlich oder weiblich? - Die Geschlechtsentwicklung 13
2.2.2 Wirkung d. Geschlechtshormone auf d. menschliche Gehirn.16
2.2.3 Geschlechtshormone und das Aggressionsverhalten. 17
2.3 Der 2:D4D Quotient 19
2.3.1 Was sagt der 2:D4D Quotient aus? 19
2.3.2 Der 2:D4D Quotient und das Aggressionsverhalten 22
2.4 Die Basisemotion Angst 24
2.4.1 Angst und Phobien. 24
2.4.2 Evolutionäre Begründung der Arachnophobie 25
2.4.3 Physiologische Grundlagen der Angst 28
2.4.4 Messbarkeit von Angst 31
2.4.5 Angst und der 2:D4D Quotient. 32
2.5 Ziel der Arbeit und Hypothesen. 34
3. Material und Methoden 36
3.1 Erstellung des Fragebogens. 36
3.2 Datenerfassung. 39
3.3 Auswertung der Fotographien 40
3.4 Statistik 42
4. Ergebnisse 43
5. Diskussion 50
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Ist das Fingerlängenverhältnis (2:D4D) der Frau ein morphometrisches Korrelat für Arachnophobie?
Anhang
1 Literaturverzeichnis
2 Anhang zur Hypothese I
3 Anhang zur Hypothese II
4 Anhang zur Hypothese IV
5 Anhang zur Hypothese V
6 Anhang Statistische Auswertung
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Ist das Fingerlängenverhältnis (2D:4D) der Frau ein morphometrisches Korrelat für Arachnophobie?
Abstract
Die hier vorliegende Untersuchung betrachtet den Zusammenhang zwischen einer arachnophobischen Neigung und dem Verhältnis des Zeigefingers (2D) zum Ringfinger (4D).
Der so genannte 2D:4D Quotient wird im menschlichen Körper durch pränatales Testosteron beeinflusst und wurde bereits für viele Untersuchungen zu geschlechtsdimorphistischen Ausprägung verschiedenster Eigenschaften genutzt. Viele klinische Studien haben beispielsweise bereits einen möglichen Zusammenhang zwischen pränatalem Testosteron und kognitiven Eigenschaften beim Menschen untersucht. Das vorgeburtliche Wachstum der Finger wird durch einen erhöhten Testosterongehalt negativ beeinflusst. So weisen Männer im Vergleich zu Frauen einen geringeren Quotienten auf, aber auch innerhalb eines Geschlechts gibt es natürliche Unterschiede. Hier setzt diese Untersuchung an. Es wird vermutet, dass Frauen mit einem eher weiblichen Quotienten eine größere Tendenz zur Ausprägung einer Arachnophobie haben, als diejenigen, die einen eher männlichen/höheren Quotienten aufweisen. Hierbei zeigte sich jedoch, dass in dieser Studie kein signifikanter Zusammenhang für die rechte Hand gefunden werden konnte, was unter Umständen jedoch mit dem methodischen Vorgehen bei der Ermittlung der arachnophobischen Neigung sowie der Stichprobengröße zusammenhängen kann. Bei Betrachtung der linken Hand konnte ein Zusammenhang festgestellt werden, der jedoch besagt, dass Frauen mit einem männlichen Fingerlängenverhältnis eher zur Arachnophobie neigen. Diese Studie kann nicht als endgültiges Ergebnis gesehen werden, sie sollte vielmehr als Anlass dienen, diese Fragestellung nochmals näher zu betrachten.
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1. Einleitung
1. Einleitung
Spinnen - für manch einen sind sie ganz normale Tiere, die mit einem Glas aus der eigenen Wohnung hinaus befördert, in dunklen Kellern und Garagen meist geduldet werden. Sie sind vielleicht nicht gerade wie kleine Eisbärenbabys, die seit Knut die Sympathieträger schlechthin sind, sie kümmern einen einfach nicht und werden nicht beachtet. Manche interessieren sich sogar für diese Geschöpfe. Andere jedoch werden panisch. Ihr Blick wird von den kleinen Monstern magisch angezogen. Der Puls erhöht sich, der Atem geht stoßweise. Der Anblick der acht flinken Beine und des fetten Hinterleibs sind nicht gerade das, was man in seinem Schlafzimmer vorfinden möchte. Was nun? Ein Glas drüber stülpen? Nein, sie könnte ja mit ihren ekeligen Beinen loskrabbeln. Im Wohnzimmer schlafen? Dann ist sie morgen irgendwo im Schlafzimmer verschwunden, was ein noch viel größeres Problem darstellen würde. Einsaugen? Dann krabbelt sie bestimmt wieder aus dem Staubsauger heraus. Fragen wir doch einfach einen Mann, der wird sie schon nach draußen setzen. Aber ist das wirklich so? Sind die Geschlechterrollen so einfach zu verteilen? Gibt es Eigenschaften, die typisch Mann oder typisch Frau sind? Jeder kennt die vielen Vorurteile bezüglich der Geschlechter. Nicht umsonst gibt es ganze Bücher über Frauen, die nicht einparken und Männer, die nicht zuhören können. Aber nicht nur die Medien haben sich mit diesem Phänomen beschäftigt. Wissenschaftler und Forscher wollen schon seit jeher wissen, was genau „den Mann“ und was „die Frau“ ausmacht.
