IHNHALTSVERZEICHNIS
1 ZIELSTELLUNG UNSERES PROJEKTES 3
1.1 IST-ANALYSE 3
2 PLANUNGSSCHRITTE 4
2.1 ZIELGRUPPENANALYSE 4 2.2 THEORETISCHES KONZEPT 8
3 GROBSTRUKTUR DER ZWEI SITZUNGEN 11
3.1 ERSTER TAG 11 3.2 ZWEITER TAG 12
4 FEINSTRUKTUR DER ZWEI SITZUNGEN 14
4.1 EINFÜHRUNG 14 4.2 VISUALISIERUNG 17
4.3 THEORETISCHE GRUNDLAGEN EINER PRÄSENTATION 20 4.3.1 Die Vorbereitung 21 4.3.2 Der Ablauf 24 4.3.3 Die Nachbereitung 25 4.4 DAS FEEDBACK 26 4.4.1 Ziel des Feedbacks: 26
4.4.2 Wie gebe ich konstruktives Feedback? 27 4.4.3 Feedback empfangen: 27
5 ZWEITER TAG 28
5.1 EINFÜHRUNG 28 5.2 KÖRPERSPRACHE 29
5.3 STÖRUNGEN WÄHREND DER PRÄSENTATION 31 5.4 PRÄSENTATIONSRUNDE 33 5.5 ABSCHLUß 34
6 VERWENDETE LITERATUR: 35
2
1 Zielstellung unseres Projektes
1.1 Ist-Analyse
In unserem Seminar „Didaktische Planung in der Erwachsenenbildung“ fanden uns Sarah, Julia und ich (Nadja) zusammen und gründeten das Projekt „Präsentationstraining für Mitarbeiter in einer Firma“.
Als Zielstellung setzten wir uns: Fertigkeiten der Mitarbeiter zu schulen.
Wie z.B. den Umgang mit Medien, Produkte besser präsentieren zu können, Sarah, Julia und ich zusammen und gründeten das Projekt Überzeugen lernen und die Methoden einer Präsentation zu vermitteln.
Zunächst starteten wir mit der Ist-Analyse, denn sie ist der erste Schritt in unserem Vorhaben ein Seminar zu planen. Die Ist-Analyse gliedert sich in die fachliche, die pädagogisch/didaktische, in Bezug auf die Zielgruppe und in Bezug auf die Institution, auf.
Nachdem wir die Ist-Analyse Schritt für Schritt durchgegangen waren, kamen wir zu folgenden Ergebnissen:
1) Die fachliche Ist-Analyse:
Wir hatten zu Beginn des Projekts geringe Vorkenntnisse, aber ich habe schoneinmal ein Buch zu - diesemThema gelesen und versucht dieses Wissen bei meinem Referat umzusetzen. Was uns noch an Wissen/Sicherheit fehlte war, dass wir noch ein Konzept über unser Projekt - benötigten.
Bei der Literaturrecherche, mit Hilfe derer wir dieses o.g. Wissen erwerben konnten, waren wir - fündiggeworden (siehe Literaturliste).
2) Die pädagogisch/didaktische Ist-Analyse:
An Vorwissen/Fähigkeiten/Erfahrungen können wir Praktika im Weiterbildungsbereich, sowie in - Beratungsstellen,Seminar „Projekt Erwachsenenbildung“, Friedemann Schulz von Thun, Thomas Gordon, Verhaltenstherapie/Verhaltensmodifikation, Führung von Konstrukt-Interviews vorweisen.
3
Was uns noch an Wissen /Sicherheit fehlt ist Erfahrung und Routine sowie Konzepte für die - Durchführungeines Präsentationstrainings.
Auch hier können wir dieses Wissen durch entsprechende Literatur erwerben. Wichtig ist aber - auchKontakt mit Leuten aufzunehmen, die so ein Seminar schon durchgeführt haben.
2 Planungsschritte
Im weiteren Verlauf unserer Arbeit, hatten wir nun die Aufgabe, unser Seminar zu planen Zunächst begannen wir mit der Zielgruppenanalyse, um das genaue Thema abstimmen zu können.
2.1 Zielgruppenanalyse
Das Ziel der Zielgruppenanalyse ist die Klärung der Lebenswelt der TeilnehmerInnen, die Klärung der Ziele und Erwartungen der TeilnehmerInnen sowie die Klärung der wichtigen fehlenden Fähigkeiten für eine Präsentation.
