Analyse der Möglichkeiten und Barrieren
1. Betreuer: Dipl.-Kfm. (FH) Carsten Beyer
Starttermin 14.07.2008
Abgabetermin: 04.11.2008
M öglichkeiten und Barrieren von Mandy Scholz
Wissensmanagement -Aktivitäten
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis. VI
Abk ürzungen. VII
1. Einleitung 1
2. Wissensmanagement in der wissenschaftlichen Diskussion 3
2.1 Wissen in der Kanzleipraxis 3
2.2 (Kanzlei-)Wissen erfolgreich managen 8
2.2.1 Wissensziele definieren 9
2.2.2 Wissen identifizieren 12
2.2.3 Wissen erwerben 14
2.2.4 Wissen entwickeln 14
2.2.5 Wissen (ver)teilen 14
2.2.6 Wissen nutzen 15
2.2.7 Wissen bewahren 16
2.2.8 Wissen bewerten 17
2.3 Folgerungen für das Wissensmanagement in einer Kanzlei 18
3. Möglichkeiten im Wissensmanagement. 20
3.1 Wissensmanagement-Maßnahmen zur Förderung einer
wissensbewussten Kanzleikultur. 20
3.1.1 Kanzleibibel 21
3.1.2 Handbücher 21
3.1.3 Persönliche W-MStrategien. 22
3.2 Wissensmanagement-Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz der
wissensintensiven Geschäftsprozesse. 23
3.2.1 Dokumentenmanagement (DMS) 23
3.2.2 Wissensmanagementportal. 24
3.2.2.1 People Directory 25
3.2.2.2 Mandanten-Datenbank 25
3.2.2.3 Marketing-Datenbank. 26
3.2.2.4 PG / IG Directory 26
3.2.2.5 Online Bibliothek. 27
4. Barrieren im Wissensmanagement 28
4.1 Kanzleikultur. 28
4.2 Projektmanagement 30
4.3 Wissensmanagement in der Praxis 32
IV
M öglichkeiten und Barrieren von Mandy Scholz
Wissensmanagement -Aktivitäten
5. Schlussbetrachtung 35
6. Literaturverzeichnis. 36
V
Möglichkeiten und Barrieren von Mandy Scholz
Wissensmanagement-Aktivitäten
Abbildungsverzeichnis
Seite
Abb. 1 Der wissensintensive Wertschöpfungsprozess in einer 6 Kanzlei
Abb. 2 Bausteine des Wissensmanagements 9
Abb. 3 Einbindung von WM-Instrumenten in den Wertschöp-12 fungsprozess
VI
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Wissensmanagement-Aktivitäten
Abkürzungen
CMS Costumer Relationship Management Sytsem DMS Dokumentenmanagementsystem Industry Group IG Practice Group PG PMS Projektmanagementsystem PPEP Profit per equity partner (Gewinn pro Partner)
Wissensmanagement WM
VII
Möglichkeiten und Barrieren von Mandy Scholz
Wissensmanagement-Aktivitäten
1. Einleitung
„Vorsprung durch Wissen über Wissen - das ist das aktuelle Management-Thema Nummer Eins“ 1 - so oder ähnlich titeln die unzähligen Ratgeber zum Thema Wissensmanagement (WM). Daneben gibt es viele Kritiker, die der Debatte um das WM „zahlreiche theoretische Unebenheiten“ 2 auf „begrifflicher, methodischer und kategorialer Ebene“ 3 nachsagen.
Auch wenn der große Hype um das Thema WM bereits vorbei ist, kann nicht geleugnet werden, dass die kritische Auseinandersetzung mit Wissen in einem Unternehmen immer noch von großer Bedeutung für den langfristigen Unternehmenserfolg ist. Entscheidend ist, dass man bei der Auseinandersetzung mit dem Thema WM nicht nur nach einer technischen Lösung sucht oder sich auf strenge betriebswirtschaftliche Denkweisen beschränkt. Vielmehr spielt wohl auch die soziale Ebene eine Rolle, denn Wissensmanagement lebt vor allem durch die Menschen, die in einem Unternehmen beschäftigt sind.
