Gliederung
Abbildungsverzeichnis. II
1. Einleitung. 1
2. Grundlagen des CRM. 1
2.1 Definition und Abgrenzung. 1
2.2 Ziele 2
3. Instrumente des CRM 2
3.1 Analytisches CRM 3
3.1.1 ABC-Analyse 3
3.1.2 RFMR-Methode 4
3.1.3 Kundenportfolio. 4
3.1.4 Customer Lifetime Value - Kundenlebenszeitwert. 6
3.2 Operatives CRM 7
3.2.1 Database Warehouse. 8
3.2.2 Data Mining 9
3.2.3 Computer Aided Selling (CAS) 9
3.2.4 OLAP. 12
3.3 Kollaboratives CRM. 13
4. Umsetzung von CRM 14
4.1 Voraussetzungen. 14
4.2 Kernkompetenzen im CR-MProzess 15
4.3 Softwareauswahl 16
4.4 Balanced Scorecard 17
5. Fazit 18
Literaturverzeichnis III
Seminararbeit Karin Kaltenbach Besonderheiten und Instrumente 5. Semester
des customer relationship management (CRM)
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Dimensionen und Einflußfaktoren eines
Kundenattraktivität-Wettbewerbspositionen-Portfolio .........................5
Abbildung 2: Informations- und Koordinationsbedarf verschiedener
Unternehmensbereiche im Rahmen von Verkaufsprozessen ............10
Abbildung 3: Elemente eines CAS-Systems ...............................................................10
Abbildung 4: Infrastruktur eines CAS-Systems..........................................................11
Abbildung 5: Vom Call Center zum CIC ......................................................................14
Abbildung 6: Kernkompetenzen für einen für einen erfolgreichen CRM-Prozess...15
Abbildung 7: Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard ...................................17
II
Seminararbeit Karin Kaltenbach Besonderheiten und Instrumente 5. Semester
des customer relationship management (CRM)
1. Einleitung
In der heutigen Zeit werden immer stärkere Veränderungen auf den Märkten festgestellt. Eine ganz enorme Veränderung stellt das Kommunikationsverhalten der Kunden dar. Es werden immer öfters verschiedene Kommunikationsmedien verwendet. Früher erledigte man alles per Post oder Telefon, heutzutage wird gefaxt, telefoniert oder gemailt. Somit wird es für die Unternehmen immer schwieriger einen Überblick über alle Transaktionen mit ihren Kunden zu halten, obwohl dies in der heutigen Zeit immer wichtiger wird. Auch durch den steigenden Wettbewerb und die immer ähnlicher werdenden Produkte können sich die Unternehmen kaum noch durch ihre Kernleistungen am Markt positionieren. Z. B. wenn ein Anbieter von Anzügen bereits die modischen Vorlieben, die Größe, die Farbwünsche und auch die preislichen Vorstellungen ihrer Kunden kennt, können sie genau das passende Angebot unterbreiten. Für den Kunden ist dies sehr bequem bei diesem Anbieter einzukaufen und er ist mit dem Service zufrieden. Aus diesem Grund bleibt er bei diesem Anbieter und wechselt nicht zu einem anderen, obwohl dieser vielleicht gerade ein günstigeres Angebot hätte. Um also einen Kunden langfristig ans Unternehmen zu binden, bedarf es einer sorgfältigen Pflege aller Kommunikationsbeziehungen zwischen Kunde und Unternehmen. 1
2. Grundlagen des CRM
2.1 Definition und Abgrenzung des Begriffs CRM
Das klassische Marketing kann den geänderten Anforderungen des Kunden nicht mehr gerecht werden. Auch aus der dargelegten Problemlage aus der Einleitung und den stetig wachsenden Möglichkeiten der modernen Kommunikations- und Informationstechnologien wurde eine Neuorientierung erforderlich. Aus dieser Neuorientierung ist das Konzept des customer relationship managements bzw. des Kundenbeziehungsmanagements ent-standen.