Abb. 1 screenshot: planet wissen und Quarks & Co
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1. Einleitung
Angst vor Spinnen zählt zu den Eigenschaften, die eher der Frau zugesprochen werden. Männer hingegen sind gemäß ihrer Sozialisation furchtlos und ekeln sich natürlich nicht vor Spinnen. Sie können die ungebetenen Gäste meist einfach mit der Hand aus der Wohnung befördern. Es ist in der Tat wirklich so, dass anteilmäßig mehr Frauen unter Arachnophobie leiden als Männer. Dass dieses Thema aktuell ist (siehe Abb. 1 und 2), zeigen die zahlreichen Berichte der Medien sowie Studien vieler Wissenschaftler. Vor allem die Psychologen forschen nach Ursachen und Therapiemöglichkeiten. Angst vor Spinnen kann einschränken und nicht jeder möchte auf ein Picknick im Freien verzichten nur weil sich dort womöglich diese kleinen achtbeinigen Krabbeltiere befinden.
Abb. 2 screenshot: die Zeit und Focus online
Viele wissenschaftliche Studien haben sich in der Vergangenheit ebenfalls mit der geschlechtsdimorphistischen Ausprägung von Fingerlängenverhältnissen im Zusammenhang mit verschiedensten Eigenschaften, wie beispielsweise das Aggressionspotential, die sexuelle Orientierung etc., beschäftigt. Hier wurde teilweise festgestellt, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Fingerquotienten und der betreffenden Eigenschaft gibt, oft konnte jedoch auch kein Zusammenhang festgestellt werden.
Die vorliegende Studie untersucht einen möglichen Zusammenhang des Fingerlängenverhältnisses (2D:4D) bei der Frau und der Arachnophobie. Es stellt sich die Frage, ob man eine Neigung zur Angst vor Spinnen mit morphologischen Merkmalen, die durch pränatales Testosteron beeinflusst werden, in Zusammenhang bringen kann. Haben vielleicht Frauen mit einem weiblichen Fingerquotienten generell mehr Angst vor Spinnen
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1. Einleitung
als diejenigen, die einen männlichen Quotienten aufweisen? Oder stimmen die Vorurteile womöglich gar nicht? Ein Vergleich zwischen Männern und Frauen kann in dieser Studie, da hier nur Frauen befragt wurden, nicht gemacht werden, jedoch wird eine parallele Studie mit ausschließlich männlichen Probanden von Hanim Özata an der Universität Duisburg Essen durchgeführt.
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2.1.1 Allgemeine Geschlechtsdimorphismen
2. Wissenschaftlicher Hintergrund
2.1 Geschlechtsdimorphismen
2.1.1 Allgemeine Geschlechtsdimorphismen
In der Literatur wird der Begriff Geschlecht verwendet, ohne dass er expliziert definiert wird, denn jeder kann sich darunter etwas vorstellen. Es ist allgemein bekannt, dass dieser Begriff der Klassifizierung von Lebewesen als männlich oder weiblich dient. Hierbei werden das genetische sowie das genitale Geschlecht, welches durch primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale charakterisiert wird, unterschieden (HOFFMANN-LA ROCHE AG, 1998). Das gonadale Geschlecht hingegen wird durch die Keimdrüsen des Embryos bestimmt. Welche allgemeinen Unterschiede gibt es aber zwischen männlichen und weiblichen Individuen beim Menschen?
Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zu verhaltensbezogenen und kognitiven Unterschieden beider Geschlechter, wobei es hier nicht darum geht, das eine Geschlecht als „besser“ oder „leistungsfähiger“ darzustellen. Es werden lediglich kognitve Unterschiede, die auf biologischen und/oder sozialen Faktoren basieren, untersucht
(HAUSMANN, 2007). FENSON ET AL. (1994) haben beispielsweise in einer Studie herausgefunden, dass Frauen hinsichtlich verbaler Fähigkeiten besser abschneiden als Männer. Sie können sich unter anderem Wortreihen besser merken oder auch mehr Wörter mit dem gleichen
Anfangsbuchstaben in einer bestimmten Zeit aufzählen. Auch die kanadische Psychologin DOREEN KIMURA (1999), die zahlreiche kognitive Fähigkeiten Untersucht hat, bestätigt dieses Ergebnis.
