Messen und Ausstellungen
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis
IV
Abbildungsverzeichnis
V
1 Einleitung
1
1
1.1 Problemstellung
1
1.2 Ziel und Aufbau
2 Die Institution der Messe und Ausstellung
1
2
2.1 Historie
2
2.2 Begriffsdefinitionen "Messen" und "Ausstellungen"
4
2.3 Erscheinungsformen von Messen und Ausstellungen
3 Konzeptionelle Planung von Messen
6
7
3.1 Verkaufs- und Kontaktziele
9
3.2 Informations- und Motivationsziele
10
3.3 Markt- und Anspruchsgruppenbezogene Beeinflussungsziele
11
3.4 Auswahl von Messen und Budgetierung
4 Maßnahmenplanung und Durchführung
12
12
4.1 Der Messestand - Das Aushängeschild des Ausstellers
14
4.2 Standpersonal
15
4.3 Kommunikationsmaßnahmen
Lisa Bannerman II
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Inhaltsverzeichnis
16
4.4 Messeerfolgskontrolle
5 Fazit und kritische Würdigung
16
18
18
19
20
Lisa Bannerman III
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Abk ürzungsverzeichnis
AUMA Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen
Wirtschaft e.V.
FKM Gesellschaft zur freiwilligen Kontrolle von Messen und
Ausstellungszahlen
DIHT Deutscher Industrie- und Handelstag
vgl. vergleiche
ggf. gegebenenfalls
z. B. zum Beispiel
d.h. das heißt
Abb. Abbildung
bzw. beziehungsweise
f. und folgende
GewO Gewerbeordnung
bzgl. bezüglich
lt. laut
Abs. Absatz
Hrsg. Herausgeber
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Abbildungsverzeichnis
Nr. Bezeichnung
Abb. 1 Typologisierung von Messen 6
Abb. 2 Dimensionen ausstellerspezifischer Messebeteiligungsziele 7
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Messen und Ausstellungen
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
In Zeiten der ständig zunehmenden Informationsüberlastung und Reizüberflutung der Gesellschaft durch Kommunikation in Form der Massenmedien, in denen es für Unternehmen immer schwieriger wird, sich von der Masse der Konkurrenten abzuheben, gilt es, alternative Maßnahmen zu ergreifen. Eine Messebeteiligung bietet nicht nur die Möglichkeit, einem Unternehmen mit einem öffentlichen Auftritt, mit Messestand und -personal ein "Gesicht" zu geben, sondern ermöglicht außerdem das direkte Aufeinandertreffen mit Vertretern des Unternehmens und die Auseinandersetzung mit dessen Produkten. Dem Aussteller bietet sich darüber hinaus die Chance, verschiedene Kommunikationsmaßnahmen während des Messeauftritts zu kombinieren. Die Entscheidung an einer Messe teilzunehmen, bringt jedoch auch großen organisatorischen und finanziellen Aufwand mit sich, so dass sie wohl überlegt gefällt und umgesetzt werden sollte.
1.2 Ziel und Aufbau
Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel dieser Arbeit, aus Sicht der ausstellenden Unternehmen einen Überblick über die verschiedenen Aspekte der Messebeteiligung, sowie über Vor- und Nachteile zu vermitteln. Hierzu wird zunächst die Institution der Messe bzw. Ausstellung beschrieben um dann näher auf die konzeptionelle Planung, d. h. die Festlegung des langfristigen Messekonzepts einer Unternehmung 1 einzugehen. Die Maßnahmenplanung, in der die Ausgestaltung der einzelnen Messebeteiligung festgelegt wird, wird Inhalt eines weiteren Kapitels sein. Abschließend werden die Ergebnisse der behandelten Thematik kritisch gewürdigt und ein eigenes Fazit gezogen und dargestellt.
2 Die Institution der Messe und Ausstellung
Messen und Ausstellungen sind Formen der Marktveranstaltung, die eine bewusste Zusammenführung von Angebot und Nachfrage zum Zwecke von
1 vgl. Meffert (2000) S. 742
¤ Lisa Bannerman 1
Messen und Ausstellungen
Repräsentation oder Abschluss darstellen. Primäre Ziele dabei sind neben der Gewinnung von Informationen über die Marktlage sowohl die Herstellung und Pflege von Kontakten zu Abnehmern und Lieferanten als auch die Anbahnung und Einholung von Aufträgen. 2 In diesem Kapitel soll die Historie der Institution Messe bzw. Ausstellung, die Begriffe "Messe" und "Ausstellung" und ihre verschiedenen Formen dargestellt werden.
2.1 Historie
Als bedeutende Institution des Warenhandels in Europa hat sich das Messewesen bereits im Mittelalter etabliert. 3 Entstanden als Warenmesse, musste sich diese traditionelle Form der Messe mit der fortschreitenden Industrialisierung und den damit verbundenen Neuerungen in Handel und Verkehr neu erfinden, was schließlich dazu führte, dass sich durch das Zusammenwirken der messeinteressierten Industrien und der gegenüber Veränderungen aufgeschlossenen Leipziger Bürgerschaft, bis 1895 die dort ansässige jahrhundertealte Warenmesse als erste zur modernen Mustermesse entwickelte. 4
In der heutigen Zeit, in der weltweite Kommunikation eine Basis des globalen Handels bildet, hat die Messe als Ort der direkten Begegnung und des Austauschs zwischen Menschen ihre Bedeutung bewahrt. 5
2.2 Begriffsdefinitionen "Messen" und "Ausstellungen"
Obwohl der eigentliche Begriff "Messe" schon früher verwendet wurde, bildete sich eine eindeutige Begrifflichkeit erst Mitte des 16. Jahrhunderts heraus. Die in früheren Quellen häufig synonymverwandten lateinischen Entsprechungen des Begriffs "missa" als "mercatum", "forum“, "feriae" und "nuntinae" bilden den Ursprung unterschiedlicher Begriffslinien in den europäischen Sprachen. Während sich aus "forum", "feriae" im Französischen der Begriff "foire" und im
2 vgl. Pepels (1998) S. 543
3 vgl. Rodekamp (2003) S. 7
4 vgl. Rodekamp (2003) S. 12
5 vgl. Rodekamp (2003) S. 12
¤ Lisa Bannerman 2
Arbeit zitieren:
Lisa Bannerman, 2007, Messen und Ausstellungen, München, GRIN Verlag GmbH
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