Fachhochschule Worms
Fachbereich Betriebswirtschaft VIII
Verkehrswesen / Touristik
WS 2008/09
Seminararbeit
Seminar 2
Thema :
Bedeutung der Messe im Business-to-Business
Bereich
Petra Kreinhöffner
8. Semester
Datum der Abgabe: 02. Oktober 2
III
INHALTSVERZEICHNIS
Abkürzungsverzeichnis ... V
Darstellungsverzeichnis ...VI
1 Einleitung ... 1
2 Terminologie Messewesen ... 2
2.1 Messen und Ausstellungen ... 2
2.2 Messen und ihre Typologisierung... 4
2.2.1 Geographische Herkunft der Messebeteiligten ... 4
2.2.2 Angebotsbreite... 5
2.2.3 Güterklassen ... 6
2.2.4 Branchen und Wirtschaftsstufen ... 6
2.2.5 Funktionen von Messen... 6
2.2.6 Zielgruppen ... 7
3 Einordnung der Messe in den Marketing-Mix ... 9
3.1 Einsatz der Marketinginstrumente ... 9
3.2 Produktpolitik ... 11
3.3 Preispolitik ... 12
3.4 Distributionspolitik ... 12
3.5 Kommunikationspolitik ... 13
4 Terminologie Business-to-Business... 15
4.1 Abgrenzung des Business-to-Business Begriffs ... 15
4.2 Anbieter auf Business-Märkten ... 16
4.3 Besonderheiten der Zielgruppen auf Business-Märkten... 17
4.4 Güterkategorie des Business-to-Business Sektors... 18
IV
5 Messen im Business-to-Business Bereich ... 19
5.1 Stellenwert der Messe im Business-to-Business Bereich ... 19
5.2 Messearten im Business-to-Business Bereich ... 20
6 Praxisbeispiel "RDA-Workshop" ... 21
6.1 Bedeutung und Funktion des RDA-Workshop... 21
6.2 Ausstellerstruktur... 23
6.3 Marketing-Mix der Messeaussteller des RDA-Workshop... 23
6.4 Zielgruppe... 26
7 Fazit ... 27
Anhangsverzeichnis ... 29
Literatur- und Quellenverzeichnis ... 30
Anhang A ... 33
V
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
AUMA
Ausstellungs- und Messeausschuss der Deutschen
Wirtschaft e.V.
B-2-B Business-to-Business
B-2-C Business-to-Customer
bzw. beziehungsweise
CeBIT
Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie
und Telekommunikation
CRS Computerreservierungssystem
d.h.
das heißt
ITB Internationale
Tourismus-Börse
km Kilometer
RDA
Reisering Deutscher Autobusunternehmungen
z.B. zum
Beispiel
ZWA
Zentralausschuss der Werbewirtschaft
VI
DARSTELLUNGSVERZEICHNIS
Seite
Darst. 1
Typologisierung von Messen
8
Darst. 2
Messen im Marketing-Mix, AUMA 2007
10
Darst. 3
Kölnmesse Eingang Ost
22
Darst. 4 Fragebogenauswertung Marketing-Mix RDA-Workshop-
Aussteller
24-25
Darst. 5
Einblicke RDA-Workshop / Ausstellerstände
25
1
1 EINLEITUNG
,,Messe ist die höchstmögliche Konzentration von Angebot und Nachfrage auf
engstem Raum in kürzester Zeit". Schon in den frühen 50er Jahren formulierte der
damalige Direktor der Kölner Messe, Karl-Ferdinand von der Heyde, diesen
Fachmessenbegriff. Diese Definition hat bis Heute ihre Gültigkeit noch nicht verloren.
1
Die internationalen Leitmessen in Deutschland verzeichnen jährlich mehrstellige
Zuwachsraten, was ein Indiz dafür ist, dass Messen ihren festen Platz im Marketing-Mix
behaupten können.