Wenn es um die Raumkognition geht, so gibt es bei einigen Aufgaben Geschlechtsunterschiede, bei anderen jedoch nicht. Eindeutige Ergebnisse liefern Tests zur mentalen Rotation. Bei diesen Tests müssen Probanden unter Zeitdruck gleiche Würfelfiguren identifizieren (siehe Abb. 3). Es werden ihnen mehrere Würfelfiguren gezeigt. Einige dieser können durch mentales Rotieren in Übereinstimmung gebracht werden und müssen dann von nicht passenden Figuren abgegrenzt werden (HAUSMANN, 2007). Bei diesem Test liegen die Männer eindeutig im Vorteil. Frauen hingegen schneiden in Tests zum Ortsgedächtnis von Objekten eindeutig besser ab (EALS & SILVERMAN 1994). Auch KIMURA konnte diese Aussage durch ihre Studien belegen.
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2.1.2 Hirnstrukturelle Geschlechtsdimorphismen
Abb. 3 Mentaler Rotationstest bei dem die beiden Vergleichsfiguren markiert werden sollen, die die Originalfigur in rotierter Position abbilden. Quelle: HAUSMANN, M., (2007), S. 108
Es gibt zahlreiche weitere Untersuchungsgebiete, die sich mit ge-schlechtsdimorphistischen Fähigkeiten befassen. Beispielsweise Tests zur Wahrnehmungsgeschwindigkeit oder zu motorischen oder mathematischen Fähigkeiten. Nun wirft sich die Frage auf, warum sich diese Unterschiede entwickelt haben bzw. woher sie stammen. Hierzu können zum einen soziokulturelle, auf die in dieser Arbeit nicht eingegangen wird, als auch biologisch begründbare Einflüsse, auf die im Folgenden eingegangen wird, benannt werden.
2.1.2 Hirnstrukturelle Geschlechtsdimorphismen
Das menschliche Gehirn ist für jegliche Verarbeitung von afferenten und efferenten Reizen verantwortlich. Es hat bezüglich der grundlegenden anatomischen Strukturen bei beiden Geschlechtern einen einheitlichen Aufbau. Oberflächlich betrachtet gibt es zunächst keine Unterschiede bei Männern und Frauen, man kann das Gehirn, welches zusammen mit dem Rückenmark das Zentralnervensystem bildet, in fünf große Abschnitte unterteilen (siehe Abb. 4).
Die Medulla oblongata (Verlängertes Mark) wird meist, aufgrund der räumlichen Nähe, mit der Brücke (Pons) zusammen genannt. Durch diese Strukturen werden unter anderem vegetative Funktionen, wie Schlucken, Atmen oder der Blutkreislauf, gesteuert (CAMPBELL 2000). Weiterhin gibt es das Mesencephalon (Mittelhirn), das Diencephalon (Zwischenhirn), das Cerebellum (Kleinhirn) und das Telencephalon (Großhirn).
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Das Mesencephalon „kann als Schaltzentrum angesehen werden, von dem aus die codierten sensorischen Informationen an bestimmte Regionen des Vorderhirns gesendet werden.“ (CAMPBELL, 2000, S. 1106). Afferente Impulse werden also vom Mittelhirn weitergeleitet. Das Diencephalon kann in Epithalamus, Hypothalamus sowie die paarige Struktur des Thalamus unterteilt werden. Der Thalamus beinhaltet verschieden funktionelle Kerne, die unterschiedliche sensorische Informationen weiterleiten (ebd. 2000). Im Hypothalamus werden Körperfunktionen wie Atmung, Kreislauf, Nahrungsaufnahme und Körpertemperatur, also Funktionen, die die Homöostase eines Organismus betreffen, geregelt. In dessen Nähe liegt basal die Hypophyse, welche unter anderem an der Ausschüttung von ACTH, auf welches im Abschnitt 2.4.3 eingegangen wird, regelt. Der Thalamus leitet fast alle einkommenden sensorischen Reize an die Großhirnrinde weiter. Dem Kleinhirn kommen vor allem motorische Aufgaben zu. Haltung und Bewegung, Blickmotorik sowie die Feinmotorik werden von hier aus gesteuert (TREPEL, 2007). Das Kleinhirn steuert somit Koordination und Bewegungsabläufe.
