Abk ürzungsverzeichnis. 3
Tabelle, Abbildungs- und Schaubildverzeichnis 4
1.Einleitung................................................................................................................. 5
2. Das Wesen der ESZB. 5
2.1 Aufgaben der ESZB 6
2.2 Ziele und Aufgaben der EZB. 6
3. Regelgebundene vs. Diskretionäre Geldpolitik 7
4. Mehrstufige geldpolitische Konzeptionen 8
4.1 Anforderungen an Zwischenziele 9
4.2. Endziele der Geldpolitik 10
5. Instrumente und Endziele der Zentralbank 12
5.1 Das geldpolitische Instrumentarium 12
5.1.1 Offenmarktgeschäfte 12
5.1.2 Fazilitätenpolitik 13
5.1.3 Mindestreservepolitik. 13
6. Die Zentralbankstrategie. 14
6.1 Auswahl der Ziele: Geldmengensteuerung bzw. Geldmengenziel 15
6.1.1 Zinspolitik 16
6.2 Direkte Inflationssteuerungen 17
6.3 Der Wechselkurs als Zwischenzielgröße 19
7.Erfahrungen der Industrienationen mit der Geldmengensteuerung 20
7.1. Die Deutsche Bundesbank. 20
7.2 Die US-amerikanische Fed 21
8. Fazit. 21
Literaturverzeichnis 23
2
Abkürzungsverzeichnis
BIP Bruttoinlandsprodukt
d.h. das heißt
EG Europäische Gemeinschaft
ESZB Europäische System der Zentralbanken
et al. et alii(=und andere)
EU Europäische Union
EZB Europäische Zentralbank
FED Federel Reserve
M Geldmenge
M d Geldnachfragekurve
M s Geldangebotskurve
NZBen nationale Zentralbanken
s.o. siehe oben
u.a. und andere
V Umlaufgeschwindigkeit des Geldes
Wisus Wirtschaftssubjekte
WWU Wirtschafts- und Währungsunion
Y Output
z.B. zum Beispiel
ZB Zentralbank
3
Tabelle, Abbildungs- und Schaubildverzeichnis
Schaubild
Schaubild 1: mehrstufige geldpolitische Konzeption 8
Abbildung
Abbildung 1: Ergebnis des Zielens auf die Geldmenge 16
Abbildung 2: Ergebnis des Zielens auf den Zinssatz 17
Tabelle
Tabelle: Transmissionsweg der Inflationssteuerung 18
4
1.Einleitung
Die Zentralbanken streben danach, bestimmte Endziele zu erreichen, die für die Allgemeinheit von hoher Bedeutung sind.
Zu diesen Endzielen der Geldpolitik zählen unter anderem hohe Beschäftigung, Wirtschaftswachstum, Preisstabilität, Zinssatzstabilität, Stabilität der Devisenmärkte und Finanzmarktstabilität. Das Problem, dass für die Zentralbank daraus erwächst, ist jener, dass solche Endziele nicht direkt, sondern durch sogenannte Operations- und Zwischenziele erreicht werden können.
Gegenstand dieser Hausarbeit ist nun die Analyse, wie Zentralbanken mit ihren Instrumenten ihre Endziele erreichen und an welchen Indikatoren sie sich orientieren sollen, wenn sie bestimmte Entscheidungen treffen. 1
Als Einstieg in diese Arbeit wird ein Überblick über das Wesen der ESZB gegeben und dabei dessen Aufgabenfeld vorgestellt. Im Anschluss wird eine Gegenüberstellung von der diskretionären und der regelgebundenen Geldpolitik durchgeführt. Folglich wird auf das Problem der indirekten und unsicheren Verzögerung auf die Endziele eingegangen. Thematisiert werden dabei, die generellen Anforderungen an die Zwischen- und Operationsziele und die Endziele der Zentralbanken (mehrstufige geldpolitische Konzeption). In den nächsten Schritten werden die geldpolitischen Instrumente der Zentralbanken, die einzelnen geldpolitischen Strategien und die Erfahrungen der Industrienationen mit der Geldmengensteuerung beschrieben. Im letzten Teil erfolgt eine Schlussbetrachtung über die gesamte Arbeit.
