L S C S C H
IN N H I H A A L L T T S S V V E E R R Z Z E E I I C C H H N N I I S S
1. EINLEITUNG..............................................................................................3
2. WAS VERSTEHT MAN ALLGEMEIN UNTER EINER NEUROSE? .........4
3. DIE NEUROTISCHE ZWANGSERKRANKUNG .......................................5 3 . . 1 1 . . W W O G R R I Z W ? 5 3 E G N R D Z G ? 5 O L L I I E E G G T T D D I I E R E E N N Z Z E E Z Z W W I I S S C C H H E E N I T T U U A A L L U U N N D W A A N N G
3 . . 2 2 . . W W O Z W ? 6 3 E Z G ? 6 O R R A A N N E E R R K K E E N N N N T T M M A A N N E E I I N N E W A A N N G G S S S S T T Ö Ö R R U U N N G
3. 2. 1. Die Zwangshandlungen............................................................................................................... 6
3. 2. 2. Die Zwangsgedanken.................................................................................................................. 7
3 . . 3 3 . . E E I E R Z W 7 3 E E R Z 7 I N N I I G G E R K K L L Ä Ä R R U U N N G G S S M M O O D D E E L L L L E E D D E E R W A A N N G G S S E E R R K K R R A A N N K K U U N N G G
3. 3. 1. Psychopathologisches oder triebtheoretisches Modell ............................................................... 8
3. 3. 2. Das 2 - Faktoren - Modell von Mowrer ...................................................................................... 9
3. 3. 3. Das kognitiv - behaiviorale Konzept von Salkovski .................................................................... 9
3 . . 4 4 . . E E I F A 1 0 0 3 E F 1 I N N I I G G E A L L L L B B E E I I S S P P I I E E L L E E
3 . . 5 5 . . W W I Z W ? 1 0 0 3 N Z N ? 1 I E E K K A A N N N N M M A A N W A A N N G G S S E E R R K K R R A A N N K K U U N N G G E E N N B B E E H H A A N N D D E E L L N
3. 5. 1. Die pharmakologische Behandlung........................................................................................... 11
3. 5. 2. Die Verhaltenstherapie .............................................................................................................. 11
3. 5. 3. Begleitende therapeutische Maßnahmen.................................................................................. 11
4. SCHLUSSWORT .....................................................................................12
5. LITERATUR .............................................................................................13
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1 . . E E I 1 I N N L L E E I I T T U U N N G G
Zu Beginn dieser Arbeit habe ich mir die Frage gestellt, wie es dazu kommen kann, dass ein Mensch an einer Zwangsstörung erkrankt? Was sind die Ursachen? Was zwingt ihn dazu ständig dieselben Handlungen auszuführen? Was empfindet dieser Mensch? Wie kann man ihm helfen? Jeder von uns vollzieht die verschiedensten Rituale in seinem Alltag, doch wann wird ein Ritual zum Zwang? Auch ich fühle mich z. B. nur wohl, wenn ich morgens alles in der Reihenfolge erledige, wie ich es immer tue. Alles passiert ohne, dass ich darüber nachdenke. Rituale erleichtern unseren Alltag. Wir sparen viel Zeit, wenn wir über bestimmte Handlungsabläufe nicht mehr nachdenken müssen.
Jeder von uns hat zu bestimmten Gelegenheiten Glücksbringer oder Talismane bei sich. Viele haben an einem Freitag dem 13. ein mulmiges Gefühl, auch wenn sie dabei von anderen belächelt werden.
Schon Kinder versuchen das Schicksal mit kleinen Spielchen herauszufordern. Sie machen z. B. das Ergebnis einer Schularbeit vom Vorbeifahren eines roten Autos oder der Schrittzahl bis zur nächsten Ampel abhängig. Junge Mädchen rupfen an Gänseblümchen, um herauszufinden ob ihr Schwarm in sie verliebt ist. Aber ab wann sind solche Handlungen krankhaft? Was treibt Zwangsneurotiker dazu ihren gesamten Tagesablauf über Rituale zu bestimmen, die sie täglich mehrere Stunden an Zeit kosten?
Viele von uns haben Phantasien, oft auch kriminelle, in denen wir uns an Menschen, die uns geärgert haben zu rächen versuchen, aber die meisten von uns wissen, dass wir diese Dinge in der wirklichen Welt nie tun würden. Die Zwangskranken leiden unter solchen Phantasien und leben ständig mit der Angst, dass sie diese verwerflichen Dinge wirklich tun könnten. Was löst aber diese Zwangsvorstellungen aus?
Da ich die Zwangsneurose oder Zwangserkrankung mit ihrem eigentümlichen, erschreckenden und großteils ungeklärten Symptomen als besonders interessant erachte, habe ich mich entschlossen in dieser Arbeit über deren Entstehungsursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten zu schreiben. Bei der Sichtungen der Literatur wurde mir aber sehr schnell klar, dass es bei der Betrachtung der Zwangserkrankung etliche verschiedene Aspekte gibt, die ich nicht alle in dieser Arbeit berücksichtigen konnte, da sie den Rahmen bei Weitem gesprengt hätten. So habe ich versucht lediglich auf die, meiner Meinung nach, wichtigsten Aspekte der neurotischen Zwangserkrankung einzugehen.
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2 . . W W A N E ? 2 R N E ? A S S V V E E R R S S T T E E H H T T M M A A N N A A L L L L G G E E M M E E I I N N U U N N T T E E R R E E I I N N E E R E U U R R O O S S E
Es gibt verschiedene Begriffsdefinitionen von Neurosen. Ihnen allen gemein sind folgende Merkmale:
• Neurosen haben vorwiegend psychische Ursachen.
• Die Einordnung in die soziale Umwelt bleibt großteils erhalten.
• Der Verlauf ist nicht dermaßen zerstörend wie bei einer Psychose.
• Die Krankheit hängt eng mit den Entwicklungs- und Lernprozessen des Lebenslaufes zusammen.
(vgl. Hoffmann/Hochapfel 1995, S. 9)
Eine zusammenfassende Definition könnte nach Hoffmann folgendermaßen lauten:
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Im Jahr 1980 wurde der Begriff „Neurose“ im Diagnostical and Statistical Manual of Mental Disorders der APA (DSM III) durch den beschreibenden Begriff „neurotische Störung“ ersetzt. Und auch in der 10. Auflage der International Classification of Diseases der WHO (ICD 10) ist nur noch von neurotischen Störungen die Rede. Das hängt damit zusammen, dass diese Diagnose im Laufe der Zeit zu einer Diskriminierung geworden ist und die Ärzte wollen ihre Patienten beruhigen, in dem sie ihnen einreden wollen sie litten an „vegetativer Labilität“ oder „vegetativer Dystonie“ 1 (vgl. Hoffmann/Hochapfel 1995, S. 9 - 10).
1 Vegetative Dystonie ist eigentlich der Begriff für eine Störung des vegetativen Nervensystems. Die Betroffenen leiden häufig an Unruhe, Nervosität, Muskelkrämpfen, Kopfschmerzen und Angstzuständen und sind leicht reizbar (Vgl. Peters 2004, S. 151)
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Arbeit zitieren:
Kerstin Schatzig, 2007, Die Zwangsneurose: Ursachen, Anzeichen und Behandlungsmöglichkeiten, München, GRIN Verlag GmbH
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