I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abk ürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
1. Einführung in die Thematik 1
2. Grundbegriffe und Einteilung der Erlösrechnung 1
2.1 Begriffe 1
2.1.1 Leistung und Erlös 1
2.1.2 Pagatorischer und wertmäßiger Erlösbegriff 2
2.1.3 Differenzierung von Einzahlungen, Erträgen und Erlösen 2
2.2 Einteilung der Erlöse 3
2.2.1 Arten der Erlöse 3
2.2.2 Zurechenbarkeit und Struktur 3
2.3. Eingliederung der Erlösrechnung ins Rechnungswesen 4
3. Planung und Kontrolle der Erlöse 4
3.1 Die Erlösplanung 4
3.1.1 Bruttoerlöse 5
3.1.2 Erlösschmälerung 5
3.1.3 Nettoerlöse 5
3.2 Die Erlöskontrolle 6
4. Aufbau und Systeme der Erlösrechnung 6
4.1 Aufbau 6
4.1.1 Erlösartenrechnung 6
4.1.2 Erlösstellenrechnung 7
4.1.3 Erlösträgerrechnung 7
4.2 Erlösrechnungssysteme und deren Kriterien 8
4.2.1 Kriterien der Systematisierung 8
4.2.2 Systeme der Erlösrechnung 9
5. Probleme bei der Erlösrechnung 9
5.1 Zurechnungsobjekte 9
5.2 Erlösverbundenheit 9
5.3 Erlösrealisation 10
6. Resümee. 10
Literaturverzeichnis IV
Anhang V
II
Abkürzungsverzeichnis
Abbildung Abb. Auflage Aufl. beziehungsweise bzw. Erlösarten EAr Erlösrechnung ER Erlösstelle ESt Erlösträger ETr folgende f. fortfolgende ff. Herausgeber Hrsg. Kosten- und Erlösrechnung KER Kostenrechnung KR Seite S. und so weiter usw. vergleiche vlg. zum Beispiel z.B.
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung Bezeichnung Seite VI Abgrenzung von Einzahlungen, Erträgen und Erlösen der Periode Abb. 1 VII Beziehungen der Erlösrechnung zur Kosten und Ergebnisrechnung Abb. 2 VIII Ermittlung marginaler Nettoerlöse für einzelne Aufträge in Betrieben, Abb. 3
IX Schrittweise Ermittlung von Nettoerlösen Abb. 4 X Kosten- und Erlösrechnungssysteme Abb. 5
1
1. Einführung in die Thematik
Heutzutage besteht eine regelrechte Notwendigkeit für eine KER im Unternehmen, diese muss transparent sein, schenkt man Basel II und KonTraG Aufmerksamkeit. 1 Für die Planung und Steuerung der innerbetrieblichen Leistungserstellung ist die KER maßgeblich. 2 Die ER dient der Erfassung der Umsätze eines Unternehmens. 3 Sie ist „...das Pendant zur Kostenrechnung.“ 4
Die KR steht bereits seit den Anfängen der Betriebswirtschaftslehre im Mittelpunkt der Betrachtung des internen Rechnungswesens, während die ER mehr oder minder im Schatten der KR zugegen ist. 5
Der ER wird in der Literatur meist eine weniger ausführliche und tiefgreifende Darstellung und Erwähnung zuteil, obwohl KR und ER gleichsam entscheidend für die Ergebnisrechnung sind.
Als oberstes Ziel dieser Arbeit versteht sich das Aufzeigen der Elemente und Bedeutsamkeit der ER in Hinblick auf die Einordnung in der KER. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Thematik lässt der vorgegebene Umfang nicht zu, deshalb stellt diese Arbeit auf die herrschende Meinung in der Literatur ab.
2. Grundbegriffe und Einteilung der Erlösrechnung
2.1 Begriffe
Einer Betrachtung der Leistungs- bzw. ER geht notwendiger Weise eine Klärung der verwendeten Termini voraus. Die Unterscheidung zwischen Leistung und Erlös, pagatorisch und wertmäßig, sowie die Abgrenzung von Einzahlung, Ertrag und Erlös bilden Grundlagen für das im Folgenden abgehandelte Thema.
