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Inhaltsverzeichnis
1 Einführung 1
2 Die Gruppendynamik aus soziologischer Sicht 2
2.1 Gruppenkohäsion 2
2.2 Gruppenkonvergenz 2
2.3 Rollenfunktionen in der Gruppe 2
2.4 Verhalten in der Gruppe 3
3 Analyse des Gruppenverhaltens. 4
4 Führung von Gruppen und Verhalten der Führungskräfte 8
5 Die Phasen der Teambildung. 11
5.1 Orientierungsphase (forming) 11
5.2 Machtkampfphase (storming) 11
5.3 Vertrautheitsphase (norming) 12
5.4 Differenzierungsphase (performing) 12
6 Fazit. 13
Verfassung :
Dimitri Schilin: Kapitel 1, 2 und 5
Dominic Gaida: Kapitel 3, 4 und 6
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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Rollenfunktionen in der Gruppe
Abbildung 2: Vor- und Nachteile struktur- und prozessanalytischer
Verfahren..................................................................................................................
Abbildung 3: Grundstruktur einer Führungsbeziehung
Abbildung 4: Dimensionen des Führungsverhaltens.
Abbildung 5: Führungserfolge nach dem Experiment von Lewin
1 Einführung
Führung bewegt Menschen. In Organisationen berührt sie jeden - Führende wie Geführte. Art und Weise der Führung wird oft in einem engen Zusammenhang mit einer erfolgreichen Zielerreichung gebracht. 1
Die Führung von Gruppen ist Bestandteil des Führungsalltags. In Organisationen stehen Vorgesetzte regelmäßig einer Gruppe von Mitarbeitern vor. 2 Die Gruppe ist eine der ältesten und bedeutendsten Kulturleistungen der Menschheit. Sie vermittelt im Privat- und Berufsleben immer wieder das Gefühl größerer Wirksamkeit gegenüber dem einzelnen 3 .
Unter einer Gruppe im sozialpsychologischen Sinne wird im Allgemeinen eine Anzahl von miteinander in Beziehung stehenden Menschen verstanden, die durch die folgenden Merkmale charakterisiert ist: Relative Kleinigkeit (drei bis ca. 25 Personen). Unmittelbarer Kontakt zwischen den Gruppenmitgliedern, im Gegensatz zu vermitteltem Kontakt etwa durch Briefe, Telefon oder andere Medien. Gemeinsame Ziele und Werte der Gruppenmitglieder. Rollen, Funktionen und Positionen, die aufeinander bezogen sind und die
Relatives Überdauern 4
Mit der Analyse, Beschreibung und Veränderung des Miteinanders von Menschen als dynamischer Prozess beschäftigt sich Gruppendynamik. Diese Prozesse durchlaufen regelhaft bestimmte Phasen, bilden Strukturmuster und funktionale Rollen aus. Die gruppendynamischen Phänomene sind jedoch aufgrund der Komplexität der menschlichen Interaktion nicht eindeutig vorhersehbar und in einfachen Modellen abbildbar. 5
1 Vgl. Weibler (2001). S. 3
2 Vgl. Weibler (2001). S. 247
3 Vgl. Zysno (1998). S. 10.
4 Vgl. Rechtien (1999). S. 13
5 Vgl. Dorst (1998). S. 47
2 Die Gruppendynamik aus soziologischer Sicht
Mit dem Begriff „Gruppendynamik“ sind die sozialpsychologischen, bzw. sozio- und psychodynamischen Prozesse gemeint, die in der sozialen Praxis in und zwischen Gruppen stattfinden. Der Begriff der „Gruppe“ wird hier weit gefasst und bezeichnet ein fundamentales Prinzip der Vergesellschaftung - von der kleinen Gruppe bis zu größeren Zusammenschlüssen oder Verbänden. 6 Gruppendynamik aus soziologischer Sicht beschäftigt sich mit folgenden Begriffen: Gruppenkohäsion, Gruppenkonvergenz, Rollenfunktionen und Verhaltensmerkmalen in der Gruppe.
2.1 Gruppenkohäsion
Unter dem Begriff Gruppenkohäsion versteht man das entwickelte Wir-Gefühl innerhalb einer Gruppe. Je höher die Attraktivität der jeweiligen Bezugsgruppe für die Mitglieder, umso größer ist die Gruppenkohäsion, um so stärker wird ein gruppenspezifisches Verhalten geübt, werden Gruppennormen eingehalten. Bei Gruppenmitgliedern führt dieses Wir-Gefühl häufig zu der Überzeugung, dass die eigene Gruppe erfolgreicher oder interessanter ist als die rivalisierenden Gruppen. 7
2.2 Gruppenkonvergenz
Mit zunehmender Außendistanz gleichen sich die Meinungen der einzelnen Gruppenmitglieder an. Dies zeigt sich in einer zum Teil unbewussten Konvergenz von Verhaltensweisen bis zur Entwicklung sichtbarer Gruppenmerkmale z.B. Kleidung als Gruppenmerkmale. Unbewusst entwickeln sich Verhaltensregeln welche die entsprechende Gruppenzugehörigkeit dokumentiert. Als eine Folge der Gruppenkonvergenz werden den Mitgliedern Rollen zugewiesen, die wiederum ihr informelles Ansehen, den Status bestimmen. 8
2.3 Rollenfunktionen in der Gruppe
In jeder Gruppe entwickeln sich bestimmte Rollenfunktionen, die den unausgesprochenen Zielen der Gruppe dienen, damit diese ihre Arbeit fortsetzen kann. Es lassen sich dabei deutlich eine Reihe von Rollen herauskristallisieren, die sich aus der Be- 6 Vgl.König (1999), S. 11-12.
7 Vgl. http://www.henrys.de/daniel/texte/Organisationspsychologie1.htm
8 Vgl. http://www.christian-zielke.de/_suk/downloads/gruppenkonvergenz.pdf
mühung des einzelnen ergeben, das jeweilige entstehende soziale System einer Gruppe weiter zu entwickeln. Rollen werden unterschieden in Rollen, die vorwiegend Aufgabenrollen sind und solchen, die vorwiegend Erhaltungs- und Aufbaurollen sind. Darüber hinaus gibt es auch störende Rollen, die gegen jede konstruktive Beteiligung an der Gruppenarbeit gerichtet sind. 9
Abbildung 1: Rollenfunktionen in der Gruppe
Quelle: Learn Line Bildungsserver NRW
2.4 Verhalten in der Gruppe
Verhalten in der Gruppe kann man mit folgenden Merkmalen beschreiben:
- Konkurrierendes Verhalten - ein Individuum, seine eigenen Interessen auf Kosten der anderen durchzusetzen.
- Anpassungsbereites Verhalten - eigene Interessen zugunsten der Interessen einer anderen Person zurückgestellt.
- Konfliktvermeidendes Verhalten - das Individuum ist nicht bereit, seine Interessen oder die anderer Personen direkt zu vertreten.
- Kooperatives Verhalten - der Versuch, mit den anderen Personen einen Kompromiss zu finden, der die Interessen beider Personen berücksichtigt. 10
9 Vgl. http://www.learn-line.nrw.de/angebote/methoden/info/Grundlagen/ Gruppenprozes-
se/methgrund_0308.html
10 Vgl. Olfert, Steinbusch (1999), S. 245
Arbeit zitieren:
Diplom-Betriebswirt (FH) Dominic Gaida, 2006, Gruppendynamik und Personalführung, München, GRIN Verlag GmbH
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