Inhaltsverzeichnis
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Inhaltsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis. III
Abbildungsverzeichnis. IV
1. Allgemeine Ausführungen und Zielsetzungen im Rahmen der Arbeit. 1
1.1 CSR und Gründe für CSR. 1
1.2 Performance als Maß für gesellschaftliche Verantwortung. 2
1.3 Stakeholdergedanke und Konsequenzen für die Bewertung 2
1.4 Der Shareholder Value als Steuerungs- und Bewertungskonzept 4
2. Ökologisch effizientes Umweltmanagement und die Auswirkungen auf den
Unternehmenswert unter Kostengesichtspunkten. 4
2.1 Wertsteigerungsanalyse nach Rappaport 5
2.2 Direkte kostensenkende Umweltmaßnahmen und deren Wirkung auf die
Werttreiber 7
2.2.1 Operative Maßnahmen zur Beeinflussung der Gewinnmarge. 7
2.2.2 Investitionsorientierte Maßnahmen 9
2.2.2.1 Investitionen ins Anlagevermögen 9
2.2.2.2 Investitionen ins Umlaufvermögen. 10
2.3 Konzeptkritik 11
3. Wertorientierte empirische Studien. 12
3.1 Ergebnisse von Metaanalysen zum Zusammenhang zwischen
Ökologieorientierung und Shareholder Value 13
3.2 Ergebnisse zur Auswirkung von kostenbeeinflussenden Maßnahmen auf die
Werttreiber 15
4. Fazit und Ausblick 16
Anhang mit Anhangsverzeichnis 17
Verzeichnis der Internetquellen 21
Literaturverzeichnis 21
II
Abkürzungsverzeichnis
AG ……………... Aktiengesellschaft
Anm. d. Verf….... Anmerkung des Verfassers AV ……………... Anlagevermögen
BIfa …………….. Bayrisches Institut für Angewandte Umweltforschung und -technik bzw. …………..... beziehungsweise CF ……………… Cashflow CSP …….…….… Corporate Social Performance CSR …….…..…... Corporate Social Responsability DCF …….…..…... Discounted Cashflow Dr. ………...……. Doktor
ESVA………..….. Environmental Shareholder Value Analysis et al. …………..… et alii etc. ……….……... et cetera f. ………..………. folgende ff. ………..……... fortfolgende Nr. ………...……. Nummer Prof. ……………. Professor ROCE ………….. Return On Capital Employed ROI …………….. Return On Investment ROS …………..... Return On Sales S. …………..….... Seite SHV ………..…... Shareholder Value SVA………….…. Shareholder Value Analysis u. a. …………….. unter anderem UV …………...… Umlaufvermögen vgl. …………....... vergleiche WAAC……….…. Weighted Average Costs of Capital WS …………...… Wintersemester z. B. ……….…..... zum Beispiel
III
Abbildungsverzeichnis
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Abb. 1: Werttreiber des SHV und Beeinflussungsmöglichkeiten des Managements.
Abb. 2: Einfluss der direkten Kosten auf die Werttreiber
Abb. 3: Ergebnisse der Metaanalyse wertorientierter Studien von Günther
Abb. 4: Bedeutung von Einflussfaktoren des Umweltmanagements auf den SHV.
IV
1. Allgemeine Ausführungen und Zielsetzungen im Rahmen der Arbeit
Diese Seminararbeit soll einen Einblick geben, wie sich im Rahmen der wertorientierten Unternehmensbewertung CSR-Aktivitäten auf die Zukunftserfolge des Unternehmens auswirken. Dabei sollen ausschließlich ökologieorientierte CSR-Aktivitäten untersucht werden und auf die zukünftigen Kosten fokussiert werden. Als theoretische Grundlage sollen das Shareholder Value- Konzept und die Wertsteigerungsanalyse nach Rappaport dienen. Darauf aufbauend werden im empirischen Teil wertorientierte Studien präsentiert. Im ersten Teil der Arbeit erfolgen allgemeine Erläuterungen, die die Problemstellung und Zielsetzungen im Rahmen der Arbeit verdeutlichen.
1.1 CSR und Gründe für CSR
In der heutigen Zeit ist es wohl unumstritten, dass Wirtschaft und Gesellschaft in einem engen wechselseitigen Verhältnis stehen. Die meisten deutschen Unternehmen erachten die Übernahme gesellschaftlicher, sozialer und ökologischer Verantwortung als eine ihrer Grundtugenden. 1 Zu dem hierfür geläufigem Begriff Corporate Social Responsability (CSR) existieren so viele Definitionen wie Facetten in der Gesellschaft. Der Schwerpunkt dieser Arbeit soll ausschließlich auf den umweltbezogenen Aspekten von CSR liegen. Wenn umweltbezogene Aspekte in die Definition einbezogen werden, kann man CSR als ein Konzept für eine nachhaltige Entwicklung bezeichnen.