2.1.1 Leistung und Erlös
Die Begrifflichkeiten Leistung und Erlös werden in Werken über die Leistungs- bzw. ER häufig gleichermaßen benutzt. Inhaltlich ist es nicht korrekt diese Begriffe gleichzusetzen oder beliebig zu substituieren, da es wesentliche Unterschiede gibt. Unter Leistung ist die mengenmäßige Ausbringung der Produktionsprozesse einer Periode in Form von materiellen oder immateriellen Gütern zu verstehen. 6 Dieser Begriff findet oft Anwendung im „...naturwissenschaftlich-technischen Bereich...“ 7 .
1 Vgl. Barth, Th. (2006) S. 5.
2 Vgl. Djanani, Ch. (1997), S. 15.
3 Vgl. Männel, W. (1983) S. 120.
4 Engelhardt, W. (1992) S. 656.
5 Vgl. Engelhardt, W. (1992) S. 656.
2
Der Erlös ist vielmehr eine Rechengröße mit der Güterbewegungen innerhalb eines Unternehmens abgebildet werden können. Gebraucht man diesen Begriff, spricht man von bewerteter, betriebsbezogener Leistungserstellung, dem Gegenbegriff der Kosten. 8 Wird der Begriff Erlös verwendet, ist die „...in Geldeinheiten bewertete...“ 9 Größe gemeint, als Produkt aus Preis und Menge. 10 Es ist daher sinnvoll fortfolgend von Erlösen zu reden, da diese das direkte Gegenstück der Kosten bilden.
2.1.2 Pagatorischer und wertmäßiger Erlösbegriff
Pagatorische Erlöse werden grundsätzlich von den Einnahmen abgeleitet und man versteht darunter bare und kreditorische Einnahmen, die aus Veräußerungen von Gütern oder Dienstleistungen hervorgehen. Diese Definition ist finanzwirtschaftlich ausgerichtet und bezieht sich ebenfalls auf erfolgsunwirksame Einnahmen. Im engeren Sinne spricht man von Erlösen als Entgelt für die an den Markt abgegebenen, vom Unternehmen erstellte, Leistungen. 11 Der wertmäßige Erlösbegriff nimmt ebenfalls Bezug auf Güter und Leistungen im Sinne eines Wertzuwachses für das Unternehmen. Hierbei werden die Erlöse jedoch nicht auf Einnahmen reduziert. Es werden nicht abgesetzte Leistungen zu erwartenden Marktpreisen angesetzt. Dieses Herangehen geht zwar nicht konform mit dem Realisationsprinzip der externen Rechnungslegung, kann aber dennoch von Bedeutung für innerbetriebliche Planungsentscheidungen sein. 12
2.1.3 Differenzierung von Einzahlungen, Erträgen und Erlösen
Zwischen den Rechengrößen Einzahlungen, Erträge und Erlösen gibt es ein analoges Verhältnis wie zwischen den Komponenten der KR Auszahlungen, Aufwand und Kosten. Einzahlungen sind Geldbewegungen, somit ist von einem pagatorischen Begriff die Rede. Der Ertragsbegriff baut auf dem Einzahlungsbegriff auf und bedeutet erfolgswirksame Güterentstehung, ebenfalls mit pagatorischem Charakter. Jeder Ertrag stimmt mit einer erfolgswirksamen Einzahlung überein, wobei sich der Entstehungszeitpunkt zur Einzahlung unterscheiden kann. Ein Ertrag kann nicht ohne gezahlte oder zahlbare Einzahlung entstehen. Zudem existieren erfolgsneutrale Einzahlungen die nicht mit einer Güterentstehung einhergehen (z.B. Einlagen) und daher zu keinen Erträgen führen.
6 Vgl. Becker, W. (2005), S. 236.
7 Hoitsch, H.-J. (2004), S. 16.
8 Vgl. Becker, W. (2005), S. 225.
9 Barth, Th. (2006), S. 27.
10 Vgl. Hoitsch, H.-J. (2004), S. 16.
11 Vgl. Männel, W. (1992), S. 633.
12 Ebenda, S. 634.
Arbeit zitieren:
Lars Schmidt, 2006, Erlös-Controlling im Überblick, München, GRIN Verlag GmbH
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