Pfeiler Markus
Historische Entwicklung und Klassierung von Programmiersprachen
Inhaltsverzeichnis
1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN 3
1.1. Definition der Programmiersprache 3
1.2. Einführung 3
1.3. Schematischer Ablauf eines Programmiervorgangs 4
2. HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER PROGRAMMIERSPRACHEN 5
2.1. Einführung 5
2.2. Die erste Generation: Maschinensprachen 5
2.3. Die zweite Generation: maschinenorientierte Sprachen. 6
2.4. Die dritte Generation: höhere Programmiersprachen 6
2.4.1. Einführung 6
2.4.2. ADA 7
2.4.3. ALGOL 7
2.4.4. BASIC 7
2.4.5. C 8
2.4.6. COBOL 8
2.4.7. FORTRAN 9
2.4.8. PASCAL 9
2.5. Die vierte Generation: nicht-prozedurale Sprachen 9
3. KLASSIERUNG DER PROGRAMMIERSPRACHEN 10
3.1. Einführung 10
3.2. Die Unterscheidung in objektorientierte und wissensbasierte Sprachen 10
3.3. Die Unterscheidung in imperative, funktionale und prädikative Sprachen 11
4. LITERATURVERZEICHNIS 12
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1. Allgemeine Informationen
1.1. Definition der Programmiersprache
Eine Programmiersprache ist eine zum Formulieren von Verarbeitungsvorschriften für Computer geschaffene Sprache. Sie ist damit eine Schnittstelle zwischen dem EDV-System und dem Anwender. 1
1.2. Einführung
Der Computer versteht im Grunde nur eine Sprache, die aus einer Folge von Nullen und Einsen besteht, die Maschinensprache (vgl. Kap. 2.2). Das ist darauf zurückzuführen, dass er beim heutigen Stand der Technik nur unterscheidet zwischen Strom und Nicht-Strom (bzw. an/aus, offen/geschlossen, magnetisiert/nicht magnetisiert). Es ergibt sich also eine kleinstmögliche Informationseinheit (0 oder 1), die Bit (binary digit) genannt wird.
Zur Bildung von Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen benötigt man mehrere Bits. Diesen verschiedenen Bitkombinationen werden dann die einzelnen Zeichen zu-geordnet, man macht eine sogenannte Codierung der Zeichen (z.B. ASCII: American Standard Code for Information Interchange). Die ASCII-Codes belegen 8 Bits, es ergibt sich eine neue Informationseinheit, genannt ein Byte.
Für einen Benutzer eines Computers wäre es nun sehr umständlich, seine Probleme in der Maschinensprache einzugeben. Deshalb erfand man Abkürzungen - die Assemblersprachen (vgl. Kap. 2.3.) - für eine leichtere Problemformulierung. Durch ein Übersetzungsprogramm (Assemblierer) werden diese Abkürzungen wieder in die Maschinensprache umgesetzt.
Um die Formulierung der Anwenderprobleme noch einfacher zu machen, schuf man später höhere Programmiersprachen (vgl. Kap. 2.4.), die meistens auf ein spezielles Gebiet zugeschnitten sind. Auch für diese Programmiersprachen braucht der Rechner ein entsprechendes Übersetzungsprogramm.
1 vgl. Becker, Mario, Haberfellner, Reinhard, Liebetrau, Georg, EDV-Wissen für Anwender, Zürich, 1997, S. 43
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Ein wesentlicher Unterschied zwischen Programmiersprachen besteht darin, ob ein erstelltes Programm compiliert oder nur interpretiert wird. Im ersten Fall erhält man nach dem Compilieren den direkt ablaufbaren Maschinencode. Das Programm wird erst in einem weiteren Schritt gestartet. Im zweiten Fall wird jede Programmzeile einzeln zuerst übersetzt und dann sogleich ausgeführt. Die Interpreter-Variante ist deswegen wohl praktisch, aber langsamer als die Compiler-Variante.
Es gibt mehrere hundert in der Literatur dokumentierte Programmiersprachen. 2
1.3. Schematischer Ablauf eines Programmiervorgangs
Abbildung 1: Schematischer Ablauf eines Programmiervorgangs
2
Weber, Wolfgang J., Hainer, Karl, Programmiersprachen für Mikrocomputer, Stuttgart, 1990
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Arbeit zitieren:
WP Markus Pfeiler, 1999, Historische Entwicklung und Klassierung von Programmiersprachen, München, GRIN Verlag GmbH
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