Slowenien
Inhaltsverzeichnis
Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen. 2
1. Einleitung. 3
1.1 Problemstellung. 3
1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung. 4
2. Wirtschaftsstandort Slowenien. 4
2.1 Daten und Fakten 4
2.2 Bildung 6
2.3 Infrastruktur und geographische Lage 9
2.4 Wirtschaftsstruktur. 10
2.5 Steuervergünstigungen und Sonderwirtschaftszonen 11
3. Immobilienmarkt. 13
3.1 Allgemeine Marktsituation. 13
3.2 Markt für Büroflächen 13
3.3 Markt für Industrie- und Lagerhallen 15
3.4 Markt für Gewerbegrund. 15
4. GmbH Gründung 16
4.1 Vorraussetzungen 16
4.2 Der Weg zur GmbH 16
4.3 Checkliste zur GmbH-Gründung 19
5. Rechtslegung. 20
5.1 Immobilienrecht 20
5.2 Personalrecht 21
5.3 Steuerrecht. 26
5.3.1 Einkommensteuer. 26
5.3.2 Körperschaftsteuer 28
5.3.3 Mehrwertsteuer. 29
5.3.4 Doppelbesteuerungsabkommen 30
6. Rechnungslegung 30
7. Resümee 32
Literaturverzeichnis 33
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Slowenien
Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen
Tabellen
Tab. 1: Ausgewählte Wirtschaftsdaten Slowenien, 2005 bis 2008…………………... 5 Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an die Bundesagentur für Außenwirtschaft, 2008, Wirtschaftsdaten kompakt
Tab. 2: Ausgewählte Wirtschaftsdaten Deutschland, 2005 bis 2008…………………6 Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an die Bundesagentur für Außenwirtschaft, 2008, Wirtschaftsdaten kompakt
Tab. 3: Gütertransporte in Slowenien 2007……………………………………………9 Quelle: Statisches Bundesamt der Republik Slowenien, 2008
Tab. 4: Bruttoinlandsprodukt (Entstehung nach Wirtschaftsbereichen in Mio. Euro; konstante Vorjahrespreise; Veränderung im Vergleich zum Vorjahr in %)…………………………………………………………….11 Quelle: Bundesagentur für Außenwirtschaft, 2008
Abbildungen
Abb. 1: Hochschulabsolventen zwischen 2000 und 2007……………………………. 7 Quelle: Statistisches Bundesamt der Republik Slowenien, 2007
Abb. 2: Beteiligungsquote der Bevölkerung zwischen 19 und 23 Jahren an der Hochschulausbildung…………………………………………………………. 8 Quelle: Statistisches Bundesamt der Republik Slowenien, 2007/2008
Abb. 3: Mietpreise für Büroräume nach ausgewählten Zentren 2007……………..14 Quelle: Bundesagentur für Außenwirtschaft, 2007
Abb. 4: Mietpreise für Büroräume nach ausgewählten deutschen Zentren 2008…14 Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Immobilienführer Deutschland, 2008, Büromieten, S. 570-575
Abb. 5: Sozialversicherungsbeiträge in Slowenien…………………………………. 25 Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an TPA Horwath, Investieren in Slowenien 2007, 2007
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Slowenien
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
Der Begriff „Globalisierung“ ist in der Vergangenheit immer mehr zu einem Modewort geworden. Es existiert keine allgemein akzeptierte Definition von „Globalisierung“. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) definiert Globalisierung als einen „Prozess, durch den Märkte und Produktion in verschiedenen Ländern immer mehr voneinander abhängig werden - dank der Dynamik des Handels mit Gütern und Dienstleistungen und durch die Bewegung von Kapital und Technologie.“ 1 Glaubt man den Lexika, so ist Globalisierung als „Bezeichnung für die zunehmende Internationalisierung des Handels, der Kapital- sowie der Produkt- und Dienstleistungsmärkte und die internationale Verflechtung der Volkswirtschaften“ 2 zu verstehen. Die Globalisierung ist - anders gesagt - das Ergebnis von Marktöffnung, das mit dem Abbau staatlicher Vorschriften im Inneren und der Privatisierung staatlicher Unternehmen zu Stande kommt. Marktöffnung sorgt somit für verstärkten Wettbewerb. 3
Viele Unternehmen produzieren weltweit und haben so die Möglichkeit, die unterschiedlichen Situationen bezüglich Arbeitskosten, Investitionen und Steuern in den unterschiedlichen Ländern zu ihren Gunsten zu nutzen. Im Folgenden soll das Augenmerk speziell auf das Land Slowenien gerichtet werden. Seit 2004 ist Slowenien EU-Mitglied und war der Musterstaat unter den damaligen zehn Beitrittsländern. Als einziger dieser zehn Staaten konnte es am 1. Januar 2007 auf den Euro als Währung umstellen. Slowenien war damit das erste Land, das der Euro-Zone nach Einführung der Euro-Währung beigetreten ist. Mit der Trennung vom ehemaligen Jugoslawien begab sich das Land auf den schwierigen Weg in die Marktwirtschaft und zählt heute zu den fortgeschrittensten neuen EU-Mitgliedsländern.
