Gliederung Seite
1. Ei in nl le ei it tu un ng g 3 1 E 3
2. Eu ur ro op pa a a al ls s k ku ul lt tu ur re el ll le er r R Ra au um m 4 2 E 4
3. Eu ur ro op pa a a al ls s P Po ol li it ti is sc ch he er r R Ra au um m 6 3 E 6
3. 1 1 Di ie e R Re ef fo or rm mw we el ll le en n i in n d de en n T Tr ra an ns sf fo or rm ma at ti io on ns ss st ta aa at te en n 6 3 D 6
3. 2 2 Re eg gi io on na al li is si ie er ru un ng g 7 3 R 7
3. 3 3 Gr re en nz zr rä äu um me e 8 3 G 8
4. Eu ur ro op pa a a al ls s W Wi ir rt ts sc ch ha af ft ts s- - u un nd d V Ve er rk ke eh hr rs sr ra au um m 10 0 4 E 1
4. 1 1 De er r W Wi ir rt ts sc ch ha af ft ts sr ra au um m 10 0 4 D 1
4. 2 2 Di ie e B Be ei it tr ri it tt ts sl lä än nd de er r u un nd d i ih hr re e B Br rü üc ck ke en nf fu un nk kt ti io on n z zu u d de en n ö ös st tl li ic ch he en n N Na ac ch hb ba ar rn n 12 2 4 D 1
4. 3 3 Eu ur ro op pa a a al ls s V Ve er rk ke eh hr rs sr ra au um m 13 3 4 E 1
5. Eu ur ro op pa a a al ls s M Mi ig gr ra at ti io on ns s- - u un nd d A Ar rb be ei it ts sr ra au um m 15 5 5 E 1
6. Fa az zi it t 16 6 6 F 1
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1. Einleitung
Vor fünfzig Jahren wurde auf dem europäischen Kontinent in Rom eine Gemeinschaft geschaffen, welche aus Kriegsgegnern Freund und Partner machte. Diese verpflichteten sich in den „Römischen Verträgen“ vom 25. März 1957 (www.wikipedia.de) z zu e einer w wirtschaftlichen und a atomaren Z Zusammenarbeit. D Die d damaligen G Gründungsländer, B Belgien, B Bundesrepublik u
Deutschland, F Frankreich, I Italien, L Luxemburg u und N Niederlande, s schufen m mit d der E EWG ( (Euro- D päische W Wirtschaftsgemeinschaft) u und d der E EURATOM d den G Grundstein d der s späteren E Europäi- p schen U Union. s Die G Grundwerte a auf d dem d die E Europäische U Union b beruht, b beschreibt P Paraskawopoulos ( (2001) D wie f folgt: w „Europa i ist d die P Philosophie d der G Griechen, v verbunden m mit d dem U Unbesiegbarkeitsge- - „ - daanken d der F Freiheit d Europa i ist d das R Rechtssystem d der R Römer i in V Verbindung m mit d dem U Unverzichtbarkeits- - E - geedanken d der O Ordnung g Europa i ist n nicht z zuletzt d die E Ethik d des C Christentums, v verbunden m mit d dem ü übergeordne- - E - teen G Gedanken d der M Menschenwürde“ ( (Paraskawopoulos, S S.; 2 2001 S S.9) t Aufgrund d dieser W Werte u und a anderer e erreichter Z Ziele, w welche d die E EU g geschaffen h hat, w wie z zum A Beispiel d das „ „Schengener A Abkommen“ u und e einen g gewissen W Wohlstand, i ist d die G Gemeinschaft B ein M Magnet f für v viele N Nationalstaaten g geworden. e Da E Europa b bis 1 1990 e ein g geteilter K Kontinent w war, k kam d der E EU n nach d den m meist f friedlichen R Re- D
volutionen i in O Ost- u und O Ostmitteleuropa d die R Rolle d der V Vereinigung, a auch i im e eigenen I Interesse, v zu g gegen. S Schon M Mitte d der n neunziger J Jahre r reichten d die L Länder O Ostmitteleuropas u und O Osteu- z ropas d den A Antrag a auf A Aufnahme i in d die E EU b bei d der K Kommission e ein. r Für d die T Transformationsstaaten, w war d die E EU w wie d das P Paradies. S Seit 2 2007 n nun, s sind i in d der E EU F 27 S Staaten M Mitglieder u und d darunter z zehn L Länder a aus d den E Ehemaligen W Warschauer P Pakt. 2 Die f folgende A Ausarbeitung s soll s sich m mit d den P Perspektiven d der N Neuen M Mitglieder n nach d der E EU- D
Osterweiterung
b
befassen
u
und
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positive
s
sowie
n
negative
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Folgen
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aufzeigen
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und
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bewerten.