2
Messen stellen ein sehr komplexes aber dennoch äußerst
wirkungsvolles Marketinginstrument dar. Eine Messe bietet ein so breites Spektrum an
Darstellungsmöglichkeiten und spricht dabei so viele emotionale und sachliche
Bedürfnisse an wie kaum ein anderes Marketinginstrument.
3
Der Messeauftritt bietet
die Gelegenheit, eine bestimmte Zielgruppe innerhalb kurzer Zeit verstärkt an einem Ort
anzutreffen. Unternehmen im B-2-B Bereich können damit einen persönlichen Kontakt
zu Kunden und Interessenten herstellen und eine Kundenkommunikation pflegen, die
sonst kaum möglich ist und die dabei direkt an die Zielgruppe geht.
4
Diese Arbeit soll die Bedeutung der Messe im B-2-B Bereich näher erläutern. Zum
besseren Verständnis wird zuerst auf die allgemeine Terminologie des Messewesens
eingegangen. Dabei erfolgt eine Erläuterung der Messetypologisierung und
anschließend die Einordnung der Messen in dem Marketing-Mix. Im Folgenden wird
der Begriff Business-to-Business definiert sowie die Anbieter, Zielgruppen und
Güterkategorien des B-2-B Bereichs aufgezeigt. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wird
die Messe im B-2-B Bereich veranschaulicht und am Praxisbeispiel ,,RDA-Workshop"
der führenden Leitmesse der Bus- und Gruppentouristik als klassische Ordermesse im
B-2-B Bereich verdeutlicht.
1 Vgl. Naumann, Carlheinz, Erfolgreich auf der Messe, Heidelberg, 1993, S. 15.
2 Vgl. Clausen, Elke / Schreiber, Peter: Messen optimal nutzen, Würzburg, 2000, S. 15.
3 Vgl. Clausen, Elke / Schreiber, Peter: Messen optimal nutzen, Würzburg, 2000, S. 10.
4 Vgl. Schütter, Sylvia: Die Messe als Marketinginstrument im Business-to-Business-Bereich,
Saarbrücken, 2008, S. 2.
2
2 TERMINOLOGIE MESSEWESEN
2.1 Messen und Ausstellungen
In der Literatur gibt es eine Vielzahl von Merkmalen, die die Begriffe Messe und
Ausstellung definieren. In diesem Abschnitt soll auf die Definitionen der
Gewerbeordnung und dem Zentralausschuss der Werbewirtschaft (ZWA) eingegangen
und die wichtigsten Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede von Messen und
Ausstellungen in der Praxis aufgeführt werden.
Nach § 64 der Gewerbeordnung wird der Begriff Messe wie folgt definiert:
(1) ,,Eine Messe ist eine zeitlich begrenzte, im allgemeinen regelmäßig
wiederkehrende Veranstaltung, auf der eine Vielzahl von Ausstellern das
wesentliche Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige ausstellt und
überwiegend nach Muster an gewerbliche Wiederverkäufer, gewerbliche
Verbraucher oder Großabnehmer vertreibt".
(2) ,,Der Veranstalter kann in beschränktem Umfang an einzelnen Tagen während
bestimmter Öffnungszeiten Letztverbraucher zum Kauf zulassen".
5
Der Begriff Ausstellung wird nach der Gewebeordnung definiert als ,,...eine zeitlich
begrenzte Veranstaltung, auf der eine Vielzahl von Ausstellern ein repräsentatives
Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige oder Wirtschaftsgebiete ausstellt und
vertreibt oder über dieses Angebot zum Zweck der Absatzförderung informiert".
6
Der Zentralausschuss der Werbewirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Ausstellungs-
und Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA) und dem Deutschen
Städtetag legte 1964 folgende Begriffsbestimmung fest:
7
5 Vgl. Selinski, Hannelore / Sperling, Ute A.: Marketinginstrument Messe, Bachem, 1995, S. 13 f.
6 Vgl. ebd. S. 13 f.
7 Vgl. von Schlieben, Christiane: Touristische Messen und Ausstellungen, Göttingen, 1993, S. 11.
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