I
Gliederung
1. Einleitung S.8
2. Der Begriff Terrorismus S.10
S.11
2.1. Die Begriffsgeschichte
S.16
2.2 Terrorismus als symbolische Gewalt?
S.17
2.3 Terrorismus als eine Form des Krieges?
S.18
2.4 Terrorismus und Guerillakampf
S.19
2.5 Terrorismus und Kriminalität
S.21
2.6 Verschiedene Formen von Terrorismus
2.6.1 Sozialrevolutionärer Terrorismus S.21
2.6.2 Ethnisch-nationalistischer Terrorismus S.21
2.6.3 Vigilantistischer Terrorismus S.21
2.6.4 Religiöser Terrorismus S.22
2.6.5 Symbiotischer Terrorismus S.23
3. Die Anschläge vom 11.September 2001 auf das World Trade
Center S.24
S.25
3.1 Psychischer Terror
S.25
3.2 Wer sind die Akteure / Wer ist ein Terrorist?
S.27
3.3 USA als Ziel von Anschlägen
4. Strategien zur Bekämpfung des Terrorismus S.28
S.28
4.1 Maßnahmen in der BRD zur Terrorismusbekämpfung
S.29
4.2 Maßnahmen in der EU zur Terrorismusbekämpfung
5. Schluss S.30
2
Adams, James Geld und Gewalt. Wer finanziert den Terror? Bergisch-Gladbach, 1990 Zit.: Adams 1990, S.
Barber, Benjamin Demokratie im Würgegriff. Kapitalismus und Fundamentalismus - eine unheilige Allianz. Frankfurt, 1999 Zit.: Barber 1999, S.
Bredow, Wilfried von Die Zukunft des Krieges. Gewalt. Politik. Staat
In: FAZ. Nr.225 v.27.09.2001 S.11 Zit.: Bredow 2001
Carr, Caleb Terrorismus - Die sinnlose Gewalt. Historische Wurzeln und Möglichkeiten der B e k ä m p f u n g München, 2002 Zit.: Carr 2002, S.
Daase, Christopher Terrorismus - Begriffe, Theorien und Gegenstrategien. Ergebnisse und Probleme sozialwissenschaftlicher Forschung. In: d e r F r i e d e n s w a r t e . Journal of International Peace and Organization. Band 76, Heft 1 Berlin, 2001 Zit.: Dasse 2001, S.
Eurich, Claus Die Megamaschine. Vom Sturm der Technik
auf das Leben und Möglichkeiten des W i d e r s t a n d e s . Darmstadt, 1988 Zit.: Eurich 1988, S.
3
III
Fetscher, Iring / Ideologien und Strategien. In: Rohrmoser, Günter Bundesministerium des Inneren (Hg.): A n a l y s e n z u m T e r r o r i s m u s Opladen, 1981 Zit.: Fetscher/Rohrmoser 1981, S.
Habermas, Jürgen Fundamentalismus und Terror. Antworten auf Fragen zum 11.September. In: Blätter für deutsche und internationale Politik. Heft 2/2002, S.165-178 Zit.:Habermas 2002, S.
Hacker, Friedrich Aggression. Die Brutalisierung der modernen W e l t Wien, München, Zürich, 1971 Zit.: Friedrich 1971, S.
Terror, Mythos, Realität, Analyse Wien, München, Zürich, 1973 Zit.: Friedrich 1973, S.
Fragen des Internationalen Terrorismus Hamburg 1977 Zit.: Friedrich 1977, S.
Heine, Peter Terror in Allahs Namen. Extremistische K r ä f t e i m I s l a m Freiburg im Breisgau, 2001 Zit.: Heine 2001, S.
Hertel, Gerhard Terrorismus und Politikwissenschaft in der Bundesrepublik Deutschland München 1986 Zit.: Hertel 1986, S.
Hippler, Jochen / Gewalt als Politik. Terrorismus und Lueg, Andrea Intervention im Nahen Osten. Köln 1987 Zit.: Hippler/Lueg 1987, S.
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4
IV
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Kaouras, Georgios Terrorismus. Historische und politische Komponenten des terroristischen Phänomens Frankfurt, Berlin, Bern, 1994 Zit.: Kaouras 1994, S.
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Laqueur, Walter Die globale Bedrohung. Neue Gefahren des T e r r o r i s m u s Berlin, 1998 Zit.: Laqueur 1998, S.
Meyers, Reinhard Krieg und Frieden. In Woyke, Wichard (Hg.) (2000): Handwörterbuch Internationale Politik Opladen, S.241-261 Zit.: Meyers 2000, S.
