Gliederung
Abk ürzungs- und Akronymverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis. III
Tabellenverzeichnis IV
1. Das Ursache-Wirkungs-Diagramm als leicht zu handhabendes und
vielseitiges Qualitätswerkzeug 1
2. Hintergrund 2
2.1. Kaoru Ishikawas Qualitätskonzept 2
2.2. Einordnung 3
2.3. Verbreitung. 3
2.4. Formen. 4
2.4.1. Dispersionsanalyse-Ursache-Wirkungs-Diagramm 5
2.4.2. Prozessklassifizierungs-Ursache-Wirkungs-Diagram. 7
2.4.3. Ursachenaufzählungs-Ursache-Wirkungs-Diagramm. 9
2.5. Ziel 11
3. Erstellung eines Ishikawa-Diagramms 12
3.1. Voraussetzungen 12
3.2. Vorgehensweise. 13
3.2.1. Problemdefinition 13
3.2.2. Findung der Hauptursachen 14
3.2.3. Herausarbeitung der Einzelursachen. 16
3.3. Ergebnisbewertung 18
4. Bewertung des Ishikawa-Diagramms. 19
4.1. Stärken 19
4.2. Schwächen. 19
4.3. Möglichkeiten 20
4.4. Alternativen 20
5. Anwendungsbeispiele. 22
5.1. Das Ishikawa-Diagramm als Werkzeug zur Konfliktlösung. 22
5.2. Das Ishikawa-Diagramm bei der Untersuchung von Freiwürfen
im Basketball 23
6. Das Ursache-Wirkungs-Diagramm ist insgesamt ein optimales
Werkzeug zur Qualitätsverbesserung. 26
Literaturverzeichnis 27
Abkürzungs- und Akronymverzeichnis
Abkürzungen
Dr. f. ff. S. u.a. und andere
Akronyme
CWQC Q7
RD
TQM UWD
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Dispersionsanalyse-Ursache-Wirkungs-Diagramm für den S. 5 Axialschlag einer Maschine
Quelle: Vgl. Ishikawa (Guide to Quality Control), S. 22, Abbildung 3.5 Abbildung 2: Prozessklassifizierungs-Ursache-Wirkungs-Diagramm für S. 7
die Zubereitung von schmackhaftem Reis
Quelle: Vgl. Ishikawa (Guide to Quality Control), S. 150, Abbildung 13.3 Abbildung 3: Ursachenaufzählungs-Ursache-Wirkungs-Diagramm für S. 9
die Zubereitung von schmackhaftem Reis
Quelle: Vgl. Ishikawa (Guide to Quality Control), S. 153, Abbildung 13.6 Abbildung 4: Schritt eins zur Erstellung eines Ursache-Wirkungs- S.13 Diagramms
Quelle: Vgl. Ishikawa (Guide to Quality Control), S. 19, Abbildung 3.2 Abbildung 5: Schritt zwei zur Erstellung eines Ursache-Wirkungs- S.15 Diagramms
Quelle: Vgl. Ishikawa (Guide to Quality Control), S. 20, Abbildung 3.3 Abbildung 6: Schritt drei zur Erstellung eines Ursache-Wirkungs- S.17 Diagramms
Quelle: Vgl. Ishikawa (Guide to Quality Control), S. 20, Abbildung 3.4 Abbildung 7: Schematische Darstellung eines Relationendiagramms S. 21
Quelle: Kamiske u.a. (Qualitätsmanagement von A bis Z), S. 143, Abbildung 33 Abbildung 8: Streudiagramm für den Prozentsatz verfehlter S. 24 Basketballfreiwürfe
Quelle: Vgl. Fernandez (Quality Shots), S. 33, Abbildung 1 Abbildung 9: Ursache-Wirkungs-Diagramm für verfehlte S. 25 Basketballfreiwürfe
Quelle: Vgl. Fernandez (Quality Shots), S. 34, Abbildung 2
III
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Übersicht verfehlter Basketballfreiwürfe in 15 Tagen S. 29
Quelle: Vgl. Fernandez (Quality Shots), S. 33, Tabelle 1
IV
1. Das Ursache-Wirkungs-Diagramm als leicht zu
handhabendes und vielseitiges Qualitätswerkzeug
Im 21. Jahrhundert stellt ein Kunde weitaus höhere
Qualitätsanforderungen als nur die reine Zuverlässigkeit eines Produktes. Der Begriff Qualität impliziert heute „Innovation und Image, Design und Perfektion, Originalität und Service.“ 1 Von Herstellern werden dadurch, verstärkt nicht zuletzt durch den globalen Wettbewerb, Höchstleistungen abverlangt. Um dabei konkurrenzfähig bleiben zu können, muss der gesamte Betrieb, vom Fließbandarbeiter bis zum Vorstandsvorsitzenden, konsequent auf das essentielle Unternehmensziel Qualität ausgerichtet sein. Qualitätskonzepte, die versuchen jener Herausforderung zu entsprechen, werden bei ihrer Realisierung meist von bestimmten Projektmanagementwerkzeugen gestützt. Eines dieser
„Qualitätswerkzeuge“, welches sich insbesondere durch eine leichte Handhabung und große Vielseitigkeit auszeichnet, stellt das Ursache-Wirkungs-Diagramm dar. Dieses Werkzeug soll in der vorliegenden Arbeit näher beschrieben werden. Zunächst wird dazu dessen Hintergrund erläutert, wobei auf das zugrunde liegende Qualitätskonzept und die verschiedenen Diagrammformen eingegangen wird. Anschließend erfolgt eine Beschreibung zur Erstellung des Ursache-Wirkungs-Diagramms mit einer Auseinandersetzung in Form einer Bewertung hinsichtlich der Stärken und Schwächen sowie der Möglichkeiten und potentiellen Alternativen. Schließlich werden anhand von Beispielen Vielseitigkeit und leichte Handhabung des Diagramms untermauert. Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung über die besondere Eignung des Diagramms bei der Erreichung höchster Qualitätsansprüche in einem Unternehmen.