1 http://www.crm-portal.de (20.04.2005)
1
Seminararbeit Karin Kaltenbach Besonderheiten und Instrumente 5. Semester
des customer relationship management (CRM)
Customer relationship management ist der englische Begriff für die Verwaltung von Kundenbeziehungen. Die Ansprache und die Bindung der Kunden nehmen einen immer höheren Stellenwert ein. Deshalb werden sämtliche Daten von Kunden und alle Transaktionen mit diesen Kunden in Datenbanken gespeichert. Diese Daten werden integriert und aufbereitet, so dass im Unternehmen an jeder Stelle diese Daten in der passenden Zusammenstellung zur Verfügung stehen. 2
Die Einsicht, dass der Kundenstamm einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren darstellt und mangelnde Kundenbeziehungen einen enormen Kostenfaktor bedeuten, trägt dazu bei, dass CRM in immer mehr Unternehmen umgesetzt wird.
2.2 Ziele des CRM
Die Ziele des Einsatzes von CRM-Systemen liegen vor allem in der:
2 http://de.wikipedia.org/wiki/Customer_Relationship_Management (20.05.2005)
3 http://www.4managers.de (20.05.2005)
2
Seminararbeit Karin Kaltenbach Besonderheiten und Instrumente 5. Semester
des customer relationship management (CRM)
3. Instrumente des customer relationship management
Zur Erreichung der genannten Ziele dienen die Instrumente des customer relationship management. Es wird unterschieden zwischen den analytischen, den operativen und den kollaborativen CRM-Instrumenten.
Beim analytischen CRM wird möglichst viel und alles Wichtige an Wissen aus den in den Kundendaten erhaltenen Informationen gewonnen. Im operativen CRM werden dann die durch das analytische CRM gewonnenen Informationen einer Verwendung zugeführt. Dagegen wird das kollaborative CRM nicht nur innerhalb einer Organisationseinheit oder einer Unternehmung umgesetzt, sondern auch darüber hinaus. 4
Die wichtigsten analytischen, operativen und kollaborativen CRM-Instrumente werden im Folgenden näher erläutert.
3.1 Analytisches CRM
Beim analytischen CRM werden die im Unternehmen bereits existierenden Kundendaten, bzw. das hieraus resultierende Kundenverhalten mittels einer speziell für die Entscheidungsfindung aufgebauten Datenbank zusammengeführt und bereitgestellt. Die bereitgestellten Informationen werden anhand von verschiedenen Analysetools analysiert und ausgewertet. 5 Im Folgenden werden einige Analysiermethoden aufgezeigt.
3.1.1 ABC-Analyse
Eine einfache Methode der Kundenklassifizierung im Hinblick auf z. B. der Beitrag zum Unternehmensumsatz oder zum Deckungsbeitrag. Durch die ABC-Analyse erfolgt die Einteilung der Kunden in A-Kunden, B-Kunden und C-Kunden, wobei den A-Kunden die höchste Priorität und den C-Kunden die niedrigste Priorität zugeteilt wird. Die ABC-Analyse ist wegen ihrer Einfachheit in der Praxis weit verbreitet. 6
4 http://de.wikipedia.org/wiki/Customer_Relationship_Management (20.05.2005)
5 http://www.aquisa-crm-expo.de (20.05.2005)
6 vgl. Wöhe (2002), S. 412 ff.
3
Seminararbeit Karin Kaltenbach Besonderheiten und Instrumente 5. Semester
des customer relationship management (CRM)
3.1.2 RFMR-Methode
Eine weitere Möglichkeit zur Kundenbewertung ist die RFMR-Methode. Sie zählt zu den Punktebewertungsmodellen (Scoring-Modelle). RFMR steht für Recency (Zeitpunkt des letzten Kaufes), Frequency (Kaufhäufigkeit) und Monetary Ratio (Wert des Kaufes). Bei dieser Methode erhalten die Kunden, basierend auf einem Ausgangspunktwert, je nach Kaufverhalten Punktezuschläge oder -abschläge. Die aktuelle Gesamtpunktzahl eines Kunden ist von großer Bedeutung um den Kunden einstufen zu können. Um so höher das Punktkonto eines Kunden um so besser sind die Erfolgsaussichten auf ein Angebot. Ist das Punktkonto dagegen sehr niedrig wird mit einer geringen Kaufwahrscheinlichkeit gerechnet. Weiterhin können auch Kosten in beträchtlichem Maße eingespart werden. Z. B. bei diversen Mailings. Es werden dann nur noch die Kunden angeschrieben, die z. B. zwischen 30 - 70 Punkten bewerten werden. Somit werden große Streuverluste zunehmend vermieden und Kundengruppen mit dauerhaft sehr niedrigem Punktestand gegebenenfalls ganz eliminiert. 7
3.1.3 Kundenportfolio
Der Portfolio-Ansatz gewinnt, neben den eindimensionalen Bewertungsverfahren, immer mehr an Bedeutung. Besonders im Zusammenhang mit der Bewertung und Selektion von Zielpersonen und Zielgruppen.