2. Das Wesen der ESZB
Die Errichtung des Euro-Währungsgebietes, und damit die Einführung des “Euros“ waren an viele komplexe Vorgänge verbunden, die dazu führten das man am 01.Juni 1998 das ESZB (europäisches System der Zentralbanken) und die EZB(europäische Zentralbanken) geschaffen hat.
Nach der dritten und letzten Stufe der Wirtschafts-und Währungsunion (WWU) am 01.Januar 1999, gehört die Verantwortung der Durchführung der Geldpolitik der EZB. Die ESZB besteht aus der EZB und den nationalen Zentralbanken(NZBen). Das Eurosystem hingegen, konzipiert und führt die Geldpolitik für die jetzigen 13 teilnehmenden Länder aus. Solange nicht alle Staaten dem Euro-Währungsgebiet angehören, bleiben die beiden Institutionen, also die ESZB und das Eurosystem, nebeneinander bestehen. Die EZB hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Das Hauptglied des Eurosystems ist der EZB-Rat, der die geldpolitische Strategie angibt und den Instrumenteneinsatz festlegt.
1 Vgl. Gischer, Herz, Menkhoff (2005), S.297
5
Das ESZB hat im Vergleich zu der EZB, und den Nationalbanken keine Handlungsfähigkeit und keine eigene Rechtspersönlichkeit, aber trotzdem stehen die Beschlüsse und die Erfüllung bestimmter Aufgaben der EZB und der NZBen mit den Zielen des EG-Vertrages und der ESZB zusammen. Mit der Einführung des Euros, mussten die Zentralbanken, die dem Eurosystem angehören, ihre Verantwortlichkeit für die Geldpolitik an den ESZB abtreten.
2.1 Aufgaben der ESZB
Gemäß Artikel 105 Absatz 2 des EG-Vertrags und Artikel 3.1 der ESZB-Satzung steht dem Eurosystem die folgenden grundlegenden Aufgaben zu;
N die Geldpolitik der Gemeinschaft festzulegen und auszuführen
N Devisengeschäfte durchzuführen,
N die offiziellen Währungsreserven der teilnehmenden Mitgliedsstaaten zu halten und zu verwalten
N das reibungslose Funktionieren der Zahlungssysteme zu fördern, und N zur reibungslosen Durchführung der von den zuständigen Behörden auf dem Gebiet der Aufsicht über die Kreditinstitute und der Stabilität des Finanzsystems ergriffenen Maßnahmen beizutragen. 2
2.2 Ziele und Aufgaben der EZB
Für die Geldpolitik der EZB, ist gemäß Artikel 105 Abs. 1 des EG- Vertrages, die Preisstabilität das vorrangige Ziel. Die ESZB unterstützt, sofern das Preisstabilitätsziel nicht beeinträchtigt wird, die allgemeine Wirtschaftspolitik in der EU. Zur Förderung der Preisstabilität ist die Unabhängigkeit der EZB erforderlich, denn nur so kann man niedrige Inflation in den Ländern erreichen.
Eine der wichtigsten Aufgaben ist Transparenz zu gewährleisten, denn nur so kann die EZB ihre Glaubwürdigkeit nach außen hin auch vertreten. Transparenz bedeutet, dass die EZB öffentlich zeigt, wie sie ihre Aufgaben erreichen wollen und welche Instrumente sie dafür einsetzen.
Die EZB hat die Aufgabe, den Umlauf des Bargeldes sicherzustellen, weil es im Besitz eines Notenausgabemonopols ist und weiterhin kann es die Refinanzierung der Geschäftsbanken ermöglichen. Man kann also sagen, dass Zentralbanken sich nicht nach Rentabilität richten, sondern danach, wie ihre (volkswirtschaftlichen) Funktionen wirken. Aus diesen Aufgaben ergeben sich die beiden fundamentalen Funktionen, nämlich die Hüterin der Währung und letztendlich Kreditgeber zu sein (lenders of last resort). 3
2 Vgl. Borchert (2001), S.247
3 Vgl. s.o. S.275ff.
6
Arbeit zitieren:
Gülten Yamik, 2007, Mehrstufige geldpolitische Konzeptionen, München, GRIN Verlag GmbH
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