Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis iii
1. Problemstellung 1
2. Tourismusmarketing-Einführung 1
2.1 Definitionen 1
2.2 Touristische Verkehrsträger 3
3. Flugtourismus 4
3.1 Allgemeine Aspekte 4
3.2 Fluggesellschaften 5
3.2.1 Linienfluggesellschaften 5
3.2.2 Charterfluggesellschaften Fehler Textmarke nicht definiert.
3.2.2.1 Entwicklung und Merkmale 7
3.2.2.2 Einsatz der Marketing-Instrumente 8
3.2.2.3 Pauschalreise 10
3.2.3 Low-Budget-Airlines 11
3.2.3.1 Entwicklung und Merkmale 11
3.2.3.2 Erfolgsfaktoren der Low-Budget-Airlines 12
3.2.3.3 Marketing-Mix 13
4. Schlussbetrachtung und Ausblick 15
Anhang 17
Literaturverzeichnis 18
ii
Abbildungsverzeichnis
Marketing-Mix ............................................................................................. 2 Abb. 1:
Touristische Transportbetriebe (Auswahl)................................................... 3 Abb. 2:
Deutsche Charterfluggesellschaften (Passagiere in Millionen).................... 8 Abb. 4:
iii
1. Problemstellung
Tourismus stellt heute eine der größten Wirtschaftsbranchen weltweit dar und umfasst daher auf der Makro-Ebene globale ökonomische Prozesse. Zwar ist der Tourismus global verbreitet, aber immer an bestimmte Orte gebunden. Somit ist der Tourismus auf der Mikro-Ebene ein stark lokalisiertes Phänomen. 1 „Urlaubsreisen haben sich zu einem festen und zentralen Element der Lebensgestaltung in Industriegesellschaften und ihres kulturellen Selbstverständnisses entwickelt.“ 2 Somit gehören das Reisen und der Tourismus überhaupt zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Lebens und sind „zu den unverzichtbaren gesellschaftlichen Errungenschaften der Menschen“ 3 geworden. Mit dem Wandel der Zeit hat sich im Bereich Tourismus auch eine ganze Industrie herausgebildet, die eine immer größer und verschiedenartiger gewordene Nachfrage nach Reisen und damit zusammenhängenden Dienstleistungen zu bedienen versucht. In diesem Zusammenhang hat sich auch das Marketing zu einem zentralen Konzept entwickelt. Die Aufgabe meiner Hausarbeit soll es nun sein, die Besonderheiten im Flugtouristik-Marketing im Wesentlichen aufzuzeigen. Zunächst soll über Definitionen und Erklärungen eine kurze Einführung in das Tourismusmarketing gegeben werden. Des Weiteren soll auf die besonderen Merkmale, die Entwicklung und auf den Einsatz der Marketing-Instrumente der einzelnen Fluggesellschaften im Flugtourismus, speziell Charterfluggesellschaften und Low-Budget-Airlines, eingegangen werden, um so die Unterschiede der einzelnen Fluggesellschaften herauszukristallisieren. Durch die gewonnenen Erkenntnisse soll abschließend folgende Frage geklärt werden: "Was ist das Erfolgskonzept der Low-Budget-Airlines, d. h. welches sind die Gründe für den bemerkenswerten Erfolg am Beispiel von Ryanair und welche Neuheiten bringt die Zukunft?"
2. Tourismusmarketing-Einführung
Zahlreiche Wissenschaftsdisziplinen beschäftigen sich mit dem Tourismus und den damit zusammenhängenden Phänomenen. 4 Um Tourismusmarketing verstehen zu können, müssen zunächst einige Begriffe und Definitionen näher erläutert werden.
2.1 Definitionen
Der Begriff Tourismus wird heute in der Literatur und in der Praxis folgendermaßen definiert: „Fremdenverkehr oder Tourismus (ist) die Gesamtheit der Beziehungen und Erscheinungen, die sich aus der Reise und dem Aufenthalt von Personen ergeben, für
