Literaturverzeichnis
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136
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II
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III
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sönlichkeits- und Vermögenswerte Schroeder, Friedrich-Christian;
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Der erfolglose Kläger
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(zitiert als: Nierwetberg, NJW 1996, 432, …)
Grundkurs Strafrecht, Die einzelnen Delikte Otto, Harro
7. Auflage 2005
De Gruyter, Berlin (zitiert als: Otto, StR BT § … Rn. …)
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Schröder, Horst C.H. Beck, München (zitiert als: Sch/Sch/Autor, § … Rn. …)
Anmerkung zu Urteil des BGH 5. StS v. 12.11.57 – Schröder
5 StR 447/57
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Prozessbetrug durch Rechts- und ungenügende Tat- Seier, Jürgen sachenbehauptungen ZStW 102 (1990), Heft 3, S. 563 (zitiert als: Seier, ZStW 102, 563, …)
ZPO – Kommentar
Thomas, Heinz;
27. Auflage 2005
Putzo, Hans C.H. Beck, München (zitiert als: Thomas/Putzo/Autor, § … Rn. …)
IV
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54. Auflage 2007
Fischer, Thomas C.H. Beck, München (zitiert als: Tröndle/Fischer, § … Rn. …)
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Zivilprozessordnung
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26. Auflage 2007
Verlag Dr. Otto Schmidt, Köln (zitiert als: Zöller/Autor, § … Rn. …)
V
A Einleitung 1
I Allgemeines und Aufbau der Arbeit 1
II Auswirkungen des § 138 I ZPO auf § 263 StGB 2
1. § 138 I ZPO 2
2. Verhältnis des § 138 ZPO zu § 263 StGB im Bezug auf den Vorsatz 2
B Die Problemstellungen beim Prozessbetrug in den verschiedenen Verfahren 3
I Prozessbetrug im kontradiktorischen Verfahren 3
1. Sind Rechtsbehauptungen Tatsachen oder Werturteile 3
a Streitstand 3
b Zusammenfassung 4
2. Objektive Zurechnung 5
3. Gerichtliche Entscheidungen als Vermögensverfügung 7
4. Non liquet Situation 9
a Streitstand 9
b Zusammenfassung 11
5. Vermögensschaden 11
II Betrug im Versäumnisverfahren 12
a Streitstand 12
b Zusammenfassung 13
III Betrug im Mahnverfahren 14
1. Mahnverfahren 14
a Streitstand 14
b Zusammenfassung 15
2. Automatisiertes Mahnverfahren 16
VI
3. Die Schadenskonstruktion 16
4. Die objektive Zurechnung 16
C Prozessbetrug im Versuch 17
I Täuschungsmanöver im mündlichen Vortrag 17
II Täuschungsmanöver durch Klageeinreichung bzw vorbereitende Schriftsätze 17
III untauglicher Versuch Wahndelikt 18
D Zusammenfassung 19
VII
Der Richter und sein Lenker – Der Prozessbetrug im Zivilprozess unter
strafrechtlichen Gesichtspunkten
A. Einleitung
I. Allgemeines und Aufbau der Arbeit
Der Prozessbetrug betrifft Betrugshandlungen im Prozess jeder Art, im Erkenntnisverfahren, in der Vollstreckung oder in anderen von den Prozessgesetzen geordneten Verfahren. Es wird zwischen dem Betrug im Prozess und dem Prozessbetrug im engeren Sinne unterschieden. Ersterer erfolgt durch Täuschung des Prozessgegners mittels falschen Parteivortrags und sach- lich unbegründeter Anträge durch vorbereitende Schriftsätze und Vergleichsverhandlungen. 1 Letzterer liegt grundsätzlich vor, wenn das Rechtspflegeorgan (Richter, Rechtspfleger, Ge- richtsvollzieher) dahingehend getäuscht wird, dass es über das Vermögen der Prozessparteien verfügt. 2 Der Täter will also durch eine erschlichene prozessuale Verfügung des Rechtspfleg- organs die rechtswidrige Bereicherung auf Kosten der anderen Partei erreichen. 3 Nachfolgen- de Ausführungen beziehen sich auf den Prozessbetrug im engeren Sinne.
Beim sog. Prozessbetrug handelt es sich folglich um eine Fallgruppe des Betruges gem. § 263 StGB. Eine Strafbarkeit dessen ist seit langem in Rechtsprechung und Literatur anerkannt. Wegen seiner Besonderheiten wird er teilweise getrennt kommentiert. Grund dafür sind spezi- fische die einzelnen Betrugsmerkmale betreffenden Probleme, die sich hinter diesen Konstel- lationen verbergen. Wichtig ist auch, dass ein Vermögensschaden durch den Prozess gar keine „vermögensrechtliche“ Streitigkeit voraussetzt. Ein Prozessbetrug kann überall vorkommen, so z.B. auch in Ehe- und Kindschaftssachen, solange das Verfahren Auswirkungen auf das Vermögen hat. 4 Bis 1945 wurde der Prozessbetrug weit reichend diskutiert. Es gab auch einige Verfahrensän- derungen in der Zivilprozessordnung (gerade die Einführung der Wahrheitspflicht 1933 - § 138 ZPO – hatte Konsequenzen auf diverse Streitigkeiten bezüglich des Prozessbetrugs), so- dass einige Streitpunkte sich erübrigt haben bzw. im Laufe der Praxis des Reichsgerichts und auch des BGH anerkannt worden sind. Dies betrifft vor allem die Frage, ob im Mahnverfah- ren, in einer non liquet Situation oder einem Vollstreckungsverfahren der Prozessbetrug über- haupt möglich ist. Diese Problematik und die Ansichten der Literatur werden im Verlauf die- ser Arbeit diskutiert. Da jedoch mithilfe verschiedenster Theorien versucht wird, einen Pro-
1 LK/Tiedemann, § 263 Rn. 235.
2 LK/Tiedemann, § 263 Rn. 236.
3 LK/Lackner (10. Aufl.), § 263 Rn. 305.
4 Fahl, Jura 1996, 74, 75; Jänicke, S. 482; Fahl, JA 1998, 361, 362.
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Arbeit zitieren:
2005, Der Richter und sein Lenker, München, GRIN Verlag GmbH
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