Ziel meiner Arbeit ist es deshalb, die Möglichkeiten und Barrieren des Wissensmanagements zu identifizieren. Den praktischen Bezug liefert dabei die Kanzlei Taylor Wessing. Als Beratungsunternehmen bewegt sich die Kanzlei in einem besonders wissensintensiven Umfeld. Hauptsächlicher Bestandteil des Wertschöpfungsprozesses sind, anders als in einem Produktionsunternehmen, nicht Maschinen oder Ressourcen, sondern das Wissen der Anwälte. Zusätzliche Besonderheit ist die Tatsache, dass es sich um eine Partnerschaftsgesellschaft handelt. Partner sind Eigentümer der Kanzlei und haben andere Motivationen als normale leitende Angestellte in einem Unternehmen.
1 vgl. Probst, Gilbert et al., 1999, Klappentext
2 vgl. Schick, Hagen, 2002, 1. Absatz
3 vgl. Schick, Hagen, 2002, 1. Absatz
1
Möglichkeiten und Barrieren von Mandy Scholz
Wissensmanagement-Aktivitäten
Die vorliegende Arbeit ist in fünf Kapitel aufgeteilt. Nach dieser kurzen Einleitung werden im zweiten Kapitel die Grundlagen vermittelt. Es wird zunächst geklärt, was unter dem Begriff Wissen in einer Rechtsanwaltskanzlei zu verstehen ist und auf welche Arten von Wissen im Verlauf des Wertschöpfungsprozesses zugegriffen wird. Danach wird, auf Basis der sechs Bausteine des WM nach Probst et al., aufgezeigt, wie der WM-Kreislauf auf theoretischer Ebene funktioniert. Zum Abschluss des zweiten Kapitels werden die Besonderheiten, die sich für WM in Wirtschaftskanzleien ergeben, abgeleitet.
Im dritten Kapitel werden die Möglichkeiten identifiziert, die sich unter Berücksichtigung der Besonderheiten von WM für Kanzleien ergeben und konkrete Maßnahmen beschrieben. Im vierten Kapitel wird auf die Barrieren eingegangen, die bei der Umsetzung von WM-Maßnahmen in einer Wirtschaftskanzlei über-wunden werden müssen.
Im fünften und letzten Kapitel werden die Ergebnisse zusammengefasst und ein Ausblick auf offene Fragestellungen gegeben.
2
Möglichkeiten und Barrieren von Mandy Scholz
Wissensmanagement-Aktivitäten
2. Wissensmanagement in der wissenschaftlichen Diskus-
sion
Sucht man allein im Online-Verzeichnis der Bayerischen Staatsbibliothek nach Veröffentlichungen zum Thema Wissensmanagement, erhält man knapp 1.000 Treffer. Erweitert man seine Suche auf die englischsprachige Literaturdatenbank EBSCO finden sich über 12.000 Artikel zum Thema Knowledge Management. Diese beeindruckenden Publikationszahlen machen den prominenten Platz des Themas in der betriebswirtschaftlichen Diskussion deutlich. Problem dabei ist, dass mit steigender Zahl an Veröffentlichungen auch die verschiedenen Meinungen und Theorien unübersichtlicher werden.
Im folgenden Kapitel soll deshalb geklärt werden, wie der Bergriff Wissen in einer Rechtsanwaltskanzlei zu verstehen ist und welche Maßnahmen Wissensmanagement beinhaltet. Die vorliegende Arbeit befasst sich ganz gezielt mit den Besonderheiten einer Rechtsanwaltskanzlei. Den praktischen Hintergrund liefert die Kanzlei Taylor Wessing, deren Tätigkeitsbereich zum Einstieg kurz vorgestellt werden soll. Um den Kanzleibezug zu wahren, werden Definitionen und Erklärungen um Beispiele aus der Kanzleipraxis erweitert.
2.1 Wissen in der Kanzleipraxis
Als Wirtschaftskanzlei berät Taylor Wessing in sämtlichen Bereichen des nationalen und internationalen Wirtschaftsrechts. 260 Partner und mehr als 1.000 Mitarbeiter bieten Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen in den drei größten Wirtschaftsmärkten Europas maßgeschneiderte Beratungsdienstleistungen an. 4
Eine Rechtsberatung ist eine Dienstleistung, also ein Produkt, dass nicht auf einer Produktionsanlage sondern in den Köpfen der Anwälte entsteht. Die Hauptaufgabe eines Anwalts besteht aus dem Sichten und Bewerten von Informationen.
4 vgl. www.taylorwessing.com
3
Arbeit zitieren:
Mandy Scholz, 2008, Analyse der Möglichkeiten und Barrieren bei Wissensmanagement-Aktivitäten in Wirtschaftskanzleien, München, GRIN Verlag GmbH
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