„Je deutlicher die Konturen der Zielgruppe sind, desto begründeter kann bei der Planung die Auswahl angemessener Methoden entschieden werden“. 1
Im Rahmen unseres Seminars „Didaktische Planung in der Erwachsenenbildung“ wurde uns die Methode des Leitfaden-Interviews zur Bestimmung der Zielgruppenanalyse empfohlen. Unser Vorgehen gliedert sich hiernach in drei Punkte:
1. Festlegung von Untersuchungsziel und Verwendungszweck
2. Festlegung der Stichprobe Interne Sicht - ExterneSicht - 3.Festlegung der Leitfragen
Das Untersuchungsziel „legt fest, was genau untersucht werden soll“. 2
Das hieß in unserem Fall die Lebenswelt der Firmenmitarbeiter. Folgende Punkte haben wir daraufhin erarbeitet:
Welche Themen beherrschen die Teilnehmer noch nicht? - WelcheTechniken müssen sie noch lernen? - WelcheFunktion haben die Mitarbeiter, in welchen Bereichen arbeiten sie? - Inwelchem Alter sind die Teilnehmer? - 1 Knoll,1995, S. 32
2 König/Volmer, 1993, S.103
4
Welche Erwartungen und Erfahrungen haben sie? - Einblickein die Berufswelt,(bezüglich Praxisbezug im Seminar) - Beider Festlegung der Stichprobe fragten wir uns, wen interviewen wir und wer kann uns Informationen über die Zielgruppe geben? Dabei war es notwendig, ein internes Interview (d.h., die Zielgruppe, also TeilnehmerInnen des Kurses selbst zu befragen, sowie ein
Externes Interview (d.h. , Personen, die die Zielgruppe kennen, mit ihnen arbeiten, also Personalleiter etc. zu führen. Da ich (Nadja) ein Praktikum im Frühjahr in der Weiterbildungsabteilung in einer Firma machen werde, hatte ich schon entsprechende Kontakte. Ich legte daher fest, den Personalentwickler, einen Trainer und die Teilnehmer zu befragen. Mein Betreuer des Praktikums ermöglichte es mir, mit diesen Personen ein Interview durchführen zu können.
„Aufgabe bei der Festlegung ist dann eigentlich immer bei knappen Ressourcen die Stichprobe zu wählen, dass die Ergebnisse möglichst zuverlässig sind.“
Dazu gehörte, den Leitfragenkatalog zu erstellen. Dies sollten pro Interview ca. 3-6 offene Fragen sein, die zunächst in einem Brainstorming spontan gesammelt werden sollten. Nachdem mögliche Leitfragen von uns entwickelt wurden, mussten sie anschließend in eine Reihenfolge gebracht werden. „Leitfragen werden offen formuliert, dass sie dem Gesprächspartner die Möglichkeit geben, frei seine Sichtweise zu erzählen.“ 3
Folgenden Leitfragenkatalog haben wir für das interne Interview entwickelt:
Fragen an die Teilnehmer:
1. Haben Sie schon einmal an einem Präsentationstraining teilgenommen? Wie lief der Kurs ab?
2. Welche Erwartungen haben Sie an einem Präsentationstraining / Was möchten Sie lernen?
3. Was fanden Sie positiv an dem Training?
4. Was fanden Sie negativ?
5. Was sollte sich an den Kursen ändern? Können Sie mir noch Tips geben?
6. Gibt es noch Punkte, die Sie noch wichtig finden, die Sie noch ergänzen möchten?
Folgenden Leitfragenkatalog haben wir für das externe Interview entwickelt:
3 König/Volmer, 1993, S.107
5
Fragen an den Personalentwickler:
1. Wie laufen Präsentationstrainings normalerweise ab?
2. Was wäre Ihnen bei einem Präsentationstraining wichtig, im Hinblick auf die Ziele, Methoden, Inhalte?
3. Welche Mitarbeiter nehmen an den Kursen teil?
4. Gibt es noch Punkte, die Sie als wichtig empfinden, die sie noch ergänzen möchten?
Fragen an den Trainer:
1. Wie gehen Sie in einem Präsentationstraining vor?
2. Was ist das Ziel eines solchen Trainings?
3. Welche Themen behandeln Sie?
4. Welche Methoden wenden Sie in dem Training an?
5. Ich habe vor ein Präsentationstraining zu geben:
a) Was könnte ich tun, was muss ich beachten?
b) Welche Anregungen und Hinweise könnten Sie mir noch geben?
6. Gibt es noch Punkte, die Sie als wichtig empfinden, die noch ergänzt werden können?
Nachdem wir nun die Interviews durchgeführt hatten, kamen wir nun zu folgenden Ergebnissen, die wir in vier Kategorien ordneten: Lernziele - Methoden - Erwartungenan den Trainer - Verbesserungsmöglichkeiten -
6
Quote paper:
Sabine Neumann, 1999, Didaktische Planung eines Präsentationstrainings für die Mitarbeiter in einer Firma, Munich, GRIN Publishing GmbH
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