Beim Kundenportfolio werden die Kunden anhand zweier unterschiedlicher Dimensionen bewertet, wobei häufig die Dimensionen Kundenattraktivität und Wettbewerbsposition verwendet werden. Anhand dieser Dimensionen werden dann das Prinzip und die Nutzeffekte dargestellt, wie aus der folgenden Abbildung ersichtlich wird:
7 vgl. Jörg Link/Volker Hildebrand (1993), S. 48 f.
4
Arbeit zitieren:
Karin Kaltenbach, 2005, Besonderheiten und Instrumente des Customer Relationship Managements (CRM) , München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Ökonomische Funktionen von Ratings und Ratingagenturen auf Kreditmärkt...
BWL - Investition und Finanzierung
Hausarbeit, 21 Seiten
Die Rolle von Just-in-Time im Lean Management
BWL - Personal und Organisation
Wissenschaftlicher Aufsatz, 16 Seiten
Fragetechniken- Anwendung von Fragetechniken im Arbeitsalltag
Psychologie - Sozialpsychologie
Seminararbeit, 15 Seiten
CRM - Customer Relationship Management
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing
Seminararbeit, 16 Seiten
Analyse des Produktlebenszyklus-Konzepts und sein Anwendungsbereich im...
Hausarbeit, 22 Seiten
Customer Relationship Management - Eine sinnvolle Weiterentwicklung de...
BWL - Bank, Börse, Versicherung
Seminararbeit, 25 Seiten
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Essay, 14 Seiten
Markt- und Konjunkturphasen: Herausforderungen für Marketing und Manag...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Diplomarbeit, 144 Seiten
Balanced Scorecard: Einsatzmöglichkeiten bei Klein- und Mittelunterneh...
Bachelorarbeit, 49 Seiten
Die Modernisierung der 8. EU Richtlinie unter Einfluss des Sarbanes-Ox...
Diplomarbeit, 92 Seiten
How to increase team performance?
An overview of incentive syste...
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 21 Seiten
Verpackung und Packungsgestaltung als Marketinginstrument
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Hausarbeit, 31 Seiten
Nutzen und Konsequenzen von Informationsmanagement in Versicherungsunt...
BWL - Bank, Börse, Versicherung
Hausarbeit, 19 Seiten
Successful Business Models in the Fashion Retail Industry
Strategic Audit of H&M com...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Studienarbeit, 31 Seiten
Veranschlagung und Verbuchung kalkulatorischer Kosten und deren Auswir...
BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Seminararbeit, 21 Seiten
Karin Kaltenbach's Text Besonderheiten und Instrumente des Customer Relationship Managements (CRM) ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Karin Kaltenbach hat den Text Besonderheiten und Instrumente des Customer Relationship Managements (CRM) veröffentlicht
Karin Kaltenbach hat einen neuen Text hochgeladen
Customer Relationship Management in Fußballunternehmen
Erfolgreiche Kundenbeziehungen...
Julian Christoph Zeltinger
Evaluation of Customer Relationship Management of a Growing Industry
Customer Relation Management, ...
Royeda Siddique
Collaborative Customer Relationship Management
Taking CRM to the Next Level
Alexander H. Kracklauer, D. Q. Mills, D. Seifert
Einsatz von Customer Relationship Management-Systemen
Bestimmungsgrößen, Ausprägunge...
Heiko D. Müller
Customer Relationship Analytics
Praktische Anwendung des Data ...
Peter Neckel, Bernd Knobloch
Customer Relationship Management (CMR) und Konzepte zur Implementierun...
Lutz Stührenberg, Norbert Meiners, Jan H. Behrens
Profitable Kundenorientierung durch Customer Relationship Management (...
Wertvolle Kunden gewinnen, beg...
Willy Schneider
Customer Relationship Management im Handel
Strategien, Konzepte, Erfahrun...
Dieter Ahlert, Jörg Becker, Ralf Knackstedt, Maren Wunderlich
0 Kommentare