1 Bartsch (Wenn der Kunde „wow“ sagt), S. 12
1
2. Hintergrund
2.1. Kaoru Ishikawas Qualitätskonzept
Dr. Kaoru Ishikawa 2 , der Erfinder des Ursache-Wirkungs-Diagramms, gilt als einer der Pioniere des japanischen Qualitätswesens. Sein besonderer Verdienst besteht in der Umsetzung von Demings, Jurans und Feigenbaums Ansätzen des Total Quality Managements (TQM) in ein einzigartiges japanisches Konzept zur Qualitätsverbesserung 3 , dem Company Wide Quality Control (CWQC). Dieser ganzheitliche
Qualitätsgedanke zur Steigerung der Unternehmensleistung fußt vor allem auf sechs Prinzipien. 4
1. Alle Mitarbeiter müssen das Ziel und die Notwendigkeit der unternehmensweiten
Qualitätskontrolle verstehen
2. Auf allen Ebenen des Betriebes müssen die Möglichkeiten des Qualitätssystems
bekannt sein und es muss darauf vertraut werden
3. Um standardisierte Prozesse etablieren zu können, soll für drei bis fünf Jahre ein
kontinuierliches Verbesserungsprogramm in der Firma laufen. Hierbei wird
besonders die Anwendung von Qualitätswerkzeugen empfohlen
4. Das Unternehmen muss einen strategischen Qualitätsplan definieren und
systematisch etablieren
5. Grenzen zwischen Positionen und Abteilungen sind zugunsten einer
funktionsübergreifenden Unternehmensführung abzubauen
6. Jeder Betriebsangehörige soll, im Glauben an die Nachhaltigkeit seiner
Bemühungen, eigenverantwortlich handeln
2 Zu seinem Wirken auf das (v.a. japanische) Qualitätswesen und seiner Biographie vgl. Watson (The Legacy of Ishikawa), S. 54ff.
3 Siehe hierzu Rolff (Darstellung und Analyse der Einflussfaktoren auf das Japanische Total Quality Management), S. 85f.
4 Vgl. Watson (The Legacy of Ishikawa), S. 54f.
2
Zentral für den Erfolg von Ishikawas Theorie ist somit die aktive Beteiligung jedes Mitarbeiters in einem Unternehmen und eine konsequent systematische Vorgehensweise. 5
2.2. Einordnung
Um die Durchführung seines Entwurfs zur Qualitätskontrolle auf tatsächlich allen Unternehmensebenen zu ermöglichen benötigte Ishikawa leicht zu erlernende und leicht zu handhabende Werkzeuge, mit denen sich Probleme erkennen, verstehen und lösen lassen. Als solche sah er die Fehlersammelliste, das Histogramm, die Qualitätsregelkarte, das Pareto-Diagramm, das Korrelationsdiagramm, die Brainstormingtechnik und vor allem das Ursache-Wirkungs-Diagramm an. 6 Gemeinsam stellte er sie zu den sogenannten „elementaren Werkzeugen der Qualitätssicherung“ („Seven Tools of Quality“ bzw. Q7) zusammen und empfahl sie besonderes für den Einsatz in Qualitätszirkeln im Rahmen des CWQC. 7 Neben diesem Anwendungsfeld wird das Ursache-Wirkungs-Diagramm auch als Werkzeug des TQM verwendet 8 und ist ein anerkanntes Hilfsmittel 9 in der Analyse-Phase bei der Six Sigma Methode. 10
2.3. Verbreitung
Bereits 1943 entwickelte Ishikawa das Ursache-Wirkungs-Diagramm, um einer Gruppe von Ingenieuren im Kawasaki Stahlwerk aufzuzeigen, wie mehrere Produktionsfaktoren neu geordnet und miteinander verknüpft
5 Vgl. Rolff (Darstellung und Analyse der Einflussfaktoren auf das Japanische Total Quality Management), S. 86ff.
6 Siehe hierzu Kamiske u.a. (Qualitätsmanagement von A bis Z), S. 226
7 Vgl. Kamiske u.a. (Qualitätsmanagement von A bis Z), S. 248f.
8 Siehe Stamatis (TQM engineering handbook), S. 135ff.
9 Siehe John (Analyze), S. 104 oder Kraßnitzer (Best Practice mit Six Sigma in einem mittelständischen Unternehmen), S. 535f.
10 Die SixSigma Methode wird in Reißiger (Six Sigma), S. 251ff. ausführlich beschrieben
3
Arbeit zitieren:
Johannes Kern, 2008, Ishikawa Diagramme - Ursache-Wirkungs-Diagramme, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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