Die Gründe für CSR- Aktivitäten in Unternehmen sind auf den Stakeholder- Ansatz zurückzuführen. Unternehmen tragen gegenüber den verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen, den Stakeholdern, Verantwortung. Für Unternehmen bedeutet CSR den Ansatz und den Anspruch, den ökologischen und sozialen Ansprüchen dieser Gruppen nachhaltig gerecht zu werden. 2 Die Definition der europäischen Kommission kommt diesem Gedanken sehr nahe: „CSR ist ein Konzept das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Tätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren.“ 3
1 Vgl. Münstermann, M. (2007), S.1 f.
2 Vgl. Dubilzieg, F./Schaltegger, S. (2005), S.240.
3 Europäische Kommission (2001), S.8.
1
1.2 Performance als Maß für gesellschaftliche Verantwortung
Unter Performance im Allgemeinen versteht man den Zielerreichungsgrad einer Organisation. Dieser kann als Ausmaß der Interessenbefriedigung aller relevanten Stakeholder Gruppen verstanden werden. 4 Der Begriff Corporate Social Performance (CSP) wird in einigen Veröffentlichungen häufig gleichbedeutend zum CSR- Begriff verwendet, besonders dann, wenn CSR-Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Unternehmenserfolg (Corporate Performance) untersucht werden. CSR ist ein nicht direkt messbares Konstrukt, deshalb muss vorab eine geeignete Variable definiert werden, mit deren Hilfe sich der interessierende Zusammenhang untersuchen lässt. CSP wird dort als diejenige Variable bezeichnet, an der gemessen wird, wie gesellschaftlich verantwortlich ein Unternehmen agiert und ist häufig Gegenstand in empirischen Untersuchungen. 5 Im empirischen Teil der Arbeit werden vor allem Zusammenhänge zwischen der wirtschaftlichen (ökonomische Performance) und der ökologischen Leistung (Umweltperformance) betrachtet. Letztere kann als absolute Leistung eines Unternehmens bezüglich seiner Umwelt gesehen werden. 6
1.3 Stakeholdergedanke und Konsequenzen für die Bewertung
Der Gedanke, in der Unternehmensführung und -bewertung Stakeholderinteressen zu berücksichtigen bedarf einiger Erläuterungen. Für eine wertorientierte Unternehmensführung, deren methodische Grundlage die Unternehmensbewertung darstellt, müssen unter marktwirtschaftlichen Bedingungen zunächst einmal ungeachtet der ökologischen Interessen die Ansprüche der Unternehmenseigentümer primär im Vordergrund stehen. Die Shareholder sind im Gegensatz zu anderen Anspruchsgruppen insgesamt hoch organisiert und haben eine hohe Durchsetzungsfähigkeit, da das bereitgestellte Eigenkapital eine wesentliche Basis für internes und externes Wachstum darstellt. Dieses kann zumeist nicht vollständig durch Fremdfinanzierung ersetzt werden. 7 Nur wenn Shareholder Value geschaffen wird, lassen sich die Ansprüche der Anteilseigner sowie der restlichen Stakeholder gleichzeitig berücksichtigen. 8 Kritiker bemängeln jedoch aus ökologischer Sicht, dass die alleinige Orientierung an den finanziellen Zielsetzungen der Eigentümer implizit bestehende Ansprüche wie zum Beispiel den
4 Vgl. Schülter, S. (2007), S.1.
5 Vgl. Koscher, E. (2008), S.11.
6 Vgl. Günther, E. et al. (2006), S. 348.
7 Vgl. Albrecht, T. (2007), S.43.; vgl. Dinstuhl, V. (2003), S.140.
8 Vgl. Albrecht, T. (2007), S.56.
2
Umweltschutz gänzlich vernachlässigt. Sie führen weiter aus, dass Akzeptanz und Kooperationsbereitschaft der ökologierelevanten Anspruchsgruppen einen nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor für eine langfristige Stabilität von Unternehmen und schließlich auch für das wertorientierte Management darstellen. Falls eine Unternehmung den ökologiebezogene Forderungen nicht gerecht werden kann, weil die Eigentümer ihr zuviel Finanzkraft entziehen, kann dies zur Verweigerung von Akzeptanz führen und sich letztendlich negativ auf den Unternehmenswert auswirken. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Shareholder nur kurzfristige Gewinnerzielungsabsichten haben, was einem Aufbau von zukünftigen Erfolgspotentialen wie Umweltschutzmaßnahmen widersprechen würde. Zumeist jedoch findet die gesellschaftliche Wertschätzung solcher Investitionen gar keinen Eingang in die zugrunde liegenden Bewertungskalküle. Die Internalisierung der betrieblichen Umwelteinwirkungen und der damit verbundenen Kosten unterbleibt somit.
Die kritischen Einwände machen deutlich, dass die Zielsetzung einer wertorientierten Unternehmensführung um die umweltschutzbezogenen Ansprüche als wichtige Nebenbedingung ergänzt werden muss. Denn letztlich liegt es auch im Interesse des Eigentümers, dass die ökologieorientierten Stakeholder am Gewinn beteiligt werden, damit die Akzeptanz des Unternehmens in der Öffentlichkeit gewährleistet ist. 9 Für die Unternehmensbewertung bedeutet dies, dass Umweltaspekte nicht nur einen direkten Einfluss auf den Unternehmenswert haben wie zum Beispiel Kostenreduktion, sondern auch einen indirekten, der aus der Reaktion von verschiedenen Stakeholdern auf die Umwelteinflüsse eines Unternehmens resultiert. 10
In der Seminararbeit soll das Hauptaugenmerk jedoch auf den direkten Einflüssen liegen, die sich durch das wertorientierte Umweltmanagement erreichen lassen. Dabei werden neben anderen Faktoren die Kosten als harte Wirkungsfaktoren mit einem direkten Einfluss auf den Unternehmenswert im Vordergrund. Weiche Faktoren und die risikoinduzierten Kapitalkosten sollen außen vor bleiben. 11
9 Vgl. Albrecht, T. (2007), S.55 ff.
10 Vgl. Vgl. Günther, E./Günther, T./Hoppe, H. (2005), S.7.
11 Anm. d. Verf.: Vgl. Abb. 2 im Anhang.
3
Arbeit zitieren:
Daniel Regnet, 2008, Ableitung von Zukunftserfolgen: Einfluss von CSR- Aktivitäten auf die Kostenstruktur, München, GRIN Verlag GmbH
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