I
Zusammenfassung
Unternehmen investieren jährlich mehrere Milliarden Dollar in ihre IT. Ein Großteil davon findet sich in den Serverfarmen wieder. Die Möglichkeit Server zu virtualisieren und somit mehrere Server auf einer physischen Maschine laufen zu lassen ist noch nicht alt, doch bereits jetzt machen sich viele Unternehmen die Virtualisierung zu Nutze, um Investitionen im Bereich der Server einsparen zu können.
Unterschiedliche Umgebungen und Workloads können auf viel weniger Server verteilt und die Ressourcen besser genutzt werden. Einer der Hauptantriebsmomente für die Server-Virtualisierung ist die Tatsache, dass die meisten Server chronisch unausgelastet sind. Die Begründung findet sich darin, dass Server oft für Spitzenleistungen ausgelegt sind, diese aber nur sehr selten auftreten. Unter Normallast liegen die Ressourcen brach. Die Kostenreduktion stellt aber nur einen Aspekt dar, der für eine Serverkonsolidierung spricht; die Virtualisierungstechnik bringt noch einige andere Vorteile mit sich, zum Beispiel bessere Nutzwerte für Mitarbeiter des Unternehmens. Der End-User wird kaum bemerken, ob im Unternehmen mit einer virtuellen Serverfarm gearbeitet wird oder nicht. Allerdings ergibt sich eine Vielzahl an Nutzenpotentiale für Techniker, Consultants, Administratoren und Programmierer.
Die Durchführung einer Total Cost of Ownership-Analyse in Kombination mit einer Nutzwertanalyse bot sich in dieser Arbeit an, um sich der Problemstellung quantitativ und qualitativ nähern zu können. Für den Vergleich von physischen und virtuellen Servern wurden direkte und indirekte Kosten erfasst. Ebenfalls wurden Nutzenelemente bestimmt, die speziell für <
II
Abstract
Billions of dollars are annually spent on IT by companies all over the place. The majority of it relocates at server architecture. The opportunity to run various virtual servers on one substantial server by using virtualization is not very old yet. Still it is one perceived way to effect economy, which has already been considered by many companies.
Diverse environments and workloads can be allocated and run on very few servers in order to spare resources. One of the big time incentives of virtualization is the fact of having servers that are not working to full capacity. Basically because the servers are built for top-rate performance that only occurs every now and then. On regular duty the resources will always lie idle. The reduction of the expenses just makes up one facet over all. This is one striking credit for a server consolidation. But there are ample advantages of virtualization solutions: For instance a better efficiency and utility value for the employees. The end user will hardly notice a difference whether he is working with virtual servers or physical ones. However, using virtualization potential values for technicians, consultants, authorization administrators and software engineers will come along.
For this particular set of problems the most appropriate approach was a combination of a Total Cost of Ownership and a value benefit analysis for the purpose of acquiring the quantitative and qualitative aspects. Hence the entire consisting direct and indirect measurable costs needed to be gathered for a concluding comparison of virtual and pure physical servers. Likewise the most significant beneficial elements for <
III
Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung I
Abstract II
Inhaltsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
Vorwort V
1. Einleitung 1
2. Virtualisierung 1
2.1 Warum wird virtualisiert und was versteht man unter diesem Begriff 1
2.2 Wie funktioniert Virtualisierung 3
2.3 Welche Anbieter gibt es am Markt 5
2.4 Womit virtualisiert die Energiediensleister AG 6
3. Total Cost of Ownership (TCO) 6
3.1 Entwicklungstendenzen 6
3.2 Kritische Betrachtung von TCO 8
3.3 Aufbau eines TCO- Modells 9
3.4 Anpassung des Modells an die Problematik 10
3.5 Auswertung des Vergleichs von physischen und virtuellen Servern 12
4. Nutzwertanalyse 12
4.1 Beweggrund einer Nutzwertanalyse 12
4.2 Aufbau einer Nutzwertanalyse 13
4.3 Implementierung 15
5. Fazit 16
Literaturverzeichnis VI
Zeitschriftenartikel VII
Internetquellen.......................................................................................................... VII
Verzeichnis der Abbildungen im Anhang X
Anhang XI
IV
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung Aufl. Auflage BIOS Basic Input Output System ca. circa CIO Chief Information Officer CPU Central Processing Unit DHCP Dynamic Host Configuration Protocol DNS Domain Name System f. folgende ff. fortfolgende Hrsg. Herausgeber IT Informationstechnik RAM Random Access Memory ROI Return on Investment S. Seite SAN Storage Area Network TCO Total Cost of Ownership TVO Total Value of Opportunity USV unterbrechungsfreie Stromversorgung VGA Video Graphics Array vgl. vergleiche VM Virtuelle Maschine
V
Vorwort
Die hier vorliegende Arbeit entstand im Wintersemester 06/07 an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur zu Leipzig im Diplomstudiengang Betriebswirtschaft; Fachrichtung Wirtschaftsinformatik.
An dieser Stelle möchte ich den Personen danken, die zu der Entstehung dieser Arbeit beigetragen haben:
Frau X, ohne die das Erfassen der Kosten nie so genau möglich gewesen wäre,
Herrn Y, der mir in einigen Gesprächen mit Rat und Tat zur Seite stand und die Thematik somit für mich greifbar gemacht hat,
Herrn Z, der mir mit seinen Ausführungen ein sehr genaues Bild des Ist-Zustandes der Serverfarm der <
und denjenigen, die hin und wieder einen Blick, zur Korrektur, auf die Arbeit geworfen haben.
1
1. Einleitung
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Serverkonsolidierung, denn traditionelle Rechenzentren stehen vor einem gravierenden Wandel. Heutzutage fahren sie meist nur noch niedrige Serverauslastungen. „Die Hardware ist mittlerweile sehr leistungsfähig geworden…“ 1 Kaum ein Server ist heute noch mehr als 10-15 Prozent ausgelastet 2 . Zukünftig sollen sie flexibel sein und dynamisch reagieren können. Eine Möglichkeit der Umsetzung bieten gemeinsam nutzbare virtuelle Ressourcen. 3
Ziel einer Serverkonsolidierung ist sowohl die Reduzierung physikalischer Server und damit verbundener Peripherie, als auch das Erreichen besserer Verfügbarkeit, höherer Flexibilität und Erweiterbarkeit. Für Kaufleute stehen hier die Begriffe TCO und ROI, deren Ergebnisse sich positiv durch eine Serverkonsolidierung beeinflussen lassen.
4
Inwiefern das der Fall ist, soll am Beispiel der <
2. Virtualisierung
2.1 Warum wird virtualisiert und was versteht man unter diesem Begriff
Programme, die den Bildschirm kontrollieren, heißen Server. Sie verwalten lokale Daten für alle Anwendungsprogramme, den so genannten Clients, die den
1 Zimmer, D.: VMware und Microsoft Virtual Server, Bonn 2005, S. 42.
2 Vgl. Energie Effiziente IT Produkte.
3 Vgl. Dynamic Data Center: Befreiungsschlag für Rechenzentren.
4 Vgl. Zimmer, D.: S. 26.
5 Vgl. Spath, D. et. al. (Hrsg.): IT Virtualisierung und Grid-Computing, Präsentation in: Tagungsband,
Stuttgart 2006, S. 119-125.
Arbeit zitieren:
Lars Schmidt, 2007, Total Cost of Ownership-basierte Kosten-Nutzen-Analyse bei Virtualisierung, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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