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Zum
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3
2. E Europa a als k kultureller R Raum 2 Europa u und d die E Europäische U Union h haben m mit d der O Osterweiterung a ab d dem J Jahr 2 2004 d die T Tei- E lung d des K Kontinentes ü überwunden, w wenn a auch m manche G Gräben b bis h heute n noch n nicht g ge- l
schlossen s sind. I Immer n noch s sind F Fragen d der V Vergangenheit w wie d der U Umgang m mit d den B Benes s
Deskreten, d der V Vertreibung d der D Deutschen a aus d den O Ostgebieten, d das P Problem d der U Ungarn i in D Rumänien u und u umgekehrt u und d die V Vorurteile z zwischen O Ost u und W West g gegenwärtig. R Wenn m man s sich d das l letzte J Jahrhundert, m mit J Judenverfolgung, E Eisernen V Vorhang u und d den W
Balkankrieg a anschaut, i ist d die e einzige A Antwort d darauf d die e europäische V Vereinigung u und I Integ- B ration ( (vgl. W Weiss, C Ch. 2 2001: 1 1596). N Nur i im W Wesen d der V Vereinigung E Europas i ist e es m möglich r und u unbedingt n nötig d die Z Zukunft „ „...gemeinsam, f friedlich u und i in g gegenseitiger A Achtung z zu u
gestalten“ ( (Weiss, C Ch. 2 2001. S S.1596). W Was i im w westlichen E Europa i in d den l letzten J Jahrzehnten g gelungen i ist, m mit d der A Aussöhnung z zwischen D Deutschland u und F Frankreich z zum B Beispiel, m muss g in d den ö östlichen M Mitgliedsländern e ebenfalls g gelingen. G Gegenwärtig h herrscht e eher d die A Angst i
gegenüber o osteuropäischen B Banden u und b billigen A Arbeitskräften v vor. D Doch d dabei w wird v verges- g sen, d dass d die G Geschichte E Europas s schon i immer e eine G Geschichte v von M Multinationalität u und s
wechselnden H Herrschaftsgebieten w war. w Im g gesamten e europäischen R Raum f finden s sich B Beispiele f für e eine K Kultur, w welche h heutige n natio- I
nalstaatliche G Grenzen ü überschreitet. S So i ist e es z zum B Beispiel a auffällig, d das d die O Ostseestädte n wie z zum B Beispiel L Lübeck u und R Riga d doch Ä Ähnlichkeiten a aufweisen, o obwohl d diese H Heute i in w
Deutschland u und L Lettland z zu f finden s sind. D Des w weiteren k kann d der J Jugendstil-Antlitz d der S Städte D
Stockholm u und K Krakau m miteinander v verglichen w werden, w wobei d deutlich w wird w welchen U Umfang S der K Kulturkreis d damals h hatte. E Ein w weiteres t typisches B Beispiel f findet s sich i in R Rumänien. W Wenn d man s sich i in S Sibiu, d dem e ehemaligen H Hermannstadt u umschaut, f fühlt m man s sich i in e eine m mittelal- m terliche d deutsche S Stadt v versetzt. E Ebenso f findet s sich d dieses B Beispiel i im s siebenbürgischen t Raum m mehrmals, a auch i im v vergleich z zu u ungarischen S Städten. G Gerade R Rumänien, a aufgrund R seines t turbulenten E Einigungsprozesses n nach 1 1918 i ist e ein g gutes B Beispiel f für L Länderüber- s
schreitende K Kulturräume. E Es g gibt i in R Rumänien e eine g große u ungarische M Minderheit, w welche i im s
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D traditioneller V Verflechtungen z zwischen D Deutschland u und P Polen, D Deutschland u und T Tschechien t und D Deutschland u und U Ungarn f fördern ( (vgl. P Paraskawopoulos, S S.; 2 2001 S S.196). u
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Laut W Weiss C Christina, u umspannte d der K Kulturraum, w welcher f für O Osteuropa r relevant i ist, s sich L von F Frankfurt a am M Main b bis T Tallinn u und v von B Berlin n nach L L´viv i in d der U Ukraine. M Mit d der E EU- v
Osterweiterung i ist d die C Chance g gegeben d den e ehemaligen K Kulturraum w wieder z zu b beleben. O Nicht n nur i im a architektonischen B Bereich b bestehen G Gemeinsamkeiten. A Auch i im k künstlerischen, N
lyrischen u und m musikalische G Gemeinsamkeiten e existieren Ä Ähnlichkeiten. S So w wurde z zum B Bei- l spiel d der D Dadaismus i in I Iasi ( (Rumänien) b begründet u und n nicht i in Z Zürich ( (vgl. W Weiss, C Ch. 2 2001: s 1597). D Da d die i innereuropäischen G Grenzen d durch d das S Schengener A Abkommen s schrittweise 1 abgebaut w werden, b bestehen g gute M Möglichkeiten d diese v vergessenen T Tatsachen w wieder h hervor a zu b bringen. z