1 Vgl. Freyer, 2004, S. 3-33.
2 Hennig, 1999, S. 9; zit. in: Kolbe, 2004, S. 3.
3 Roth/Schrand, 1992, S. V.
4 Vgl. Freyer, 2004, S. 3.
1
die der Aufenthaltsort weder hauptsächlicher und dauernder Wohn- noch Arbeitsort ist.“ 5 Die wesentlichen Elemente des Tourismus sind also, dass der Hauptwohnsitz für eine gewisse Zeit (Stunden, Tage, Monate) verlassen wird und dass in der Regel mit Verkehrsmitteln die Strecke zu einem anderen Ort oder Gebiet zurückgelegt wird. Somit wird Tourismus auch als „der vorübergehende Ortswechsel von Personen“ ver-standen, „wobei eine unterschiedlich weite Abgrenzung des Begriffes, je nach Entfernung erfolgt (Ort), Dauer (Zeit), Grund oder Anlaß (Motiv) des Reisens.“ 6 Dies beinhaltet private Reisen zu Urlaubs- und Erholungszwecken ebenso wie Geschäftsreisen. Dabei lässt die Definition den Zweck der Reise offen, es werden lediglich die Fahrten von Arbeitspendlern ausgeschlossen. Im Tourismus spielt auch das Marketing eine entscheidende Rolle. „Marketing ist eine Führungskonzeption, mit der eine Organisation das Ziel verfolgt, Bedürfnisse und Anforderungen aus Markt und Gesellschaft möglichst frühzeitig zu erkennen und auf der Basis einer Analyse der eigenen Stärken und Schwächen im Verhältnis zum Wettbewerb Strategien zur aktiven Gestaltung der Beziehungen zwischen Organisation und Umwelt zu entwickeln und zu implementieren.“ 7 Marketing ist somit eine systematische Ausrichtung aller Unternehmensfunktionen an den Bedürfnissen der Abnehmer (Kundenorientierung). Um die Marketingziele erfüllen zu können, bedienen sich die Unternehmen der Marketing-Instrumente, deren kombinierter und aufeinander abgestimmter Einsatz als Marketing-Mix bezeichnet wird. Dieser unterteilt sich in die aus dem Englisch stammenden 4 P´s, Product, Price, Pla- cementund Promotion.
Abb. 1: Marketing-Mix
Quelle: vgl. http://www.12manage.com/methods_marketing_mix_de.html
Durch die allgemeine Unterteilung des Marketings in Konsumgüter-, Investitionsgüter-und Dienstleistungsmarketing könnte man das Tourismusmarketing als 8 „Querschnitts-Marketing“ 9 der drei genannten Bereiche bezeichnen, obwohl Dienstleistungen in den
5 Kaspar, 1991, S. 18.
6 Freyer, 2004, S. 4.
7 Haedrich/Tomczak, 1990, S. 20; zit. in: Kreilkamp, 1993, S. 253.
8 Vgl. Freyer, 2004, S. 60.
9 Ebenda, S. 60.
2
überwiegenden Teilen der Tourismuswirtschaft vermarktet werden. Im Mittelpunkt des Marktes, an welchem sich das gesamte touristische Geschehen orientieren muss, steht der Tourist. Demnach wird das Tourismusmarketing als marktgerechtes und marktgerichtetes Vorgehen touristischer Einheiten bezeichnet. 10 Im Tourismusmarketing wird im Besonderen auf die Nachfrage nach einem touristischen Gesamtprodukt, der Reise hingewiesen, aber auch auf die gemeinsame Erstellung der touristischen Reise durch die verschiedenen Leistungsträger. 11
2.2 Touristische Verkehrsträger
Unter die touristischen Leistungsträger fallen in erster Linie Transportunternehmen und Beherbergungsbetriebe, wie z. B. Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze und sonstige Unterkunftsanbieter. 12 Im Rahmen meiner Arbeit soll den Tran-sportunternehmen, insbesondere dem touristischen Verkehrsträger "Fluggesellschaft", besondere Bedeutung zugemessen werden. Die Aufgabe dieser Unternehmen ist es, die touristische Leistung der Reise bzw. der Reisedurchführung, Beherbergung oder Transport zu produzieren. 13 Der größte Teil der Reisekosten entfällt i. d. R. auf den Transport. Schätzungen zufolge liegen diese zwischen 25% bis 60%, dies ist jedoch abhängig von der Reiseart und dem Transport- bzw. Verkehrsmittel. 14 „Als touristische Verkehrsträger fungieren Unternehmen im Bereich des Bahn-, Bus-, Flug- und Schiffsverkehrs, ihr Produkt ist die Transportleistung.“ 15 Einen Überblick über die verschiedenen Verkehrsträger (Transportbetriebe) zeigt die nachstehende Abbildung.
Abb. 2: Touristische Transportbetriebe (Auswahl)
Quelle: vgl. Freyer, 2004, S. 19
10 Vgl. Dettmer, 1998, S. 131.
11 Vgl. ebenda, S. 60.
12 Vgl. Sülberg, 1993, S. 490.
13 Vgl. Freyer, 2004, S. 18-19.
14 Vgl. Freyer, 2001, S. 126-127.
15 Roth, 1995, S. 40.
3
Arbeit zitieren:
Dipl.-Hdl. Erna Müller, 2007, Tourismusmarketing: Besonderheiten des Bahn- und Flugtouristik-Marketing, München, GRIN Verlag GmbH
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