Das Großhirn wird in zwei Hemisphären unterteilt, die durch den Balken miteinander verbunden sind (ebd., 2007). Sulci (Furchen) und Gyri (Windungen) charakterisieren die Oberfläche des Telencephalon. Weiterhin ist im Großhirn das limbische System, welches hauptsächlich für emotionale und vegetative Reaktionen des Organismus verantwortlich ist, verortet (ebd., 2007).
Wenn auch der funktionelle Aufbau des männlichen und weiblichen Gehirns gleich ist, so gibt es trotzdem Unterschiede. Das männliche Gehirn ist im Durchschnitt schwerer und größer als das weibliche (ALOISI, 2007). Ebenfalls wurde durch Studien festgestellt, dass die Dichte und Anzahl der Neuronen im Kortex bei Männern höher sind, was darauf zurückzuführen ist, dass der höhere Testosteronspiegel der Männer die Apoptose der Neuronen, vor allem in der Zeit der embryonalen Entwicklung, hemmt (ebd., 2007). Man vermutet, dass kognitive Unterschiede durch die verschiedenen Sexualhormone, bzw. deren unterschiedlichen Konzentrationen, beeinflusst werden
(GÜNTÜRKÜN, HAUSMANN, 2007). Der pränatale Einfluss von Sexualhormonen beeinflusst demnach eine geschlechtsdimorphistische Entwicklung des Gehirns (KAWATA, 1995, zitiert nach GÜNTÜRKÜN, HAUSMANN, 2007).
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2.1.2 Hirnstrukturelle Geschlechtsdimorphismen
Abb. 4 Die Abschnitte des erwachsenen menschlichen Gehirns Quelle: PINEL, J. P. J. ; PAUL, P. (Hg.), (2007)
Frauen hingegen haben mehr kortikale Windungen (ARNOLD, 2007) und verfügen über eine gleichmäßige Verteilung der grauen Substanz, die bei Männern in der linken Hemisphäre höher ist (CRAIG & LOAT, 2007). Daraus folgend weisen Frauen eine geringere Lateralisierung als Männer auf. Bei Schädigungen der linken Hemisphäre der Männer kommt es zu verbalen Problemen, welche bei Störungen der rechten nicht auftreten. Bei Frauen werden verbale Aufgaben durch Störungen beider Hemisphären beeinträchtigt (ebd., 2007).
Auf der Grundlage der geschlechtstypischen Lateralisierung und der unterschiedlichen kognitiven Leistungen wurden Untersuchungen durchgeführt, die einen möglichen Zusammenhang zwischen den geschlechtlichen Unterschieden der Asymmetrien mit denen der kognitiven Leistungen herstellten (GÜNTÜRKÜN, HAUSMANN, 2007). „ Für die Geschlechtsunterschiede des Neokortex existiert momentan noch kein klares funktionelles Korrelat, aber wahrscheinlich sind sie, ähnlich wie die zerebralen Asymmetrien, an der Generierung kognitiver Geschlechtsunterschiede beteiligt […]“ (ebd., S. 100).
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2.2.1 Männlich oder weiblich? - Die Geschlechtsentwicklung
2.2 Geschlechtsentwicklung des Menschen
2.2.1 Männlich oder weiblich? - Die Geschlechtsentwick-
lung
Ob ein Fötus sich zu einem männlichen oder weiblichen Organismus entwickelt, wird in erster Linie durch das chromosomale Geschlecht bestimmt. „Daher werden Personen mit zwei X-Chromosomen (XX) als weiblich, Individuen mit der Kombination von X- und Y-Chromosomen (XY) dagegen als männliche angesehen“ (ALOISI, 2007, S. 4). Nach der Fusion von Ei- und Spermienzelle wird die diploide Zygote somit durch eine der beiden Kombination der Geschlechtschromosomen charakterisiert.
Abb. 5 Geschlechtsentwicklung beim Säuger
Quelle:www.de.wikipedia.org/wiki/Bild:Genitalentwicklung_bei_S% C3A4ugern.PNG
Der Embryo besitzt in seinen frühen Stadien zunächst, unabhängig vom chromosomalen Geschlecht, ein so genanntes Ur-Genitalsystem. Zu dieser Zeit ist er hinsichtlich der Ausprägung seiner Geschlechtsorgane noch indifferent, er ist also bisexuell angelegt. Ein Embryo entwickelt sich zu einem Mann, da sich auf seinem Y-Chromosom Gene befinden,
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Arbeit zitieren:
Ulrike Weiß, 2008, Ist das Fingerlängenverhältnis (2D:4D) der Frau ein morphometrisches Korrelat für Arachnophobie?, München, GRIN Verlag GmbH
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