Sexualität im Islam
März 2003
Murat Kütük
INHALTSVERZEICHNIS 1
1 EINE EINFÜHRUNG 2
1.1 DIE DARSTELLUNG DER THEMATIK 2
1.2 SKIZZE DES INHALTS 3
2 EINE EINFÜHRUNG IN DEN ISLAM 4
2.1 WICHTIGE INFORMATIONEN ÜBER DEN ISLAM 4
2.2 DIE ROLLE DES PROPHETEN MUHAMMAD FÜR MUSLIME UND DEM ISLAM 6
2 SEXUALITÄT IM ISLAM 8
3 SEXUALERZIEHUNG NACH ISLAMISCHER UND NACH SCHULISCHER AUFFASSUNG: ES GIBT UNTERSCHIEDLICHKEITEN 10
4 EIGENE STELLUNG ZUM THEMA 12
5 LITERATURVERZEICHNIS 14
1 Eine Einführung
1.1 Die Darstellung der Thematik
Das Thema „Sexualität im Islam“ kann durchaus als eine vielschichtige Problematik betrachtet und demnach auch so bearbeitet werden: Bei der wissenschaftlich-inhaltlichen Darstellung haben neben mehreren wichtigen Fakten und Aspekten vor allem soziologische, theologische, politische und gesellschaftliche einen prägenden Charakter. Zum einen hat der Begriff Sexualität einen zentralen Stellenwert, zum anderen die monotheistische Weltreligion Islam:
Derartige Fragestellungen würden die Thematik skizzieren und ausschlaggebende Fakten hervorheben.
In diesem Rahmen spielt auch die als Unterrichtsprinzip definierte und an deutschen Schulen durch bildungspolitische Richtlinien praktizierte Sexualerziehung eine große Rolle. Es gibt in Deutschland und an deutschen Schulen muslimische Schülerinnen und Schüler. Das Verständnis über und das Ziel der Sexualerziehung von Eltern dieser Schülerinnen und Schüler und das der Schulen sind in vielen Fällen nicht deckungsgleich; in diesem Bereich existieren bei vielen muslimischen Eltern deutliche Meinungsunterschiede im Vergleich mit den Schulen. Diese Unterschiedlichkeiten darzustellen gehört ebenfalls in die Reichweite der Thematik „Sexualität im Islam“. Auch Definitionen und Erläuterungen von einigen Begriffen und Fakten zum Thema sind relevant, weil es sich eben um Fachtermini handelt und diese, ganzheitlich betrachtet, ausschlaggebend zum Verständnis der Problematik sein können:
sind in Anbetracht des Themas „Sexualität im Islam“ nur einige Unterpunkte, welche im Gesamtkomplex der Problematik einen Stellenwert haben sollten.
1.2 Skizze des Inhalts
Das vorliegende Dokument ist eine Ausarbeitung des im Seminar „Schulpraktische Studien im Lernbereich Gesellschaftslehre“ zum Thema „Sexualität im Islam“ vorgetragenen Referats. Die wichtigsten Fakten, Aspekte und Erläuterungen zu dieser Problematik werden hier noch einmal dargestellt und wissenschaftlich verankert. Das Thema wird so bearbeitet, dass in einem ersten Teil eine Einführung in den Islam dargestellt wird. Dabei sind Primärinformationen über den Islam prägend. In einem zweiten Abschnitt wird der Begriff, die Definition von und das Verständnis über Sexualität im Islam bearbeitet. Da es sich im Islam um eine Gesetzesreligion handelt, ist es hier primär wichtig, Gesetze bzw. die Rechte und Pflichten im Bereich der Sexualität darzustellen, denn es gibt diese und Sexualität wird an vielen Stellen des Korans und der Sunna thematisiert. In einem dritten Teil wird dann versucht, die gegensätzlichen Meinungen von muslimischen Eltern und deutschen Schulen über Sexualerziehung darzustellen. Dieser Abschnitt kann mit „annähernd dargestellt“ beschrieben werden, da derart Konflikte unterschiedlichsten Ursprung haben können und nicht repräsentativ für alle muslimischen Eltern und Schulen gelten.
Sowieso handelt es sich bei der Darstellung dieses Themenbereichs um eine nicht repräsentative, d.h. da es sich hier nun einmal um einen Untersuchungsgegenstand handelt, in der die eigene Ansicht und Meinung des Bearbeiters prägend ist, weil es um Interpretationsansätze über den Koran bzw. dem Islam geht, kann das Thema durch Andere sehr gegensätzlich dargestellt werden: Der Koran und der Islam werden durch existierende verschiedene Interpretationen und Analysen von verschiedenen Menschen und islamistischen Richtungen eben sehr verschieden verstanden und praktiziert. Auch in Bezug auf „Sexualität im Islam“ gibt es verschiedene, nicht deckungsgleiche, Interpretationen, was die Stellen darüber im Koran und der Sunna angehen. Daher spielt vor allem die eigene Einstellung bzw. Meinung des Bearbeiters und die auserwählte Literatur zum Thema eine große Rolle; Toleranz und Objektivität gegenüber verschiedenen Religionen, Meinungen und Einstellungen wären hier zwei wichtige Leitbegriffe. Eben auf diese Art und Weise wurde versucht die erwähnte Thematik auf den folgenden Seiten zu bearbeiten.
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Arbeit zitieren:
Murat Kütük, 2003, Sexualität im Islam, München, GRIN Verlag GmbH
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Preuschoff
Im Islam gibt es gar keine Sexualmoral?.
Schade, daß es keine kurze Zusammenfassung der Arbeit gibt, die einen Überblick über das Ergebnis bietet. Ich hätte in meiner Website ja gerne einen Hinweis darauf gebracht.
Soviel ich sehe, sieht es jedoch mit einer Sexualmoral im Islam sehr dürftig aus. Denn eine Moral muß schon freiwillig sein und im Grunde sogar Spaß machen. Denn Zwang (also Schleier, Einsperren und strenge Beaufsichtigung von Mädchen, Beschneidung der Frauen, Androhung von Höllenstrafen usw. und "hintehrer" Ehrenmord oder Steinigung oder Sühne durch Selbstmordattentat) zählt nicht, weil man mit Zwang schließlich alles erreichen kann: Wenn ich jemanden einsperre, dann ist er natürlich moralisch, weil er gar nicht anders kann. Nur das hat dann mit einer inneren Einstellung rein gar nichts mehr zu tun. Und ich kann beim besten Willen beim Islam keinen Ansatz einer wirklichen Freiwilligkeit in den Dingen der Moral erkennen...
Michael Preuschoff
www.basisreligion.de
am Thursday, March 24, 2005-