Als n negativer F Faktor, w welcher e ebenfalls z zu b benennen i ist, s soll d die T Tatsache g gelten, d dass t tradi- A
tionsreiche K Kulturräume z zerschnitten w werden. D Dies b betrifft z zum B Beispiel d den R Raum U Ukraine- t Polen. B Bei d diesem F Fall w wird a aufgrund d der V Visabestimmungen f für n nicht E EU-Länder d der K Kultur- P
austausch b beeinträchtigt. S So w werden n neue G Gräben a aufgetan. D Die E EU t täte g gut d daran, s solche a
traditionellen B Bindungen s stärker z zu b berücksichtigen ( (vgl. S Sturm, R R. & & P Pehle, H H. 2 2006: 1 179). t
Ebenfalls e ein B Beispiel h hierfür i ist d die B Beziehung z zwischen d der R Republik M Moldawien u und R Ru- E mänien. M Moldawische S Staatsbürger, w welche n nach R Rumänien e einreisen w wollen, b benötigen s seit m dem 1 1.1.2007 e ein V Visum f für d die E Europäische U Union u um F Familienangehörige z zu b besuchen d oder w wirtschaftlich T Tätig z zu w werden. D Dies i ist f für d die O Ostperipherie R Rumäniens h hinderlich i in o deren E Entwicklung u und d die D Disparitäten z zwischen W West- u und O Ostrumänien k könnten s sich w wie- d der v verschärfen. d
Einen e einheitlicher K Kulturraum, k könnte e ebenfalls d dazu b beitragen e eine E Europäische I Identität E zu s schaffen, w welche h heute n noch n nicht a ausgeprägt i ist. W Weidefeld ( (2004) s schreibt d dazu: „ „Euro- z päische I Identität i ist z zunächst n nichts a anderes a als d die H Herkunftseinheit E Europas a aus d der g ge- p
meinsamen G Geschichte“ ( (Weidefeld, W W. 2 2004 S S.17). D Der A Ausdruck f fasst z zusammen, w was m jetzt w wieder e erreicht w werden k kann. D Durch d die O Osterweiterung s sich d der G Gemeinsamen G Ge- j schichte u und K Kultur b bewusst z zu w werden u und d daraus I Identität f für E Europa f finden. A Aber u und h hier s liegt d die C Chance f für d die n neuen M Mitglieder, a auch e eigene I Identität w wieder z zu f finden w wie z zum l Beispiel R Rumänien a als W Wiege e einer E Europäischen K Kunstrichtung. S Somit k können e es d die O Ost- B
mitteleuropäischen S Staaten s schaffen e einen v vergessenen K Kulturraum, i ihren K Kultraum w wieder m zu b beleben u und i ihren B Beitrag z zu e einer e europäischen I Identität l leisten, w welche f folgend d die e eu- z
ropäische I Integration s stärken k kann. r
5
3. E Europa a als P Politischer R Raum 3 3.1 D Die R Reformwellen i in d den T Transformationsstaaten 3 Die E Europäische U Union i ist n neben e ein k kulturellen R Raum a auch e ein p politischer R Raum, w welcher D
Demokratien v verschiedenster C Couleur b beinhaltet. D
der i in d die E EU. d
(Tabelle n nach: D Dieringer, J J. 2 2005. S S.487) ( Diese T Tabelle z zeigt a auf, w was f für M Maßnahmen i in d den e einzelnen P Politikfeldern d durchgeführt D wurden u um i in e einen m möglich k kurzen Z Zeitraum d die T Transformation z zu s schaffen. D Diese d drei w Wellen s sind e ein V Versuch d der G Gliederung d der T Transformation, w welche a allerdings a als n noch n nicht W
abgeschlossen a angesehen w werden k kann. a Mit d diesen S Schritten n näherten s sich d die M MOE- L Länder a an d die E EU a an. D Die P Perspektiven d der M neuen M Mitglieder l liegen d darin, d dass m mit e einhergehender e europäischen I Integration a auch d die n
Politischen S Systeme s stabilisiert w werden. A Auch w wenn m man i in d den L Ländern d der O Osterweiterung P von g gefestigten D Demokratien a ausgehen k kann, s so s sind d doch n noch v verhältnismäßig v viele e ex- v treme W Wahlergebnisse z zu s sehen, w wie z zum B Beispiel i in P Polen. D Des w weiteren t treten i in d diesen t Ländern h häufiger R Regierungsstreitigkeiten a auf, w was z zur Z Zeit i in R Rumänien e eindeutig n nachzu- L
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Markus Jungmann, 2007, Perspektiven der Entwicklung Ostmitteleuropas nach der EU-Osterweiterung, München, GRIN Verlag GmbH
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