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5
V
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Schubert, Klaus / Das Politiklexikon Bonn: Dietz 2006 Klein, Martina Bonn, Dietz 2006 Zit.: Schubert/Martina 2006.
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6
VI
Waldmann, Peter Terrorismus. Provokation der Macht. München, 1998 Zit.: Waldmann 1998, S.
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Weingärnter, Daniela Ein Terrorist ist, wer die „Staatsordnung destabilisiert". Die skandinavischen Staaten fürchten, dass die gemeinsame EU-Definition für Terrorismus auch auf Globalisierungskritiker angewandt werden kann. In: Die Tageszeitung, Nr.6619vom 06.12.2001, S.7 Zit.: Weingärtner 2001
Wittke, Thomas Terrorismusbekämpfung als rationale politische Entscheidung. Die Fallstudie Bundesrepublik. Frankfurt, 1983 Zit.: Wittke 1983, S.
Zumach, Andreas Rechtsstaat für Terroristen. In: Le Monde diplomatique vom 14.12.2001, S.7 Zit.: Zumach 2001
Internetseiten
www.defence-net.com/magazine/6.html.
www.bmi.bund.de
7
1. Einleitung
Obwohl Terrorismus im 20. Jahrhundert ein dauernd präsentes Phänomen war, ist er erst seit den „Terroranschlägen“ auf das World Trade Center und das Pentagon in den USA stark ins öffentliche Interesse geraten. Dabei unterscheidet sich dieser Anschlag kaum von früheren Angriffen. Anschläge auf US-Einrichtungen hatte es bereits in der Vergangenheit gegeben, z.B. auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania. Auch in den Vereinten Staaten selbst wie z.B. der Anschlag auf das Regierungsgebäude in Oklahoma City, fanden statt. Neu waren nur das Ausmaß, die Zahl der Toten und die Vernichtung von Sachwerten. „Terrorismus“ - kaum ein Begriff ist so vage, unbestimmt und beliebig instrumentalisierbar. „Der Terrorist des Einen ist der Freiheitskämpfer des Anderen“ so lautete eine Bemerkung von Brian Jenkins, dessen sich besonders die US-Regierung unter Ronald Reagan gerne bediente, um ihre Unterstützung für verschiedene gewalttätige anti-kommunistische Gruppen in Südamerika zu rechtfertigen.
Auch das Völkerrecht enthält nur vage Andeutungen, obwohl die Vereinten Nationen seit 1972 mehrfach den Versuch unternommen haben, zu einer weltweit akzeptierten Definition zu gelangen. Vorhanden sind zwischenstaatliche Verträge, in denen sich die Regierungen verpflichten, bestimmte „terroristische“ Gewalttaten wie Flugzeug- und Schiffsentführungen oder Angriffe auf diplomatisch geschütztes Personal zu verfolgen und die Täter gegebenenfalls auszuliefern. 1 Trotz der fehlenden internationalen und allgemein verbindlichen Definition haben Deutschland, die EU, die Vereinten Nationen, sowie zahlreiche Gremien wie G8, NATO und OSZE verschiedene Übereinkommen zur Bekämpfung des Terrorismus getroffen. Die Gemeinsamkeit liegt darin, dass nicht der Terrorismus als solcher, sondern terroristische Handlung bzw. das Verbrechen definiert wird. Zwar existiert seit 1976 im deutschen Strafrecht der § 129a, der die „Bildung terroristischer Vereinigungen“ unter Strafe stellt, aber eine genaue Begriffsbestimmung wird nicht genannt. 2 In unserer Alltagssprache gebrauchen wir den Begriff „Terrorismus“ um bestimmte Arten von politischer Gewalt zu beschreiben. Dies können Vorkommnisse wie ein Bombenanschlag auf ein Gebäude, die Ermordung eines Staatsoberhauptes, ein Massaker an Zivilisten durch eine militärische Einheit, die Vergiftung von Produkten in den Regalen eines Supermarktes oder die gezielte Verunreinigung von frei verkäuflichen Arzneimitteln in der Apotheke. In der politischen Praxis besitzt der Begriff Terrorismus eine enorme Bedeutung. Es vergeht kaum ein Tag, an dem Politiker nicht über den „Krieg gegen den Terrorismus“, „Anti-Terror-Pakete“, „Anti-Terrorismus-Koalitionen“ oder die Gefahr des „fundamentalistischen
1 Vgl. Zumach 2001.
2 Strafgesetzbuch 2006, § 129a.
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Arbeit zitieren:
Sevim Kurt, 2007, Terrorismus - Begriff und Erklärungen, München, GRIN Verlag GmbH
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