1 Globalisierung: Ursachen, Fakten, Folgen, (o.J.), Link: http://www.globalisierung-infos.de/definition.html
2 Meyers Lexikon online, (o.J.), Link: http://lexikon.meyers.de/meyers/Globalisierung
3 vgl. Meyers Lexikon online, (o.J.), Link: http://lexikon.meyers.de/meyers/Globalisierung
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Slowenien
1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung
Eignet sich Slowenien aber auch als Produktionsstandort für deutsche Unternehmen? Wie attraktiv ist dieses Land wirtschaftlich gesehen und welche Standortvorteile ergeben sich durch ausländische Investitionen? Ziel der Untersuchung soll es sein, den Wirtschaftsstandort Slowenien so zu analysieren, dass die Vorzüge einer ausländischen Teilnahme an der slowenischen Wirtschaftsentwicklung klar hervorgehoben werden. Dabei wird zu Beginn auf wirtschaftliche Eckdaten des Landes, das Bildungsniveau, die Infrastruktur, die Wirtschaftsstruktur und Sonderwirtschaftszonen eingegangen. Im weiteren Verlauf sollen die Situation auf dem Immobilienmarkt und die Bestimmungen zur Gründung und Tätigkeit ausländischer Unternehmen in Slowenien aufgezeigt werden. Den Schluss bildet die Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen. Den gesamten Verlauf der Untersuchung hindurch soll Deutschland dabei als Vergleichsmaßstab herangezogen werden.
2. Wirtschaftsstandort Slowenien
2.1 Daten und Fakten
Die Republik Slowenien hat 2,02 Mio. Einwohner auf einer Fläche von 20.273 Quadratkilometer (qkm). Das Bundesland Bayern hat zum Vergleich 12,4 Mio. Einwohner auf einer Fläche von 70.549 qkm. Umso beeindruckender erscheint die wirtschaftliche Entwicklung Sloweniens. Verglichen mit Deutschland, weist es eine positivere Entwicklung in Bezug auf Arbeitslosenquote und Staatsverschuldung auf. Auch das Wirtschaftswachstum fällt - verglichen mit Deutschland - sehr viel höher aus. Von großer Bedeutung ist außerdem das deutlich niedrigere Lohnniveau von 1.285 Euro Brutto pro Einwohner und Monat (Stand 2007). 4
Damit sind die Löhne und Gehälter in Slowenien deutlich höher als in den anderen Ländern Mittel- und Osteuropas, liegen aber dennoch stark unter denen in Deutschland. 5 Im ersten Quartal 2008 lagen die durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste in Deutschland bei 3.015 Euro (ohne Sonderzahlungen) bzw. 3.364 Euro (mit Sonderzahlungen) pro Arbeitnehmer. 6
4 vgl. Bundesagentur für Außenwirtschaft, 2008, https://www.bfai.de/ext/anlagen/MktAnlage_5816.pdf?show=true
5 vgl. Datenbank Mobilität und Integration, (o.J.), Link: http://www.isoplan.de/mi/index.htm?http://www.isoplan.de/mi/slo/slo4.htm
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Slowenien
Im Laufe der letzten Jahre hat sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut Bundesagentur für Außenwirtschaft zunehmend erhöht und weist mit 33,54 Mrd. Euro im Jahr 2007 ein erneutes Wirtschaftswachstum von 2,5% auf. 7
Das größte Problem stellt die hohe Inflation dar. Für das Jahr 2008 wird eine Inflationsrate von 5,4% erwartet, was über dem EU Durchschnitt liegt. Dies kann sich negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit auswirken. Neben den Lohnsteigerungen werden die starke Konzentration des Handels und die hohe Energieintensität der Wirtschaft dafür verantwortlich gemacht, dass sich globale Preissteigerungen überdurchschnittlich auf die Teuerung auswirken. 8
Um Übersichtlichkeit zu wahren, können alle wichtigen Eckdaten Sloweniens und Deutschlands zusammengefasst den nachfolgenden Tabellen entnommen werden.
Tab. 1: Ausgewählte Wirtschaftsdaten Slowenien, 2005 bis 2008
Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an die Bundesagentur für Außenwirtschaft, 2008, Wirtschaftsdaten kompakt *e = erwartet
6 Telefonat mit Mitarbeiter des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden
7 vgl. Bundesagentur für Außenwirtschaft, 2008, https://www.bfai.de/ext/anlagen/MktAnlage_5816.pdf?show=true
8 vgl. Bundesagentur für Außenwirtschaft, 2008, Link: https://www.bfai.de/DE/Navigation/Datenbank-Recherche/Laender-und-Maerkte/Recherche-Laender-und-Maerkte/recherche-laender-und-maerktenode.html
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Tab. 2: Ausgewählte Wirtschaftsdaten Deutschland, 2005 bis 2008 Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an die Bundesagentur für Außenwirtschaft, 2008, Wirtschaftsdaten kompakt
2.2 Bildung
In Slowenien gibt es derzeit vier wissenschaftliche Hochschulen: die Universität in der Hauptstadt Ljubljana, die vorwiegend auf technische Wissenschaften ausgerichtete Universität in Maribor, die Universität Primorska und die 2006 gegründete Universität in Nova Gorica.
Die Universität in Ljubljana ist die älteste und renommierteste Universität in Slowenien und mit über 64.000 Studenten an 22 Fakultäten und drei Kunstakademien auch eine der größten Europas; sie umfasst u.a. die Fakultäten der Philosophie, Jura, Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Naturwissenschaften und Technologie. Die Universität von Maribor besteht aus 15 Fakultäten mit insgesamt 20.000 Studenten. Das Studienangebot umfasst u.a. Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Informatik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Chemie, Agrarwissenschaften und Krankenpflege. Neben den vier Universitäten gilt die Slowenische Akademie der Künste und Wissenschaften in Ljubljana als die wichtigste Institution der Forschung. Slowenien bietet heute über 60 Ausbildungsberufe im dualen System an und nimmt somit im Vergleich mit den anderen mittel-, ost- und südosteuropäischen Staaten eine
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Slowenien
Pioniersstellung im Bereich der beruflichen Ausbildung ein. 9 In Deutschland gab es 2007 zum Vergleich 344 anerkannte Ausbildungsberufe. 10
Im Jahr 2007 gingen 16.680 Absolventen von den Berufsakademien und Hochschulen in Slowenien hervor. 11 Die Entwicklung der Absolventenzahl in den letzten Jahren kann folgender Abbildung entnommen werden. 12
Abb. 1: Hochschulabsolventen zwischen 2000 und 2007
Quelle: Statistisches Bundesamt der Republik Slowenien, 2007
9 vgl. Datenbank Mobilität und Integration (o.J.), Link: http://www.isoplan.de/mi/index.htm?http://www.isoplan.de/mi/slo/slo3.htm
10 vgl. Bundesinstitut für Berufsbildung, 2007, Link: http://www.bibb.de/de/wlk26560.htm
11 vgl. Statistisches Bundesamt der Republik Slowenien, Link: http://www.stat.si/eng/novica_prikazi.aspx?id=1648
12 vgl. Statistisches Bundesamt der Republik Slowenien, Link: http://www.stat.si/eng/novica_prikazi.aspx?id=1648
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Arbeit zitieren:
M. Lerotic, S. Mattheus, V. Martin, 2008, Slowenien als Wirtschaftsstandort - Eine Analyse, München, GRIN Verlag GmbH
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